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19.10.2016; Napoli; Fussball Champions League - SSC Neapel - Besiktas, Istanbul; Die Champions League Baelle und der Slogan No To Racism
 (Cesare Purini/Insidefoto/freshfocus)

Die UEFA hat sich «No to Racism» gross auf die Flagge geschrieben. Tatsächlich gehandelt wird aber selten. Bild: Cesare Purini/Insidefoto

Kommentar

Es reicht.



Am Wochenende haben erneut rassistische Vorfälle ein Fussballspiel überschattet. Der Tatort war diesmal das Metalist-Stadion in Charkiw im Osten der Ukraine, wo Schachtar Donezk seine Heimspiele austrägt.

In der Partie gegen Dynamo Kiew wurde der Brasilianer Taison erst rassistisch beleidigt, reagierte mit dem Mittelfinger gegen die betreffenden Fans und wurde nach einem kleinen Unterbruch vom Schiedsrichter mit der Roten Karte bestraft.

Das Drei-Stufen-Protokoll der UEFA

1. Wird ein Schiedsrichter das erste Mal auf rassistische Beleidigungen aufmerksam gemacht, muss er die Partie unterbrechen und eine Stadiondurchsage veranlassen.
2. Werden die rassistischen Anfeindungen daraufhin nicht eingestellt, wird der Schiedsrichter angehalten, das Spiel für fünf bis zehn Minuten zu unterbrechen. Zudem wird eine zweite Durchsage durch den Stadionsprecher in Auftrag gegeben.
3. Wenn der Schiedsrichter ein drittes Mal rassistische Zwischenfälle wahrnimmt oder darauf aufmerksam gemacht wird, ist er dazu aufgefordert, das Spiel endgültig abzubrechen.

Es ist ein weiterer Tiefpunkt im vermeintlichen Kampf der Verbände gegen Rassismus. Zwar hat die UEFA am 15. Oktober 2019 ein Drei-Stufen-Protokoll herausgegeben, doch dieses ist einerseits zu milde und wird andererseits nicht konsequent durchgezogen. Zudem ist dort ziemlich deutlich vermerkt, dass das Spiel nur im Notfall abgebrochen werden soll: «Eine Entscheidung über den Abbruch des Spiels wird erst getroffen, nachdem alle anderen möglichen Massnahmen umgesetzt und die Auswirkungen des Abbruchs auf die Sicherheit der Spieler und der Öffentlichkeit bewertet wurden.»

In anderen Anti-Rassismus-Manifesten schreibt die UEFA von «Null-Toleranz» gegenüber dem Rassismus. Die Widersprüche sind offensichtlich.

Tatsache ist, dass es mindestens drei Vergehen in einer Partie braucht, bis der Schiedsrichter angehalten ist, ein Spiel abzubrechen. Anders ausgedrückt: Solange Spieler «nur» zwei Mal pro Partie rassistisch beleidigt werden, reichen Spielunterbrüche und Stadiondurchsagen. Bisher hatte kein Schiedsrichter im Spitzenfussball die Courage, ein Spiel wegen Rassismus abzubrechen, um dann selbst unfreiwillig im Mittelpunkt zu stehen.

An dieser Stelle sind die Spieler gefordert. Zwar zeigen sich Mitspieler und Gegner oft solidarisch und unterstützen die Betroffenen mit aufmunternden Worten oder Gesten, doch das ist zu wenig. Es gibt nur eine konsequente und richtige Lösung: Geschlossen das Spielfeld zu verlassen und nicht zurückzukehren.

Dann reagieren vielleicht auch mal die Verbände. Denn in den meisten Ligen wären die technischen Hilfsmittel (Kameras) vorhanden, um die Täter zu stellen. Doch es fehlt offenbar am Willen oder der nötigen Einsicht.

Als vor einem halben Jahr in Italien der dunkelhäutige Moise Kean rassistisch angegangen wurde, verzichtete die italienische Liga auf eine Strafe gegen die Cagliari-Fans mit der Begründung, dass die Vorfälle zwar «zweifellos kritisierbar» und «verwerflich» seien, aber eine «objektiv begrenzte Relevanz» hätten.

