Sport
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Class 2A pictured during a physical education lesson with teacher Mirka Jacober (not in the picture) at the gymnasium of the Cantonal School Glarus, Switzerland, on May 8, 2018. The Cantonal School Glarus was founded in 1956 and consists of a gymnasium and a specialized upper secondary school (Fachmittelschule FMS). (KEYSTONE/Gaetan Bally)

«Böckligumpe» ist ein Klassiker in Schweizer Turnhallen. Bild: KEYSTONE

Schüler nach Lockdown und Ferien mit Übergewicht – Lehrer schlagen Alarm

Die Gesellschaft bezahlt einen hohen Preis für den Kampf gegen das Coronavirus: Die über Wochen eingeschränkte Bewegungsfreiheit hinterlässt Spuren – besonders bei Schülern.

Simon Häring / CH Media



Die Erinnerungen an den sechswöchigen Shutdown im Frühling verblassen langsam, längst haben wir uns an die Abstandsregeln gewöhnt, und daran, dass überall Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt werden. Auch das Tragen einer Maske im öffentlichen Verkehr und in einigen Kantonen auch in Läden geniesst breite Akzeptanz.

Wie sich die Massnahmen des Bundes auf die Volksgesundheit auswirken, lässt sich indes erst in Monaten, wenn nicht sogar Jahren abschätzen. Claudio Nigg, Gesundheitswissenschafter am Institut für Sportwissenschaften an der Uni Bern, rechnet langfristig mit einem Anstieg von chronischen Krankheiten wie Diabetes. Besonders gefährdet sind Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren.

Schueler der Technischen Berufsschule Zuerich TBZ spielen im Sportunterricht am 7. Maerz 2006 Handball. Die Fensterfront der Halle gibt den Blick auf die Stadt frei. Die Abteilungen Automobiltechnik, Elektro/Elektronik und Informationstechnik sowie die Technikerschule der TBZ bieten Aus- und Weiterbildungen an. (KEYSTONE/Martin Ruetschi) === , , EDITORIAL USE ONLY ===

Von Sportarten mit Körperkontakt wird derzeit im Schweizer Schulsport abgeraten. Bild: KEYSTONE

Diese Altersgruppe ist schon länger das Schweizer Sorgenkind. Gemäss einer Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO, die im November 2019 im medizinischen Fachblatt «The Lancet» publiziert wurde, bewegen sich 9 von 10 Jugendlichen in der Schweiz weniger als die empfohlene Stunde pro Tag. Das sind nicht nur mehr als bei der letzten Erhebung vor 15 Jahren, sondern liegt auch über dem weltweiten Durchschnitt der Untersuchung von 80 Prozent. Die logische Konsequenz: Jeder Fünfte unter 18-Jährige in der Schweiz ist übergewichtig. Dazu ernähren sich die Betroffenen oft mit überwiegend inhaltsarmen Lebensmitteln. Sie sind deshalb meist nicht nur übergewichtig, sondern auch mangelernährt.

6 Wochen Lockdown, 15 Kilogramm Zunahme

Die Erkenntnis ist nicht neu, sie spiegelt sich schon in der SOPHYA-Studie des Bundesamts für Sport BASPO wider, die das Bewegungsverhalten der Kinder und Jugendlichen in der Schweiz von 2013 bis 2016 untersuchte. Demnach verbringen die Kinder tagsüber die meiste Zeit (90 %) im Sitzen, liegend oder mit leichter Aktivität. Und mit jedem Lebensjahr nimmt die körperliche Aktivität ab, während die sitzend verbrachte Zeit zunimmt. Das hat viel mit dem Zeitgeist zu tun. «Wir hatten eine digitale Revolution, die die Bewegungsmuster von Jugendlichen offensichtlich verändert hat – und sie dazu anregt, mehr zu sitzen, weniger aktiv zu sein, mehr zu fahren, weniger zu gehen», sagt Leanne Riley, von der WHO. Gespielt wird digital.

