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Zurück im Scheinwerferlicht: Roger Federer in Doha.
Zurück im Scheinwerferlicht: Roger Federer in Doha.Bild: keystone

«Es fühlt sich gut an, zurück zu sein» – Federer siegt beim Comeback nach hartem Fight

Roger Federer gelingt die Rückkehr auf die ATP-Tour nach 405 Tagen Absenz. Der 39-Jährige setzt sich im Achtelfinal von Doha gegen den Engländer Dan Evans nach 2:24 Stunden Kampf mit 7:6 (10:8), 3:6, 7:5 durch.
10.03.2021, 18:5710.03.2021, 21:13

Die rund 1500 im Khalifa Komplex zugelassenen Zuschauer bereiteten Federer einen lauten Empfang, und sie wurden nicht enttäuscht. Zwar präsentierte sich der Schweizer wie erwartet nach der langen Pause noch nicht in Bestform. Dafür verlief die Partie zum Ende hin dramatisch.

«Es fühlt sich gut an, zurück zu sein», sagte Federer im Siegerinterview. «Das hätte ich auch im Falle einer Niederlage gesagt. Aber natürlich habe ich lieber gewonnen.» Er servierte stark, war in den entscheidenden Momenten parat und bewies Kampfgeist und Durchhaltewillen.

Der Schweizer wehrte im dritten Satz zwei Breakbälle zur möglichen Entscheidung ab und erhöhte dann die Kadenz. Bei 5:4 hatte er einen ersten Matchball, den Evans mit einem starken Volley abwehrte. Den zweiten nutzte er etwas später mit einem Rückhand-Winner.

Es war das erste Break der Partie von Federer, dem es nach der langen Pause noch etwas an Konstanz und am richtigen Timing fehlte. «Es ist immer schön, einen Matchball mit einer Rückhand longline zu verwandeln», sagte der «Maestro» lachend.

Er habe so gespielt, wie er es sich vorgenommen habe. «Ich habe das Richtige getan, auch wenn der eine oder andere Schlag misslang», analysierte er. «Das wird mit zunehmender Matchpraxis besser werden, denke ich.»

Die Statistiken zum Spiel:

bild: srf

«Wichtig ist, wie ich mich morgen und in den kommenden Tagen fühle, und auch wie in den nächsten sechs Monaten», sagte Federer, der etwas müde wirkte und bestätigte, dies auch zu sein. «Dan hatte am Ende mehr Energie, aber ich habe gut aufgeschlagen. Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden.»

SRF-Tennis-Experte Heinz Günthardt befand, man habe Federer wiedererkennen können. «Die Art und Weise seines Spiels war wie früher. Anfangs hatte er Mühe mit dem Return, aber das ist normal, wenn man lange nicht gespielt hat. Man hatte nicht das Gefühl, dass seit der letzten Partie wirklich 405 Tage vergangen sind.»

Weiter geht es für Federer schon morgen Donnerstag (18.00 Uhr) mit dem Viertelfinal gegen den Georgier Nikolos Basilaschwili (ATP 42). Gegen den 29-Jährigen aus Tiflis gewann er die einzige Begegnung beim Australian Open 2016 deutlich. (ram/sda)

Mehr zum Comeback:

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6 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Tmac
10.03.2021 19:05registriert Juli 2020
Einfach nur schön ist er wieder zurück! :)
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Chumitze
10.03.2021 19:09registriert Februar 2019
yessss...💪
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Antigone
10.03.2021 19:47registriert November 2018
Der Maestro ist wieder zurück! ❤️

Tennis ohne Federer geht einfach nicht...
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