Weil Schiedsrichter und Verbände nicht oder nicht vehement genug handeln, haben betroffene Spieler begonnen, selbst auf rassistische Vorfälle zu reagieren. Letzte Woche kickte Mario Balotelli den Ball wütend in die Ränge und sah dafür die Gelbe Karte, gestern wurde Taison gar des Feldes verwiesen, weil er den Fans zusätzlich noch den Mittelfinger zeigte.

Paradox, dass die Opfer dadurch plötzlich selbst zu Tätern werden. Wer von den Rängen Spieler mit Affenlauten verhöhnt und beleidigt, wird vom Stadionspeaker ermahnt, zeigt ein Spieler den Mittelfinger, wird er des Feldes verwiesen.

Dass der Rassismus im Fussball mehr als nur angekommen ist, zeigt nicht nur die Anzahl der Vorfälle in den letzten Wochen, sondern auch die Tatsache, dass es sich nicht um Einzelpersonen, sondern oft um ganze Fankurven handelt. Zudem sprechen wir hier nicht von Handlungen im Affekt, sondern von systematischem Rassismus. Die Kiew-Fans haben sogar Sticker angefertigt mit der Aufschrift «Ja zu Rassismus». Ihre Intention war klar und sie haben ihr Ziel erreicht, indem zwei der Schachtar-Brasilianer das Feld unter Tränen verliessen.

Der Ball liegt eigentlich bei den grossen Verbänden FIFA und vor allem UEFA. Sie könnten und müssten fehlbare Klubs drakonisch bestrafen und unter Umständen von europäischen Wettbewerben ausschliessen. Wenn sich Ligen nicht an ein übergeordnetes Anti-Rassismus-Protokoll halten, müssten auch diese mit harten Sanktionen belegt werden.

Die UEFA fährt ihre «No to Racism»-Kampagne mit Schlagwörtern wie «Null Toleranz» oder «Respekt» gegen aussen ganz gross. Diese Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. Denn zu Massnahmen wie richtig hohen Bussen, langen Stadionsperren oder Ausschlüssen von Vereinen oder Liga-Verbänden hat sich die UEFA dann doch nicht durchringen können.

Als bulgarische Fans in der EM-Qualifikation gegen England Hitlergrüsse zeigen und Affenlaute von sich gaben, lautete die Strafe für den Verband, als Wiederholungstäter notabene, gerade mal 85'000 Euro Busse und zwei Geisterspiele – eines davon auf Bewährung.

Zeit, dass sich die Spieler wehren. Solidarisch und konsequent. Irgendwann werden dann auch die Verbände angemessen reagieren.

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118Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • grosnaldo 12.11.2019 08:03
    Highlight Highlight Der Spitzenfussball rennt bald nur noch dem Geld hinterher, und die Verbände schaffen immer mehr Breitenfussball ab und rollen dem Paradigmenwechsel den roten Teppich aus. Spass, Freundschaft, Respekt, sportliche Werte sind immer mehr eine leere Hülle. Zählen tut nur noch der Sieg, weil verlieren to big to fail wird. Letztes Opfer: Schweizweites Kürzen aller spassigen Junioren E-Mätche für alle Kinder, zugunsten von Elite-Förderung mit 4 gegen 4 auf 4 Toren. Da freut man sich beim FCB bestimmt schon auf mehr Champions' League Einnahnen: Geld statt Kinder-Breitensport. Danke SFV
  • Mr. Stärneföifi 11.11.2019 21:36
    Highlight Highlight Wie war das nochmal mit „Der Fussball sollte doch heute - 2019 - bereit sein für das erste coming out“?

    Nicht.. Offenheit und Toleranz sind Fremdwörter bei Supportern dieser Sportart. Auch wenn‘s „einige wenige“ (blabla) betrifft. Die achso „Vielen“ halten ja auch nicht dagegen.

