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St. Gallens Torhueter Lawrence Ati Zigi, Mitte, jubelt beim Fussball Super-League Spiel zwischen dem FC St. Gallen und BSC Young Boys Bern, am Sonntag, 23. Februar 2020, im Kybunpark in St. Gallen. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Da glaubten noch alle, er sei der Matchwinner: St.Gallen-Goalie Zigi nach seiner Penalty-Parade in der 97. Minute. Bild: KEYSTONE

Kommentar

Mein Herz blutet, aber es ist so: Der Penalty für YB wurde zu Recht wiederholt

Wer behauptet hatte, dass mit dem Einsatz des Videoschiedsrichters die Emotionen im Fussball aussterben würden, lag damit so falsch wie jene, die glauben, dass die Erde eine Scheibe ist. Der jüngste Beleg: Die riesige Aufregung nach dem 3:3 zwischen St.Gallen und YB im Spitzenkampf der Super League.



Zigi hält – Zigi Held! Als St.Gallens Goalie in der 97. Minute einen Handspenalty abwehrt, steht der Sieg über den Meister fest. Der FCSG setzt sich an der Tabellenspitze ab, hat nun drei Punkte Vorsprung auf Titelverteidiger YB. Der grün-weisse Meistertraum lebt weiter.

Bis sich Schiedsrichter Alain Bieri ans Ohr fasst, er Zigi die Gelbe Karte zeigt und den Penalty wiederholen lässt. Der VAR meldet bei Bieri, dass sich Zigi vor der Ausführung zu früh bewegt hat. Guillaume Hoarau behält im zweiten Anlauf die Nerven und erzielt in der 99. Minute den Ausgleich zum 3:3. Schluss, vorbei, ganz St.Gallen fühlt sich betrogen. Mal wieder benachteiligt durch die «Fussball-Mafia SFV», wie die Kurve ruft, weil die Liga ausgerechnet einen Berner Schiedsrichter das Spitzenspiel mit Berner Beteiligung pfeifen liess.

Fürchterlich habe ich mich aufgeregt. Dabei war mir gleichzeitig klar: Mit grosser Wahrscheinlichkeit ist alles korrekt. Denn man muss sich schon sehr, sehr sicher sein, wenn man in so einer Situation in einem ausverkauften Tollhaus so einen Entscheid fällt.

Die Penalty-Szenen im Video. Video: SRF

So bleibt es, wie es vor dem Spiel schon war: Der überraschende FC St.Gallen und die Young Boys stehen nach 23 Runden punktgleich an der Spitze der Super League.

Bieri und Sandro Schärer, der VAR in Volketswil, sind nun die Buhmänner. Dabei haben sie nur konsequent die Regeln umgesetzt. Wenn die Regel lautet, dass der Goalie bei der Ausführung eines Penaltys mit einem Fuss noch die Linie berühren muss, dann muss der VAR dies überwachen, dazu ist er da. Und wenn er auf dem Bürostuhl sitzend einen Regelverstoss feststellt, dann muss er ihn melden und Bieri auf dem Feld muss ihn ahnden.

Es gibt in diesem Fall nur Schwarz und Weiss. Der Fuss des Goalies ist bei der Ballabgabe des Schützen auf der Linie oder eben nicht. Man kann den beiden Unparteiischen deshalb keinen Vorwurf machen, selbst wenn es eine Superzeitlupe benötigt, um die Szene korrekt beurteilen zu können. «Es stinkt mir», sagt hinterher selbst Bieri über den Entscheid, den er fällen musste, «aber ich kann es mir ja nicht auswählen».

Wer nun auf VAR Schärer schiesst, der sucht sich ebenfalls den falschen aus. Man stelle sich nur mal vor, was im gegenteiligen Fall los gewesen wäre, hätte er Zigis Parade gelten lassen: Der Boulevard hätte ein Standbild der TV-Übertragung veröffentlicht, die sich betrogen fühlenden Berner hätten getobt und in ihrer Wut vermutlich ein Wiederholungsspiel gefordert wegen des krassen Regelverstosses, der ja so offensichtlich war, dass er dank einer Superzeitlupe entdeckt worden ist. Aufregung hüben, statt drüben.

Die Regel gibt es so seit letztem Sommer, an der Frauen-WM wirbelte sie gehörig Staub auf. Die Regelhüter wollten für Klarheit sorgen, wollten kein Wischiwaschi, sondern wollten Schwarz und Weiss. So dass es keine Auslegungssache mehr ist, sondern in allen Spielen gleich gehandhabt wird. Das ist eindeutig im Sinn der Sache. Die Regel ist deshalb sinnvoll, selbst wenn nach einem Entscheid wie gestern der Reflex da ist, sie zu hinterfragen.

In der Schweiz fährt man bislang mit dem VAR sehr gut, auch weil weniger Geld in ihn investiert wird als anderswo. Ein «millimeterlen» bei Offside-Entscheiden wie in der Bundesliga oder der Premier League gibt es nicht, weil sich die Schweizer Klubs die teure Technologie der sogenannten kalibrierten Linie nicht leisten wollen. Bei der Penalty-Regel kostet die Linie nichts, weil sie ohnehin auf den Rasen gezeichnet ist. Deshalb kann hier haargenau hingeschaut werden.

