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epa09066410 Barcelona's Lionel Messi (C) in action during the UEFA Champions League round of 16 second leg soccer match between PSG and FC Barcelona at the Parc des Princes stadium in Paris, France, 10 March 2021.  EPA/YOAN VALAT

Einer gegen alle: Lionel Messi im PSG-Sandwich. Bild: keystone

Nach Ronaldo scheitert auch Messi – PSG und Liverpool sind im Viertelfinal

Der französische Meister Paris Saint-Germain und der englische Champion FC Liverpool stehen in den Viertelfinals der Champions League. PSG setzte sich gegen den FC Barcelona durch, die «Reds» aus Liverpool stoppten Leipzig.



Barcelona – PSG 1:1

Gesamtskore: 5:2 für Paris Saint-Germain

Nach der 1:4-Heimniederlage war klar, dass dem FC Barcelona eine schwierige Aufgabe bevorstand, wollte er sich noch für die Viertelfinals qualifizieren. Doch eine engagierte Leistung, die wesentlich besser war als im ersten Vergleich, reichte Barça nicht.

In Paris hatte es besonders die erste Halbzeit in sich. Barcelona traf zunächst die Latte und kassierte wenig später das 0:1 durch einen diskutablen Foulpenalty, Weltmeister Kylian Mbappé verwandelte ihn wuchtig.

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Chance Barça: Sergiño Dest trifft die Latte (23.). Video: streamable

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1:0 PSG: Kylian Mbappé (30.). Video: streamable

Wie würdest du entscheiden?

Danach stand mehrfach Lionel Messi im Mittelpunkt. Zuerst glich der Argentinier mit einem herrlichen Weitschusstreffer, seinem 120. Tor in der «Königsklasse», aus. Und kurz vor dem Pausenpfiff scheiterte Messi aus elf Metern an PSG-Goalie Keylor Navas.

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1:1 Barça: Lionel Messi (37.). Video: streamable

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PSG-Goalie Keylor Navas pariert einen Foulpenalty von Lionel Messi (45.+3). Video: streamable

In der zweiten Halbzeit liess die Pariser Defensive deutlich weniger Chancen zu, so dass Barcelona nicht in die Nähe eines Fussballwunders kam. PSG durfte sich zudem auf seinen starken Goalie Keylor Navas verlassen.

Wer weiss, ob die Champions-League-Saison 2020/21 im Rückblick als jene gilt, in der eine Wachablösung stattfand. Schliesslich blieb neben Lionel Messi gestern auch sein ewiger Rivale Cristiano Ronaldo mit Juventus in den Achtelfinals hängen. Die «neuen» Stars heissen Kylian Mbappé und Erling Haaland. Dortmunds norwegischer Stürmer steht bei zehn Treffern, Mbappé hat sechs erzielt.

Paris Saint-Germain - Barcelona 1:1 (1:1)
SR Taylor (ENG). - Tore: 30. Mbappé (Foulpenalty) 1:0. 37. Messi 1:1.
Paris Saint-Germain: Navas; Florenzi (76. Dagba), Marquinhos, Kimpembe, Kurzawa (46. Diallo); Gueye (59. Danilo), Paredes, Verratti (84. Rafinha); Draxler (59. Di Maria), Icardi, Mbappé.
Barcelona: ter Stegen; Dest (66. Trincão), Mingueza (35. Firpo), Lenglet, Jordi Alba; De Jong, Busquets (79. Moriba), Pedri (79. Pjanic); Messi, Griezmann, Dembélé (79. Braithwaite).
Bemerkungen: Paris Saint-Germain ohne Neymar, Bernat (beide verletzt) und Kean (krank). Barcelona ohne Piqué, Coutinho, Fati und Roberto (alle verletzt). 23. Navas lenkt Schuss von Dest an die Latte. 45. Navas lenkt Foulpenalty von Messi an die Latte.

Liverpool – Leipzig 2:0

Gesamtskore: 4:0 für Liverpool

Im Exil in Budapest hatte ein Einheimischer lange etwas dagegen, dass Liverpool in Führung geht. Leipzigs ungarischer Goalie Peter Gulacsi hielt die Ostdeutschen im Spiel. Diese waren nach der 0:2-Hinspielniederlage unter Zugzwang. Ein Doppelschlag durch die beiden Superstars Mohamed Salah (71.) und Sadio Mané (74.) entschied die Begegnung.

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1:0 Liverpool: Mohamed Salah (71.). Video: streamable

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2:0 Liverpool: Sadio Mané (74.). Video: streamable

Liverpool - Leipzig 2:0 (0:0)
Budapest. - SR Turpin (FRA). - Tore: 71. Salah 1:0. 74. Mané 2:0.
Liverpool: Alisson; Alexander-Arnold, Phillips, Kabak, Robertson (90. Tsimikas); Wijnaldum (82. Milner), Fabinho, Thiago Alcantara (72. Keita); Mané (90. Oxlade-Chamberlain), Jota (72. Origi), Salah.
Leipzig: Gulacsi; Adams, Mukiele, Upamecano, Klostermann, Nkunku; Olmo (72. Haidara), Kampl (46. Sörloth), Sabitzer, Forsberg (60. Kluivert); Poulsen (60. Hwang).
Bemerkungen: Liverpool ohne Van Dijk, Firmino, Henderson, Matip, Gomez und Kelleher (alle verletzt). Leipzig ohne Angeliño, Laimer und Szoboszlai (alle verletzt). (ram/sda)

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Kommentar

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