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Bayern Munich supporters lift a banner reading 'Hopp remain a son of a bitch' against Hoffenheim club patron Dietmar Hopp during the German Bundesliga soccer match between TSG Hoffenheim and FC Bayern Munich in Sinsheim, Germany, Saturday, Feb. 29, 2020. (Tom Weller/dpa via AP)

Die Bayern-Fans verunglimpfen Hopp und provozieren so beinahe einen Spielabbruch. Bild: AP

Hass auf Hopp – warum sich die Fans auf Hoffenheims Mäzen eingeschossen haben

Am Wochenende wurde Hoffenheim-Mäzen Dietmar von den Bayern-Fans übel beleidigt. Die Partie stand vor dem Abbruch. Woher die Anfeindungen kommen, warum sie an diesem Wochenende eskaliert sind und wieso sie nicht aufhören werden.



Die Szenerie mutete überaus kurios an. 6:0 führten die Bayern in Hoffenheim, als beide Mannschaften das Fussballspielen einstellten und die restlichen Minuten tatenlos herunterlaufen liessen. Grund für den Nichtangriffspakt waren Schmähbanner im Fanblock der Münchner gegen Hoffenheims Geldgeber Dietmar Hopp.

Minutenlang redeten die Bayern-Spieler und –Verantwortlichen auf die Anhänger ein. Doch es nützte nichts. Als das Spiel wieder aufgenommen wurden, tauchten schon die nächsten Plakate gegen Hopp in der Kurve der Bayern auf. Das Spiel stand vor dem Abbruch, am Ende einigten sich die Parteien auf den zehnminütigen Nichtangriffspakt.

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Hopp-Eklat überschattet Bayern-Kantersieg in Hoffenheim. Video: YouTube/DAZN Bundesliga

Ein drohender Spielabbruch wegen Beleidigungen gegen einen ungeliebten Milliardär – ist das nicht ein bisschen übertrieben? Bei Rassismus-Vorfällen wurde schliesslich zuletzt in der Bundesliga nach kurzen Unterbrechungen zu Ende gespielt.

Nun, die Geschichte rund um Hopp ist etwas komplizierter, als sie auf den ersten Blick scheint. Die Transparente der Fans gegen den 79-jährigen Hoffenheim-Mäzen richten sich nicht primär gegen die Person Dietmar Hopp, sondern vielmehr gegen den DFB, die DFL und das Symbol Hopp als Gesicht der stetigen Kommerzialisierung im Fussball.

Alles begann im Jahr 2008, als Hoffenheim der Aufstieg in die Bundesliga gelang. Dank des grossen finanziellen Engagements des SAP-Gründers Hopp, der 1990 erstmals in den Klub investierte, entwickelte sich der einstige Dorfklub innert weniger Jahre zu einem finanzstarken Topklub, der es gar bis in die Champions League schaffte.

Zwar gab es mit Bayer Leverkusen und dem VfL Wolfsburg schon vor Hoffenheims Durchmarsch an die Spitze sogenannte Werkklubs in der Bundesliga, doch steht anders als in Hoffenheim kein einzelnes Gesicht, sondern jeweils ein ganzes Unternehmen hinter dem Klub.

29.02.2020, Baden-Württemberg, Sinsheim: Fußball: Bundesliga, 24. Spieltag, 1899 Hoffenheim - Bayern München, PreZero Arena. Dietmar Hopp (Mäzen Hoffenheim, l) wird von Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzender FC Bayern München) umarmt. Foto: Revierfoto/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++

Die Bayern-Bosse und die Spieler solidarisieren sich mit Dietmar Hopp. Bild: dpa

Hopp wurde deshalb von den Ultras in den Bundesliga-Fankurven schnell als Feinbild Nummer 1 ausgemacht. Der Hoffenheim-Mäzen gilt als Zerstörer des romantischen Fussballs, als Geldgeber eines Klubs ohne Tradition, als Symbol der zunehmenden Kommerzialisierung. Immer wieder wurde er mit Plakaten und Sprechchören verunglimpft und beleidigt, immer wieder reichte Hopp Anzeige gegen die Fans ein.

Im September 2018 eskalierte die Situation. Beim Gastspiel in Hoffenheim beleidigten die BVB-Fans Hopp erneut mit mehreren grossflächigen Bannern. Als dieser sich erneut zur Wehr setzte, verurteilte das DFB-Sportgericht Borussia Dortmund zu einer Geldstrafe und zu einem zweijährigen, kollektiven Zuschauerausschluss in Hoffenheim. Es wurden also viele für die Verfehlungen einzelner bestraft, obwohl der DFB zuvor angekündigt hatte, auf Kollektivstrafen zu verzichten.

Dortmund wehrte sich gegen das Urteil, doch vor gut einer Woche wurde bekannt, dass die Kollektivstrafe bestehen bleibt. Als Reaktion darauf solidarisierten sich die Ultra-Gruppen der Bundesliga-Klubs. Schon am vergangenen Wochenende hatten Gladbach-Fans Hopp im Fadenkreuz gezeigt. Am vergangenen Wochenende gab es nicht nur in Hoffenheim, sondern auch in Köln, Dortmund und bei Union Berlin Schmähgesänge und beleidigende Plakate gegen Hopp.

Union fans on the tribune display a banner reading

Hopp im Fadenkreuz – auch bei den Fans von Union Berlin. Bild: AP

Wie geht es nun weiter? In Hoffenheim hat die Deutsche Fussball Liga (DFL) einen Präzedenzfall geschaffen, der sie arg in die Bedrouille bringen kann. Konsequenterweise müsste sie Spiele nun nach jeder Beleidigung unter- oder gar abbrechen. Denn die Ultras werden Hopp weiter diffamieren. Denn nur so werden sie in Zukunft Gehör für ihre Anliegen gegen Kollektivstrafen und einen durchkommerzialisierten Fussball finden.

