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Matchwinner: Jung-Bin Park schiesst den FC Zürich im Alleingang ab.
Matchwinner: Jung-Bin Park schiesst den FC Zürich im Alleingang ab.Bild: KEYSTONE

Servette holt den FCZ auf den Boden der Realität zurück – klare Siege für die YB-Verfolger

Der FC Basel bleibt Leader Young Boys auf den Fersen. Dank dem 4:0-Heimsieg gegen Sion bleibt der Rückstand von einem Punkt bestehen. Zu klaren Erfolgen kommen am Sonntag auch St. Gallen und Servette.
08.12.2019, 18:57

Basel – Sion 4:0

Der FC Basel wird vom FC Sion kaum gefordert und kommt zum zweiten 4:0-Heimsieg in dieser Saison. Aus den letzten acht Spielen im St.-Jakob-Park holten die Basler 22 Punkte.

Eine Woche nach dem überzeugenden Sieg im Spitzenspiel gegen die Young Boys kam der FC Basel zum nächsten klaren Erfolg zu Hause. Gegen Sion wurde der Tabellenzweite dabei in keiner Weise gefordert. Nach dem 1:0 durch Eray Cömert in der 23. Minute war die Partie im Prinzip entschieden. Der Innenverteidiger schoss den Ball aus über 30 Metern unter die Latte. So schön das Tor war, so sehr trägt der Sittener Keeper Kevin Fickentscher eine Mitschuld; der Schuss flog aus grosser Distanz und zentral auf das Tor.

Arthur Cabral und Afimico Pululu schossen die weiteren Treffer zu einem Basler Sieg, der auch in dieser Höhe verdient war. Sion enttäuschte auf der ganzen Linie - und man fragt sich, was der Trainerwechsel von Stéphane Henchoz zu Christian Zermatten gebracht hat. In vier Spielen holten die Walliser unter dem Interimscoach drei Punkte, verloren drei Mal und kassierten drei Mal vier Gegentore.

Arthur Cabral feiert sein 3:0.
Arthur Cabral feiert sein 3:0.Bild: KEYSTONE

Basel - Sion 4:0 (2:0)
22'274 Zuschauer. - SR San.
Tore: 23. Cömert 1:0. 45. Cabral (Stocker) 2:0. 57. Cabral (Zuffi) 3:0. 68. Pululu (Cabral) 4:0.
Basel: Omlin; Widmer, Cömert, Alderete, Petretta; Xhaka (85. Marchand), Zuffi; Zhegrova, Stocker, Pululu (74. Campo); Cabral (79. Ademi).
Sion: Fickentscher; Maceiras, Kouassi, Ruiz, Lenjani; Luan, Toma, Grgic, Facchinetti (53. Itaitinga); Kasami (79. André); Doumbia (59. Cotter).
Bemerkungen: Basel ohne Frei (gesperrt) sowie Bua, Ramires, Van Wolfswinkel und Ramires (alle verletzt), Sion ohne Abdellaoui (gesperrt) sowie Mitrjuschkin, Uldrikis, Zock, Ndoye, Adão und Fortune (alle verletzt). 37. Pfostenschuss von Stocker. Verwarnungen: 38. Cabral (Foul). 64. Cotter (Foul). 73. Kouassi (Unsportlichkeit). 73. Zhegrova (Unsportlichkeit).

Thun – St. Gallen 1:4

Dem FC St. Gallen läuft es nach wie vor wie geschmiert: Beim 4:1-Sieg des Tabellendritten beim Schlusslicht Thun nehmen die Dinge bereits in der 3. Minute ihren Lauf.

Wenn es läuft, kann es so einfach gehen. Ein Pass in die Tiefe von Victor Ruiz, eine Hereingabe von Miro Muheim vors Tor zum Einschussbereiten Boris Babic, und schon führte der FC St. Gallen nach 160 gespielten Sekunden in Thun. Eine halbe Stunde später folgte die zweite Chance - und das zweite Tor. Ermedin Demirovic flankte, Babic spekulierte im Rücken von Roy Gelmi richtig, Kopfball - 2:0.

Die Tore nach dem Seitenwechsel - Cédric Ittens 3:0 in der 67. Minute sowie Denis Salanovics Ehrentreffer und Jérémy Guillemenots 4:1 in den Schlussminuten - hatten nur noch resultatkosmetische Bedeutung in der einseitigen Partie, die der Amerikaner Paul Conway, einer der zwei neuen Investoren Thuns, vor Ort verfolgte.

Mit ziemlich geringem Aufwand und bestechender Effizienz fuhr der FC St. Gallen beim personell arg gebeutelten und zuhause immer noch sieglosen Tabellenletzten seinen zehnten Sieg in den letzten zwölf Spielen ein. Das frühe Führungstor der Gäste bereitete Stephan Klossner einen geruhsamen letzten Arbeitstag als Schiedsrichter. Der nach neun Jahren in der Super League abtretende Schiedsrichter erlebte eine Derniere ohne Störgeräusche.