Was nun? Wieder weg mit dem Videoschiedsrichter? Nein. Unter dem Strich werden weniger Fehlentscheide gefällt und darum geht es. Sollen doch die Goalies, wenn sie sich bei einem Penalty bewegen wollen, vor der Ausführung ein wenig hinter der Linie postieren. Dann können sie das Schrittchen nach vorne machen und berühren die Linie immer noch. Soviel grösser wird das Tor für den Schützen deshalb nicht.

Mein grün-weisses Herz blutete nach dem im ersten Moment unverständlichen Entscheid, den Penalty wiederholen zu lassen. Mein Kopf weiss, dass alles seine Richtigkeit gehabt hat. Ein grosser Trost ist das nicht. Es ist, wie wenn du als Autofahrer mit läppischen 1 km/h zu schnell geblitzt und deshalb gebüsst wirst. Du ärgerst dich wegen dieser «Tüüpflischiissete» masslos über die Polizei, weisst aber ganz genau, dass es deine eigene Schuld ist. Zähneknirschend bezahlst du die Busse.

Ach ja: Und dass Schiedsrichter Bieri ein Berner ist, tut nichts zur Sache. Wenn der Olympia-Final im Eishockey zwischen Kanada und den USA in Kanada von zwei Schiedsrichtern aus Kanada geleitet wird, dann wird das von allen klaglos akzeptiert. Weil ein Schiedsrichter nicht Partei für ein Team ergreift, sondern Partei für die Sache einnimmt.

Der FC St.Gallen hat nach wie vor die Chance, zum ersten Mal seit zwanzig Jahren Schweizer Meister zu werden. Nach wie vor führt er die Tabelle an und er hat gegen YB mit einem starken Auftritt gezeigt, was auch ohne gesperrte (Ruiz) und verletzte (Babic, Letard) Schlüsselspieler in ihm steckt. Das Selbstvertrauen der Ostschweizer bleibt gross.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kyle C. 25.02.2020 11:48
    Highlight Highlight Die einfachste Lösung wäre m.M.n. das, was zurzeit immer öfter diskutiert wird: Torlinien-Technologie in jedem Fall und wie im Tennis VAR auf Anfrage. Begrenzt auf eine bestimmte Anzahl pro Halbzeit die jedem Team zur Verfügung steht.

    Hier hätte es wohl keine VAR-Anfrage gegeben, weil es kein Mensch gesehen hat. Und eine bestimmte Toleranz muss im Sport einfach akzeptiert werden.
    • peeti 25.02.2020 13:32
      Highlight Highlight Naheliegend, aber ich denke dass dann reichere Teams aufrüsten und Leute anstellen, die wie in der NFL solche Regelverstösse dann mit Argusaugen suchen.
  • Jim Panse 25.02.2020 00:24
    Highlight Highlight Absolut auf Ralfs Seite!

    Was wäre wenn wie bei NFL oder NHL die Refs den unwissenden Stadion Besucher über Mikro erklären, was angeschaut wurde und was der Tatsachen-Entscheid ist?
    Was in der NFL funktioniert, wird auch in Europas bzw in Schweizer Stadien funktionieren.

    PS:
    When the seagulls follow the trawler, it is because they think sardines will be thrown into the sea.... EC7
  • the green mile 24.02.2020 21:23
    Highlight Highlight Liebe Berner und liebe St. Galler
    Das war grossartig, vielen vielen Dank !!
    Bieri und Schärer sind Riesenpfeifen, doch das soll nicht weiter kümmern ... Kopf hoch, Krone richten und weiter guten Fussball zeigen !!
  • Too Scoop 24.02.2020 15:55
    Highlight Highlight Wir dürfen dem VAR System mehr Geduld entgegenbringen. Man hat in der laufenden Saison gleiche Sachverhalte anders entschieden und am Sonntag eben korrekt. VAR ist halt noch nicht 100% VAR.
  • Moeff 24.02.2020 14:42
    Highlight Highlight "Was nun? Wieder weg mit dem Videoschiedsrichter? Nein. Unter dem Strich werden weniger Fehlentscheide gefällt und darum geht es."

    Nein, es geht um den Fussball und seine Emotionen. Görtler hat das im SRF treffend beschrieben.
    Hier hatte zwar alles seine Richtigkeit - schöne neue Fussballwelt.
    Aber der VAR macht den Fussball kaputt.
    • peeti 25.02.2020 13:30
      Highlight Highlight Naja, es gibt schon auch Vorteile. Oder hast du dich vor dem VAR bei klaren Fehlentscheiden nie aufgeregt und dir stattdessen einfach eingeredet, dass blinde Schiris und ungeahndete Schwalben oder Tätlichkeiten halt zum Fussball dazugehören?
  • aussenrist 24.02.2020 13:30
    Highlight Highlight "Berner hätten getobt und in ihrer Wut vermutlich ein Wiederholungsspiel gefordert"