    Würde ich mir auch nicht antun wollen.
  • Don Alejandro 11.11.2019 17:56
    Highlight Highlight Guter Rat ist teuer. Idioten wird es immer geben. Harte und schnelle Sanktionen gegen die Klubs könnte auch als Mittel zum Zweck für solche Unterbelichteten sein. Die Uefa könnte für solche Klubs die Mittel sukzessive bei Verfehlung kürzen. Dies würde die unmittelbare Manipulierbarkeit und kurzfristige Auswirkungen verkleinern, aber mittel- und langfristig wirken.
  • Gawayn 11.11.2019 17:54
    Highlight Highlight Rasismus ist böse.
    Klar ist so und ist richtig so.
    Aber bitte! Reicht es denn nicht langsam?

    Im Fußball ist es weniger der Rassismus ein Problem.
    Es ist den Funtionären die Hautfarbe der Spieler egal, so lange die Kasse stimmt.

    Was ich nicht ausstehen kann ist das kindische beleidigen.
    Auf Seiten der Spieler, wie der Zuschauer.
    Brüllt doch BUUUH wenn euch was nicht passt.
    Spieler sollen spielen keine Psycho Spielchen treiben.

    Es wird zu oft die Rassismus Keule geschwungen.
    Ich weiss nicht wie man sagt
    Schwarzer, Farbiger, maximal pigmentiert?
    Wohl alles Rassismus...
    • Albert Stpeck 12.11.2019 01:15
      Highlight Highlight @Gawayn

      Rassismuskeule?

      Denkst du, «Ja zu Rassismus» könnte vielleicht und eventuell etwas mit Rassismus zu tun haben oder interpretiert da wieder ein schneeflöckliger Klimakommunist was zusammen...?
    • Gawayn 12.11.2019 06:05
      Highlight Highlight Eben
      Ich wusste schon vorher, wenn man irgendwas egal in welcher Form über eine Hautfarbe schreibt, würde es Blitze hageln.

      Man kann gar nichts darüber schreiben, ohne das Leute wie drauf dressiert "Rassist" brüllen.

      Da haben wir ja den Beweis...
    • Albert Stpeck 12.11.2019 12:21
      Highlight Highlight @Gawayn
      Da hast du als Opfer der politischen Korrektheit mich wohl missverstanden.

      Du schreibst da etwas von „Rassismuskeule“ („unberechtigt nach Rassismus schreien“), während Fans Sticker angefertigt [haben] mit der Aufschrift «Ja zu Rassismus».
      Wie viel klarer sollten sie dir machen, dass sie damit wirklich Rassismus meinen?

      Wie du einen Schwarzen nennst, interessiert mich in diesem Kontext „einen Feuchten“.