Abhilfe verschaffen könnte der Schulsport. In der obligatorischen Schule sind mindestens drei Stunden Sport pro Woche obligatorisch, vielerorts kommt das Schwimmen dazu. Für ein Viertel der Kinder und Jugendliche ist es die einzige sportliche Betätigung. Eine entsprechend wichtige Rolle spielt der Schulsport. Das deckt sich mit den Erfahrungen, die viele Lehrerinnen und Lehrer in den letzten Monaten gemacht haben. Nach dem Shutdown seien viele Kinder körperlich in einem «alarmierenden Zustand», und die schlechte Verfassung habe sich über die Sommerferien noch verschärft. Eine Lehrperson aus einer Nordwestschweizer Schule, die unerkannt bleiben will, berichtet, ein Schüler habe in sechs Wochen 15 Kilogramm zugenommen und sei kaum wiederzuerkennen gewesen.

Schulsport mit Schutzmaske

Entsprechend stark gefordert sind die Sportlehrer, doch ausgerechnet sie fühlen sich von den Behörden im Stich gelassen. In den Schutzkonzepten und Empfehlungen sei dem Sportunterricht kaum Beachtung geschenkt worden, beklagt der Schweizerische Verband für Sport in der Schule SVSS in einem Positionspapier. Darin gibt der Verband Empfehlungen ab, welche Massnahmen ergriffen, und auf welche Aktivitäten verzichtet werden soll.

Von Sportarten mit Körperkontakt wird abgeraten. Heisst: Kein Fussball, kein Unihockey, kein Geräteturnen. Stattdessen: Koordinationsübungen, Leichtathletik. Seit dem Ende der ausserordentlichen Lage im Juni kann der Schulsport praktisch uneingeschränkt stattfinden. Theoretisch.

A pupil does the high jump during a physical education lesson of gymnasium classes Bez 2c and Bez 2d, pictured in a sports hall of the Public School Suhr, Canton of Aargau, Switzerland, on June 25, 2018. The Public School Suhr consists of kindergartens, primary schools and senior classes. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Hochsprung finden die meisten Schüler nicht so lustig wie tschutten, es ist aber eher coronakonform. Bild: KEYSTONE

Denn viele Sportlehrer fürchten sich vor Ansteckungen im Unterricht und den möglichen Konsequenzen, die bis zu einer Schliessung ganzer Schulen reichen können, sofern das vom Kantonsarzt verordnet wird. Dazu kommt die Verunsicherung über die Frage, was sinnvoll ist. Wie unterschiedlich die Kantone diese Frage beantworten, zeigt ein Beispiel aus dem Kanton Aargau. Nach einem positiven Coronafall an einer Kantonsschule findet der Sportunterricht dort nach Geschlecht getrennt und mit Maske statt. Nach Einschätzung von Epidemiologen und Virologinnen dürfte sich die Infektionslage im Herbst verschärfen. Der Sportunterricht bleibt auf unbestimmte Zeit ein Balanceakt. Die Rückkehr zum Homeschooling wäre der Horrorszenario. Für Lehrer, Schüler, Eltern und die Volksgesundheit.

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    Alle Leser-Kommentare
  • dmark 13.09.2020 12:39
    Highlight Highlight Komisch. Ich hatte während des "Lockdowns" mehr Zeit mich zu bewegen als vorher... Daran lag es wohl alleine nicht.
    Man war ja nicht eingesperrt oder in seiner Bewegung beschränkt. Ich denke sogar, dass viele Menschen sich seit Langem mal wieder in der Natur befanden, weil sie vorher mit anderen Aktivitäten zeitlich gebunden waren.
    Man sah ja auch die voll belegten Parkplätze an den beliebten Ausflugszielen und Wanderstrecken.
    Es ist wohl auch eine Sache der Eltern, sich mit seinen Kindern zu bewegen und diese mal "zu lüften", oder?
  • PeteZahad 13.09.2020 11:07
    Highlight Highlight Wenn die Eltern während des Lockdowns, in welchem niemand eingesperrt war, nicht dafür Sorgen, dass sich ihre Kinder genügend bewegen und gesund essen, dann muss es der Schulsport richten?