Bayern und? Diese Klubs wurden schon deutscher Meister

Chefsache: Keine Fussball-Fans im Büro, bitte!

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    Alle Leser-Kommentare
  • Staedy 03.03.2020 08:57
    Highlight Highlight Zur Sache Beschallung, die es gegeben hat, mal die Fakten:
    "Die ​„Akustik-Attacke“ eines Mit­ar­bei­ters der TSG Hof­fen­heim gegen Dort­munder Fans hat keine straf­recht­li­chen Folgen. ​„Wegen erwie­sener Unschuld“, wurde das Ermitt­lungs­ver­fahren der Staats­an­walt­schaft ein­ge­stellt." Dazu wurde nie eine Klage eines angeblich Tinnitus Geschädigten eingereicht.
    Es ist mir klar, dass Fans nicht gerne die Wahrheit lesen, speziell wenn sie ihnen nicht passt, aber einfach mal bei den Fakten bleiben und keine Legenden bilden.
    • Amazing Horse 03.03.2020 14:27
      Highlight Highlight @Steady: Check mal deine Quellen. Bei meiner steht folgendes: "Ein BVB-Fan aus Pforzheim hat bei der Polizei in Heidelberg Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet." Dies wegen Körperverletzung (Tinitus). Quelle: Süddeutsche Zeitung.

      Zudem wurde gegen den besagten Mitarbeiter ein Zivil- und Arbeitsrechtliches Verfahren eingeleitet.

      Tja, ist halt so ein Ding mit den Fakten...
    • Staedy 03.03.2020 15:31
      Highlight Highlight Find mal ein Urteil, dann schreiben wir nochmals 😉. Klage einreichen kann jeder wegen allem. Nur ob sie dann verfolgt wird, da musst du dann die Fakten liefern können. Das ist dann halt so eine Sache. Darum auch keine Bestrafung und im anderen Fall ja auch die Einstellung der Staatsanwaltschaft. Auf eine persönliche Anmerkung verzichte ich gerne.
  • nine 02.03.2020 23:54
    Highlight Highlight In der Aufzählung bzgl Hopp fehtl noch die Beschallung der BVB Fans im (glaube ich) Jahr 2011. Finde ich noch so relevant..
  • Barracuda 02.03.2020 23:42
    Highlight Highlight Die Ultras und ihre ärmliche Opferrolle. Irgendwann ist es nur noch peinlich anmutend. Und immer sind die anderen schuld. Warum sah sich der DFB gezwungen die Kollektivstrafe (die auf Bewährung eingestellt wurde!) wieder aufzuheben? Die Ultras schaffen sich selber ab und haben größtenteils selbst schuld an den Repressionen.
  • Barracuda 02.03.2020 23:30
    Highlight Highlight Widersprüchlich wie so vieles von den geistigen Tiefflieger... Gegen die Kommerzialisierung? Und der FC Bayern schwingt jedes Jahr die grosse Werbetrommel in Trainingslager in Asien und in Schurkenstaaten, genauso wie andere altehrwürdige und "saubere" Traditionsvereine. Die Ultras verkommen zu einer Parodie ihrer selbst. 🤦🏻‍♂️
  • splatter 02.03.2020 21:32
    • Barracuda 02.03.2020 23:31
      Highlight Highlight Nicht lesenswert.
    • Staedy 03.03.2020 09:07
      Highlight Highlight Die Verbindung zieht nicht. Wer gegen Rassismus, Homophobie, Antisemitismus oder Sexismus ankämpft, hoffentlich wir alle, sollte dies nicht auf dem Rücken einer in dieser Sache unbeteiligten Person tun, die gerade diese Werte in seinem Klub und Stadion hoch hält. Er wird der Sache so nämlich nicht gerecht. Wenn es um die angesprochenen Sachen gehen würde, man müsste sich mit Hopp verbinden.
  • Bavaria 02.03.2020 20:54
    Highlight Highlight Gäbe es solche grossen Geldgeber nicht, könnte man den Fussball mit den Millionen von Vorschriften gar nicht mehr bezahlen (Stadienbauvorschriften ist da so ein Thema). Man kann froh sein, gibt es sie also. Wo ein Investment ist, entstehen auch wieder Arbeitsplätze.
  • Zahlenheini 02.03.2020 19:37
    Highlight Highlight Hopp kann man sich nur wünschen. Er hat sein Geld mit SAP verdient, ist immer im Stadion, am Sonntag bei den Junioren und mit Herzblut dabei.
    Da gibt es echt schlimmeres...
  • Staedy 02.03.2020 19:08
    Highlight Highlight Wer auf Bewährung ist sollte halt anständig bleiben: Nach erneuten Beleidigungen in Hoffenheim am 20.12.19 hat das Sportgericht des DFB die am 2.11.18 gegen Dortmund ausgesprochene Bewährungsstrafe widerrufen.Dies bedeutet, dass Dortmund in den nächsten zwei Spielzeiten unter Ausschluss seiner Anhänger in Hoffenheim zu bestreiten hat.Der Widerruf war unausweichlich.Es ist aber keine Abkehr von der praktizierten Linie, unsportliches Verhalten von Zuschauern mit Geldstrafen zu ahnden.Der Ausschluss bleibt eine Option für schwerwiegende Ausnahmefälle,in denen eine Geldstrafe unangemessen wäre.