      Bezeichnend aber ist einmal mehr, wie schnell du dich in die Opferstellung winden kannst - lieber Gawayn, es geht nicht immer nur um dich.
  • Palpatine 11.11.2019 17:47
    Highlight Highlight In dieser Situation in der Ukraine wäre es doch ein saustarkes Zeichen gewesen, wenn ein Spieler des gegnerischen Teams freiwillig das Spiel verlassen und sich demonstrativ neben das Spielfeld hingesessen hätte.
    • Pafeld 12.11.2019 08:57
      Highlight Highlight Man sieht es schön am Herz/Blitz-Verhältnis. Fussball hat ein paar chaotische Idioten als Fans, die sich daneben benehmen, deutlich weniger beherzte, die gerne etwas unternehmen würden und der gesammte Rest ist einfach nur ein dekadent-hedonistischer, feiger Haufen, dem es scheissegal ist, wenn die Idioten aus den eigenen Reihen nach dem Spiel einen Farbigen aus dem Gegnerteam an einem Laternenmasten aufknüpfen würden. Man ist dann kurz empört und schockiert, aber wenn es um konkrete Massnahmen geht, stellt man sich quer. Weil es ja möglicherweise das eigene Spielerlebnis beeinflussen könnte.
  • one0one 11.11.2019 15:04
    Highlight Highlight Zeit das die Fussballfans endlich reagieren und einen solchen Mist nicht mehr unterstützen... Auf die FIFA und UEFA könnt ihr noch lange warten. Die reagieren erst wenn die Stadien leer bleiben.
    • Makatitom 11.11.2019 15:41
      Highlight Highlight Nicht einmal dann. Eine Reaktion kommt erst wenn die Portemonnaies der El Corruptos (Blatter, Infantino, der Franzose) leer bleiben
  • bibaboo 11.11.2019 14:42
    Highlight Highlight Gemäss Reglement sind Beleidigungen gegen die Zuschauer mit roter Karte zu sanktionieren. Meines Erachtens handelt es sich beim Mittelfingerzeig jedoch nicht um eine Beleidigung, sondern um eine sachgerechte Bezeichnung dieser Unterbelichteten.
  • Bruno Wüthrich 11.11.2019 14:21
    Highlight Highlight Ich fürchte, dass sich die leidige Angelegenheit nicht ganz so leicht lösen lässt, wie sich dies der Herr Zappella vorstellt. Es könnte sich für die Spieler einigermassen schwierig gestalten, einerseits Millionengehälter zu kassieren, und dann die Arbeit zu verweigern.
    Sanktioniert man die Klubs oder gar die Ligen richtig hart, gibt man diesen Rassisten eventuell sogar noch mehr Macht. Denn damit macht man die von den Sanktionenen Bedrohten erpressbar.
    Insgesamt ein heikles, um nicht zu sagen sehr schwierig zu lösendes Problem Mit dem Titel hat Herr Zappella aber vollkommen recht.
  • Burkis 11.11.2019 14:17
    Highlight Highlight Vor ein paar Wochen mit meinem Sohn (9J.) im Stadion. Haupttribüne, hinter uns ein paar Herren mittleren Alters, teils mit Krawatte, gut gelaunt und laut unterhaltend...item.
    Dann kritische Szene, heikler Schiri Entscheid... ein lautes „Schiri du verdammter WXXXX 🤬“.
    Zum Fremdschämen...
    Ach ja, war übrigens ein Hockeymatch...
    • Connor McSavior 11.11.2019 14:43
      Highlight Highlight Darf man keine Emotionen mehr haben? Da könnte man ja gleich zuhause bleiben und vor leeren Rängen spielen lassen 🤦🏼‍♂️
    • Johnny Geil 11.11.2019 14:50
      Highlight Highlight Wetten, dass der 9-Jährige noch viel schlimmere Beschimpfungen auf Lager hat? :)
    • Team Insomnia 11.11.2019 15:03
      Highlight Highlight @Johhny: uffff... der ist böse... 🤭😉👍.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Team Insomnia 11.11.2019 13:55
    Highlight Highlight Wenn ein Spieler den Doppelkopfadler an einem WM Spiel mit den Händen in die TV Kameras hält, vor Milliarden von Zuschauern, ist das dann auch rassistisch?
    Oder ist es da „etwas anderes“?