    Die Schule ist zum lernen und sozialisieren da aber für die Erziehung wären immer noch die Eltern verantwortlich.
  • HugoBalls 13.09.2020 08:53
    Highlight Highlight Aber hallo... Gehen die Eltern denn mit ihren Kindern nicht raus oder haben die Kinder keine Hobbys?
  • June 13.09.2020 08:43
    Highlight Highlight Eltern, die es einfach so hinnehmen, dass ihre Kinder drastisch zunehmen, sind nicht lieb und geduldig mit ihnen, sondern tun ihnen etwas an, das sehr schwer zu beheben, und in Zukunft noch mehr Nebenwirkungen mit sich bringen kann. Neben den physischen gibt es auch psychische und soziale Probleme, die entstehen. Also nein, dass ein Kind dick wird ist nicht süss oder normal. Zunahme=Kalorienzufuhr höher als Verbrauch. Tut das euren Kindern nicht an. Sie werden sonst ihr ganzes Leben damit kämpfen... es ist in eurer Verantwortung.
  • _andreas 13.09.2020 01:00
    Highlight Highlight 😅
    Benutzer Bildabspielen
  • arni99 12.09.2020 22:58
    Highlight Highlight Für alle die der Ansicht sind das man immer raus durfte um Sport zu treiben: wochenlang musste man sich anhören wie verantwortungslos man doch ist wenn man die mehr Freizeit „dank“ dem Virus, mit Velofahren nutzt. Man könnte ja stürzen und so das überlastete (lach...) Gesundheitssystem noch mehr überfordern. Und sogar der oberste Radio/TV schnurri NH durfte ohne Widerspruch alle als idioten bezeichnen die mit dem Rennvelo um den Zugersee fahren. Soviel zum Thema Bewegung an der frischen Luft war immer erlaubt.
    • BVB 13.09.2020 11:03
      Highlight Highlight Ich habe davon ehrlich gesagt nichts mitbekommen
  • forevernewbie 12.09.2020 21:55
    Highlight Highlight ich sehe das auch so, dass man nicht zunehmen muss während corona..
    aber wenn man den kindern sagt, sie dürfen nicht mehr mit gleichaltrigen draussen spielen gehen wegen corona, so ist es nur logisch, dass sich die kinder weniger bewegen..
    dass die eltern nun zu 100% für die tägliche bewegung des kindes zuständig ist, ist unzumutbar...
  • Kruk 12.09.2020 21:18
    Highlight Highlight ich habe etwa zehn Jahre keinen Sport gemacht, übergewichtig war ich trotzdem nie.
    Ok, ich arbeitete körperlich und lief den ganzen Tag herum, schwitzen musste ich dabei aber nicht.
    Ich denke es kommt auch darauf an was und wie viel man isst.
    Gerade wenn man in solch kurzer Zeit so zulegt dass es nicht nur die Waage merkt.
    • dmark 13.09.2020 12:43
      Highlight Highlight Einfache Rechnung. Verbrauch durch körperliche Belastung ist gleich die maximale Menge an Energiezufuhr...
  • Basswow 12.09.2020 20:59
    Highlight Highlight Seit März 15kg weniger...🤷🏽‍♂️ fühle mich super.
    Kohlenhydrate reduziert, FDH, nachts nix mehr... viel Schwimmen ....🏊🏽‍♂️....

    ...und hat nix gekostet. 😉
    • Autokorrektur 13.09.2020 07:26
      Highlight Highlight Bisch en Held. 🙄 Nein, im Ernst. Respekt an dich. Aber abnehmen ist, und das ist wissenschaftlich belegt, KEINE Willensfrage.
    • HugoBalls 13.09.2020 08:55
      Highlight Highlight Kohlenhydrate kannst du essen 😁 und Nachts hat das Essen nicht weniger Kalorien als Tagsüber
  • 1 rundes Quadrat 12.09.2020 20:30
    Highlight Highlight #staythefuckathome hiess es damals, heute heisst es:" wieso seid ihr nicht rausgegangen?"
    • Kruk 12.09.2020 22:14
      Highlight Highlight Wenn man in dieser kurzer Zeit dermassen zulegt dann liegt dies wohl nicht nur am zu Hause bleiben.
    • maylander 12.09.2020 23:21
      Highlight Highlight Ja inklusive Grafiken und Pseudowissenschaftlicher Abhandlung wie gross die Aerosolwolke ist, die ein Jogger oder Velofahrer ausstösst.


      Dann noch die Facebookpolizisten die über alle die gejammert haben, die drinnen blieben.


    • Kruk 13.09.2020 13:35
      Highlight Highlight Und damals machte man sich lustig darüber als der Bund Ernährungstipps heraus gab...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 12.09.2020 17:39
    Highlight Highlight Es war meine Meinung und ist sie weiterhin: Der Bundesrat sollte sich interdisziplinär beraten lassen. Die "Begleiterscheinungen" auf allen Ebenen durch die völlig überzogenen Maßnahmen werden immer sichtbarer.