  • make.love.not.war 02.03.2020 19:06
    Highlight Highlight ich freu mich schon auf RB Zürich...
    oder wie sollen die hoppers sonst wieder aufsteigen?
    ;-)
  • Köbi Löwe 02.03.2020 16:40
    Highlight Highlight Wer die Geschichte der Fussballclubs kennt, der schüttelt ab dem Tun der FCB Ultras nur den Kopf. Denn; treffen tun sie mit ihrem Chaotentum in erster Linie den eigenen Club. Und dann kommt hinzu, diese Ultras müssen hinterfragen, wie auch ihr FCB ab 1979 gross wurde. Uli Hoeness könnts euch sagen. Es waren Gönner und Mäzene, die mit ihrem Geld in der Startphase zur Europ. Fussballgrossmacht den FCB mit ihrem Geld gross gemacht haben. Girls und Jungs: 51 Plus entstand erst nachher.
    Dietmar Hopp hat das Pech, dass er es erst in der „Neuzeit“ machen musste.
    Nachdenken!
  • Cubbie 02.03.2020 16:37
    Highlight Highlight Ich habe es eben in einem älteren Artikel geschrieben, der DFB hat die Kollektivstrafe nicht abgeschafft, sondern ausgesetzt. Und nur weil sich zum wiederholten mal ein paar BVB-Fans nicht an Abmachungen gehalten haben, wurde wieder eine Kollektivstrafe ausgesprochen.

    Zitat Hans E. Lorenz: "Ob es zum Teilausschluss kommt, ist fraglich. Wenn es nach uns geht, kommt es nicht dazu. Eine Bewährungsstrafe ist erzieherisch meist wirkungsvoller, als wenn man gleich die Maßnahme anordnet."

    Tja, da hat er nicht mit der Dummheit einiger BVB-Anhänger gerechnet. Solche Fans sind nur noch peinlich.
  • Staedy 02.03.2020 14:54
    Highlight Highlight Die Argumentation der Ultras steht total im Widerspruch. Zuerst der Hopp, dann der Kommerz und dann auch der Rassismus. Frei wie es gerade passt. Wenn es Ultras wirklich um Rassismus gehen würde, müssten sie bei ihren Traditionsvereinen wie Schalke, Dortmund usw. den Anfang machen. Wo das rechtsextreme Gedankengut ganz tief in den Tribünen verwurzelt ist. Im Gegensatz dazu die von ihnen abgelehnten Klubs wie Hoffenheim und Leipzig. Hier gilt null Toleranz und es funktioniert. Eigentlich müsste die Ultras, wenn es ihnen wirklich um Grösseres geht, vor der eigenen Haustür zusammen wischen.
    • zellweger_fussballgott 02.03.2020 15:08
      Highlight Highlight Wo keine ursprüngliche Fankultur gewesen ist, kann man sich diese natürlich auch so aufbauen und gestalten wie sich der Verein/Sponsor erwünscht. ;)
      Hopp hat selbst immer wieder Öl ins Feuer gegossen mit Strafanzeigen und Äusserungen gegen unbekannt. Ich finde auch, dass das Plakat mit Hopp im Fadenkreuz zu weit ging. Schmähgesänge und beleidigende Plakate gegen Dritte (Vereine, Verband oder einzelne Spieler) wurden aber bis anhin jedoch nicht geahndet. Jetzt plötzlich schon? Dem Rassismus hingegen zeigt man nie so direkt die rote Karte, wobei da die Vereine selbst nicht gut voran gehen...
    • das Otzelot 02.03.2020 15:54
      Highlight Highlight @Zellweger
      Fankultur ist also rechtes Gedankengut und sich einen Täter suchen auf den man jetzt eindreschen kann. Und erfrecht sich das Opfer sich zu wehren ist er NOCH mehr schuld am Ganzen.
      Könnte kotzen wenn ich den Schwachsinn lese.
    • zellweger_fussballgott 02.03.2020 16:23
      Highlight Highlight Ich habe nicht gesagt, dass die Fankultur rechtes Gedankengut ist oder hat. Es gibt unzählige Beispiele davon von linken Fanszenen.
      Befasst man sich mit der Akte Hopp merkt man schnell, dass er nicht nur ein Opfer ist, sondern seinen Teil unter anderem mit dem Beschallen des Gästefanblocks mit einer Schallkanone dazu beigetragen hat. Dass Hopp mit seiner SAP Geschäftsbeziehungen mit dem DFB und den Bayern hat, ist natürlich auch noch ein schöner Hintergrund zur ganzen Geschichte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • de_spy 02.03.2020 14:23
    Highlight Highlight Ausgerechnet den so genannten "Ultras" geht genau das ab, was Sport generell ausmachen sollte: gegenseitiger Respekt. Egal ob Fussball oder Hallenhalma.

    Aber was per se von vornherein einfach nie respektiert wird: Spieler aus der "falschen" Stadt, "Event-Fans", Polizisten und Ordnungskräfte, Verbände oder Politisches, Vereine, die nicht mindestens genauso viel Tradition haben wie der eigene (whatever), usw. - kurz, es wird nix respektiert ausser das eigene kleine Selbstbild.

    Tja, nur so wird es nur nie klappen, dass "Ultras" auch mal von aussen gross respektiert werden... Selbst schuld.
  • Amazing Horse 02.03.2020 14:23
    Highlight Highlight Man darf dabei auch nicht vergessen, dass Herr Hopp auch kein unbeschriebenes Blatt ist. 2011 hat er die Fans des BVB im Stadion mit Akustik-Werfern beschallen lassen, damit die Fangesänge nicht mehr hörbar waren bzw. aufhörten. Die Ordnungshüter daneben trugen Ohrenschützer. Auch nicht die feine Art und sicher nicht zielführend.
    • Walterf 02.03.2020 16:35
      Highlight Highlight Vorsicht mit solchen unbewiesenen Behauptungen!
    • Staedy 02.03.2020 17:06
      Highlight Highlight Nachweislich nicht Hopp sondern zwei Mitarbeiter in Eigenregie. Aber Hauptsache Halbwahrheiten in die Welt setzen.
    • Mike Minder 02.03.2020 23:33
      Highlight Highlight In Eigenregie.. wer's glaubt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ralphinho 02.03.2020 14:12
    Highlight Highlight Mir erschliesst sich jetzt nicht ganz, wieso man die Rassismus-Vorfälle gegen die Beleidigungen eines Mäzens ausspielt. Das eine wie das andere ist völlig daneben und gehört deshalb geahndet. Punkt.
    • Ueli der Knecht 02.03.2020 15:30
      Highlight Highlight Es wird aber nur die "Beleidung eines Mäzens" geahndet, währenddessen die zahlreichen Rassismusvorfälle regelmässig verharmlost und kleingeredet werden.
    • Doradal 02.03.2020 16:53
      Highlight Highlight Okay das ist eine legitime Meinung. Jedoch wurden nur die Beleidigungen gegen den Mäzen streng geahndet. Bei den Rassismus-Vorfällen haben sich weder die Spieler noch die Funktionäre so zusammengerauft und gezeigt, dass dies nicht ok ist.
    • Ralphinho 02.03.2020 17:23
      Highlight Highlight Dann ist das der Fehler und nicht, dass man hier bei der Beleidigung von Hopp durchgreift.
    Weitere Antworten anzeigen
  • demian 02.03.2020 14:07
    Highlight Highlight Gegen die Oligarchenmillionen von Chelsea hatten die Dortmunder Ultras interessanterweise auch nichts einzuwenden. Oder das mit Haaland einer vom RB Salzburg gekauft wurde.
    Dasselbe gilt für Jaden Sancho von Manchester City.

