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Sascha Ruefer kommentiert seit 2012 die Schweizer Fussball-Nati.
Sascha Ruefer kommentiert seit 2012 die Schweizer Fussball-Nati.
Interview

«Xhaka, bitte schön, du bist nicht mehr 22»

Er ist die Stimme der Fussball-EM. Und er polarisiert: SRF-Sportmoderator Sascha Ruefer sagt, wie er mit Kritik umgeht, warum er sich von Social Media abgewendet hat, und er spricht über die Abgänge seiner Moderationskollegen Jan Billeter und Stefan Bürer.
11.07.2021, 06:37
François Schmid-Bechtel und Patrik Müller / ch media

Kaum hat Sascha Ruefer draussen im «Stadtcafé» Sursee Platz genommen und eine Cola Zero bestellt, winken ihm die ersten Passanten zu. «Super gsi, gib Gas!», sagt einer. «Schöni Ziit, adé zäme», antwortet Ruefer. Unser Interview wird immer wieder unterbrochen durch freundliche Zurufe - mal vom ehemaligen Stadtpräsidenten, mal von einem Gewerbler, mal von Jugendlichen, die Selfies mit Ruefer machen wollen.

Sie sind fast bekannter als Shaqiri…
Sascha Ruefer:
Es scheint fast so. Und Sie schreiben ja auch etwa so häufig über mich wie über ihn (lacht).

Eigentlich müssten Sie jetzt in London statt in Sursee sein. Wie ist das, die EM-Spiele aus dem Studio statt aus dem Stadion zu kommentieren?
Es funktioniert. Während den letzten eineinhalb Jahre konnten wir uns auf diese Situation einstellen, da wir wegen Corona stets aus dem Studio kommentiert haben. Es ist ein Entscheid der Vernunft.

Dann sind ARD und ZDF unvernünftig, die aus dem Stadion kommentieren?
Auch sie tun das nicht immer.

Sascha Ruefer kommentiert während der EM aus dem SRF-Studio.
Sascha Ruefer kommentiert während der EM aus dem SRF-Studio.
Bild: KEYSTONE

Bei den Länderspielen der Deutschen schon.
Okay, aber unser System ist anders. Ich kommentiere nicht ausschliesslich die Spiele unserer Nati, sondern auch weitere Matches. Ich stehe hinter dem SRF-Entscheid. Es würde seltsam wirken, wenn in der «Tagesschau» von Reisen abgeraten wird und gleichzeitig die eigenen Sportkommentatoren quer durch Europa jetten. Ausserdem stellt sich die Frage des Mehrwerts. Auf Platz hätte ich unter den Coronabedingungen kaum eine Möglichkeit, mit den Spielern in Kontakt zu treten.

Ein Journalist mit Temperament
Der 49-jährige Sascha Ruefer arbeitet seit 1997 für SRF. Als junger Sport-Kommentator sorgte er mit seinen frechen Sprüchen bald für Aufsehen. So an der WM 1998, als er während des Spiels Chile – Italien sagte, die «Corega-Tabs-Fraktion» würde sich an das Duell der beiden Teams aus dem Jahr 1962 erinnern. Zwei Jahre später wurde sein Pensum von 100 auf 50 Prozent reduziert. Doch er liess sich nicht unterkriegen. Seit 2012 kommentiert er die Partien der Schweizer Nati. Ruefer, in Grenchen aufgewachsen, wohnt seit vielen Jahren in Schenkon LU. Erst kürzlich hat er sich von seiner Partnerin getrennt, mit der er einen 7-jährigen Sohn hat.

Ist es nicht bizarr, wenn Sie die phänomenale Stimmung im Wembley aus dem einsamen Zürcher Studio beschreiben?
Sie haben Recht, bei der Wahrnehmung der Stimmung macht es einen Unterschied.

«Ich habe es vermieden, während der EM rauszugehen»

Sie konnten im Studio auch den Flitzer im Achtelfinal gegen Frankreich nicht sehen.
Mir steht ein 65-Zoll-Monitor zur Verfügung. Plus den von der Uefa zur Verfügung gestellten Tactical Feed: Eine Kamera unter dem Stadiondach hinter einem Tor, die das ganze Spielfeld zeigt. Das hilft mir zu erkennen, wie die taktische Ausrichtung ist, ob gewechselt wird oder eben ob ein Flitzer über den Platz rennt.

Wenn das alles so gut funktioniert: Warum dann nicht dauerhaft Fussballspiele aus dem Studio kommentieren?
Auf keinen Fall! Der Kommentator gehört ins Stadion. Ich hoffe sehr und bin guter Dinge, dass dies bei SRF nach Corona wieder der Fall sein wird.

