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Champions League: Cristiano Ronald erstmals seit 2010 nicht im Halbfinal

epa07510947 Juventus Cristiano Ronaldo reacts during the UEFA Champions League quarter final, second leg, soccer match between Juventus FC and Ajax Amsterdam in Turin, Italy, 16 April 2019. EPA/ALESSA ...
Cristiano Ronaldo wird dieses Jahr die Champions League nicht gewinnenBild: EPA/ANSA

Ronaldo steht erstmals seit 2010 nicht im CL-Halbfinal – und Schuld ist «Toy Story» 😉

17.04.2019, 09:1017.04.2019, 09:10

Am Ende ist der Ärger riesig. Cristiano Ronaldo leistet sich in der 93. Runde ein Frustfoul an Joël Veltman und sieht dafür noch Gelb – auch eine rote Karte hätte man zumindest diskutieren können.

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Ronaldos Foul in der Nachspielzeit.gif: srf

Wenige Sekunden später ertönt der Schlusspfiff. Juventus Turin verliert gegen Ajax Amsterdam mit 1:2 und scheitert im Champions-League-Viertelfinal. Der portugiesische Superstar verabschiedet sich schnurstracks in die Kabine, den Siegern von Ajax Amsterdam gratuliert er nicht.

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Kein Bock auf Gratulationen – Ronaldo verschwindet in den Katakomben.gif: srf

Dass Ronaldo frustriert ist, ist verständlich. Er ist es sich schlicht nicht gewohnt, in der Königsklasse vor dem Halbfinal auszuscheiden. Letztmals passierte ihm das mit Real Madrid 2010, als der spanische Rekordmeister im Achtelfinal an Olympique Lyon scheiterte. Die letzten drei Finals der Königsklasse hat «CR7» allesamt bestritten und gewonnen.

Sich selbst muss Ronaldo – ausser vielleicht jenem des schlechten Verlierers – allerdings keinen Vorwurf machen. Fünf Tore hat Juventus in der k.o.-Phase erzielt, fünf Mal war es der Superstar, der getroffen hat. Auch im Rückspiel schiesst er die «Bianconeri» in der ersten Halbzeit in Führung, treibt seine Mitspieler an und versucht alles, um die Partie noch zu drehen.

Doch der Star kann es nicht mehr richten. Die Schuld muss Ronaldo bei der Film-Franchise «Toy Story» suchen. Dieses Jahr kommt der vierte Film der Reihe heraus. Der bislang letzte Teil erschien 2010, als Ronaldo zum letzten Mal die Halbfinals der Königsklasse verpasste.

Scherz beiseite. Natürlich muss Juventus die gesamte Mannschaft in die Pflicht nehmen. Von Spielern wie Paulo Dybala, Federico Bernardeschi, Miralem Pjanic oder Emre Can kommt einfach zu wenig. Das sieht auch Juventus-Trainer Massimiliano Allegri so: «Ronaldo hat uns in dieser Kampagne viel gegeben. Aber in einem Champions-League-Viertelfinal brauchst du jeden Spieler».

Sie hätten nach 50 Minuten ihre Organisation und Einheit verloren, erklärt der 51-Jährige weiter. So habe Ajax alle Vorteile gehabt. Trotz der Enttäuschung bestätigt Allegri, dass er weiterhin bei der «alten Dame» bleiben will: «Ich habe mich vor wenigen Tagen mit dem Präsidenten getroffen und ihm gesagt, dass ich bei Juventus bleiben will. Wir werden uns bald hinsetzen und die Zukunft besprechen.» (abu)

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