    Die Kollektivstrafen sind doch nur die Konsequenz daraus, dass alle zur Seite schauen. Selber schuld.
  • Paul_Partisan 02.03.2020 14:00
    Highlight Highlight Es gibt nun mal einen Unterschied zwischen einem VEREIN, welcher von SPONSOREN mitfinanziert wird, und KONSTRUKTEN wie hoffenheim und rbl.

    und alle jenen, welche sich die Ultras aus den Stadien wünschen, ist nicht mehr zu helfen. Ihr scheint alle vergessen zu haben, wie es vor den Ultras war: Stimmung wie beim Tennis, Nazis die Transparente aufmachten, Hools welche mal bei den Auswärtsfans "vorbei schauten" etc.
    • Adam Smith 02.03.2020 18:07
      Highlight Highlight Ultras ist nicht mehr zu helfen. Die haben die Kontrolle über ihr Leben dermassen verloren, dass ein Fussballverein alles ist, was sie haben. Ein bisschen malen, zusammen singen und sich gegenseitig prügeln sind die Hobbys von vielen dieser Szene. Von mit aus können die verschwinden aus den Stadien, der Durchschnitts-IQ im Stadion würde gleich um einige Prozente steigen.
    • Colluci5 02.03.2020 22:18
      Highlight Highlight @Adam Smith, so wie ich sehe, haben Sie sich nie mit der Ultra Kultur auseinander gesetzt oder sich mal mit diesen Personen unterhalten oder unterwegs gewesen. In der Kurve treffen viele Personen aus unterschiedlichen schichten. Von ihrem super Bankberater oder Firmenmanager bis hin zum Mahler und Bauarbeiter. Alles stehen zusammen und es spielt keine Rolle von wo man kommt, da dort viele wie Brüder füreinander sind. Dies trifft vorallem zu, wenn man länger dabei ist. Es gibt genug Dokumentationen, die Sie sich sonst ansehen können ;)
    • Adam Smith 03.03.2020 00:11
      Highlight Highlight @Colluci5 Noch besser sogar. Ich war in meinen Teenager-Jahren in einer dabei. Genau deswegen habe ich auch diese tiefe Abneigung gegen Ultras. Diese sehr negative Einstellung von mir gegenüber ihnen wird von den Ultras aber je länger, je mehr bestätigt. Wenn ich eine derart radikale Meinung vertrete, dann hat das meist einen sehr guten Grund, oder ich habe mich lange mit der Materie befasst, ansonsten halte ich mich mit meiner Meinung zurück.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Staedy 02.03.2020 13:56
    Highlight Highlight Leider lassen sie viele entscheidendes weg Herr Reich. Der Artikel strotzt nur von Einseitigkeit. Zum Bsp. zur Fussballromatik, die Kapitalgesellschaft BVB auf Aktien ist also romantisch. Genau mein Humor. Die Bewährungsstrafe wurde nur ausgesetzt unter der Vereinbarung, dass keine weiteren Aktionen mehr folgen. Die BVB Ultras haben wiederholt dagegen verstossen. Der DFB hat deshalb diese wiederrufen. In ihrem Artikel schaffen sie es zudem, mit keinem Wort zu erwähnen, dass alles was Hopp mit Hoffenheim sportlich erreichte, den Reglementen entsprach. Ultras akzeptieren keine Vereinbarungen.
  • Walterf 02.03.2020 13:56
    Highlight Highlight Besser ein Sponsoring durch einen wie Hopp als durch Betrügerkonzerne wie VW oder Audi - auch in der Schweiz!
    • Soufaa 02.03.2020 16:03
      Highlight Highlight "Der" macht das Geld mit einem Betrügerkonzern. Also das selbe Geld
    • Walterf 02.03.2020 16:27
      Highlight Highlight Soufaa, dass die SAP ein Betrügerkonzern sein soll, ist mir neu. Kannst du das auch begründen?
    • Soufaa 02.03.2020 22:39
      Highlight Highlight Nein mit "der" meine ich irgend ein Mezän. Egal ob eine Firma oder ein Oligarch den Club besitzt. Das Geld ist doch das selbe. Denn die Oligarchen oder Mezänen haben das Geld von einer Firma, oder? Deswegen ists doch egal. Weil du schreibst besser als....
  • Ueli der Knecht 02.03.2020 13:48
    Highlight Highlight "Ein drohender Spielabbruch wegen Beleidigungen gegen einen ungeliebten Milliardär – ist das nicht ein bisschen übertrieben? Bei Rassismus-Vorfällen wurde schliesslich zuletzt in der Bundesliga nach kurzen Unterbrechungen zu Ende gespielt."