    Wäre der Penalty nicht wiederholt worden, hätte kein Berner oder sonst irgendwer reklamiert.
    Weils niemand gemerkt hätte.
    • humpalumpa 24.02.2020 16:21
      Highlight Highlight Die Berner hätten nicht getobt. Standen ja schon alle bereit für den Eckball.
    • corona 24.02.2020 17:52
      Highlight Highlight Nur kann man jetzt Gift nehmen, dass alle toben werden bei solchen Situationen!
    • rburri38 25.02.2020 09:08
      Highlight Highlight Nun wird das garantiert auch jedes mal genau angeschaut und die Torhüter werden die Regel auch einfach einhalten.
  • inquisitio 24.02.2020 13:06
    Highlight Highlight Das Wiederholen des Strafstosses war zwar pingelig, aber korrekt. Nicht korrekt war dann, dass der 2. Strafstoss nicht auch wiederholt wurde. Da standen nämlich 8 (!) Spieler beider Teams bereits im Strafraum oder zu nahe am Elmeterpunkt. Regel 14 (IFAB - Strafstoss) besagt, dass dann der Strafstoss zwingend wiederholt werden muss - was aber nicht passierte. Hier wurde also mit unterschiedlichen Ellen gemessen.
    • Staedy 24.02.2020 13:38
      Highlight Highlight Das habe alle schon lange verstanden und auch akzeptiert. Die Frage ist, warum VAR Schärer selber zwei völlig unterscheidliche Massstäbe in der Beurteilung einer absolut vergleichbaren Situation vornimmt. Er hätte Erklärungsbedarf. So hat man das Gefühl, er will das Spiel bestimmen, so wie er es für richtig erachtet.
    • Felix Meyer 24.02.2020 14:30
      Highlight Highlight @inquisito: Das ist falsch, kein Berner hat den Strafraum zu früh betreten. Gestern wurde hier unter einem anderen Artikel ein Standbild gepostet, welches das beweist.
    • inquisitio 24.02.2020 14:58
      Highlight Highlight @Felix Meyer: Hier seiht es anders aus https://imgur.com/a/I4xlEhS
      Benutzer Bild
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  • Staedy 24.02.2020 13:05
    Highlight Highlight Herr Meile, er darf nicht hinter der Linie stehen. Er muss bei der Ausführung auf der Linie stehen. Wenn schon, dann richtig. Aber am einfachsten fragen sie den SR und gestrigen VAR Schärer, warum er es selber nicht so genau nimmt mit der Ausführung beim Elfmeter. Siehe Spiel SG - Lugano vom August 2019, es galten die gleichen Regeln wie heute und der Lugano Goalie hilt da den Elfemter und sprang am gleichen Ort wie Zigi ab. Ob da sich nicht einer profilieren wollte?
    • Ehringer 24.02.2020 14:09
      Highlight Highlight August 2019: Schiedsrichter, der kann das fast nicht sehen.
      Gestern: VAR, dafür da, das zu sehen.

      Der Schärer hat zwei völlig unterschiedliche Rollen in diesen Spielen. Hat (fast) nichts miteinander zu tun.
    • Staedy 24.02.2020 14:37
      Highlight Highlight Er hatte im August auch einen VAR. Der entweder nicht darauf sensibilisiert war, die verschärfte Regel galt ja, oder wo Schärer den VAR überstimmte. Was er ja durchaus darf. Gestern Bieri folgte seinem Chef, nicht nur als VAR, Schärer.
    • Herr J. 24.02.2020 17:05
      Highlight Highlight Update späterer Nachmittag: Nach jener Penaltyszene bei St.Gallen - Lugano wurden die Schweizer von der Fifa gerügt, seit da gilt die strikte Regelauslegung. Und die wurde von Schärer als VAR korrekt angewandt. Gegen ihn nun zu polemisieren, ist fehl am Platz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 24.02.2020 13:00
    Highlight Highlight Eine Ergänzung gemäss SRF:

    https://www.srf.ch/sport/fussball/super-league/penalty-chaos-in-st-gallen-schiedsrichter-erst-nach-fifa-ruege-konsequenter

    "Wir mussten vor der Fifa Stellung nehmen, weshalb wir das VAR-Protokoll nicht umgesetzt haben. In der Folge mussten wir nachjustieren."

