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Kim Kardashian, wie sie vielleicht selbst Taliban gerne sehen, an der Met Gala 2021 in New York.
Kim Kardashian, wie sie vielleicht selbst Taliban gerne sehen, an der Met Gala 2021 in New York.Bild: keystone

Kim Kardashian rettet 35 Fussballerinnen und ihre Familien vor den Taliban

Ein von US-Reality-TV-Star Kim Kardashian finanzierter Evakuierungsflug hat Spielerinnen eines afghanischen Mädchen-Fussballteams nach Grossbritannien gebracht. Die 35 Fussballerinnen und ihre Familien, insgesamt 130 Personen, landeten nach Angaben der an der Evakuierung beteiligten Rokit-Stiftung am Donnerstag in London.
19.11.2021, 07:0719.11.2021, 12:09

Das Fussballteam war nach der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban aus Afghanistan geflohen. Die Jugendlichen gelangten zunächst nach Pakistan, wo sie auf 30 Tage befristete Visa erhielten. Sie fürchteten jedoch, nach Ablauf ihrer Aufenthaltsgenehmigungen nach Afghanistan zurückgeschickt zu werden und suchten ein anderes Aufnahmeland.

Ein Charterflugzeug brachte sie nun nach Grossbritannien, wo sie sich nach einer zehntägigen Corona-Quarantäne in einem Hotel ein neues Leben aufbauen wollen. Ein Sprecher Kardashians sagte der britischen Nachrichtenagentur PA, der Flug sei von Kardashian und ihrer Bekleidungsmarke Skims finanziert worden.

Die Vorsitzende der Rokit-Stiftung, Siu-Anne Gill, sagte, sie sei tief bewegt über den Mut dieser Mädchen. «Das hat uns inspiriert, dafür zu sorgen, dass ihre Bemühungen zu fliehen, nicht umsonst gewesen sind», fügte sie hinzu.

Strenge Auflagen in Afghanistan

Auch der Premier-League-Verein Leeds United hat angeboten, den Fussballerinnen nach ihrer Ankunft in England zu helfen. Klubbesitzer Andrea Radrizzani zeigte sich erfreut über die sichere Landung des Teams in Grossbritannien.

Wohltäterin: Kim Kardashian.
Wohltäterin: Kim Kardashian.Bild: keystone

Die Taliban hatten nach ihrer Rückkehr an die Macht Mitte August verkündet, dass afghanische Frauen weiter Fussball spielen dürfen, allerdings nur unter strengen Auflagen. Sie dürfen vor allem nicht in der Öffentlichkeit spielen. Andere Fussballspielerinnen sind bereits nach Portugal geflohen. (ram/sda/afp)

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Vom Minirock zur Burka – Frauen in Afghanistan

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quelle: laurence brun /gamma-rapho via getty images
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