    Nicht nur wurde zu Ende gespielt; es war noch schlimmer:

    Als der rassistisch beleidigte Spieler weinend auf dem Platz stand, wurde das Spiel nicht einmal unterbrochen. Wenig später wurde Jordan Torunarigha vom Platz verwiesen, weil er seinen Frust an einer Getränkekiste ausliess, worauf er mit Gelb-Rot bestraft wurde.

    Diese Doppelmoral ist zum Kotzen.
    • Selbst-Verantwortin 02.03.2020 14:16
      Highlight Highlight 👍
  • Relativist 02.03.2020 13:32
    Highlight Highlight Warum ein Miliardär, der sich einen Fussballklub als Hobby leisten kann, so dünnhäutig ist, werde ich wohl nie verstehen. Aber wahrscheinlich habe ich auch nicht so ein grosses Ego wie er.
    • Walterf 02.03.2020 13:53
      Highlight Highlight Wahrscheinlich hat er bisher einiges mehr geleistet als du. Ausserdem spendet er einiges (ca. 600 mio). Muss er sich darum beleidigen lassen. Du verwechselst Ego mit Leistung!
    • Schlange12 02.03.2020 14:20
      Highlight Highlight @relativist
      Der ist so dünhäutig da der Punkt der Kritik genau zutrifft. Er nie gelehrt hat mit Kritik umzugehen und diese anzunehmen.
      Da heisst nicht das die Kritik zutreffend ist, aber man kann halt nicht wie in einem Unternehmen jemand entlassen oder drohen, geschweige mundtot machen.
    • Relativist 02.03.2020 14:54
      Highlight Highlight @Walterf: also wer ökonomische Leistung bringt, der soll kritiklos gehuldigt werden? Das ist eine gefährliche Einstellung.
      Ich führe ein mittelständiges Unternehmen und gehöre in der Schweiz zur Einkommensklasse der obersten 10%. Heisst das jetzt, dass wenn Du nicht dazughört, mich nicht mehr kritisieren darfst? Weil wenn ja: dann bitte entschuldige Dich bei mir für Deine Aussage. ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • JonathanFrakes 02.03.2020 13:05
    Highlight Highlight Finde es super, dass sich die Fans hier zusammenschliessen und gegen Kollektivstrafen demonstrieren. Wenn euch „Hurensohn“-Ausrufe so sehr stören, dann geht doch in die Oper. Beleidigungen und Einschüchterungen gehören zum Fussball und das wird sich auch nicht ändern.
    • Prodecumapresinex 02.03.2020 13:28
      Highlight Highlight «Beleidigungen und Einschüchterungen gehören zum Fussball und das wird sich auch nicht ändern.»

      Wenn alle so denken, wie du, ändert es sich bestimmt nicht!

      Und nein, gehören sie definitiv nicht: was hat das mit Sport und Fussball zu tun? Und doch, ich hoffe sehr! Sind das etwa die Werte, die du all den jungen Fans weitergeben möchtest?
    • Ueli der Knecht 02.03.2020 13:53
      Highlight Highlight Der Fussball ist doch nur ein Spiegelbild der Leistungs- und Ellbogen-Gesellschaft.

      In der Oper geht es zuweilen auch sehr rabiat zu und her.

      "Sind das etwa die Werte, die du all den jungen Fans weitergeben möchtest?"

      Da bleibt die Frage nach der Henne und dem Ei. Ist der Fussball Vorbild für die Gesellschaft, oder die Gesellschaft Vorbild des Fussballs?

      Bist Vorbild oder Spiegelbild, wenn du vor dem Spiegel stehst, Prodecumapresinex?
    • JonathanFrakes 02.03.2020 14:36
      Highlight Highlight @ Prodecumapresinex: Das Fussballpublikum bildet die Gesellschaft relativ gut ab. Die Rivalitäten zwischen den Vereinen sind das Salz in der Suppe des Fussballs. Liebe und Hass liegen oft sehr nahe beieinander. Das ist das echte Leben. Ob das vorbildlich sein soll, weiss ich nicht, aber es ist nunmal die Realität.
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  • Glenn Quagmire 02.03.2020 13:02
    Highlight Highlight Wenn Herr Hopp einfach nicht reagieren würde, hätte sich dies schon längst erledigt. Abprallen lassen und ignorieren wäre das einzig Richtige. Da er sich provozieren lässt und dies auch zeigt, macht er sich erst recht zur Zielscheibe solcher Aktionen.
  • Colluci5 02.03.2020 13:01
    Highlight Highlight Hier vergessen viele wie es in der Bundesliga mit der 50+1 Regel verhält. So soll verhindert werden, dass eine einzelne Person den gesamten Verein besitzt. Bei Hoppenheim, besitzt dieser jedoch 96% des Vereins.
    Auch war die Situation als Dortmund in Hoffenheim gespielt hat noch anders, als in diesem Artikel beschrieben.
    Auch die Anfeindungen von diesem Wochenende gegen Hopp, haben nicht nur in der 1 Bundesliga stattgefunden, sondern auch weiter unten, siehe z.B. 2 und 3 Liga.
    • Staedy 02.03.2020 14:01
      Highlight Highlight Wer nur einen Bruchteil der Wahrheit schreibt sollte es lassen. Hoffenheim hat wie u.a. Leverkusen eine Ausnahme erhalten. Der BVB ist eine börsenkotierte Unternehmung und lebt dank gutem Marketing Tradition, die eigentlich gar nicht mehr existiert. So sieht es u.a. auch aus.
    • Colluci5 02.03.2020 15:06
      Highlight Highlight Nur was ist der Unterschied zwischen Leverkusen und Hoffenheim? Bei Leverkusen, welche auch ein Traditionsverein ist und als Werkself gegründet wurde, steht nicht eine Person hinter dem ganzen Verein. Der Verein kommt aus dem Unternehmen und wurde so auch aufgebaut. Bei Hoffenheim steht einfach eine Person dort, welche den Verein einfach aufgekauft hat. Hier sollte man noch unterscheiden können ;)
    • zellweger_fussballgott 02.03.2020 15:10
      Highlight Highlight Leverkusen wurde als Werkself gegründet und existierte also vor dieser Regelung. Bei Hopp wurde tatsächlich eine Ausnahme gemacht, aber dies weil er schon 20 Jahre in den Verein von Hoffenheim investiert hat.
  • Baccaralette 02.03.2020 12:57
    Highlight Highlight Oh ja, wenn natürlich ein weisser alter Mann beleidigt ist, Spielabbruch!!!!!!