    *hust* Wettbewerbsverzerrung *Hust*

    Ich teile deine Ansichten lieber Autor. Aber es ist einfach nur PEINLICH wie man hier insgesamt als Verband etc. agiert. Das sollte zu denken geben und es sollte zu denken geben ob es jetzt in Zukunft auch richtig angewendet wird. Was wissen die sonst noch nicht?
    • Herr J. 24.02.2020 17:06
      Highlight Highlight Lernen aus Fehlern ist nicht peinlich, nein.
  • Emil22 24.02.2020 12:58
    Highlight Highlight Zigi war auch beim zweiten Penalty bei Schussabgabe nicht mehr auf der Linie. Die Einhaltung dieser Regel ist für die vollangespannten Goalies gar nicht so einfach, wie man das landläufig meinen könnte.
    • xXWILDXx 24.02.2020 13:15
      Highlight Highlight falsch
      Benutzer Bild
    • Zecke 24.02.2020 13:40
      Highlight Highlight Bei Tor: Vorteil-Regelung.
  • The Beat 24.02.2020 12:45
    Highlight Highlight Was für ein Kommentar! Respekt! Gratuliere Herr Meile! Das bestätigt mir wieder ein Mal mehr wie sympathisch und fair die St. Galler sind! Ich ziehe den Hut vor solchen Worten und als grosser YB-Fan kann ich den Schmerz nur zu gut nachvollziehen!
  • rburri38 24.02.2020 12:40
    Highlight Highlight Eigentlich müsste isch ja eher YB aufregen, haben sie den den anderen Penalty trotz VAR nicht bekommen - das war ebenfalls ein klares Handspiel. St. Gallen braucht sich gar nicht zu beschweren, selber Schuld wenn man die Regeln nicht einhält, pech wenn ein VAR am Werk ist, der darauf geschaut hat dass diese Regel eingehalten wird.
    • Jake Peralta 25.02.2020 10:49
      Highlight Highlight War ganz klar die Brust!
  • Toerpe Zwerg 24.02.2020 12:33
    Highlight Highlight Wann gab es letztmals eine Streichrunde (nur unentschieden)?
    • Ralf Meile 24.02.2020 12:38
      Highlight Highlight Noch nie seit Einführung der Super League mit zehn Teams im Jahr 2003.
  • Therealmonti 24.02.2020 12:27
    Highlight Highlight Gefühlte 99 von 100 Mal bewegt sich der Goalie beim Penalty zu früh von der Linie und gefühlte einmal wird der Penalty wiederholt, wenn er nicht drin war
    • hopplaschorsch12 24.02.2020 12:40
      Highlight Highlight stimmt so nicht. das was der st. galler torhüter gemacht hat, war halt einfach zu offensichtlich. er springt mit beiden beinen von der linie nach vorne. das ist halt einfach nicht erlaubt und kann nun dank VAR einfach überprüft werden. das bittere aus st. galler sicht ist, dass der erste Penalty sehr schwach geschossen war, und zigi diesen auch ohne schummeln hätte abwehren können.
    • Dr. B. Schwerde 25.02.2020 00:53
      Highlight Highlight Es war eben nicht offensichtlich. Zigi ist lediglich 0.3s zu früh weg und nur um wenige cm. Das lässt sich von blossem Auge nicht mehr überprüfen. Schiri und Linienrichter habenes jedenfalls nicht bemerkt, obwohl sie auch von der verschärften Regelauslegung wussten. Kein YBler hat reklamiert. Das hat mit gesundem Menschenverstand nichts mehr zu tun. Wenn nur noch elektronisch festgestellt werden kann, ob eine Regelwidrigkeit vorliegt, geht der Fussball kaputt und wir stellen am besten nur noch Roboter als Schiris auf den Platz. Der Blick-Kommentar ist meilenweit besser als dieses FIFA-Gesülze.
  • YesImAMillenial 24.02.2020 12:06
    Highlight Highlight
    Play Icon


    hätte noch schlimmer kommen können.
    • Dr. B. Schwerde 25.02.2020 12:07
      Highlight Highlight Nun, das war erstens gut von blossem Auge zu erkennen und viele Jahre vor der Regeländerung. Bei Zigi waren es 0.3s zu früh und bestenfalls 2-3 cm. Möchtet ihr an der kommenden WM Penaltyschiessen erleben, an denen bei jedem save oder verschossenem Elfer zuerst auf die VAR-Überprüfung gewartet werden muss? Und mit dem neu eingeführten zwingenden gelben Karton, die Torhüter mit gelb-rot vom Platz fliegen? 🙈 Wenns so eng ist wie am Sonntag bei Zigi, lässt sich das gar nicht mehr beobachten von blossem Auge, weshalb auch weder Schiri noch Linienrichter wiederholen liessen.
  • youmetoo 24.02.2020 12:03
    Highlight Highlight Frage: Wäre der Penalty auch wiederholt worden, wenn er reingegangen wäre?
    • rburri38 24.02.2020 12:47
      Highlight Highlight Nein, weil dann ist Vorteil für den Stürmer.
  • Clank 24.02.2020 12:01
    Highlight Highlight In dieser Saison wurden gerade mal 4 Elfmeter von 31 verschossen. Diese 4 habe ich jetzt mal analisiert.
    - Sion vs FCZ: hätte man wiederholen müssen! Nicht nur steht der Goalie nicht mehr auf der Linie, sondern auch zwei Spieler befinden sich zu früh im Strafraum.
    - Xamax vs FCZ: sieht korrekt aus
    - FCSG vs Lugano: hätte man wiederholen müssen! Goalie verlässt Linie zu früh
    - Thun vs Servette: gehört auch wiederholt. Goalie verlässt Linie zu früh (kann man Vorteil geben, weil Nachschuss reingeht), aber ein Servette-Spieler ist auch zu früh im 16er.
    Benutzer Bild
    • Bravo 24.02.2020 12:47
      Highlight Highlight interessant! danke für die recherche
    • Daevu 24.02.2020 12:51
      Highlight Highlight Watson hat ebenfalls alle vier verschossene Penaltys analysiert und ist in zwei Fällen anderer Meinung.