    Gut ich will jetzt nicht weiter jammern - aber lernt draus und macht es beim nächsten Mal besser.
    • Barracuda 12.09.2020 18:29
      Highlight Highlight Es ist nur noch ermüdend. Das Beispiel hier zeigt, wie gut die hochgelobte Selbstverantwortung funktioniert... Ein paar Wochen keine Schule und kein Turnunterricht und die Kinder setzen schon Speck an!? Aber man kann es sich auch einfach machen und immer mit dem Finger auf den Staat zeigen anstatt an sich selbst zu arbeiten 🙄
    • Locutus70 12.09.2020 20:07
      Highlight Highlight @Barracuda - Ermüdend finde ich eher die selbstbeweichräucherischen Kommentare voller moralischer Überheblichkeit und Arroganz hier :)
    • Autokorrektur 13.09.2020 07:27
      Highlight Highlight @Locutus70 Und hätte es keine Massnahmen gegeben, würden Leute wie du jammern, warum nichts getan wurde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Natürlich 12.09.2020 17:35
    Highlight Highlight (2) gewisse Kinder machen einfach nicht so gerne Sport wie andere. Wenn dann noch der Schulweg und der Schulsport wegfällt, man den ganzen Tag mehr oder weniger zu Hause verbringt, dann auch noch ein guter Esser ist, ist es klar dass man an Gewicht zulegt.
    Also bitte lasst die Verurteilungen.
    Jedes Kind ist anders, ich sehe es jetzt bei meinem eigenen 2.
    Während der eine nicht genug vom draussen sein und Spielplätzen bekommen kann wäre der andere am liebsten immer zu Hause mit seinem Plüschtieren, Büchern und Hörspielen.
    • Bündn0r 12.09.2020 18:55
      Highlight Highlight "Ist klar, dass man Gewicht zulegt"
      Ähm, nein? Weniger Fressen oder mehr Bewegen. Es ist relativ einfach. Nennt sich Selbstbeherrschung.
    • Natürlich 12.09.2020 20:56
      Highlight Highlight @Bündn0r

      Blödsinn.
      Ist total typabhängig und zudem hat es auchnoch mit der Psyche zu tun.
      Es gab Phasen in meinem Leben da konnte ich essen soviel ich wollte trotz wenig Bewegung und nahm nicht zu bzw sogar ab.
      Jetzt mit 31 bewege ich mich mehr denn je (bin Pöstler, mache locker ca 13’000 Schritte pro Tag) und nehme trotzdem nicht ab.
    • Kruk 12.09.2020 21:09
      Highlight Highlight Bei einer einigermassen gesunden Ernährung sollte man auch ohne Sport nicht Fett werden, schon gar nicht in solch kurzem Zeitraum und in einem alter wo der Körper viel für das Wachstum braucht.

