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Harmloser FC Basel gegen Sion mit Remis – Leader Thun siegt bei GC

Xherdan Shaqiri (FCB) im Fussball Meisterschaftsspiel der Swiss Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC Sion im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Sonntag, 18. Januar 2026. (KEYSTONE/Georg ...
Die Offensive des FCB war einmal mehr zu harmlos.Bild: keystone

Sohn von FCB-Legende kostet Basel Sieg gegen Sion – Leader Thun siegt bei GC souverän

Der FC Thun startet mit einem überzeugenden Sieg in die Rückrunde der Super League. Der Leader schlägt GC auswärts mit 3:1, während der FC Basel sich daheim gegen Sion mit einem 1:1 begnügen muss.
18.01.2026, 15:2418.01.2026, 19:08

Basel – Sion 1:1

Der FC Basel verpasst die budgetierten drei Punkte zum Start in die Rückrunde. Gegen den Lieblingsgast Sion reicht es nur zu einem 1:1.

Einen besseren Start ins Spiel hätte der FC Basel nicht erwischen können. Nach gut drei Minuten zirkelte Xherdan Shaqiri einen Freistoss in den Walliser Strafraum und Innenverteidiger Flavius Daniliuc lenkte den Ball zum 1:0 ins Tor.

So richtig konnte der FC Basel in der Folge das Spieldiktat nicht an sich reissen. Es zeigte sich einmal mehr, dass der Heimvorteil des Schweizer Meisters auch schon eindrücklicher war als in dieser Saison. Zudem ist der FC Sion gefestigter als in manchen anderen Jahren, in denen er im St. Jakob-Park jeweils chancenlos war.

Das sagt FCB-Trainer Magnin:

«Wir sind sehr enttäuscht. Wir verlieren seit Wochen nicht mehr, aber wir gewinnen auch nicht mehr. Wir haben zuhause gespielt und müssen mehr Dominanz zeigen. Wir haben viele Ballverluste gehabt, ein gewisses Selbstbewusstsein und die Selbstverständlichkeit fehlt, die müssen wir uns erarbeiten.

Zu einem Sieg, dem ersten in der Meisterschaft auswärts gegen den FC Basel seit 1997, reichte es den Wallisern nicht. Aber dank Liam Chipperfield, dem gebürtigen Basler und Sohn von FCB-Ikone Scott Chipperfield, gab es doch einen Punkt für das Team von Didier Tholot. Der Schweizer U21-Nationalspieler schloss in der 58. Minute eine von zahlreichen guten Offensivaktionen der Gäste gewinnbringend ab.

Für den FCB, der nur zwei Punkte vor Sion liegt und zehn Zähler hinter dem Leader Thun, geht es als Nächstes am Donnerstag in der Europa League nach Salzburg und dann am Sonntag zum FC Zürich.

Das sagt Dominik Schmid:

«Wir haben Punkte liegen gelassen. Wir sind zu ungenau, machen viele Fehler, das war zu wenig heute.»

Basel - Sion 1:1 (1:0)
23'886 Zuschauer. SR Wolfensberger.
Tore: 4. Daniliuc (Shaqiri) 1:0. 58. Chipperfield (Nivokazi) 1:1.
Basel: Hitz; Rüegg (61. Ajeti), Adjetey, Daniliuc, Schmid; Bacanin (69. Agbonifo), Leroy; Soticek (69. Koindredi), Shaqiri, Traoré; Kaio Eduardo (61. Vouilloz).
Sion: Racioppi; Lavanchy, Hajrizi, Kronig, Hefti; Baltazar Costa, Rrudhani (87. Berdayes); Chipperfield (68. Lukembila), Chouaref, Kololli (68. Boteli); Nivokazi (79. Sow).
Verwarnungen: 50. Kaio Eduardo, 90. Lukembila, 91. Hefti, 92. Koindredi.

GC – Thun 1:3

Wintermeister Thun setzt im neuen Jahr dort an, wo er im letzten aufgehört hat. Mit einem offensiven Feuerwerk schlägt er einen Zürcher Klub, diesmal die Grasshoppers auswärts mit 3:1.