      Betreffend Thun vs. Servette muss der Schiri Vorteil laufen lassen. Da gemäss deiner Aussage der Nachschuss ein Tor ergab, ist der Entscheid richtig, egal ob der Torhüter die Linie verlassen hat oder nicht.
    • Clank 24.02.2020 12:58
      Highlight Highlight @Daevu Bei Thun vs Servette gehört der Elfmeter wiederholt, wegen dem Servette-Spieler mit der Nunner 11, der zu früh im 16er ist. Da kann man nicht Vorteil spielen lassen, schlussendlich wird dadurch die Nummer 11 Thun benachteiligt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Qui-Gon 24.02.2020 11:38
    Highlight Highlight Wenn das von nun an der Massstab ist, werden wir kaum noch gehaltene Penalties sehen. Lasst den VAR beim Penalty aus dem Spiel. Wenn es der Ref von Auge sieht, o.k.
    • hopplaschorsch12 24.02.2020 13:33
      Highlight Highlight kaum gibt es den VAR, wollt ihr ihn schon wieder weg haben? die goalies wissen wie die regeln sind. wenn sie sich nicht daran halten, selber schuld. wenn es konsequent gepfiffen wird, werden die torhüter damit auch wieder aufhören.
    • La Joya 25.02.2020 09:09
      Highlight Highlight wie wärs denn wenn die goalies einfach mal auf der linie bleiben würden? ^^
  • kuhrix 24.02.2020 11:37
    Highlight Highlight Der Entscheid mag korrekt sein. Nur wurde dies zum ersten mal so gehandhabt. In vergleichbaren Fällen (z.B. Kolloli oder Itten) griff der VAR bisher nicht ein. Und weshalb schaut sich Bieri die Szene nicht nochmal an? Er müsste sich sicher sein. In Zukunft muss jeder gehaltene Penalty strengstens überprüft werden. Und dann werden wir das nicht mehr oft sehen weil immer irgendetwas nicht ganz korrekt ist.
    • rburri38 24.02.2020 12:49
      Highlight Highlight Gabs gerade in der Europa League auch, in Deutschland ebenso. In der Schweiz nicht, aber das wird sich nun wohl ändern. Auf alle Fälle ist alles korrekt abgelaufen. Bieri muss nicht schauen gehen, wenn der VAR ihm sagt, dass es defintiv so korrekt ist. Er kann, muss aber nicht.
  • jeffo56 24.02.2020 11:35
    Highlight Highlight gut für trainer Gerardo Seoane er kann wegen der nachspielzeit seine grotten schlechte abwehr aus der schusslinie nehmen. Bürgy ist eine katastrophe
  • Adrian78 24.02.2020 11:32
    Highlight Highlight Alles korrekt. Einzig bei der Aussage, zum "ausverkauften Tollhaus", stimmt nur das Adjektiv "ausverkauft".
  • Clank 24.02.2020 11:31
    Highlight Highlight Man redet hier immer von Konsequenz. Aber genau diese Konsequenz ist trotz "Regeländerung" überhaupt nicht vorhanden. Und eine inkonsequente Regel ist halt einfach nicht fair.
    Ihr seid doch Journalisten. Wieso macht ihr nicht mal eine statistische Auswertung davon, wie oft tatsächlich solche Elfmeter wiederholt werden. Alles andere ist doch blablabla
    • Ehringer 24.02.2020 14:14
      Highlight Highlight Haben sie schon. In der Super League wurden von vier verschossenen Penalties (seit VAR) einer wiederholt (gestern), einer korrekterweise nicht und zwei sind zumindest diskussionswürdig.
    • Clank 24.02.2020 14:37
      Highlight Highlight Wie heisst der Artikel?
  • Kommentareschreiber 24.02.2020 11:19
    Highlight Highlight Das Problem ist nur: Bis jetzt hat noch kein einziges Video - das ich zu sehen bekommen habe und ich habe schon vielen gesehen - gezeigt, dass der linke Fuss nicht (mehr) auf der Linie war. Wenn es so klar wäre, könnte man dies auch auf einem Video zeigen. Und mit einem Fuss, dem rechten in diesem Fall, darf er ja von Linie weg. Wenn der VAR es sehen konnte, muss es wohl oder übel auch eine Aufnahme davon geben, die man zeigen kann. Sonst wird der Geruch der Schiebung immer bleiben.
    • Raembe 24.02.2020 11:35
      Highlight Highlight Hier siehst Du es besser
      Benutzer Bild
    • ThePower 24.02.2020 11:36
      Highlight Highlight Schau dir mal die Hintertorperspektive an, die Sache ist klar.
    • La Joya 24.02.2020 11:40
      Highlight Highlight Also ich finde man sieht es auch von vorne dass der fuss nicht auf der linie ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ostpol76 24.02.2020 11:16
    Highlight Highlight Guter Bericht Herr Meile. Trotzdem finde ich Schade, dass sie im Bericht nicht auch dieses Szene erwähnen. Schiedsrichter war übrigens Herr Schärer welcher hier den verschossenen nicht wiederholen liess.
    Benutzer Bild
    • Blitz Gordon 24.02.2020 11:31
      Highlight Highlight siehst du denn hier wirklich, ob des Goalies rechter Fuss noch auf der Linie ist oder nicht? c'mon...
    • ostpol76 24.02.2020 11:47
      Highlight Highlight @Blitz

