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Matthias Hueppi, Verwaltungsratspraesident des FC St. Gallen, links, und Alain Sutter, der neue Sportchef des FC St. Gallen, aufgenommen am Mittwoch, 3. Januar 2018, in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Präsident Hüppi (links) und Sportchef Sutter bei dessen Vorstellung. Bild: KEYSTONE

Kommentar

Warum es heikel ist, dass Matthias Hüppi Alain Sutter zum FCSG geholt hat

Der FC St.Gallen hat wieder einen Sportchef. Das ist eine gute Nachricht. Dass es sich dabei um einen handelt, der eine Ahnung von Fussball hat, ebenfalls. Doch die Konstellation mit Matthias Hüppi als Präsident und Alain Sutter als Sportchef birgt auch Gefahren.



Fernsehmoderator Matthias Hüppi und sein Experte «Alääää»: Während Jahren eine Konstante bei wichtigen Fussballspielen im Land. Als Hüppi kurz vor Weihnachten Knall auf Fall beim SRF kündigte und als Präsident beim FC St.Gallen anheuerte, war Alain Sutter einer der Überraschungsgäste in dessen letzter Sendung.

Noch keine drei Wochen ist das her. Und nun arbeiten Hüppi und Sutter bereits wieder zusammen. Denn der neue Präsident hat seinen langjährigen Sidekick als Sportchef verpflichtet.

Matthias Hueppi, SRF-Sportmoderator, Mitte, zusammen mit SRF-Fussballexperte Alain Sutter, rechts, waehrend seiner letzten Sportpanorama-Sendung in den SRF-Studios in Zuerich Oerlikon, am Sonntag, 17. Dezember 2017. Hueppi wechselt vom Schweizer Fernsehen zum FC St. Gallen und wird ab Mitte Januar als vollamtlicher Praesident agieren. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Brachten Hüppi Blumen zum TV-Abschied: Die ehemaligen Co-Moderatoren Jörg Abderhalden, Alain Sutter und Bernhard Russi (von links). Bild: KEYSTONE

Es gibt gute Gründe für das Engagement Sutters. Als 62-facher Nationalspieler, als Schweizer WM-Held 1994, als ehemaliger Profi des FC Bayern München gehörte er auf dem Rasen zu den besten Mittelfeldspielern, die das Land je hatte. Als TV-Experte war die Unabhängigkeit Sutters Trumpf. Er scheute sich nie, zu kritisieren, verteilte aber auch gerne Lob. Man konnte sich als Fan vielleicht darüber nerven, wie Sutter sprach – aber nicht was er sagte. Denn das hatte fast immer Hand und Fuss.

Kaum Führungs-Erfahrung im Fussball

Der in drei Wochen 50 Jahre alt werdende Berner galt als Spieler als Querkopf. Unvergessen, wie sich der langhaarige «Chörnlipicker» mit Bayern-Boss Uli Hoeness, dem Wurstfabrikanten, anlegte oder wie er als Nationalspieler vor dem EM-Qualifikationsspiel in Schweden ein Banner mit der Aufschrift «Stop it, Chirac» auf den Platz trug, ein Protest der Mannschaft gegen französische Atombombenversuche. Nach der Karriere schrieb Alain Sutter Bücher wie «Stressfrei glücklich sein», er bot mentales Coaching an, leitete Workshops und führte Yoga-Ferien durch.

Wer Sutter positiv gesinnt ist, sagt: Einer, der über den Fussball-Horizont hinaus sieht. Wer ihn nicht mag, für den ist der ehemalige GC-Spieler bloss ein Spinner.

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Hüppi und Sutter waren auch schon populäre «Opfer» von Parodien. Video: YouTube/Hans Kammer

Jeder hat irgendwann einfach mal angefangen als Sportchef

Es müssen diese menschlichen Seiten gewesen sein, mit denen Alain Sutter die neuen Chefs beim FC St.Gallen überzeugt hat. Denn er hat kaum fachliche Referenzen vorzuweisen, die ihn zum Sportchef befähigen würden; von kurzen Engagements in Winterthur (Berater) und bei GC (Vize-Präsident) abgesehen begleitete er den Fussball seit seinem Rücktritt als Beobachter. Weil das Pflichtenheft eines Sportchefs ohnehin von Klub zu Klub unterschiedlich ist und diese Funktion hier anders interpretiert wird als dort, ist das gar nicht so entscheidend. Eine Ausbildung zum Sportchef gibt es nicht, jeder hat irgendwann einfach mal angefangen und es versucht.