    *Frage für einen Freund.
    • Neruda 11.11.2019 15:01
      Highlight Highlight Der Doppeladler beleidigt ja an sich keine andere Rasse. Evtl. kannman von einem nationalistischen Symbol sprechen, das muss aber nicht zwingend auch rassistisch sein, da wie gesagt, niemanden beleidigt. Beleidigt fühlen zählt nicht, das ist heutzutage ja jeder.
  • Dong 11.11.2019 13:48
    Highlight Highlight Ach ich weiss nicht, ob das ein Fehler der Verbände ist. Ich finde die "Respect"-Kampagne eigentlich sehr gut und gerade in armen/rückständigen Gegenden gibt es sehr wohl Grenzen des machbaren (zur Erinnerung: Bulgarien ist das ärmste EU-Mitglied, in der Ukraine hat's Krieg und in Italien gibt's bei aller Schönheit auch Gegenden, wo ich nicht leben möchte).
    Ich bin auch deutlich über vierzig und habe nicht im geringsten den Eindruck, die Fussball-Szene wäre heute rassistischer als früher - ich weiss nicht, wie man überhaupt auf die Idee kommen kann.
    • Team Insomnia 11.11.2019 14:54
      Highlight Highlight In Italien gibt es Gegenden, ganze Landstriche, die leider auf einem Drittweltland Niveau sind.
  • Mr. Wayne 11.11.2019 13:44
    Highlight Highlight Hallo Sandro
    Die Presse könnte ja mal Ihre macht spielen lassen. Steht zusammen schreibt zusammen. Deckt schlimme vergehen auf usw.
  • rodolofo 11.11.2019 13:42
    Highlight Highlight Lustig finde ich am Rassismus, dass er insbesondere im Fussball, aber eigentlich überall, den Ast absägt, auf dem er sitzt.
    Hahahahaa!
    Rassisten in die unterste Liga!
  • Mandarinchen 11.11.2019 13:08
    Highlight Highlight Da muss man leider nicht mal ins Ausland schauen. Das Gedankengut der FCZ Fans ist zumindest Zürichweit bestens bekannt.
    • Simon LeBon 11.11.2019 13:23
      Highlight Highlight Cool Husii, eine Schublade. Erzähl doch mal mit welchem Gedankengut sich die FCZ-Fans zürichweit bekannt gemacht haben? Gerade auch im Kontext mit diese Artikel.
    • sirlurkalot 11.11.2019 13:24
      Highlight Highlight Hör doch auf diesen Scheiss zu verzapfen. Die Südkurve ist ganz klar antirassistisch positioniert. Ihr könnt noch so oft herumlügen und das Gegenteil behaupten, aber es schleckt halt keine Geiss weg, dass ihr Hoppers seit Jahren Neonazis in eurer Kurve duldet. Beleidsbekundungen für tote deutsche Nazis und Fanfreundschaften zu deutschen Nazi Ultras inklusive. Ist das eigentlich ein konzertierter Effort eurerseits, dass ihr in jeder Kommentarspalte zu diesem Thema die Südkurve in die rechte Ecke stellen wollt?
    • Johnny Geil 11.11.2019 13:32
      Highlight Highlight Das Gedankengut der FCZ-Fans ist keinesfalls rechts... Oder was meinst du konkret? Nicht das "FCZ-Fans" Lämmlein sind, aber rassistische Vorfälle gibt es meines Wissens keine.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Score 11.11.2019 13:06
    Highlight Highlight Da man fast ausschliesslich nur die Negativen Beispiele liest, hier ein positives. Iniziert von den Fans spielt GC mangels Hauptsponsor seit beginn dieser Saison mit diesem Aufdruck https://www.gcz-fanshop.ch/media/image/1c/b4/4b/no-to-racism-2.jpg
  • Acacia 11.11.2019 12:57
    Highlight Highlight 1. UEFA
    2. Mafia
    3. Heiga
  • sottosopra 11.11.2019 12:52
    Highlight Highlight Wieso wird das Problem "Rassismus" abgesondert für den Fussballbereich behandelt? Ist Rassismus nicht eher ein gesellschaftliches Problem (in vielen Osteuropäischen Staaten und auch in Italien) welches somit auch in den Stadien vorhanden ist? Oder konkret: wenn ein Salvini oder ein Orban gewisse Bevölkerungsgruppen als minderwertig betrachten, dann ist es nichts als logisch, dass solche rassistischen Auswüchse auch in Fussballstadien zu finden sind. Die UEFA kann da wenig dafür.
    • Hoodie Allen 11.11.2019 12:59
      Highlight Highlight Da stimme ich dir zu. Sanktionieren und damit ein Zeichen setzen könnten sie trotzdem🤷‍♂️
    • ursus3000 11.11.2019 13:19
      Highlight Highlight immer schön mit dem Finger auf andere zeigen , aber wo gibt es fast jede Woche ärger mit den "Fans" ? Oder sind das alles Fake News aus der Schweiz? Ich glaube das Problem beim Fussall geht tiefer
    • Der_Andere 11.11.2019 14:06
      Highlight Highlight Das sehe ich auch so.

      Es ist immer ein delegieren des Problemes. Hier eben an den Fussball. Müssen die FIFA, UEFA und die Verbände Massnahmen ergreifen? Definitiv, ja.

      Aber die Frage wieso Rassismus gerade im Fussball ein Problem ist, ist die falsche. Rassismus ist ein generelles, gesellschaftliches Problem. Überall.