      Ja das sehe ich (Schatten), und zwar einiges deutlicher als beim gestrigen Entscheid.
    • Ehringer 24.02.2020 14:19
      Highlight Highlight Das ihr hier alle dem Herr Schärer vorwerft, anders gehandelt zu haben find ich, nett gesagt, unreflektiert. Damals war er Schiri, der kann sowas fast nicht sehen (wie Herr Bieri gestern). Da wäre er auf einen VAR angewiesen, der ihn darauf aufmerksam macht. Gestern war er der VAR und hat, ev. sogar, weil er die andere Szene oft genug analysiert hat, eingegriffen. Unterschiedliche Rolle.

      Find das eh ne scheiss Argumentation: "Damals hast du einen Fehler gemacht, den musst du jetzt immer machen! Ist sonst unfair!"
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clank 24.02.2020 11:13
    Highlight Highlight Jetzt hört auf mit diesen "zu schnell fahren" Vergleich. Wenn du beim Auto fahren wegen 1km/h zu schnell gefahren bist, dann waren es keine läppische 1km/h, sondern je nach Messmethode (Blitzer oder Laser) 6 bzw. 4 km/h zu schnell. Und das ganze sieht sogar noch schlimmer aus, wenn du schaust, was auf dem Tempomat stand, denn dieser überschätzt auch deine Geschwindigkeit.
    Und das ist ja der Punkt, überall gibt es Toleranzgrenzen. Auch beim Fussball, ob jetzt Einwurf, Freistoss oder Ecke, niemand achtet da Zentimeter genau, wo es ausgeführt wird. Wieso tut man dann beim Elfmeter so dumm.
  • xXWILDXx 24.02.2020 11:10
    Highlight Highlight Gerne würde ich dieses Bild von Zigi beim ersten Elfer sehen...

    Gemäss der Regelauslegung wäre nämlich dieser zweite Penalty völlig korrekt und nicht wie viele behaupten ein noch klarer Fall als der erste.
    Benutzer Bild
  • jarjar binks 24.02.2020 11:09
    Highlight Highlight Klar war hier alles korrekt. Aber diese Regel muss zwingend im Sommer sofort nach dem letzten Spieltag wieder aufgehoben werden. Eine absolute Farce das ganze, das war ab dem ersten wiederholten Elfmeter an der Frauen-WM offensichtlich.
    Die einzige akzeptable Variante wäre wie in der Premier League, wo dies nicht vom Var überprüft wird.
    • La Joya 24.02.2020 11:43
      Highlight Highlight Der torhüter muss nun mal auf der linie bleiben, weil er sich sonst einen vorteil verschafft. Tut er das nicht wird wiederholt, finde ich korrekt so.
      Wird es nicht mer kontrolliert, springen sie wieder 1.5 meter nach vorne kurz vor dem schuss
    • Ketchum 24.02.2020 21:58
      Highlight Highlight Deshalb wäre es ok, hier den VAR auszusetzen: Ist der Goalie einen halben Meter vor der Linie, sieht's der Schiri (oder der Assistent). Sind's nur 5cm, gilt die Toleranzgrenze. Beim Abseits finde ich's komplizierter, etwas gegen das Milimeterln zu unternehmen
    • jarjar binks 25.02.2020 01:28
      Highlight Highlight Das war die letzten mindestens 10 Jahre ein inexistentes Problem. Ja, früher gab es ab und zu Goalies die beim Schuss schon fast an der 5er Linie waren aber das wurde längst unterbunden ohne Var.
      Der eine Schritt nach vorne hilft vor allem beim Absprung und bringt nicht wirklich einen unfairen Vorteil.
  • Kontrovers 24.02.2020 11:04
    Highlight Highlight Einen solchen Entscheid im stillen Kämmerlein zu fällen, braucht keinen Mut.
    Der VAR kann nicht konsequent für korrekte Entscheidungen führen. Diesen Penalty in dieser Phase zu wiederholen ist sehr provokativ und in der Konsequenz müssten 9 von 10 Penaltys wiederholt werden. Servette kommt gegen den FCB kurz vor Schluss zu einem Foulpenalty. Nur beweist die TV Wiederholung, dass gar keine Berührung stattfand. Wie blieb da das Eingreifen des VAR? Fehlentscheidungen bleiben. Mit diesem Instrument untergräbt man die Kompetenz des Schiedsrichters und degradiert ihn zum Hampelmann!
    • d10 24.02.2020 12:16
      Highlight Highlight Also sollen die Regeln "in dieser Phase" nicht gelten? ;)