Jeremy Guillemenot (rechts) trifft zum 4:1-Endstand.
Jeremy Guillemenot (rechts) trifft zum 4:1-Endstand.Bild: KEYSTONE

Thun - St. Gallen 1:4 (0:2)
5915 Zuschauer. - SR Klossner.
Tore: 3. Babic (Muheim) 0:1. 34. Babic (Demirovic) 0:2. 67. Itten (Hefti) 0:3. 89. Salanovic (Kablan) 1:3. 91. Guillemenot (Ruiz) 1:4.
Thun: Faivre; Joss, Havenaar, Gelmi, Kablan; Fatkic; Nias Hefti (90. Ahmed), Roth, Stillhart; Rapp (77. Munsy), Chihadeh (69. Salanovic).
St. Gallen: Stojanovic; Silvan Hefti, Stergiou, Letard, Muheim; Ruiz, Quintilla, Fazliji (80. Staubli); Itten; Babic (90. Costanzo), Demirovic (65. Guillemenot).
Bemerkungen: Thun ohne Bigler, Castroman, Glarner, Hediger, Karlen, Rodrigues, Tosetti und Ziswiler (alle verletzt). St. Gallen ohne Görtler (gesperrt), Bakayoko, Klinsmann, Lüchinger, Nuhu und Strübi (alle verletzt). Letztes Spiel von Schiedsrichter Klossner. Verwarnungen: 46. Rapp (Foul). 58. Quintilla (Reklamieren). 83. Roth (Foul).

FCZ – Servette 0:5

Ein effizientes Servette schlägt einen überforderten FCZ im Letzigrund 5:0. Matchwinner bei den Genfern ist der Dreifachtorschütze Park Jung-Bin.

Der stark aufspielende Aufsteiger Servette überzeugte gegen schwache Zürcher in allen Belangen und holte sich hochverdient den vierten Sieg aus den letzten fünf Meisterschaftsspielen. Mit einer souveränen Leistung über das ganze Spiel hinweg revanchieren sich die Servettiens eindrucksvoll für die Heimniederlage von Ende September.

FCZ-Keeper Brecher sieht nach einem Ablenker alt aus.
FCZ-Keeper Brecher sieht nach einem Ablenker alt aus.Bild: KEYSTONE

Mann des Spiels war der Südkoreaner Park Jung-Bin. In seinem Startelf-Debüt für die «Grenats» gelang Park ein Hattrick und er entschied mit einem Doppelpack zum 0:4 kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit die Partie frühzeitig.

Dass bei der Mannschaft Alain Geigers mit Tasar und Wüthrich die beiden besten Torschützen fehlten, spürte man keine Spielminute. Im Gegenteil: Servette agierte konterstark und vor allem im Abschluss hocheffizient. Sieben Mal schossen sie aufs FCZ-Tor, fünf Mal zappelte der Ball danach im Netz.

Nach fünf Siegen in Folge erlitt der FCZ mit diesem Rückschlag einmal mehr eine herbe Niederlage. Bereits zum fünften Mal in der laufenden Saison verliert das Team von Trainer Ludovic Magnin mit mindestens vier Toren Differenz. Die Defensive der Stadtzürcher war von den schnell und präzis gespielten Kontern der Genfer überfordert - und auch vorne fehlte, obwohl man sich einige gute Chance erspielte, die nötige Konsequenz. Das Fehlen ihres gesperrten Topskorers Blaz Kramer machte sich schmerzlich bemerkbar.

FC Zürich - Servette 0:5 (0:2)
9191 Zuschauer - SR Fähndrich.
Tore: 18. Park (Schalk) 0:1. 44. Kone (Cognat) 0:2. 51. Park (Cognat) 0:3. 56. Park (Stevanovic) 0:4. 88. Cespedes (Stevanovic) 0:5.
FC Zürich: Brecher; Britto, Nathan, Omeragic, Pa Modou (57. Rüegg); Domgjoni (74. Janjicic), Sohm; Schönbächler, Marchesano, Kololli; Ceesay (46. Mahi).
Servette: Frick; Souici, Routis, Sasso, Iapichino; Ondoua (78. Cespedes), Cognat, Stevanovic, Park (68. Imeri); Schalk, Kone (62. Kyei).
Bemerkungen: Zürich ohne Kramer und Tosin (beide gesperrt) sowie Charabadse, Hekuran Kryeziu, und Winter (alle verletzt). Servette ohne Wüthrich (gesperrt) sowie Gonçalves, Lang und Sauthier (alle verletzt). Verwarnungen: 19. Schalk (Foul). 28. Stevanovic (Foul). 42. Ceesay (Foul). 76. Marchesano (Foul). 87. Britto (Foul).

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