      Der findet von Kiew, über Italien bis in die Schweiz überall statt. Deutschland wählt gerade laufend Neonazis in politische Ämter, in Schwyz gehen Typen als KKK verkleidet an die Fasnacht und in Italien wurde ein Typ Innenminister, der öffentlich die Rassentrennung forderte.

    Weitere Antworten anzeigen
  • AgentNAVI 11.11.2019 12:49
    Highlight Highlight Ich hätte da ein wesentlich besseres Drei Stufen Protokoll.
    1. Hört der Schiedsrichter rassistische Beleidigungen oder wird er darauf aufmerksam gemacht wird das Spiel abgebrochen. (je nach ermessen des Schiedsrichters, es sollte aber nicht ein Zuschauer allein ausreichen). Die Partie wird forfait zugunsten des andern Vereins entschieden.
    2. Werden Fans eines Vereines ein zweites Mal rassistisch wird das Spiel wieder abgebrochen und es folgt ein Punkteabzug
    3.Werden sie ein drittes Mal rassistisch wird das Team aus der Liga und allen UEFA Wettbewerben ausgeschlossen. Zwangsabstieg in 3-4 Liga
    • RiiseHolzchopf 11.11.2019 13:06
      Highlight Highlight Extrem realistisch, ja. Und vor allem wird es dann Leute geben, die nur ins Stadion gehen, um dem Verein zu schaden. Es müssen die einzelen Protagonisten bestraft werden und nicht der Verein oder ganze Fan-Sektoren.
    • Walter Sahli 11.11.2019 13:38
      Highlight Highlight Holzchopf, unrealistisch ist das Szenario, dass die richtigen Fans tatenlos zuschauen würden, wenn einzelne Leute nur ins Stadion gehen, um dem Verein zu schaden.
    • RiiseHolzchopf 12.11.2019 11:17
      Highlight Highlight @Walter Sahli: Nun, bei gewissen Vereinen handelt es sich leider nicht nur um einzelne Personen, sondern um ganze Gruppierungen. Da würde es dann Kurven-intern zu Auseinandersetzungen kommen, was auch nicht das Ziel sein kann.
      Versteh mich nicht falsch, ich befürworte dieses Verhalten überhaupt nicht, aber es gibt leider keine einfache Lösung, welche nur die Schuldigen bestraft. Und Kollektivstrafen sind ja bekanntlich für den Grossteil meist ziemlich unfair. Hier inkludiert das die eigenen Spieler, die restlichen Fans und sogar den Verein. Gäbe es diese, hätte man sie wohl schon vorgestellt.
  • Political Incorrectness 11.11.2019 12:38
    Highlight Highlight Na dann geht über die Sponsoren:
    "Schon wieder <<Markenname>> im Hintergrund zu sehen bei rassistischen Fans im Fussballspiel."
    Schreibt mal zwei, drei solcher Medienberichte.
    • THEOne 11.11.2019 15:23
      Highlight Highlight das würde nur so klagen hageln gegen die medien.
      aber dein ansatz ist gut, man müsste es aber eher subtil und mit finesse angehen, sodass jeder erkennt um wen es geht aber keiner direkt angesprochen wird.
  • felixJongleur 11.11.2019 12:29
    Highlight Highlight Es war auf einschlägigen Seiten zu lesen, dass es den bulgarischen Provokateuren darum ging, dass ihr Verband die höchst mögliche Strafe kassiert. Das entschuldigt nichts und die werden sich nicht verbogen haben um das Verhalten auszuleben, aber einfach um zu zeigen aus was für Motiven teils so heftig provoziert und beleidigt wird. Ich möchte damit aber nicht dafür plädieren die Verbände weniger in die Pflicht zu nehmen, im Gegenteil. Das müssen die dann mit den
    Fankurven aushandeln.
    • ursus3000 11.11.2019 13:23
      Highlight Highlight und was hat jetzt Bulgarien damit zu tun? und die ganzen Sachbeschädigungen und Körperverletzungen in der Schweiz auch ? Und wenn wieso ?
  • Pabloes 11.11.2019 12:26
    Highlight Highlight Es ist schon schlimm das nichts unternommen wird. Dafür wäre es so einfach! Wenn ein schiri mal einspiel abbricht und der verein dadurch punkte verliert, werden früher oder später die eigenen hooligans und fans einschreiten und diese selbst bekämpfen. Das selbe geschieht auch mit leuten die familien angreifen. Und ich behaupte das die rassisten nicht eine ganze saison immer zu spielen gehen und dort rassistisch sind immer den punktabzug in kauf nehmen und niemand verprügelt die. Man muss nicht einmal geisterspiele machen
  • adam gretener 11.11.2019 12:21
    Highlight Highlight Danke Zappi.
  • wasps 11.11.2019 12:11
    Highlight Highlight Solange der Rubel rollt und die Investoren keinen Druck machen, wird sich nichts verändern. Und die werden nicht Druck machen, da ihnen das Thema egal ist. Solange der Rubel rollt.
    • ursus3000 11.11.2019 13:25
      Highlight Highlight und vielleicht die normalen Zuschauer ?
  • erkolino 11.11.2019 12:11
    Highlight Highlight Ich möchte mit diesem Kommentar weder Blitze noch Herze provozieren, sondern eine Diskussion starten.