      Noe, der VAR ist eine sinnvolle Ergänzung zum Schiri, es gibt viel weniger Fehlentscheide.
    • Felix Meyer 24.02.2020 14:48
      Highlight Highlight Beim Penalty für Servette fand sehr wohl eine Berührung statt. Ist aber halt erst auf den zweiten Blick zu erkennen.
  • Kampfsalami 24.02.2020 10:59
    Highlight Highlight Coaches Challenge. Analog zum Tennis. 2 Mal die Möglichkeit als Trainer zu intervenieren. Wenn der Einwand richtig ist behält man die Challenge. War der Einspruch nicht gerechtfertigt, ist sie futsch...
    • rburri68 24.02.2020 11:07
      Highlight Highlight Wäre OK, dann hätte im falle von gestern YB noch den anderen Penalty bekommen und am ende Gewonnen.
  • zellweger_fussballgott 24.02.2020 10:55
    Highlight Highlight Zu Recht wiederholt ja, aber es gab schon vergleichbare Fälle in der Schweiz, wo der Penalty nicht wiederholt wurde. Deshalb um so bitterer. Und wenn man das Regelwerk schon so konsequent umsetzen möchte, hätte man den Penalty nochmals wiederholen müssen (!), weil sowohl St. Galler und Berner vor der Schussabgabe im Strafraum standen... Das ist auch ein klarer schwarz-weiss Entscheid...
    • Kommentareschreiber 24.02.2020 11:21
      Highlight Highlight Und zusätzlich wird aus den Video-Aufnahmen nicht ersichtlich, dass der linke Fuss nicht noch auf der Linie war. ...
    • Super 24.02.2020 11:55
      Highlight Highlight Leider nein Zellweger
      beim zweiten Penalty gilt Vorteil für den Schützen, weil er getroffen hat. Er wäre nur wiederholt worden, wenn er nicht getroffen hätte.
    • rburri38 24.02.2020 12:02
      Highlight Highlight Unglaublich dieses Gegränne, sorry. Hier für euch beide: Ein St. Galler war noch tiefer im Strafraum drin, beide Beine waren weg von der Linie...
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  • SoloSangallo 24.02.2020 10:54
    Highlight Highlight Ralf du bisch en geile siech, aber ich teile deine Meinung trotz grün-weisser Brille nicht. Es geht darum, dass die Regel nicht konsequent umgesetzt wird. Und eine Regel, die nicht eingehalten wird, verliert meiner Meinung nach ihren Wert. Schaut euch nur den gehalten Penalty von Lugano-Goali Baumann gegen Itten genau an. Baumann steht mit beiden Füssen vor der Linie. Auch das Argument, dass sich die Berner vehement beschwert hätten wenn das Tor gegeben worden wäre und ein riesen Wirbel (wie jetzt) entstanden wäre, teile ich nicht.
    • rburri68 24.02.2020 11:05
      Highlight Highlight Ich bin mir sicher, dass von nun an genau geschaut wird. Bieri hat Zigi sogar vorgewarnt, also selber schuld und punkt.
  • jannsi 24.02.2020 10:52
    Highlight Highlight Andersherum sollten die St. Galler lieber stolz auf ihre eigene Leistung sein und sich bewusst machen, das sie mit solchen Leistungen bis Ende Saison oben mitspielen und möglicherweise sogar den Titel holen, anstatt sich jetzt allzu fest über diese harte aber dennoch korrekte Schiedsrichterentscheidung zu ärgern.

