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Switzerland's Beat Feuz celebrates after winning the Men's World Cup downhill skiing race Friday, Nov. 30, 2018, in Beaver Creek, Colo. (AP Photo/John Locher)

Beat Feuz bejubelt in Beaver Creek seinen 11. Weltcupsieg. Bild: AP/AP

Feuz zum Doppelsieg: «Super, wenn ich auf dem Podest Schweizerdeutsch sprechen kann»



Beat Feuz feiert mit dem Sieg in der Weltcup-Abfahrt in Beaver Creek einen besonderen Erfolg. Im Interview nach dem ersten Sieg in der Abfahrt auf der «Birds of Prey» spricht Feuz unter anderem über die bangen Momente nach seiner Fahrt und den herabgesetzten Start.

Beat Feuz, dreimal waren Sie hier in der Abfahrt schon Zweiter. Der erste Sieg war also überfällig.
Könnte man sagen, ja. Aber heute habe ich nicht damit gerechnet. Ich hatte mich während meiner Fahrt nicht sonderlich wohl gefühlt. Aber offenbar ist es anderen auch so ergangen.

Als Sie im Ziel abgeschwungen hatten, glaubten Sie da bereits, dass es ganz nach vorne reichen könnte?
Nein, ich hatte nicht geglaubt, dass die «Eins» aufleuchten würde. Und als der Schneefall nachliess und es aufhellte, da habe ich erst recht nicht mit dem Sieg gerechnet.

Ein bisschen Zittern muss bei Ihnen im Zielraum offenbar sein.
Das ist so ja. Das einzige Mal, dass ich als Führender bisher nicht zittern musste, war im Training in der letzten Woche in Lake Louise, als ich mit über einer Sekunde Vorsprung vorne lag (lacht).

Dass heute in Beaver Creek der Start heruntergesetzt wurde, war sicher nicht zu Ihrem Nachteil.
Da war ich natürlich nicht unglücklich. Tiefes Tempo beim Start ist ja nicht so meine Sache. Dass es aber wie heute gleich nach dem Start von null auf hundert geht, behagt mir auch nicht sonderlich.

Hier zu gewinnen, ist speziell für Sie. Beaver Creek nennen Sie einen der Wendepunkte in Ihrer Karriere.
Hier habe ich vor vier Jahren mit einem zweiten Platz in der Abfahrt den Neustart geschafft. Es war sozusagen der Anfang meiner zweiten Karriere.

epa07200436 Winner Beat Feuz of Switzerland (R) and second placed Mauro Caviezel of Switzerland (L) pose with a Golden Eagle and handler (C) during the Men's Downhill race at the FIS Alpine Skiing World Cup in Beaver Creek, Colorado, USA, 30 November 2018.  EPA/JOHN G. MABANGLO

Der Raubvogel darf beim Schweizer Doppelsieg auf der «Birds of Prey» natürlich nicht fehlen. Bild: EPA/EPA

Diesen Erfolg mit Teamkollege Mauro Caviezel auf dem Podium zu feiern, ist umso schöner.
Das macht das Ganze natürlich noch schöner. Super, dass ich mich auf dem Podest auf Schweizerdeutsch unterhalten kann. (pre/sda)

Dressen mit zwei Kreuzbandrissen

Thomas Dressen hat bei seinem Sturz in der Weltcup-Abfahrt in Beaver Creek wie befürchtet schwerste Verletzungen erlitten. Der Deutsche zog sich im rechten Knie den Riss des hinteren und vorderen Kreuzbandes zu. Ausserdem kugelte sich der Sieger der letzten Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel die linke Schulter aus.

Für Dressen, der auf der «Birds of Prey» im vergangenen Winter als Dritter der Abfahrt seinen ersten Podestplatz im Weltcup erreicht hatte, ist der WM-Winter damit zu Ende.

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Der böse Sturz von Dressen. Video: streamja

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