      Möglich dass viele Eltern sich, durch das Homeschooling und die ganze Situation, nicht mehr die Zeit genommen haben um gesund und ausgewogen zu kochen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fenstersimsli 12.09.2020 17:31
    Highlight Highlight Schon sehr interessant, wie oft eine Untersuchung zu einem Thema im Bereich Kinder und Jugendliche zum Schluss kommt, das in der Schule mehr gemacht werden muss (kann). Eltern? Hallo? Die Schule ist eine Bildungsinstitution, und erst in zweiter Linie eine Erziehungsinstitution. Wenn jetzt immer mehr Aufgaben von den Eltern in die Schule wandern, braucht es aber auch eine Erweiterung der Schulinfrastruktur.
    • dmark 13.09.2020 12:50
      Highlight Highlight Viele Eltern sind leider schon mit sich selbst überfordert. Wie sollen die denn dann auch noch Kinder mit durchs Leben schleppen?
      Für alles braucht es irgendwie eine Prüfung - nur Kinder darf jeder bekommen ;-)
    • Druna 13.09.2020 13:13
      Highlight Highlight Die Schule ist in erster Linie eine Institution die alloziert und selektiert. Bildung kommt erste später und wenn sie zu Hause nicht vorhanden ist, wirds auch mit der Kleinen nichts.
  • Natürlich 12.09.2020 17:27
    Highlight Highlight (1) Die Kommentare hier zt wieder🙄
    Ich war nie besonders sportlich. Wandern ging noch einigermassen aber Velofahren war für mich eine Strafe.
    Meine Mutter und meine 2 Brüder waren sportlich begeistert und ich durfte dann darunter leiden.
    Mit 14 von Meiringen auf die Grosse Scheidegg mit dem Velo (1400 Höhenmeter) war für mich der blanke Horror (kurz vor der Passhöhe lag ich dann mit Wadenkrämpfen am Strassenrand und bei der Abfahrt nach Grindelwald platze auch noch der Reifen...😭🙄)
    Was hats gebracht? Bis heute (31) fahre ich nicht mehr gerne Velo und bin übergewichtig. (90kg/1.74m)
    • Ribosom 12.09.2020 17:43
      Highlight Highlight Ist man übergewichtig, isst man zu viel. Das hat mit Velos nichts zu tun. Du suchst nur eine Ausrede für deine Faulheit.
    • Garp 12.09.2020 17:58
      Highlight Highlight Es gibt ja sicher noch andere Arten sich zu bewegen, als velofahren. Magst Du Musik? Dann versuchs mal mit tanzen. Übergewicht hat viel mit Ernährung zu tun. Bewegung soll schon Freude machen, such Dir was.
    • Sternengucker 12.09.2020 18:24
      Highlight Highlight Naja, es gibt ja noch andere Sportarten. Und wenn man halt nicht sportlich ist, dann kann man halt nicht mit der gleichen Kalorienzufuhr leben wie ein sportlicher Typ.
    Weitere Antworten anzeigen
  • maricana 12.09.2020 17:19
    Highlight Highlight Die Quote übergewichtiger Jugendlicher steigt seit Jahren kontinuierlich. Es gibt diesbezüglich absolut keinen nachvollziehbaren Zusammenhang mit Corona Covid-19.
  • Snooks 12.09.2020 17:18
    Highlight Highlight Also ich sehe hier eher die Eltern in der Pflicht und nicht nur die Sportlehrer.
  • Autokorrektur 12.09.2020 17:12
    Highlight Highlight Und wenn es ein Kind schafft in einer Woche 2,5 kg zuzunehmen, dann hat es bestimmt ganz andere Probleme, und da gehört die KESB mit Verdacht auf Missbrauch eingeschaltet und nicht die Zeitung angerufen.
    • Sternengucker 12.09.2020 18:33
      Highlight Highlight So krass würde ich nicht vorgehen. Die Einschränkung für Kinder war da. Einerseits keine Schule mit Sport und anderen Unternehmungen. Zweitens hatten die Alten natürlich schon ein Argusauge auf spielende Kinder. Da trauten sich viele Eltern nicht, die Kinder nach draussen zu lassen um mit mehreren Kinder zu spielen. Aber es haben ja auch teilweise Erwachsene massiv zugelegt, da müsste man ja auch die KESB (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde) einschalten. Wir haben zwei in unserer Firma, die wirklich extrem dick geworden sind. Meinen Sie, ich sollte die bei der KESB melden?
    • Autokorrektur 12.09.2020 20:34
      Highlight Highlight @Sternengucker Nochmal: wenn ein Kind 2,5 kg pro Woche zunimmt, dann isst es nicht mehr, sondern frisst (mengen-, nicht verhaltensmässig). Selbst wenn sich ein Kind kaum noch bewegt und jeden Tag Schokolade isst, ist so eine Gewichtszunahme in dem Zeitraum nicht die zu erwartende Folge. (Ich sage NICHT, dass die Behauptung falsch ist (frage mich aber, woher die Lehrerin das so genau weiss), oder dass es nicht geht. Ich sage: wenn das der Fall ist läuft mehr schief als nur mangelnde Bewegung und falsches Essen.)
    • Katzenseekatze 13.09.2020 06:49
      Highlight Highlight Gute Antwort. Danke.
  • Autokorrektur 12.09.2020 17:11
    Highlight Highlight Wieso muss man wegen Corona bitte die Klasse nach Geschlecht trennen? Was für eine hanebüchene Aussage. Als Mutter einer Sechstklässlerin kann ich ausserdem über "drei Stunden Sport obligatorisch" nur müde lachen. Hatte mein Kind (Kt. Zug) nie. Nicht in einem Jahr seit Beginn. Höchstens, wenn Schwimmen auch dazu zählt.
    Und die Aussage "längst haben wir uns an die Abstandsregeln gewöhnt" - eingehalten wird der Abstand nirgends wo ich unterwegs bin, nicht mal im Pflegeheim, wo ich als "Gast" jede Woche bin.
    • nur Ich 12.09.2020 19:05
      Highlight Highlight Bei uns haben sie die Klassen z.T. aufgeteilt, weil sonst gewisse Räume zu klein wären für die Abstandsregeln. Den Turnunterricht dann nach Geschlecht trennen, ist wohl einfach pragmatisch (auch wenn ich das Wort nicht mehr hören mag).