    Hingegen dunkelhäutige Spieler - nobody cares, die sollen sich nicht so anstellen..
    • gege 02.03.2020 14:01
      Highlight Highlight Der DFB hat eine Drei Stufen-Regelung gegen Rassismus oder Beleidigung. Beim ersten Mal gibt's eine Stadiondurchsage, beim zweiten Mal wird das Spiel unterbrochen und beim dritten Mal das Spiel abgebrochen. Ob das sinnvoll ist oder nicht, sei dahingestellt.

      Es wurde noch nie ein Spiel wegen Beleidigung eines weissen alten Mannes abgebrochen, soweit ich weiss. Am Samstag wurde das Spiel beim zweiten Mal unterbrochen und nicht abgebrochen.

      Können Sie mir ein Beispiel nennen, wo der Drei Stufen-Plan bei einem rassistischen Vorfall nicht angewandt wurde?
    • Tomsen2 02.03.2020 14:01
      Highlight Highlight Bitte nicht in jeden Artikel und jedes Problem den Rassismus reinquetschen. Es geht hier um etwas ganz Anderes.
    • Staedy 02.03.2020 14:46
      Highlight Highlight Wo wann? Nenn mal 5 Spiele in der Bundesliga. Der Fall auf Schalke wurde abgehandelt, da der Schiedsrichter die Aussagen aus dem Block nicht hörte, konnte er während dem Spiel nicht eingreifen. Strafe 50'000 Euro. Aber sonst? Du findest keinen Fall. Einmal mehr der Versuch aus der Ultraszene ihr feiges Verhalten zu legitimieren. Falls nun der Fall Tönnies kommt, der hat mit dem Spielbetrieb nichts zu tun, hätte zu seiner Absetzung führen müssen. Leider hat der Traditionsverein vorgemacht, dass Tradition wichtiger als Anstand ist. Ach ja bei Hoffenheim und Leipzig gibt es diese Fälle nicht.
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  • Eyeore 02.03.2020 12:40
    Highlight Highlight Die Schickeria wollte sich wohl ein paar Ultrapunkte holen.
    Ich würde den Frust verstehen, wenn Hoffenheim die halbe Liga zusammen kaufen oder nur Superstars holen würde aber davon sind sie weit entfernt.
    Wenn der HSV, VFB, 1. FCK, 1860 etc. in den unteren Ligen spielen hat dies sehr viel mit eigenen Fehlern zu tun. Geld allein hilft nicht siehe MK Dons. Ragnick hat Hoffenheim und nun Leipzig gross gemacht mit seinem Sachverstand und der Jugendarbeit.
  • CuJo 02.03.2020 12:36
    Highlight Highlight Unsäglich was an diesem Wochenende in den Stadien abgegangen ist, offenbar koordiniert notabene !
    Beim Begriff "H****sohn" frage ich mich auch wieder, WARUM es der Sicherheitsdienst des SCB weiterhin nicht unterbindet, dass gewisse Schals in Fribourg immer wieder gezeigt werden können. Ich bin kein Mäzen und auf diesen Schals steht auch nicht mein Name, aber ich dachte die Regeln des Verbandes seien nun klar (Verunglimpfung gegnerischer Fans mit Spruchbändern und Fanschals ist neu untersagt). WIESO also Marc Lüthi muss ich mich als Gottéronfan weiterhin als Hurensohn betiteln lassen ?
    • Baccaralette 02.03.2020 12:56
      Highlight Highlight Whatabtoutism
    • Glenn Quagmire 02.03.2020 13:04
      Highlight Highlight Schläfst du deswegen wirklich schlechter? Definierst du dich wirklich über das, was andere auf ihren Schals haben?
      Benutzer Bildabspielen
    • CuJo 02.03.2020 14:22
      Highlight Highlight Nein, ich schlafe weder schlechter, noch definiere ich mich über das. Aber WIESO nimmt man den Leuten diese Schals nicht einfach ab ? WIESO muss ich meinen Kids erklären was auf deren Spruchbänder steht und was die rufen ? Es geht ja nur darum dass eigentlich mit gleichen Ellen gemessen werden sollte....
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  • Unicron 02.03.2020 12:36
    Highlight Highlight Fussballfans...
    • anonymer analphabet 02.03.2020 13:44
      Highlight Highlight Schubladendenker...
    • Unicron 02.03.2020 14:20
      Highlight Highlight Welche Fangattung macht denn auch nur annähernd so oft Ärger?
    • gege 02.03.2020 15:04
      Highlight Highlight @Unicorn: In relativen oder absoluten Zahlen?
  • ChiliForever 02.03.2020 12:34
    Highlight Highlight "SAP-Gründers Hopp, der 1990 erstmals in den Klub investierte,"