    Folgende, eher radikalere, Lösungsvorschläge meinerseits:

    1. Das Team, dessen Fans rassistisch sind, erhält eine rote Karte und muss somit einen Spieler vom Feld nehmen.

    2. Das Team, dessen Fans rassistisch sind, verliert das Spiel sofort 0-1, ausser das Resultat war bereits höher.

    3. Sämtliche Fans eines Teams, dessen Gruppierung rassistisch war, wird sofort aus dem Stadion evakuiiert. Bewusst gegen sämtliche Fans, um so einen sozialen Druck/Kontrolle innerhalb der eigenen Fans aufzubauen
    • Silent_Revolution 11.11.2019 12:31
      Highlight Highlight Dann hast du nächstes Jahr eine Horde von FCZ`lern, ausgestattet mit Saisonkarten des FCB, inkognito in deren Outfit, um rassistische Parolen zu besingen und die jeweiligen Punktabzüge zu feiern.

      Macht bestimmt mehr Spass, als im Leichtathletikstadion mit dem Feldstecher die Ausraster Magnin`s und die rauchenden Köpfe der Canepas zu beobachten.
    • ha kei ahnig - chume drus! 11.11.2019 12:49
      Highlight Highlight Ich finds ein bisschen schwierig zwischen rassistischen und nicht rassistischen Fans zu unterscheiden. Gegen weisshäutige Spieler könnte man ja auch rassistische Sprüche bringen. Solange man geschlossen „nur“ für seine Mannschaft fant und gegen die andere buht, ist man ja schon ein bisschen rassistisch unterwegs!! Da erzählt muss mir niemand erzählen, es geht ihm um ein gutes Fussballspiel. Es geht um Identifikation, sich als Gemeinschaft stark fühlen und um Abgrenzung. Oder lieg ich da falsch?
    • Now 11.11.2019 12:49
      Highlight Highlight Frühling 2020, Basel gegen YB. YB gewinnt das Spiel forfait mit 0:1 nachdem im St. Jakobs Park irgendein besoffner rassistische Parolen von sich gegeben hat.

