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Dortmund goalkeeper Roman Buerki reacts during the German Bundesliga soccer match between Borussia Dortmund and TSG 1899 Hoffenheim in Dortmund, Germany, Saturday, Feb. 9, 2019. (AP Photo/Martin Meissner)

Gegen Hoffenheim kassiert Bürki drei Tore in den letzten 15 Minuten. Bild: AP/AP

Bürki erklärt seinen Leistungssprung: «Wenn man über Probleme redet, wird es einfacher»



Frei im Kopf, stark auf der Line: Dortmunds Schweizer Goalie Roman Bürki führt seine markante Leistungssteigerung in dieser Bundesliga-Saison auf die Zusammenarbeit mit seinem Mentaltrainer zurück.

Für Bürki ist der Erfolg eines Torhüters vor allem eine mentale Sache. Das stellte der 28-jährige Berner im Interview mit dem «Kicker» in der Montag-Ausgabe klar: «Ich muss klar im Kopf und mir darüber im Klaren sein, wann ich ein Risiko eingehen kann. Oder: Wann ich egoistischer sein muss und den Ball einfach nach vorne schlage. Du hast ganz wenig Zeit im Spiel, die perfekte Lösung zu finden.»

Damit es im Kopf stimmt, tauscht sich Bürki regelmässig mit einem Mentalcoach aus. «Er ist eine echte Vertrauensperson aus der Schweiz. Anders geht es auch nicht: Um mich öffnen zu können, muss ich totales Vertrauen haben. Wir kannten uns schon, als ich noch in der Schweiz spielte.» 

«Manchmal ist es ganz schön hart, wenn er eine andere Meinung äussert als die, die ich erwartet habe. Aber das ist Teil des Deals: Er darf seine Meinung offen artikulieren, und dann wird darüber diskutiert. Entweder ich sehe es ein – oder nicht», sagt Bürki über die Gespräche mit dem Mentaltrainer, die er ein- oder zweimal im Monat führt. «Generell gilt: Wenn man über ein Problem redet, ist es einfacher, es zu lösen oder darüber hinwegzukommen.»

Als besten Goalie Europas sieht Bürki derzeit den deutschen Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona. «Er hat seinen eigenen Stil, spielt Fussball wie ein Feldspieler, hat immer klare Aktionen. Ich beobachte ihn oft in seinen Spielen: Er strahlt eine unheimliche Überzeugung aus und zieht seine Ideen mit dieser Überzeugung durch.»

Am Mittwoch tritt Bürki mit dem BVB im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals bei Tottenham Hotspur an. Schon 2017 traf der BVB in der CL-Gruppenphase im Wembley auf die «Spurs», Bürki hat keine guten Erinnerungen daran. Der BVB-Keeper wurde für seine Fehler beim 1:3 harsch kritisiert. Keine einfache Zeit: «Ich habe kein Problem damit, wenn das mal vorkommt. Aber damals stand ich Woche für Woche im Blickpunkt. Ich hatte das Gefühl, dass bei jedem Gegentor die Schuld auch bei mir gesucht wurde.»

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Dortmund vs. Hoffenheim – beim ersten Gegentreffer sieht Bürki nicht gut aus. Video: streamable

Mittlerweile zählt Bürki zu den unverzichtbaren Stützen beim BVB. Der Weg dorthin sei aber nicht einfach gewesen, so der neunfache Schweizer Nationalspieler. «Ich hatte immer Schwierigkeiten, mich zu öffnen.» Das aber habe sich geändert, nun sei es das Wichtigste für ihn, «mit jemandem darüber zu reden und mein Verhalten zu analysieren.» (pre/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Delay Lama 11.02.2019 13:11
    Highlight Highlight Roman ist in weltklasse Form. Zum 1. Mal sehe ich Bürki vor Sommer. Leider hat er keine gerechte Chance in der Nati gekriegt, schade ist er nicht mehr dabei!
    • Amboss 11.02.2019 13:44
      Highlight Highlight Naja, das ist halt Sport. Der Trainer muss eine Entscheidung fällen, und Sommer macht seine Arbeit immer so tadellos, es gibt schlicht und einfach keinen Grund, an der Goalie-Position etwas zu ändern.
      Oder man kann es auch anders sagen: Schade sind Sommer und Bürki ähnlich alt
    • Delay Lama 11.02.2019 13:53
      Highlight Highlight Da geb ich dir Recht. Aber zumindest in der Nations League hätte er spielen können.
      Oder man kann sagen, Schade haben wir keinen Stürmer auf Sommer/Bürki Niveau :D
    • rescue me 11.02.2019 14:35
      Highlight Highlight Wir haben wohl keinen Stürmer der konstant so gut spielt, aber Seferovic scheint momentan doch wieder in guter Form zu sein. Bleibt zu hoffen dass das so weiter geht

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