Es gibt Beispiele wie jenes von Alex Frei, der als Nati-Rekordtorschütze von heute auf morgen vom Rasen ins Büro wechselte und beim FC Luzern scheiterte. Oder erfolgreiche wie Fredy Bickel oder Georg Heitz, die Journalisten waren, ehe sie Sportchefs wurden. Oder wie Thomas Bickel, wie Sutter kein 08/15-Fussballer, der vielversprechend beim FC Zürich arbeitet. Wenn schon bei der Verpflichtung eines Stürmers nicht garantiert werden kann, dass er das Tor trifft – so kann bei einem Sportchef noch weniger beurteilt werden, ob seine Verpflichtung richtig oder falsch ist.

Wehe, wenn es schlecht läuft

Der FC St.Gallen hat wieder eine starke Führung, eine mit bekannten Aushängeschildern. Sie haben ihr Konzept mitgebracht, kernige Aussagen gemacht, von Visionen und Träumen erzählt. Wie viel – oder wie wenig – all dies im Fussball wert ist, weiss jeder Beobachter. Bis im Sommer haben Hüppi und Sutter viel Kredit, man wird dem derzeit Viertplatzierten der Super League ein mögliches Abrutschen durchgehen lassen. Aber die Schonfrist wird beim Misserfolg rascher abgelaufen sein, als es den Protagonisten lieb ist. Der St.Galler Zuschauer ist zwar sehr geduldig – aber wenn man ihm etwas verspricht, will er es auch kriegen.

Die Spieler betreten den Platz vor einer Choreo der St. Gallen Fans, aufgenommen am Samstag, 23. Juli 2016, vor dem Fussball Super-League Spiel zwischen dem FC St. Gallen gegen den BSC Young-Boys im Kybunpark in St. Gallen. (KEYSTONE/Eddy Risch)

Der FC St.Gallen zählt zu den Klubs mit den meisten Zuschauern im Land, doch zuletzt kamen immer weniger Fans. Bild: KEYSTONE

Matthias Hüppi hätte es sich einfach machen können, indem er einen anderen Sportchef verpflichtet hätte. Egal ob ein erfahrener Mann, eine Klub-Legende oder ein No-Name. Er entschied sich für seinen alten Copain Alain Sutter. Wenn es gut geht, wird das Duo gefeiert. Wenn es schlecht läuft, wird ihm die Seilschaft um die Ohren gehauen. Sutter sei unqualifiziert, heisst es dann, und den Job habe er ja nur erhalten, weil Hüppi sein Freund sei.

Nur wer etwas wagt, kann etwas gewinnen

Dem neuen Präsidenten ist das egal. Weil er voll davon überzeugt ist, mit Sutter den richtigen Mann geholt zu haben. Nicht, weil sie befreundet sind. Sondern, weil er sich fachlich und menschlich keinen besseren Sportchef vorstellen kann. Sutters aktuellstes Buch trägt den Titel «Herzensangelegenheit». Ein Begriff, den auch Hüppi kennt: Denn als solche bezeichnete er den FC St.Gallen, als er sich als Präsident vorstellte.

Kommt hinzu: Hüppi weiss aus eigener Erfahrung, dass es gut herauskommen kann, wenn sich Vorgesetzter und Angestellter persönlich nahe stehen. Er wurde einst beim Fernsehen von seinem Onkel Martin Furgler eingestellt. Was anfangs hinterfragt und kritisiert wurde, stellte sich als Glücksgriff heraus. Hüppi blieb 38 Jahre lang beim Schweizer Fernsehen und gehörte bei seinem Abgang zu dessen populärsten Gesichtern.

Es ist ein Risiko, das Matthias Hüppi mit Alain Sutter eingeht. Aber nur wer etwas wagt, kann etwas gewinnen.

