Sport
Kampfsport

Bei NBA-Final: Vergewaltigungs-Vorwürfe gegen UFC-Star Conor McGregor

FILE - In this Oct. 6, 2018, file photo, Conor McGregor walks in the cage before fighting Khabib Nurmagomedov in a lightweight title mixed martial arts bout at UFC 229 in Las Vegas. Superstar UFC figh ...
Schwere Vorwürfe gegen Conor McGregor.Bild: AP/AP

Bei NBA-Final: Vergewaltigungs-Vorwürfe gegen UFC-Star Conor McGregor

Schwere Vorwürfe gegen UFC-Star Conor McGregor: Eine Frau behauptet, er habe sie unter anderem zum Oralsex gezwungen. Der UFC-Star weist die Anschuldigungen zurück.
16.06.2023, 09:10
Mehr «Sport»
Ein Artikel von
t-online

Conor McGregor soll eine Frau bei einem Basketball-Spiel in Miami auf einer Stadion-Toilette vergewaltigt haben. Ein Sprecher wies die Vorwürfe, über die zuerst «TMZ» berichtet hatte, zurück. Dem Onlineportal lagen das Anwaltsschreiben der Frau sowie die Stellungnahme von McGregors Sprecher vor. Der Vorfall soll sich am 9. Juni nach dem Spiel der Miami Heat gegen die Denver Nuggets im Kaseya Center in Miami zugetragen haben.

Laut dem Schreiben der Anwältin Ariel Mitchell soll McGregor ihre Mandantin «gewaltsam» sexuell angegriffen haben. Der Vorfall habe sich folgendermassen abgespielt: Die Frau sei durch Sicherheitspersonal von ihrer Freundin getrennt und zu einer Toilette gebracht worden. Anwältin Mitchell schreibt in den Briefen, dass «das Sicherheitspersonal sich weigerte, (ihre Mandantin) hinausgehen zu lassen oder jemand anderen, einschliesslich ihrer Freundin, auf die Toilette zu lassen».

McGregor sei aus einer Behindertenkabine herausgekommen und habe, «seine Zunge in den Mund des Opfers gesteckt und sie aggressiv geküsst». Der Frau sei es dann gelungen, ihn kurzzeitig loszuwerden, in dem sie behauptete, sie müsse urinieren. Danach habe McGregor sie zum Oralsex gezwungen. Die Anwältin schreibt weiter, er habe ihre Mandantin an die Wand gedrückt und versucht, sie zu vergewaltigen. Die Frau habe den Profikämpfer dann mehrfach mit dem Ellbogen gestossen und sei geflohen.

Die Frau habe den Vorfall unmittelbar bei den Behörden angezeigt. Sie strebe einen Vergleich an, um einen Streit vor Gericht zu vermeiden. Sie forderte in dem Anwaltsschreiben eine finanzielle Entschädigung von McGregor sowie von der NBA und den Miami Heat, weil sie das Spiel ausgerichtet hatten und für das Sicherheitspersonal verantwortlich seien.

McGregors Sprecher erklärte gegenüber TMZ, dass die Anschuldigungen falsch seien und dass «Herr McGregor sich nicht einschüchtern lassen wird».

Die NBA und die UFC unterstützten die Untersuchungen, hiess es vonseiten der Organisationen. Auch Miami Heat äusserte sich in einem Statement: «Wir sind uns der Anschuldigungen bewusst und führen eine umfassende Untersuchung durch. Bis das Ergebnis der Untersuchung vorliegt, werden wir uns mit weiteren Kommentaren zurückhalten», hiess es. Von den Polizeibehörden in Miami gab bislang keine Stellungnahme dazu, ob Ermittlungen aufgenommen werden.

McGregor ist einer der grössten Stars der US-amerikanischen Mixed-Martial-Arts-Organisation UFC. Seit 2021 stand der 34-Jährige nicht mehr im Ring, als er sich im Kampf gegen Dustin Poirier den Unterschenkel brach und durch technischen K.o. verlor.

Ebenfalls bei der Finalserie der Nuggets gegen die Heat machte McGregor von sich reden, als er während einer Spielpause das Maskottchen der Heat namens Burnie im Rahmen eines PR-Gags auf die Bretter schickte. Dabei touchierte der Ire Burnie aber nicht etwa, sondern versetzte ihm zwei harte Fausthiebe mitten ins Gesicht. Der Mann, der in dem Kostüm steckte, fiel daraufhin zu Boden und musste ins Hospital gebracht werden. (t-online.de/abu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Elena Quirici: Der Olympia-Auftritt der Karateka in Bildern
1 / 21
Elena Quirici: Der Olympia-Auftritt der Karateka in Bildern
Sie träumte von Gold – doch statt mit einer Medaille endet Olympia für Elena Quirici mit einer grossen Enttäuschung.
quelle: keystone / laurent gillieron
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Wenn Golf ein Kampfsport wird ...
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
21 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Tapatio
16.06.2023 09:39registriert August 2017
Egal ob das stimmt oder nicht..aber das hier finde ich schon sehr speziell: "Sie strebe einen Vergleich an, um einen Streit vor Gericht zu vermeiden."

Für mich tönt das nach: "Für relativ viel Geld bin ich bereit die Sache zu vergessen.."
7121
Melden
Zum Kommentar
avatar
Enemy№1
16.06.2023 10:17registriert April 2016
Sie stöst also den Profilämpfer mit ihrem Ellbogen weg... Alles klar. Und sie möchte einen Vergleich. Auch top.
Ich finde es wirklich schwierig, solche Anschuldigungen tod ernst zu nehmen und die Widersprüche einfach auszublenden. Aber auch da: Bitte untersuchen.
5116
Melden
Zum Kommentar
avatar
Boaty McBoatface
16.06.2023 12:08registriert November 2016
"Die Frau habe den Profikämpfer dann mehrfach mit dem Ellbogen gestossen und sei geflohen."

"Sie strebe einen Vergleich an, um einen Streit vor Gericht zu vermeiden."

"Sie forderte in dem Anwaltsschreiben eine finanzielle Entschädigung von McGregor sowie von der NBA und den Miami Heat."



Ja ne is klar
248
Melden
Zum Kommentar
21
«Widerlich»: YB-Trainerin wütet nach Cupfinal-Pleite über Gegner und Schiris
Puh, da ist jemand aber so richtig angefressen: YB verliert den Cupfinal der Frauen gegen Servette mit 2:3 – danach schiesst Trainerin Imke Wübbenhorst so gegen ziemlich alles und jeden.

Es war ein unterhaltsamer Cupfinal im Zürcher Letzigrund, den die Teams den Zuschauerinnen und Zuschauern boten: Chancen auf beiden Seiten und ganze fünf Tore bekamen sie zu sehen. Das entscheidende erzielte Servettes Rimante Jonusaite in der 68. Minute. Beim 3:2 für die Genferinnen, die ihren Titel aus dem Vorjahr damit verteidigen konnten, blieb es.

Zur Story