      Zu den 3 Stunden: die sind es bei uns auch nicht ganz, aber immerhin 3 Lektionen. Und das konstant seit dem Kindergarten bis ins Gym.
  • P. Meier 12.09.2020 17:08
    Highlight Highlight Unsere Schulen und Lehrer machen es sich wieder mal komplizierter als notwendig. Man definiere zuerst mal Sportarten mit engem Körperkontakt. Das sind für mich Kampfsport, Gymnastik zu Zweit, Tanzsport. Bei den anderen Sportarten ist der Körperkontakt sehr kurzfristig. Ich glaube nicht, dass Schüler in der Turnhalle stärker gefährdet sind, als im Schulzimmer. Die Lehrkraft selber kann sich ja mit Maske schützen. Am 12. Mai hatten wir das Training in der Jugendriege, mit den aktuellen Sicherheitsbestimmungen aufgenommen.
  • Doughnutella Servace 12.09.2020 17:05
    Highlight Highlight Weniger Junk fressen hilft im Fall...
  • DieserNicknamewirdschonverwendet 12.09.2020 17:03
    Highlight Highlight An alle welche von fehlender Disziplin schreiben... es wird von Jugendlichen zwischen 6 und 16 Jahren geschrieben... da fehlt es bei den Kleinen u.a. auch an einer kindgerechten Erziehung der Eltern. Ein 6jähriges Kind ist vermutlich noch nicht so diszipliniert um Sport zu treiben (ausser es kennt es bereits und macht's gerne) sonst müssen die Eltern es animieren bzw. dahei helfen einen Sport zu finden, welchen das Kind mag und dann freiwillig gerne ausübt :)
    Ich verknüpfe mit Sport draussen viele schöne Erinnerungen an meine Kindheit:)
  • Meinung 12.09.2020 16:41
    Highlight Highlight Ja genau, wir waren ja alle im Gefängnis.
    Arme Kinder, mit Eltern welche so Dumm sind und waren.
    Ich kenne zum Glück viele Familien mit Kindern die den "gefängnissalltag" sehr gut gemeistert haben.
    Dumm & Dümmer 🤦🏻‍♀️
    • Astrogator 12.09.2020 18:40
      Highlight Highlight Ach weisst du, es gab eine Zeit von #StayTheFuckHome...

      Hättest mal die Blitze sehen sollen als ich schrieb, dass ich mit dem Kleinen trotzdem raus gehe und Ausflüge mache. Ein Beispiel das Eigenverantwortung nicht funktioniere hiess es damals.

      Und genau dieselben Typen geifern jetzt rum, dass man jederzeit hätte rausgehen können und nun sind alle schlechte Eltern die StayTheFuckHome ernst genommen haben.
    • dmark 13.09.2020 13:01
      Highlight Highlight Das #StayTheFuckHome bezog sich eigentlich auf die unnötigen, nicht zum unmittelbaren Leben dazu gehörenden Aktivitäten, wie z.B. Kino, Restaurants, Partys, mal eben Freunde besuchen usw., aber nicht um sich alleine oder mit den im Haushalt wohnenden Personen draussen in der Natur zu bewegen - aber halt dort, wo sich nicht sogleich ganze Rudel von Menschen aufhielten.

      Dies wurde leider oftmals falsch interpretiert.
  • Lustiger Baum 12.09.2020 16:41
    Highlight Highlight Ich verbringe jede Woche 9-16h mit Ausdauersport. Wir waren nie eingesperrt. Im Gegenteil. Ich habe noch nie so viele Menschen auf meinen Joggingrunden im Wald, dem Radfahren über Pässe oder beim schwimmen im See getroffen. Selbst um 6h morgens beim Intervalltraining auf der Tartanbahn waren Menschen. Das gabs in Jahren noch nie...