    Das ignorieren übrigens Viele gerne, daß Hopp keineswegs einfach nur Geld in den Verein schmeist, um sich selbst mit ihm groß zu machen sondern schon seit 30 Jahren dabei ist, den Verein konstant aufzubauen.
    Auch ignorieren Viele, daß Hopp insgesamt viel im Sportbereich macht, nicht nur bei Hoffenheim.
    Aber klar, für so einen Fußballproll ist die Welt halt einfach und schwarz&weiß...
    • Staedy 02.03.2020 14:34
      Highlight Highlight Wenigsten einer von viel zu wenige die merken, dass Fussball nicht nur sog. Tradition beinhalten darf, sondern auch Veränderung, Erneuerung. Keine Macht den Ultras, Ultras raus aus den Stadien.
    • zellweger_fussballgott 02.03.2020 15:52
      Highlight Highlight Wer ist den dieser Ultras? Und was hat er gemacht?
  • Wandervogel 02.03.2020 12:33
    Highlight Highlight Diese unsägliche Doppelmoral geht mir so dermassen auf die Nerven. Während Hopp sich den Vorwurf gefallen lassen muss, den DFB zu Sponsern, ist der ehemalige Vorstandschef eines DFB-Hauptsponsors bei Bayern auf dem Präsidentensitz und deren Trainingslager wird in Katar ausgetragen. Während BVB-Fans gegen Hopp hetzen, kann man deren Aktie an der Börse kaufen, was bedeutet, dass Informationen mit Einfluss auf den Börsenwert, den Aktionären mitgeteilt werden müssen (Spieler XY hat Krebs). Während Schalke sich als Traditionsklub sieht, gibt man Gazprom als Sponsor eine Bühne. Wtf?!
    • rescue me 02.03.2020 14:20
      Highlight Highlight Du hast sicher nicht unrecht, aber die Südkurve München ist sich der Problemaktik mit den Katar Trainingslagern durchaus bewusst. Haben sie schon x-mal kritisiert..

      https://www.faszination-fankurve.de/images/news/1579086261.jpg
    • Moeff 02.03.2020 15:55
      Highlight Highlight Doppelmoral warum?
      Dieselbe organisierte Fanszene bei Bayern, welche sich gegen die Kollektivstrafen im Fussball einsetzt (worum es ja jetzt v.a. geht), setzen sich u.a. auch innerhalb des Vereins gegen die Trainingslager in Katar ein.
      Bin ich auch doppelmoralisch, wenn ich über YB-Tore juble, den Kunstrasen aber ablehne?
      Wenn ich mich über den sportlichen Erfolg freue, wenn YB die CL erreicht, ich aber das viele GEld im Profifussball kritisch sehe?

    • Wandervogel 02.03.2020 18:30
      Highlight Highlight Wenn du gegen den Kunstrasen bist, aber über YB-Tore jubelst? Nein sicher nicht. Ausser du lehnst nur den Kunstrasen des FC Thun ab ;-) Die andere Frage kann ich nicht beantworten. Du siehst das viele Geld kritisch, verlangst aber, dass YB mit den 20 Millionen für die Gruppenphase fett einkauft? schmeckt schon ein bisschen fad. Doppelmoral ist aber auch, einem anderen Team Überkommerzialisierung vorzuwerfen und ein Team zu supporten, dass Chinareisen macht und ein US-Büro eröffnet. Ob Teams nun einen Konzern oder einen Geschäftsmann als Besitzer haben, macht den Braten auch nicht „feiss“.
  • zellweger_fussballgott 02.03.2020 12:28
    Highlight Highlight Eskaliert ist es erst durch die ausgesprochene (und eigentlich abgeschaffene) Kollektivstrafe durch den DFB gegen die BVB-Fans. Das Spiele nun ab- oder unterbrochen werden, wegen beleidigenden Plakaten ist ein Armtzeugnis, weil dies ein ziemlicher Boomerang ergeben wird mit diesem Referenzfall "Hopp".
    Die Choreo der Lyon-Fans vom Wochenende gegen Saint-Etienne würde unter diesen Umständen für einen Spielunterbruch sorgen, was lächerlich ist.
    • Staedy 02.03.2020 13:58
      Highlight Highlight Falsch nicht abgeschafft sondern ausgesetzt. Die Ultras hielten sich nicht an die Vereinbarung.
  • Tommy V 02.03.2020 12:24
    Highlight Highlight Man darf nicht vergessen zu erwähnen, dass im Jahr 2011 bei einem Spiel (Hoffenheim - Dortmund) die Dortmundfans immer dann mit Hochfrequenz beschallt wurden, wenn sie zu Schmähgesängen gegen Hopp ansetzten (siehe z.B. sueddeutsche.de). Dabei wurde bei einem Fan ein Tinnitus verursacht. Diese Aktion hat in der Fanszene für noch mehr Zündstoff gesorgt.
  • Junge Schnuufer 02.03.2020 12:20
    Highlight Highlight Bei rassistischen Beleidigungen werden die Vorfälle aber immer wieder aufs neue vom Verband kleingeredet.
    Geht es gegen einen wichtigen Geldgeber wird hart duchgegriffen.
    Ob die Strafe nun angemessen ist, kann ich nicht beurteilen, dass hier aber mit verschiedenen Ellen gemessen wird kann nicht ignoriert werden.
  • Azrat 02.03.2020 12:19
    Highlight Highlight Ich finde es gut, dass ihr den Grund erklärt warum Hopp so angefeindet wird. Meistens wurde nur von der Beleidigung berichtet aber nicht über den Grund.
    Die Art und Weise wie man Hopp beleidigt ist unter aller Sau und nicht zu entschuldigen. Was mich aber mehr aufregt, ist dass es anscheinend möglich ist ein Spiel zu unterbrechen wenn ein einflussreicher Mann beleidigt wird, nicht aber wenn "Fans" Spieler rassistisch beleidigen. Dann wird weitergespielt und die Mannschaften stellen sich nicht geschlossen gegen die Rassisten....schade.
  • Töfflifahrer 02.03.2020 12:16
    Highlight Highlight Also Diese Ultras beschuldigen den Hopp der Zerstörung des romantischen Fussballs. Echt jetzt, Ultras? Wegen denen (ja, auch wegen anderen Idioten) trauen sich viele Familien nicht mehr in die Stadien.
    Brecht die Spiele ab nach 2 Verwarnungen. Handelt aber gleich bei rassistischen Vorfällen!
    • Nick Tamer 02.03.2020 15:08
      Highlight Highlight Nein, die Familien trauen sich nicht wegen den Medienberichten über die Ultras.
      Geht ins Stadion, ist nicht gefährlich.
    • Barracuda 02.03.2020 23:58
      Highlight Highlight @Nick
      Klar, Familienväter wollen ihren Kids ja unbedingt erklären, weshalb Minderbemittelte solche familientauglichen Plakate und Parolen präsentieren. Aber ja, die armen Ultras werden ja immer missverstanden. Böse Medien, böse alle anderen... 😢
  • Ferd Blu 02.03.2020 12:14
    Highlight Highlight Für einen Milliardär unterbricht man gerne ein Spiel, die High Society darf man ja nicht beleidigen. Aber wenn Spieler rassistisch beleidigt werden, dann muss man nichts machen und alles läuft weiter wie bisher. Sicher nachher gibts Kritik an den Rassisten, aber unternommen wird nichts. Der DFB und der DFL zeigen ihre wahren Gesichter, wir wissen auch welchen Menschen sie mehr wert beimessen. Ein Hopp ist mehr wert als Milliarden von Menschen die immer jedes Wochenende in Fussballstadien kollektiv beleidigt werden. Nutzlose Retorten Vereine sind wichtiger als Bekämpfung des Rassismus.
    • Staedy 02.03.2020 14:19
      Highlight Highlight Von wie vielen belegten Fällen wegen Rassismus sprechen wir? Jeder einer viel zu viel aber nennen sie mal fünf, nur fünf. Sie finden sie nicht. Dehsalb steht fest, einmal mehr der widerliche Versuch der Ultras, ihr Verhalten zu legitimieren wo es keine Legitimation gibt. Ultras raus und keine Macht den Ultras, sofort und endgültig.
    • d10 02.03.2020 16:28
      Highlight Highlight @Staedy Es geht nicht um die Anzahl der Fälle sondern um die völlig ungleiche Behandlung.