Sascha Ruefer freut sich, wenn er endlich wieder ins Stadion kann.
Sascha Ruefer freut sich, wenn er endlich wieder ins Stadion kann.
Bild: keystone

Jetzt, wo Sie in der Schweiz sind, bekommen Sie dafür den Wirbel um Ihre Person umso besser mit.
Ich habe es vermieden, während der EM rauszugehen. Sie können jeden und jede in Sursee fragen, wann sie mich das letzte Mal gesehen haben. Alle werden sagen: Seit dem 10. Juni nie mehr. Ich lebe in einer Bubble. Jetzt, mit Ihnen, bin ich erstmals wieder in einem Café.

Sie schirmen sich total ab?
Wenn ich EM-Feeling vermitteln will, muss ich selbst EM-Feeling haben. Da gibt es für nichts anderes mehr Platz. Ich bin entweder zu Hause in Schenkon, in meinem Büro oder im Fernsehstudio in Zürich. Selbst dort sieht man mich nicht gross. Ich gehe direkt in meine Kabine und nach dem Spiel gibt’s auch kein Bierchen, sondern ich fahre direkt nach Hause oder ins Hotel, in dem ich mir für die EM ein Zimmer als Rückzugsort gebucht habe.

«Bis 2014, bis zur WM in Brasilien, bewegte ich mich in diesem Feedback-Hamsterrad, das durch Social Media immer schneller dreht.»

Ist diese Isolation ein Selbstschutz?
Ja. Wenn man täglich kommentiert, unter Strom steht, sucht man nach einem Indikator, ob man gut oder nicht so gut unterwegs ist. Wenn man die unmittelbare Rückmeldung nicht kriegt, verleitet das, im Netz danach zu suchen: Social Media, Kommentarspalten, Online-Portale. Davon halte ich mich diesmal komplett fern. Ich lese nur noch Dinge, die ich zur Vorbereitung der Spiele brauche. Ich habe gelernt, mich abzugrenzen.

War das nicht immer so?
Bis 2014, bis zur WM in Brasilien, bewegte ich mich in diesem Feedback-Hamsterrad, das durch Social Media immer schneller dreht. Ich erinnere mich, wie ich auf der Rückfahrt von einem Spiel die Kommentarspalten las. 50 gegen mich, nur 2 für mich. Ich wusste nicht mehr, wo ich stehe. Ich haderte, war verunsichert. Mein damaliger Chef Urs Leutert hat mich dann in ein Persönlichkeits-Coaching geschickt. Das hat mich unglaublich gestärkt.

Sind Sie seither weniger eitel?
Als eitel oder selbstverliebt hätte ich mich auch vorher nicht bezeichnet. Ich bin seither unabhängiger, weniger auf Resonanz angewiesen. Und ich kann Kritik heute besser aushalten als früher.

Ihr Name im Titel lässt die Online-Klickraten explodieren. Sie könnten es auf Social Media schnell zum Influencer bringen.
Mir wurde eingetrichtert: ohne Social Media gehst du unter. Was für ein Trugschluss. Ich war aktiv bis 2014, seither sind alle meine Accounts stillgelegt. Und ich bin nicht untergegangen. Ich finde die Idee von Social Media gut, aber mir scheint, Wutbürger, Frustrierte und unanständige Menschen tummeln sich dort im Übermass.

Sich selber abzuschirmen ist das eine. Aber wie machen Sie das mit der Familie?
Mein Sohn ist 7-jährig, bis jetzt war er den negativen Begleiterscheinungen, die mein Beruf mit sich bringt, nicht ausgesetzt. Man muss schon sehen: Wenn jemand auf Social Media findet, ich sei ein Vollidiot, ist es das eine. Das andere ist, was ich im realen Leben erfahre. Auf der Strasse werde ich weder beschimpft noch angegriffen. Die allermeisten Menschen sind sehr nett.

«Es gibt Spieler, die noch so viel mehr leisten könnten, wenn denn die Einstellung immer stimmen würde.»

Sie hatten Mühe damit, sich zu Beginn der EM für die Schweizer Nati zu begeistern. Warum?
Die Mannschaft hat mir mit ihren Auftritten im Herbst gegen Deutschland und Spanien imponiert. Diesen Frühling aber hat sich etwas eingeschlichen, wofür ich gar kein Verständnis habe: Überheblichkeit und Nonchalance. Und dann kam diese EM. Bei mir war das Gefühl da: Hey, seid ihr wirklich bereit? Wisst ihr, worum es an dieser EM geht?

