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Müssen die Grasshoppers noch in die Barrage?
Müssen die Grasshoppers noch in die Barrage?Bild: keystone

GC, Sion, Luzern und die böse Barrage – der Dreikampf geht in die zweitletzte Runde

In der Super League versuchen drei Teams, eine ungewollte Verlängerung der Saison zu verhindern und die Barrage zu vermeiden. Eine Mannschaft wird aber in den sauren Apfel beissen müssen. Heute ab 20:30 geht das Fernduell in die zweitletzte Runde
19.05.2022, 14:32

Das Berner Wankdorf war am Sonntag der Ort grosser Emotionen, als sich Lugano gegen St. Gallen beim überraschend deutlichen 4:1-Erfolg den vierten Cuptitel der Vereinsgeschichte sicherte. Die erste Trophäe für die Tessiner seit 1993 sorgte jedoch nicht nur für Ekstase, sondern schuf auch klare Verhältnisse in der Super-League-Tabelle, was die Verteilung der Europacup-Plätze angeht.

Dass sich der FC Zürich als Meister in der Qualifikation zur Champions League wird beweisen können, steht seit Monatsbeginn fest. Welche Teams sich aber in der drittklassigen Conference League messen würden, ist erst seit dem Cupfinal definitiv. Es sind dies der FC Basel, die Young Boys und eben Lugano, wobei die Tessiner den Vorteil haben, erst in der dritten Qualifikationsrunde einsteigen zu müssen. Sie haben damit auf dem Weg in die Gruppenphase einen Gegner weniger auszuschalten als der FCB und YB, welche beide drei Runden überstehen müssen.

Dank dem Cup-Sieg darf Lugano an der Conferece-League-Quali teilnehmen.
Dank dem Cup-Sieg darf Lugano an der Conferece-League-Quali teilnehmen.Bild: keystone

Sions Formtief zur Unzeit

In der oberen Tabellenhälfte ist somit alles entschieden – auch wenn es unter den Conference-League-Teilnehmern noch zu Rangverschiebungen kommen könnte. Ganz unten steht der Abstieg von Lausanne-Sport ebenso fest. Der Kampf um den direkten Ligaerhalt ist indes noch nicht für alle ausgestanden. Die Grasshoppers, Sion und Luzern trennt derzeit nur ein Punkt. Das Fernduell der drei ist längst in die heisse Phase übergegangen.

Das Restprogramm
Grasshoppers
St. Gallen (h), Young Boys (a)
Sion
Lausanne (a), Servette (h)
Luzern
Young Boys (h), Zürich (a)

Die Sittener schienen die Barrage gegen den Zweiten der Challenge League lange nicht fürchten zu müssen, drei Niederlagen aus den letzten vier Spielen (vor allem das 1:3 vor Wochenfrist im Direktduell mit Luzern) brachten die Mannschaft von Paolo Tramezzani aber zurück in die Bredouille. Gewinnen die Walliser am Donnerstag gegen Absteiger Lausanne und verlieren die Verfolger des FC Luzern gleichzeitig gegen den abtretenden Meister YB, könnte Präsident Christian Constantin fix mit einer weiteren Spielzeit in der Super League planen.

Luzerns gute Serie

Es scheint aber wahrscheinlicher, dass die Entscheidung erst am allerletzten Spieltag am Sonntag fallen wird. Die Luzerner konnten zuletzt dreimal in Folge gewinnen. Das Feuer, diese Serie fortzusetzen, dürfte bei der Mannschaft von Mario Frick angesichts der Ausgangslage grösser sein als der Erfolgshunger der Young Boys. Für die Berner geht es in den verbleibenden zwei Partien höchstens noch um Prestige, sollte Rivale Basel noch vom 2. Rang verdrängt werden können.

Die seit drei Partien sieglosen Grasshoppers sehen sich mit St. Gallen dem zweiterfolgreichsten Team der Rückrunde gegenüber. Die Mannschaft von Giorgio Contini wird bestrebt sein, die lange disziplinierte Leistung aus der Vorwoche in Basel (1:1) zu wiederholen und Zählbares mitzunehmen. Denn sowohl Luzern als auch Sion sitzen dem Aufsteiger und Rekordmeister im Nacken. Da kann jeder fehlende Punkt im weniger drastischen Fall die ungeliebte Verlängerung der Saison um zwei Barrage-Partien zur Folge haben. Im drastischeren Szenario bedeuten diese aber das vorläufige Ende in der höchsten Spielklasse. (zap/sda)

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