    Endlich herrscht wieder Spannung in der Fussballschweiz.
    • Spartan117CH 24.02.2020 11:17
      Highlight Highlight Und als Zückerchen zur Fusballromantik, am 21. Mai der letzte Spieltag BSC YB - FCSG, da können die St.Gallier ihre Wut auf dem Platz auslassen und eventuell den Kübel den Bernern entreissen.
  • Werner Wutmensch 24.02.2020 10:48
    Highlight Highlight Ich teile deine Ansicht grundsätzlich – und auch deine Emotionen.
    Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass die Aufregung in den Medien bei einer Nicht-Wiederholung des Penaltys nur annähernd so gross gewesen wäre. Denn ein "krasser Regelverstoss" war es nicht (er war ja nicht 2 Meter nach vorne gerannt) und die Tatsache, dass Seoane nach dem verwandelten Elfmeter nicht einmal gejubelt hat, lässt eher vermuten, dass die Berner die Niederlage sportlich hingenommen und den Grund für die Niederlage nicht bei Bieri gesucht hätten.
    • Relativist 24.02.2020 11:08
      Highlight Highlight Falsche Interpretation betreffend Seoane. Es ist einfach so, dass sich betreffend Contenance und Fairness sich einige Andere einfach eine Scheibe bei Seoane abschneiden könnten.
    • Werner Wutmensch 24.02.2020 11:24
      Highlight Highlight Du meinst also, Seoane hätte die Niederlage nicht sportlich hingenommen, sondern hätte getobt vor Wut? Oder weshalb ist meine Interpretation falsch?
    • dan2016 24.02.2020 11:25
      Highlight Highlight das denke ich grundsätzlich auch. Aber es ist halt wirklich so, dass es in diesem Fall eine sehr klare Regel ist und eigentlich keinen Ermessensspielraum besteht. Und dies muss man, bei aller Sympathie für den unerwarteten Erfolg St. Gallens, halt auch akzeptieren. Und als YB Fan trauert man viel mehr dem (den) vorher nicht gegebenen Elfmeter(n) nach.... und die das Spiel bereits früher entschieden hätten.
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  • Viktor Olsen 24.02.2020 10:48
    Highlight Highlight Das mag ja so stimmen. Und es würde kaum ein St. Galler aufmucken, WENN das seit Einführung stets so konsequent gepfiffen wird. Es gab aber bereits Beispiele in dieser Liga, wo das selbst mit VAR nicht gepfiffen wurde. Nicht zuletzt mit Schärer als Schiedsrichter. Das geht doch nicht. Schärer hat null Fingerspitzengefühl. Bleibt die Hoffnung, dass auch der FCSG mal vom VAR begünstigt wird. Im Idealfall im letzten und vielleicht entscheidenden Spiel in Bern.
    • Herr Ole 24.02.2020 11:29
      Highlight Highlight Dann kann man in den Fällen motzen, in denen die Regel nicht konsequent (also falsch) angewandt wird und sicher nicht dann, wenn sie korrekt ausgelegt wird.
  • Der Siebner 24.02.2020 10:46
    Highlight Highlight Respekt Herr Meile für einen sachlichen und objektiven Kommentar. Wie Sie richtig erwähnen benötigt es sehr viel Mut vor solch einer Kulisse einen solchen, für die St. Galler bitteren, Entscheid zu fällen. Auf einen spannenden Titelkampf (evtl werden aus 3 sogar 4; auch Servette spielt eine fantastische Serie)
    • YBforever 24.02.2020 10:57
      Highlight Highlight Bin gleicher Meinung!
    • Dr. B. Schwerde 25.02.2020 00:39
      Highlight Highlight Zigi war 0.3s zu früh von der Linie weg. Das kann kein Schiri mehr überprüfen von blossem Auge. Das haben auch die Torhüter selber nicht mehr im Griff mit den Reflexen, zumal der Schütze verzögern darf, solange er in der Vorwärtsbewegung bleibt. In einem Penaltyschiessen werden deshalb wegen der zwingenden gelben Karte 98% der Goalies mit helb-rot vom Platz fliegen ab zwei gehaltenen/verschossenen Elfern. Ich möchte einen solchen Fussball nicht sehen, der watson-Kommentar ist nicht zu Ende gedacht und diese penible Auslegung Bullshit. Fussball und Emotionen kaputt, Görtler sagte es richtig!
  • Seppatoni 24.02.2020 10:42
    Highlight Highlight Rein regeltechnisch kann man hier nichts vorwerfen. Was aber nervt, ist die inkonsequente Anwendung der Regel. Wenn man sich die gehaltenen Penalties in dieser Saison nochmals anschaut, steht bei jedem der Goalie bei Schussabgabe vor der Linie und bis gestern wurde dies nie geahndet. So beispielsweise auch beim gehaltenen Elfer von Itten gegen Lugano in der Hinrunde. Schiedsrichter damals: Ein gewisser Sandro Schärer, der gestern als VAR den Penalty wiederholen liess.
    • ChlyklassSFI 24.02.2020 10:58
      Highlight Highlight Seppatoni: Er war damals Schiedsrichter und nicht VAR...
    • nine 24.02.2020 11:20
      Highlight Highlight Dann hast du nicht richtig geschaut. Bisher wurde in dieser Saison 4x ein Penalty verschossen oder gehalten. Dabei wurde 1x(!) die Regel gebrochen. Klar sind die 25% und mit VAR zu hoch. Doch wird seit gestern dem hinterletzten Fan, Spieler und Schiri klar sein, wie es korrekt läuft.
    • Ehringer 24.02.2020 14:06
      Highlight Highlight These: Gerade weil Schärer damals Schiri war und miterleben konnte, wie die Regel trotz VAR nicht korrekt ausgelegt wurde, hat er die Szene lang genug analysiert und kannte sie gut genug, um gestern aus VAR die Regel sofort richtig anzuwenden. Aus Fehlern lernen, nennt man das.
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  • Spartan117CH 24.02.2020 10:38
    Highlight Highlight Ja und nein Ralf.

    Wenn der Penalty schon unter die Lupe kommt dann muss man die Berner Füsse im Strafraum auch anschauen vor dem Schuss.
    • Player13579 24.02.2020 10:45
      Highlight Highlight Nein. Das hat nur Einfluss, wenn der Schuss pariert wird und danach einer dieser Spieler ein Tor erzielt. Genauso wie es keinen Einfluss hatte, dass sich Zigi auch beim zweiten Penalty zu früh bewegt hatte, weil der Schuss ins Tor ging.
    • rburri68 24.02.2020 10:48
      Highlight Highlight Ein St. Galler steht mit dem Fuss auch zu früh im Strafraum, hebt sich also auch da wieder auf. Zudem hat das im Gegensatz zum Zigi keine Auswirkungen auf den Schuss (Hätte es natürlich beim Abpraller)
    • das Otzelot 24.02.2020 10:57
      Highlight Highlight Und wenn man so will, hätte ja schon das Handspiel zuvor schon Penalty geben sollen/müssen. Da hat der VAR aber nicht so genau hingeschaut. irgendwie beklagt sich aber keiner drüber.
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