Ratlose Schweizer beim 0:3 gegen Italien.
Ratlose Schweizer beim 0:3 gegen Italien.
Bild: keystone

Waren die Spieler zu schnöselhaft?
Zu Beginn, ja. Die Schweizer Nationalmannschaft hat gegen Frankreich und Spanien gezeigt, zu was sie fähig ist, wenn sie denn will. Grossartig. Aber: Sie will nicht immer. Deshalb ist diese Mannschaft für mich wie ein ewiges Talent. Ohne Namen zu nennen: Es gibt Spieler, die noch so viel mehr leisten könnten, wenn denn die Einstellung immer stimmen würde.

Ewige Talente – die aber mehrheitlich auf die 30 zugehen...
(Seufzt) Das Einrücken mit den Autos. Eine Geschichte, die eigentlich keine Geschichte ist. Ich mag jedem Spieler jeden Franken gönnen. Aber es gehört für einen Fussballprofi halt schon auch dazu, sich bewusst zu sein, dass Bilder eine Wirkung erzeugen.

Es gibt die These, dass der Wirbel um die Boliden, Tattoos und Frisuren die Nati zusammengeschweisst und zur Trotzreaktion geführt hat. Xhaka sagte: «Wir lassen uns nicht fertig machen.»
Wenn es wirklich so ist, müsste ich sagen: Xhaka, bitte schön, du bist nicht mehr 22. Du bist 29, Captain, spielst in England, wo die Medien täglich alles im Fussball durchleuchten. Und jetzt kommst du und sagst: Wir lehnen uns gegen einen Feind auf. Im Umkehrschluss würde dies bedeuten: Hätten die Medien nicht reagiert, wäre bereits nach der Vorrunde Schluss gewesen. Das lasse ich nicht gelten.

Sie müssen während eines Matches innert Sekunden entscheiden, ob Shaqiri zu recht ausgewechselt wird oder ob die rote Karte gegen Freuler berechtigt ist. Legen Sie sich allein fest oder haben Sie Souffleure?
Ich habe mir ein kleines Auffangnetz aufgebaut. Dieses Geheimnis gebe ich gern preis. Für jedes Spiel stelle ich mir ein kleines Team zusammen, das mir bei Einschätzungen hilft.

«Man kann mit einer ganzen Bibliothek von vorbereiteten Sätzen an ein Spiel fahren, aber das bringt alles nichts, wenn sie dir nicht innerhalb von zwei Sekunden in den Sinn kommen.»

Wer gehört diesem an?
Mein Assistent Renato Schatz ist seit vielen Jahren dabei, er sitzt meist neben mir. Oft schaut noch ein Trainer mit und übermittelt mir über SMS taktische Einschätzungen. Auch für Schiedsrichterentscheide habe ich ein Backup. Kritisiere ich einen Entscheid zu Unrecht, kann das schnell hochkochen. Bis hin zu Aggressionen gegen einen Schiedsrichter. Ich trage als Live-Kommentator eine Verantwortung.

Sie sind ein Sprachakrobat. Sind Ihre Wortschöpfungen und Sprüche einstudiert oder spontan?
Man kann mit einer ganzen Bibliothek von vorbereiteten Sätzen an ein Spiel fahren, aber das bringt alles nichts, wenn sie dir nicht innerhalb von zwei Sekunden in den Sinn kommen. Das meiste ist spontan.

Das Freistoss-Tor der Dänen im Halbfinal gegen England bezeichneten Sie als «Kometenschweif».
Das passte perfekt zu diesem Schuss. Das Wort hatte ich mal aufgeschnappt, bei diesem Freistoss kam es mir in den Sinn.

Weniger passend war, dass Sie sagten, die drei Löwen – also die Engländer – hätten kurz «gebellt».
Ich merkte das dann selber und fragte, ob sie eher fauchten – und sagte, ich sei halt schon lange nicht mehr im Zoo gewesen. Darauf schrieb mir der Zürcher Zoodirektor, ich solle doch mal vorbeikommen. Solche Reaktionen zu erhalten, ist etwas Schönes.

Sie gehören zu den letzten Charakterköpfen im SRF-Sport. Durch die Abgänge von Steffi Buchli, Jan Billeter und Stefan Bürer verliert er an Profil.
So sehr ich diese Abgänge bedauere: Es kommen bei uns talentierte Leute nach. Wir haben viele kompetente und coole junge Kolleginnen und Kollegen.

