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Wolfsburg's Paul Verhaegh leaves the pitch with an injury during the German Bundesliga soccer match between VfB Wolfsburg and FC Cologne in Wolfsburg, northern Germany, Saturday, May 12, 2018. (Swen Pfoertner/dpa via AP)

Wolfsburgs Paul Verhaegh wird mit einer Wunde am Kopf an den Spielfeldrand begleitet. Bild: AP

Bundesliga lässt Spieler bei Kopfverletzungen gründlich checken

Die Deutsche Fussball-Liga (DFL) verstärkt ihr Bemühen, die Gefahren bei Kopfverletzungen für Spieler zu reduzieren. Ab der neuen Saison wird ein «Baseline-Screening» für alle Akteure der 1. und 2. Bundesliga obligatorisch.



Vor Beginn der Saison werden mittels SCAT5-Test bei jedem Spieler verschiedene Hirnfunktionen untersucht, etwa wie er sich etwas merken kann oder wie es um seinen Gleichgewichtssinn steht. Diese neurologischen Tests bilden die Grundlage, Baseline genannt.

Wird ein Fussballer nun während einer Partie am Kopf verletzt bzw. besteht der Verdacht auf eine Kopfverletzung, können die Eindrücke des Mannschaftsarztes mit den Daten des Baseline-Screenings verglichen werden. Die Schiedsrichter wurden angewiesen, ein Spiel in so einem Fall auch entsprechend länger zu unterbrechen, bis zu drei Minuten. Erst wenn die Testergebnisse eines Akteurs der Baseline entsprechen, soll er wieder zum Einsatz kommen.

Liga und Klubs seien sich ihrer Fürsorgepflicht für die Gesundheit der Spieler bewusst, wird Andreas Nagel, DFL-Direktor Sport & Nachwuchs, zitiert. «Akute Kopfverletzungen sind eine Gefahr für die Sportler, dafür werden Klubs und Ärzte regelmässig sensibilisiert. Mit der verbindlichen Einführung des Baseline-Screenings professionalisieren wir den Umgang mit Kopfverletzungen weiter und schaffen einen einheitlichen Standard.» (ram)

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