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Infantino will Russland zurück auf die Fussball-Bühne holen

Infantino will Russland zurück auf die Fussball-Bühne holen

02.02.2026, 20:1003.02.2026, 08:13
epa06194286 FIFA President Gianni Infantino (L) and Russian President Vladimir Putin (R) attend the FIFA World Cup Trophy Tour by Coca-Cola kick-off ceremony at the Luzhniki Stadium in Moscow, Russia, ...
Da sah die Welt noch anders aus: Gianni Infantino und Wladimir Putin vor der Fussball-WM in Russland. (Archivbild, 2017)Bild: EPA/SPUTNIK POOL

Der Schweizer FIFA-Präsident Gianni Infantino will russischen Teams wieder die Teilnahme an internationalen Wettbewerben ermöglichen, wie er in einem Interview mit dem britischen Sender Sky erklärt. Auf die Frage, ob die FIFA ihr Verbot aufheben sollte, antwortete er: «Oh, auf jeden Fall. Das müssen wir. Ja ... zumindest auf Jugendebene. Dieses Verbot hat nichts gebracht. Es hat nur zu mehr Frustration und Hass geführt.»

Die FIFA und die UEFA hatten russische Teams von allen internationalen Wettbewerben ausgeschlossen. Formal geschah dies jedoch nicht als Reaktion auf den militärischen Überfall auf die Ukraine, sondern aufgrund der Gefährdung der «Integrität des Wettbewerbs», wie es in der fussballpolitischen Sprache heisst.

Russlands Männer-Nationalmannschaft bestreitet auch weiterhin Länderspiele abseits grosser Turniere und wird in der FIFA-Weltrangliste auf Platz 36 geführt. Die Frauen belegen Rang 28. (sda/dpa)

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110 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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DerTaran
02.02.2026 20:17registriert Oktober 2015
Immer wenn man denkt, Infantino kann nicht schlimmer, beweist er uns das Gegenteil.

Ich warte nur darauf, dass er Putin auch einen Friedenspreis verleiht.
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Barlsi
02.02.2026 20:16registriert Oktober 2021
Wäre ein Fall für den Entzug der Staatsbürgerschaft, nicht?
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ItsMee
02.02.2026 20:15registriert Juni 2017
Wie S. Schwammkopf damals schon sagte: „Wir nehmen Infantino, und schieben ihn einfach dadrüben hin“ - und zwar möglichst weit weg… am besten direkt nach Russland
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GC macht alles falsch – die Kritik wächst auch an Sportchef Sutter
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