    Nein die Fettleibigkeit kommt von der mangelnden Disziplin und Bewegung durch Selbstverschulden!!!
    • Bündn0r 12.09.2020 16:52
      Highlight Highlight Das sind teilweise Kinder. Selbstverschulden ist nur die halbe Wahrheit. Fehlendes Interesse, fehlende Disziplin oder Ignoranz der Eltern darfst du nicht vergessen.
    • Natürlich 12.09.2020 17:02
      Highlight Highlight Was du sagst stimmt aber du redest von Erwachsenen und im Bericht geht es um Kinder.
      Gerade Primarschüler lässt man als Eltern sicherlich nicht alleine schwimmen gehen oder weite Strecken joggen und Velofahren. Dann passiert was und als Eltern ist man wieder der „gelackmeierte“ weil man ja die Aufsichtspflicht verletzt hat.
      Der Schulweg welcher je nach Kind gut und gerne einige Kilometer pro Tag ausmacht fiel weg, sowie auch alle Mannschaftssportarten oder Vereinsaktivitäten.

    • bokl 12.09.2020 17:48
      Highlight Highlight @Natürlich
      Dann nimmt man das Kind halt mit zum Sport. Mein Jüngster 2. Primar begleitet mich z.B. mit dem Velo auf meiner Joggingrunde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Macke 12.09.2020 16:22
    Highlight Highlight Mich erstaunt das nicht. Wenn man die Doppelbelastung der Eltern ansieht (Homeschooling und Job) und dann zusätzlich alle Sportvereine etc. geschlossen sind, fällt die Tagesstruktur schnell zusammen. Gerade in Städten ist es oftmals schwierig, mit Kindern Sport zu machen. Grünanlagen und Spielplätze waren geschlossen und eine Velotour etc. kann, falls alle Velos haben, auch nicht so schnell unter der Woche gemacht werden. Zudem wurde vom Reisen abgeraten, was auch das Wandern beeinträchtigt.
    • Glaedr 12.09.2020 17:30
      Highlight Highlight Vei Kinder geht es zuerst um die Ernährung.
      Bekommt ein kleines Kind nur Süssgetränke ect so stehen die Chancen gut, dass das Kind sein ganzes leben Gewichtsprobleme hat.
      Achtet man also von Anfang an auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung, macht das ebenfalls wäred des nennen wir es mal Lockdown, so werden Kinder auch mit weniger Bewegung nicht so schnell zunehmen.
    • Macke 12.09.2020 21:26
      Highlight Highlight @Glaedr: Kennst du Beispiele oder hast du das über sieben Ecken gehört? Ich kenne viele Eltern in der Stadt, die die körperliche Bewegung ihrer Kinder nicht garantieren konnten. Und das sind sehr gesundheitsbewusste Eltern, da gibt es keine Süssgetränke. Da der Spielplatz und alle anderen Grünflächen im Quartier in Bern gesperrt waren, konnten sich die Kinder nur in der Wohnung oder dem Treppenhaus frei bewegen. Für alles andere musste ein Ausflug unternommen werden und das ist bei Berufstätigkeit nur am Wochenende möglich.
    • Glaedr 13.09.2020 10:31
      Highlight Highlight @Macke
      Ich kenne Beispiele
      Es ist auch eine Tatsache das bei falscher Ernährung sich bilden die man später nur schwer wieder los wird.
      Wenn also die Eltern die sie kennen auf die richtige Ernährung geachtet haben und nur am Wochenende einen Ausflug machen konnten, so glaube ich nicht das die Kinder an Gewicht zugelegt haben
  • [Nickname] 12.09.2020 16:21
    Highlight Highlight Selbst ich als libertär eingstellter Mensch, weiss dass wir keinen „lockdown“ hatten oder eingesperrt waren. Es herrschte Bewegungsfreiheit hierzulande. Es gibt sogar gewisse Menschen, welche den ganzen Umstand als Anlass nahmen um Sport zu machen, munkelt man... ;-)
    • Natürlich 12.09.2020 17:03
      Highlight Highlight Es ist hier aber explizit die Rede von Kindern, nicht von Erwachsenen.
  • granthart8 12.09.2020 16:08
    Highlight Highlight Ich war eingesperrt! Mit Chips und Nachos! Was hätte ich tun können? Hätte ich mich bewegen sollen? Ernsthaft?
    • Natürlich 12.09.2020 16:28
      Highlight Highlight Die Eltern sind arbeitstätig und gerade bei alleinerziehenden kann man schlecht erwarten dass sie neben Job und Haushalt zb nach einer 9h Schicht in der Pflege abends um 8 noch grossartige Sportliche Aktivitäten mit den Kindern unternehmen sorry.
    • Ribosom 12.09.2020 17:46
      Highlight Highlight Haushalt kann man auch an einem anderen Tag machen. Mit den Kindern sportlich unterwegs sein sollte man aber täglich.
      Sorry.
    • Zinni 12.09.2020 19:47
      Highlight Highlight Mmmmh... Nachos wären wieder mal ein feines ding 🤤😋😋
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rhinopower 12.09.2020 16:08
    Highlight Highlight Das hat nichts mit dem Lockdown zu tun. Sondern zeigt einfach den Zustand der Gesellschaft und hier im besonderen auch der Jugendlichen. Hauptsache mit 16 zum Abstimmen gehen wollen, aber den Tag mit Gamen und Netflixen verbringen!
    • Natürlich 12.09.2020 16:26
      Highlight Highlight Ah da ist es wieder: das böse böse gamen.
    • Varanasi 12.09.2020 17:06
      Highlight Highlight Immer erfreulich, wenn man alle über einen Kamm schert.....