      Dein pauschaler Hass auf "Ultras" scheint gemäss Deinen Kommentaren riesig zu sein. Warst Du überhaupt je mal in einer Ultra-Fankurve, kannst Du das aus eigener Erfahrung beurteilen?
    • Staedy 02.03.2020 16:58
      Highlight Highlight Ich müsste dir ja ein herzlein geben, aber sicher nicht. Intoleranz, einige wenige haben das sagen, andere Meinungen zählen nicht.
  • Züzi31 02.03.2020 12:14
    Highlight Highlight Also abgesehen davon, dass bei Rassimus noch härter müsste durchgegriffen werden, sieht man doch auch gleichzeitig, wie verblendet diese Bannerschreiber sind. Wenn in München dann ein Chelsea mit nem Oligarchen-Geldgeber aufläuft, ist das natürlich ok. Ich wage mich mit einer Aussage mal bissl ausm Fenster ohne es nachzuprüfen, aber Abramowitsch hat schon mehr Kohle in Chelsea investiert, als Hopp in Hoffenheim. Das gleiche dürfte für Clubs wie bspw. Paris gelten. Man stelle sich vor was los wäre, wenn während einer CL-Partie ein Banner mit dem Kopf des Scheichs in einem Fadenkreuz hängt.
    • Randy Orton 02.03.2020 12:25
      Highlight Highlight Züzi, dafür musst du nicht CL schauen, französische Liga reicht. Der Scheichklub wird regelmässig härter angegriffen als Hopp. Aber solche Pseudoargumente lenken vom Hauptproblem ab, weder PSG noch Chelsea spielen BuLi.
    • AdiB 02.03.2020 12:26
      Highlight Highlight Es gibt aber einen deutlichen unterschied zwischen hoffenheim und den von dir genannten clubs. Hoffenheim kickte vor hopp in der 5 liga. Die anderen clubs waren schon in den obersten ligen bevor sie gekauft wurden. Also hat es hoffenheim nur durch hopps geld in die erste bundesliga geschafft.
    • Gritzvogel 02.03.2020 12:27
      Highlight Highlight Und weil es woanders schlimmer ist soll man nicht für den Mist der daheim passiert Stellung beziehen? Affenlaute und nationalistische Pöbeleien sind weniger schlimm als den Einfluss von (zu) viel Geld anzuprangern? Ernsthaft?
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  • joevanbeeck 02.03.2020 12:12
    Highlight Highlight Spielabbrüche gehen schon mal gar nicht denn sonst könnte man je nach Spielstand und Interesse einen Abbruch provozieren. Man stelle sich nur mal die Situation vor, letzte Runde, Bayern und Dortmund punktegleich an der Spitze. Da könnten doch bestimmte Fans schon mal auf die Idee kommen und sich im Parallelspiel als Bayern oder Dortmund Fan zu "verkleiden" und einen Spielabbruch zu provozieren. Die einzige Lösung wäre das Stadion zu räumen und nach 2 Stunden vor leeren Rängen das Spiel zu Ende spielen.

Kommentar

Wenn bei «Hurensohn» der Spielabbruch droht und bei Rassismus nicht

Wegen eines beleidigenden Banners wurde die Partie zwischen Hoffenheim und Bayern beinahe abgebrochen. Es wurde eine Konsequenz und Solidarität gezeigt, die wunderbar ist – die ich aber schmerzlich vermisse, wenn's um Rassismus geht.

In der Partie zwischen der TSG Hoffenheim und dem FC Bayern München kam es in der 2. Halbzeit zum Eklat. Aus der Fankurve der Bayern wurde ein Banner entrollt, auf dem Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp als «Hurensohn» bezeichnet wurde. Es ist nicht das erste Mal, dass der 79-Jährige, dessen Vermögen auf 14,5 Milliarden US-Dollar geschätzt wird, von Fans – wenn wir sie denn so nennen mögen – beleidigt wurde.

Die Bayern-Kurve spielte mit ihrem Plakat auf eine Kollektivstrafe für die Fans von Borussia …

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