Ihre Loyalität in Ehren, aber für Top-Moderatoren ist ein Sender, der die Mountainbike-WM statt Champions League und Länderspiele zeigt, weniger attraktiv.
Ich bin nicht für die Strategie verantwortlich. Bitte wenden Sie sich an Sportchef Roland Mägerle (lacht).

SRF-Sportchef Roland Mägerle.
SRF-Sportchef Roland Mägerle.
Bild: KEYSTONE

Dann fragen wir persönlich: Wie ist das für Sie, dass nächstes Jahr zum allerersten Mal ein Privatsender, 3+ aus dem Hause CH Media, Nati-Spiele zeigt?
Ich gehe davon aus, dass SRF weiterhin die Hauptspiele abdecken wird. Unsere Konkurrenz wird fünf Spiele pro Zwei-Jahres-Zyklus zeigen. Dass auf dem TV-Markt Veränderungen stattfinden, ist eine Realität. Übertragungsrechte sind teuer geworden.

Jetzt tönen Sie wie der SRF-Pressesprecher. Aber es wurmt Sie bestimmt, dass Sie nicht mehr alle Nati-Spiele kommentieren können.
Die Situation ist neu, bislang waren Nati-Spiele immer auf SRF. Aber Sorgen mache ich mir deswegen nicht. Ich darf weiterhin die Nationalmannschaft kommentieren und das Sportpanorama moderieren.

Haben die Abgänge bei SRF vielleicht auch damit zu tun, dass die Aushängeschilder nicht besonders gute Löhne haben? Fehlt es an Wertschätzung?
Ich kann nur für mich sprechen. Wertschätzung bemisst sich nicht nur am Lohn, sondern in meinem Fall auch daran, dass ich die Nationalmannschaft kommentieren und sehr attraktive Moderationsaufgaben übernehmen darf.

Wie viel verdienen Sie?
Ich sehe keinen Sinn darin, Löhne öffentlich zu verhandeln.

Die Moderatoren Franz Fischlin und Sandro Brotz haben ihre Löhne offengelegt – gut 10'000 Franken im Monat. Das wird bei Ihnen ähnlich sein. Das SRG-Topmanagement verdient fünfmal mehr – im Ausland sind Star-Moderatoren so gut bezahlt wie dieses...
Okay, aber soll ich mich deswegen beklagen? Ich muss ja nicht machen, was ich mache. Man muss froh sein, einen so spannenden Job zu haben. Wir leben in Zeiten, wo sich die Medienlandschaft verändert. Niemand weiss in der Ära von Netflix und Swisscom-TV, wohin das Fernsehen steuert. Das bringt Ängste mit sich.

Eine Gruppe von Jugendlichen erblickt Ruefer, einer ruft: «Der Mann aus Sursee!»

Verraten Sie uns: Wie kam es zu diesem Prädikat für Haris Seferovic?
In einem Zeitungsbericht las ich vor vielen Jahren «Der Mann aus XY». Als Seferovic kurz darauf ein Tor schoss, sagte ich spontan «Der Mann aus Sursee». Am Tag darauf sprach mich in Sursee eine Gruppe von vier Männern an: «So wirklich aus Sursee ist dieser Spieler gar nicht», sagten sie, Seferovic sei hier bloss zur Schule gegangen, und überhaupt… Es folgte eine Anspielung auf den «ic-»Namen. Diese Reaktion ärgerte mich.

Durch Sascha Ruefer wurde Seferovic zum «Mann aus Sursee».
Durch Sascha Ruefer wurde Seferovic zum «Mann aus Sursee».
Bild: keystone

Dann ist die Repetition von «Der Mann aus Sursee» eine Trotzreaktion?
Wenn Sie so wollen. Ich bin ein aufgeschlossener Mensch, meine Mutter ist Slowenin. Es widerstrebt mir, wenn es heisst: «Der ist wegen seines Namens keiner von uns.»

Dann hat Seferovic das Label einer leicht fremdenfeindlichen Gruppe zu verdanken?
Für diese Vierergruppe sagte ich immer wieder, wenn Seferovic eine gute Szene hatte: «Der Mann aus Sursee.» Bis mir mein Chef sagte: «Du, jetzt reicht es dann langsam mit diesem Satz.»

Offensichtlich widersetzen Sie sich Ihrem Chef.
Keineswegs. Denn wir machten einen Deal: Ich sage es seither nicht mehr bei jedem Ballkontakt. Sondern nur noch, wenn Seferovic ein Tor schiesst.

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