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49Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • HansJoe 05.01.2018 11:45
    Highlight Highlight Ist doch Vetterliwirtschaft unterste Schublade - jetzt meinen die in St. Gallen ein Ex-Moderator und ein Yoga-Lehrer können den Laden schmeissen - ohne Managementerfahrung - Ich glaube nicht, dass dieses Team die Saison überlebt - aber scheinbar kann St Gallen immer noch mit Millionen jonglieren -dem Fussball Club nützt das wenig
  • Luchs 04.01.2018 20:37
    Highlight Highlight No Comment
    Benutzer Bild
    • real donald trump 04.01.2018 22:46
      Highlight Highlight Hahahah
  • chreischeib8052 04.01.2018 19:40
    Highlight Highlight FC SRG😂😂😂 hier hatten wohl ein paar angst um ihren job😂😂
  • Sir_Saku 04.01.2018 14:20
    Highlight Highlight 😏
    Benutzer Bild
  • AJACIED 04.01.2018 14:04
    Highlight Highlight 😂😂😂 omg ein beide vom SRF ich glaube ich bin hier im cabaret 🙈!
    Hüppi war ja noch +/- ok! aber Alainnnn
    😂😂🙈🤷‍♂️
  • Palatino 04.01.2018 13:31
    Highlight Highlight Jetzt noch Lena Rhyner als Pressesprecherin beim FCSG anstellen und alles wird gut.
  • länzu 04.01.2018 12:56
    Highlight Highlight Mir ist es eigentlich ganz egal, ob das Duo Hüppi-Sutter mit dem FC St. Gallen Erfolg hat oder nicht. Das Einzige, was für mich zählt ist, dass die beiden vom Bildschirm verschwinden. Es braucht ja nicht gleich eine NoBillag Initiative, um gewisse Probleme zu lösen. Manchmal geht es auch anders. Jetzt kann Fussballschauen bei SRF ja wieder richtig entspannt werden, falls nicht irgendeine Wunderwaffe als Experte engagiert wird. Für mich gibt es nur 2 Namen, die in Frage kommen: Andi Egli und Peter Knäbel. Beide sind sehr kompetent und redegewandt.
    • äti 04.01.2018 13:44
      Highlight Highlight ... und wenn du so meinst, gilt es logo für alle.
    • Mia_san_mia 04.01.2018 14:04
      Highlight Highlight Das ist jetzt Deine Meinung. Ich halte von beiden, besonders Egli, nicht viel...
    • nJuice 04.01.2018 15:05
      Highlight Highlight Andy Egli redegewandt?

      Aufpassen, der ist so gut, das könnte Monty Pythons Killerjoke sein..
  • TanookiStormtrooper 04.01.2018 12:47
    Highlight Highlight Alain Sutter ist sicherlich ein netter und umgänglicher Typ, die Frage ist einfach, ob ein eher harmoniebedürftiger wie er auch harte Verhandlungen führen kann. Er macht einfach schon immer einen eher weichen und sensiblen Eindruck. Ich weiss nicht, ob er nicht einfach schlicht zu nett für den Job eines Sportchefs ist...
    Na dann: Hopp FCS(R)G (sorry, der musste sein 😜)


    #lina4weindoch
  • Bruno Wüthrich 04.01.2018 12:27
    Highlight Highlight Es ist höchstens für Matthias Hüppi heikel, dass er Alain Sutter eingestellt hat. Für den FC St. Gallen ist das Risiko nicht höher als bei jedem anderen möglichen Sportchef. Entweder passt es, oder es passt eben nicht. Bei Alex Frei und dem FC Luzern hat es nicht gepasst. Dies heisst jedoch nicht, dass Frei als Sportchef generell ungeeignet ist, sondern dass die Konstellation Frei/FCL ungünstig war. Wie dies bei Sutter/FCSG sein wird, wissen wir erst in einigen Monaten.
    Nicht ganz unwichtig: zwischen dem Präsidenten und dem Sportchef wird es menschlich passen.
  • Ohniznachtisbett 04.01.2018 11:59
    Highlight Highlight Hüppi ist nicht dumm. Er weiss, dass es heissen wird alte Seilschaften etc. Er geht das Risiko ein, weil er jemanden haben will dem er vertrauen kann.
  • 3l145 04.01.2018 11:19
    Highlight Highlight Bei all der Prominenz in der Vereinsführung vergisst man sehr schnell eine Tatsache: Der FC St. Gallen ist im Schweizer Fussball irrelevant. Daran wird sich auch unter der neuen Führung kaum etwas ändern.
    • felixJongleur 04.01.2018 11:47
      Highlight Highlight Danngehe ich mal davon aus, dass dein relevantes Team die letzten Jahre jedes Match gegen SG gewonnen hat?
    • Nux Vomica 04.01.2018 13:47
      Highlight Highlight Mein guter Freund es ist andersrum: Der schweizer Fussball wäre ohne diesen ehrwürdigen Traditionsverein irrelevant. 😘
    • 3l145 04.01.2018 14:04
      Highlight Highlight Das würde ich nicht behaupten, auch ein blindes Huhn findet bekannterweise mal ein Korn. Jedoch befindet sich St. Gallen in der ewigen Tabelle der Super League auf dem 7. Platz, also ziemlich abgeschlagen. Zudem spielen sie nur sehr unregelmässig international und dies mit äusserst bescheidener Ausbeute. Alles in allem kann deshalb getrost sagen, dass die Männchen in grün sowohl auf Schweizer, wie auch auf internationalem Boden keine Rolle spielen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Capslock 04.01.2018 11:03
    Highlight Highlight Würde mich interessieren, wie Hüppi bei einem allfälligen Erfolgsverlust von Sutter mit dieser Tatsache umgehen wird- Ob er dann immer noch der gute Kumpel ist oder ob er ihn als Gescheiterter abstrafen wird?
    • Dharma Bum(s) 04.01.2018 11:11
      Highlight Highlight Hüppi hat die Schnorre und Sutter die Mähne, die passen zueinander.
    • Capslock 04.01.2018 11:23
      Highlight Highlight Das mit der Mähne ist längst Schnee von gestern, wenn Du dies noch nicht bemerkt haben solltest.
    • Dharma Bum(s) 04.01.2018 13:37
      Highlight Highlight Sutti hat immernoch einen Superpuschel auf der Rübe.
  • Dharma Bum(s) 04.01.2018 11:03
    Highlight Highlight Heikel? Chüngelizüchter zum Chüngelistall. Einzig den Senf muss er selber mitnehmen nach St.Gallen.
    • äti 04.01.2018 13:46
      Highlight Highlight .. verstehe nicht, was du meinst. Verstehst du es?
    • Dharma Bum(s) 04.01.2018 14:45
      Highlight Highlight St.Gallen. Chüngeliverein. Chüngelistall. Braucht einen Chüngelizüchter.

