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Tuchel stichelt gegen Matthäus – und bricht Interview ab

Bayern zerlegt den BVB – beim Live-Interview platzt Tuchel dann der Kragen

Schon vor dem Spiel beim BVB lieferten sich Thomas Tuchel und Lothar Matthäus einen Schlagabtausch. Nach dem Bayern-Sieg kam es zur direkten Konfrontation.
05.11.2023, 07:0605.11.2023, 08:13
Nils Kögler / t-online
Ein Artikel von
t-online

Eigentlich hätte Thomas Tuchel nach dem deutlichen 4:0-Sieg seiner Bayern bei Borussia Dortmund im Bundesliga-Topspiel bester Laune sein müssen. Doch als der Trainer des deutschen Rekordmeisters nach dem Spiel zum Interview beim TV-Sender Sky schritt, präsentierte er sich sehr patzig.

Hintergrund war deutliche Kritik von Sky-Experte Lothar Matthäus, der vor dem Spiel unter anderem den Fussball der Bayern unter Ex-Trainer Julian Nagelsmann als besser als den unter Tuchel bezeichnet hatte.

Zudem warf Matthäus dem Coach mangelnde Weiterentwicklung vor. Schon in seinem Interview vor dem Match hatte Tuchel darauf gereizt reagiert.

In der direkten Konfrontation nach dem Match ergab sich dann ein kurioser Wortwechsel zwischen Moderator Sebastian Hellmann, Tuchel und Matthäus. Die Szene im Video:

Gegen Ende des Gesprächs entglitt dem Moderator dann die Diskussion, Tuchel hatte genug:

«Ich möchte gar nicht in die Diskussion. Ich möchte euch damit alleine lassen. Wenn ich durch bin, möchte ich gehen, weil das ist mir too much.»

Matthäus wollte abwiegeln, doch Tuchel hatte eindeutig genug:

«Ja, ist doch gut! Ich will da gar nicht einsteigen. Ist doch dein Job, ich will da gar nicht rein. Ich will gar nicht Teil der Diskussion sein. Ihr habt einen Job, ihr dürft das benennen, wie ihr möchtet, ist doch gar keiner sauer. Heute haben wir 4:0 gewonnen, jetzt müsst ihr eine 180-Grad-Wende machen. Viel Spass!»

Danach schüttelte Tuchel noch allen schnell die Hand und zog von dannen. Matthäus präsentierte sich in der Folge eher versöhnlich. Er betonte lediglich, dass er nach der Pokalniederlage in Saarbrücken seine Meinung geäussert habe. Jetzt nach dem Sieg sei er wieder voll des Lobes. «So ist das Fussball-Geschäft», stellte er nur fest.

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