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Zuerichs Trainer Ludovic Magnin gestikuliert im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen den Berner Young Boys und dem FC Zuerich, am Samstag, 24. August 2019, im Stade de Suisse in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Erreicht FCZ-Trainer Ludovic Magnin seine Mannschaft noch? Bild: KEYSTONE

Kommentar

Wie 2016 unter Hyypiä – der FCZ marschiert mit Magnin Richtung Challenge League

Das Wort zur Super League: Der FC Zürich kommt unter Trainer Ludovic Magnin einfach nicht vom Fleck.

markus brütsch / ch media



Schafft Ludovic Magnin den Turnaround? Knapp vier Wochen hat der FCZ-Trainer jetzt Zeit, seine schwach gestartete Mannschaft auf das nächste Meisterschaftsspiel (gegen Thun) vorzubereiten. Keine einfache Aufgabe, wird das 0:4-Debakel gegen YB noch eine ganze Weile arg auf die Stimmung drücken.

Der FCZ wolle jetzt eine Auslegeordnung machen, hat Sportchef Thomas Bickel am Wochenende erklärt. Wer nach fünf Spielen bereits über die Bücher gehen muss, braucht sich über die folgende Frage nicht zu wundern: Was bloss ist beim Analysieren der letzten Saison und den Folgerungen daraus alles schief gelaufen? Der FCZ kommt einfach nicht vom Fleck.

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Die Zusammenfassung der FCZ-Klatsche bei YB. Video: YouTube/SRF Sport

Er ist in Bern eingebrochen und hätte auch 0:7 verlieren können. Es habe an der Laufbereitschaft und Mentalität gefehlt, und die Körpersprache sei auch nicht gut gewesen, sagte Bickel. Wir fragen uns: Erreicht Magnin sein Team noch?

Uli Forte wurde vor anderthalb Jahren mit der Begründung entlassen, dass keine Entwicklung zu sehen sei und die Jungen keine Chance erhielten. Unter dem bisherigen Nachwuchstrainer Magnin werde dies besser. Tatsächlich: Gegen YB schickte der Romand in der Pause einen 18- und einen 19-jährigen Debütanten auf den Platz. Das ist dann wohl eher verheizen statt fördern. Und: Gegen YB standen zu Beginn nur drei Akteure auf dem Rasen, die jünger als 22 sind.

Es ehrt Magnin und Bickel, wenn sie die lange Absenzenliste nicht als Ausrede benützen und die Mängelliste offenlegen. Es ändert aber nichts am schwachen Gesamteindruck, den die beiden abgeben. Der FCZ macht unter ihnen keine Fortschritte. Ihr Zeugnis ist ungenügend: Note 3 auf einer Skala von 6 bis 1.

Der FC Zuerich Trainer Sami Hyypiae, links, und Praesident Ancillo Canepa, rechts, vor dem 1/16 Final Fussball Cup Spiel zwischen dem FC Wohlen und dem FC Zuerich, am Samstag, 19. September 2015, im Stadion Niedermatten in Wohlen. (KEYSTONE/Anthony Anex)

FCZ-Präsident Ancillo Canepa hat sich schon bei Sami Hyypiä in der Trainerfrage verschätzt. Bild: KEYSTONE

In Nati-Pausen wurden schon manche Trainer entlassen. Doch der FCZ wird an Magnin festhalten, weil er sich nicht eingestehen will, den Trainer überschätzt zu haben. Obwohl er durch die Abstiegssaison mit Sami Hyypiä gewarnt sein müsste. Da ist er nämlich sehenden Auges in Richtung Challenge League marschiert.

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