Fabio Fehr (FCT) (Mitte) jubelt mit Elmin Rastoder (FCT) (links) nach seinem Tor zum 1:3 im Fussball Meisterschaftsspiel der Swiss Super League zwischen dem Grasshoppers Club Zuerich GCZ und dem FC Th ...
Leader Thun siegt auch im neuen Jahr weiter.Bild: keystone

Nach Winterthur (4:1) und dem FCZ (4:2) kurz vor der Weihnachtspause kam auch der dritte Super-League-Klub aus dem Kanton Zürich gegen den Leader und Aufsteiger unter die Räder. Mit drei Gegentoren waren die Grasshoppers nämlich gut bedient. Die Thuner hätten schon zur Pause mit vier Toren Unterschied führen können, mussten aber wegen fehlender Effizienz nach der frühen 2:0-Führung GC kurz nach der Pause bis auf einen Treffer heranlassen. Dass es ein Eigentor von Thuns Keeper Niklas Steffen war, das die Hoffnung von GC für kurze Zeit schürte, passte zum Spiel.

Thun hätte sich nämlich nur selber ein Bein stellen können. Schon nach neun Minuten führte das Team von Mauro Lustrinelli dank Toren von Elmin Rastoder und Kastriot Imeri mit 2:0 und auf den Zürcher Anschlusstreffer antwortete Fabio Fehr in der 69. Minute mit dem 3:1. Schöner als das Tor selber war dabei die Vorarbeit von Rastoder, der mit einem herrlichen Trick Dirk Abels ausspielte. Kurz darauf traf der Thuner zum vermeintlichen 4:1, das wegen einer Offsideposition nicht zählte. Am Ende hatten die Gäste drei Abseitstore und einen Lattenschuss zu beklagen, aber trotzdem keinen Grund zum Lamentieren. Sie stehen nach zehn Auswärtsspielen seit dem Aufstieg mit fantastischen acht Siegen da.

Anders die Grasshoppers, die zum ersten Mal seit fast vier Jahren daheim vier Niederlagen in Folge kassiert haben und am Sonntagabend neben der Thuner Lektion auch noch einen Platzverweis hinnehmen mussten. Der von Luzern gekommene Ismajl Beka sah bei seinem Debüt mit dem Rekordmeister in der 90. Minute für ein grobes Foul die Rote Karte.

Grasshoppers - Thun 1:3 (0:2)
4093 Zuschauer. SR Cibelli.
Tore: 5. Rastoder (Steffen) 0:1. 9. Imeri (Rastoder) 0:2. 50. Steffen (Eigentor) 1:2. 69. Fehr (Rastoder) 1:3.
Grasshoppers: Hammel; Abels, Diaby, Beka; Stroscio (60. Diarrassouba), Zvonarek, Mantini (60. Meyer), Ullmann (79. Krasniqi); Clemente, Plange (33. Tsimba), Jensen.
Thun: Steffen; Fehr, Bamert, Bürki, Heule (85. Montolio); Bertone, Käit (84. Rupp); Matoshi (76. Meichtry), Imeri (58. Roth), Rastoder; Labeau (85. Gutbub).
Bemerkungen: 90. Rote Karte gegen Beka (grobes Foul).
Verwarnungen: 8. Ullmann, 55. Tsimba, 66. Matoshi, 80. Käit. (nih/sda)

Servette – Zürich 1:1

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Trotz Unterzahl in Schlussphase: FCZ kommt in Genf immerhin zu einem Punkt
Der FC Zürich holt sich bei Servette in Unterzahl einen Punkt. Das 1:1 hilft aber vorerst keinem der beiden Teams wirklich weiter.
Die grosse Initialzündung nach einer enttäuschenden ersten Saisonhälfte war das Spiel in Genf weder für die Servettien noch für die Zürcher. Der FCZ kann immerhin für sich beanspruchen, den einen Punkt auswärts und trotz einer gut viertelstündiger Unterzahl geholt zu haben. Nachdem Lindrit Kamberi für ein Notbremse-Foul an Florian Ayé vom Platz gestellt worden war, verteidigten die solidarisch kämpfenden Gäste das 1:1 ohne grössere Probleme. In der Nachspielzeit verpasste Umeh Emmanuel sogar den Zürcher Lucky Punch nur knapp.
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