      Unsere Jugendlichen haben sich nicht davon abhalten lassen, nach draussen zu gehen und sich zu bewegen.

      Und mit all dem Homeschooling waren sie froh, dass sie mal etwas anderes machen konnten, als nur am Laptop zu sitzen.
  • Scaros_2 12.09.2020 15:48
    Highlight Highlight Es war nie jemand „Eingesperrt“ in der Schweiz. Man hätte sich mit den Kindern jeden Abend bewegen können oder am WE etc. Meine Frau hat sogar 10kg abgenommen in der Zeit.

    Der hohe Preis bezahlt man nicht WEGEN Corona sondern aufgrund fehlender Disziplinen und Faulheit!
    • Donald 12.09.2020 16:05
      Highlight Highlight Naja, wäre sicher auch gut zu wissen, wie das in der verschiedenen sozialen Schichten aussieht. Meines Erachtens gibt es neben der Einkommensschere auch immer mehr eine Schere zwischen Berufen, die sich gut mit dem Familienleben vereinbaren lassen und solche, bei denen das überhaupt nicht der Fall ist. Z.B. ein Verkäufer hat nie die Möglichkeit einmal spontan früher zu kommen oder zu gehen und einmal zwischendurch ein paar Anrufe zu erledigen... von zu Hause arbeiten wollen wir schon gar nicht reden...
    • who cares? 12.09.2020 16:11
      Highlight Highlight Ich würde hier aber mehr die Eltern in die Pflicht nehmen als die Kinder. Ausserdem betreiben die sportlichen Kinder meistens Teamsportarten. Und die waren halt auch verboten.
    • Raber 12.09.2020 16:15
      Highlight Highlight Es gab durchaus Altersheime die Ihre Bewohner eingesperrt haben. So absolut stimmt deine Aussage nicht. Dann gab es noch die Mütter, die ihre Kinder 3 Wochen oder länger nicht raus gelassen haben, weil zu verängstigt. Aber ja, zum Glück kam die Schweizer Regierung nicht auf die Idee, es den Franzosen oder Spanier gleichzutun und absurde Ausgangssperren zu beschliessen oder Maskenpflicht im Freien etc. da haben unsere Behörden deutlich besonnener reagiert als andere.
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50 alte Hollywood-Filme, die es sich zu sehen lohnt

Das Schöne an der Kunst ist, dass sie in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten verschiedene Bedeutungen transportieren kann. Deshalb lohnt es sich insbesondere beim Film, ab und an in die Vergangenheit zu blicken.

Zu Beginn nur eine kurze Anmerkung zur Auswahl der hier aufgelisteten Hollywood-Filme.

Die Auswahl der Filme ist keineswegs abschliessend, sondern lediglich ein Versuch, verschiedene Strömungen in der US-Filmgeschichte aufzugreifen. Zudem ist es Ziel der Filme-Liste, auch weniger bekannte Filme Hollywoods vorzustellen, was bedarf, dass unbestrittene Klassiker (wie etwa die Charlie-Chaplin-Filme, «Lawrence von Arabien», «Der Pate», «Der Pate II» oder «Star Wars») ausnahmsweise ausgelassen …

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