      Alles klar?
    • Kris 04.01.2018 18:12
      Highlight Highlight @Dharma Bum(s)
      Das Herzli ist von mir, hätte aber ein Blitz sein sollen. Also nichts drauf einbilden :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 04.01.2018 10:57
    Highlight Highlight Lieber ein Sutter dem man eine Chance gibt als ein teuren BL Sportchef etc. mit welchem man scheittert und noch mehr Scherben erzeugt.
  • UrsK 04.01.2018 10:20
    Highlight Highlight Alain Sutter mit dem Dialekt als Berner zu bezeichnen ist ja schon etwas gewagt...
    • Aglaya 04.01.2018 13:21
      Highlight Highlight Er mag nicht wirklich so klingen, ist aber tatsächlich in Bern geboren und aufgewachsen.
    • UrsK 04.01.2018 14:56
      Highlight Highlight Er ist kein Berner mehr. Er wohnt nicht mehr hier, er spricht nicht mehr wie einer. Period.
    • Mia_san_mia 04.01.2018 18:23
      Highlight Highlight @Urs: Er ist trotzdem noch Berner.
  • bastardo 04.01.2018 10:13
    Highlight Highlight Nachdem Hüppi gemekert hat, dass er das sinkende SRF-Schiff früh genug verlassen muss, ist es ihm doch nicht zu verübeln, dass er auch seinem Buddy Alain ein trockenes Plätzchen zur Verfügung stellt.
    • Mia_san_mia 04.01.2018 14:09
      Highlight Highlight Hä? Wann hat er das gesagt? Kannst Du das bitte mal zeigen?
    • bastardo 04.01.2018 17:04
      Highlight Highlight Das hat er nie gesagt. Das sage ich. Hab vergessen, dass viele Leute Mühe beim Textverständnis haben, wenn's keine Smileys hat. Sorry, mein Fehler.

      Und eigentlich sollte es "gemerkt" heissen und nicht "gemekert".
    • Mia_san_mia 04.01.2018 18:24
      Highlight Highlight Das hat sicher nichts mit Smileys zu tun 😀😄😉😜
  • jMe 04.01.2018 10:08
    Highlight Highlight als ich noch ein (kleiner) junge war, war alääää eines meiner idole. menschlich sicher "ganz en grade", wenn auch esoterisch angehaucht. als "experte" habe ich ihn nie gemocht. aus dem einfachen grund: kein experte weiss jede frage zu beantworten - alääää schon. mal schauen, wie er sich als sportchef beim fcsg macht. meine prognose: no hit!
  • espe 04.01.2018 10:02
    Highlight Highlight Guter und treffender Artikel mit besonders passendem Schlusswort. Ich hoffe, das Wagnis bezahlt sich aus. Es kann rauskommen wie bei Alex Frei oder wie bei Spycher oder Gerber.
    Was meines Erachtens wichtig ist, dass man Sutter auch Zeit lässt. Er wird sich erst an die neuen Aufgaben rantasten müssen und auch aus den Fehler lernen müssen. Für ein Fazit ist es im Sommer noch zu früh, besonders auch, weil man noch finanziell etwas eingeschränkt ist.
  • Luca Brasi 04.01.2018 09:53
    Highlight Highlight Vielen Dank, Herr Meile. Dieser Artikel hat wirklich Hand und Fuss und ist nicht einfach ein weiterer "Yeah, ein Promi hat angeheuert!"-Artikel, den viele ihrer Berufskollegen gestern und heute rausgehauen haben.😉

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