      Sorry aber ...1. ab wann sind es für dich Fans und nicht Einzelpersonen und 2. wie willst du die eindeutig dem Verein zuordnen?
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  • franzfifty 11.11.2019 12:09
    Highlight Highlight Rassismus ist nur eines, Diskriminierung in JEDER Form ist hier das Problem! Die UEFA macht diese "NoToRacism" Slogans nur des Business wegen aber nicht, weil es dies auch so meint!
    Es braucht mehr Druck und zwar von Sponsoren, Verbaenden und hauptsaechlich der Fans und Akteuren! Wer nicht aufsteht und was aktiv tut, laesst es halt zu, dass Diskriminierung stattfindet!
  • w'ever 11.11.2019 12:04
    Highlight Highlight der fussball hat ganz generell ein respekt problem.
    es fehlt jeglicher respekt gegenüber dem schiedsrichter, der spieler, den fans und vorallem gegenüber dem sport.
    • Mandarinchen 11.11.2019 13:10
      Highlight Highlight Der Fussball selbst ist nicht das Problem. Das Problem sind die Fans die keinen Anstand haben.
    • w'ever 11.11.2019 14:04
      Highlight Highlight @Husii
      ja. die fans haben kein anstand. alles auf dem feld wird verflucht und beworfen wie es nur geht. und wie sich ein gewisser teil vor- und vor allem nach dem spiel benimmt, ist unter aller sau.
      aber(!) die spieler haben schon lange jeden respekt verloren. bei jedem pfiff stürmt ein ganzes rudel spieler auf den ref zu und beschweren sich lautstark.
      die spieler haben auch den respekt vor dem spiel verloren. so wie diese sich dramatisch fallen lassen und den sterbenden schwan spielen und schon lange untragbar.
      und dann bleibt da noch die fifa/uefa.
      hauptsache die kasse stimmt.
  • Kaffo 11.11.2019 11:56
    Highlight Highlight Die Verbände haben sich schon immer aus der Verantwordung geschlichen. Am Besten, die Spiele nicht mehr besuchen. Die Eintrittspreise sind sowieso zu hoch.
    • Bündn0r 11.11.2019 12:12
      Highlight Highlight Eher zu tief, das Pöbel kann sich den Eintritt noch locker leisten.
      Besserung kommt eher mit wirklich hohen Preisen, siehe England.
    • ChlyklassSFI 11.11.2019 12:31
      Highlight Highlight Und dann wird in tieferen Ligen gepöbelt. Keine Lösung.
    • ETH1995 11.11.2019 12:35
      Highlight Highlight ja, genau, siehe England... Arsenal, neustes Problem....
      Die hohen Eintrittspreise verstärken das Problem wohl eher. Weil dann jeder, der den hohen Ticketpreis bezahlt hat, denkt: Für den Preis kann ich auch grad ein bisschen die Sau rauslassen, und die Säue/Spieler auf dem Feld auch gerade beleidigen.
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  • Bowell 11.11.2019 11:55
    Highlight Highlight Das ist doch einfach nur lächerlich. Die Heuchelei in der Fussballwelt beelendet mich zutiefst und obwohl jeder der grössere Macho sein will hat kein Funktionär die Eier in der Hose daran etwas zu ändern. Ich kotze im Strahl.
    • Zurigese 11.11.2019 13:05
      Highlight Highlight Mach danach wieder sauber.
  • Ste Jae 79 11.11.2019 11:50
    Highlight Highlight Die Reaktion des Schiris einfach unverständlich. Eigentlich sowas von erbärmlich, dass jemand noch bestraft wird, der Rassistische Kacke über sich ergehen lassen muss. Kein Mensch muss sich Rassimus gefallen lassen. Nur blöd, wenn der Schiri evtl. den gleichen einstelligen IQ hat wie die Rassisten in den Zuschauerrängen
  • Faceoff 11.11.2019 11:50
    Highlight Highlight Das ist all den Protagonisten im Fussball leider Wurscht. Weder Verbände noch Klubverantwortliche oder Spieler finden das Problem schlimm genug, um etwas zu unternehmen. All die Beteuerungen und Kampagnen sind Marketingvehikel, die eine Realität abbilden, die es so nicht gibt.
    • Heinzbond 11.11.2019 12:01
      Highlight Highlight Und all die Zuschauer die eben nicht rassistisch sind aber dennoch ein fussball Spiel schauen, im Stadion, am Fernsehen, wie auch immer unterstützen das nichts tun mit ihrem Konsum...
    • hopplaschorsch12 11.11.2019 12:22
      Highlight Highlight in meinem verein sind wir absolut gegen jegliche form von rassismus. auch kenne ich (in der schweiz), nur vereine, die genau gleich denken und handeln. rassismus hat auf einem fussballplatz absolut nichts zu suchen! uefa und fifa müssen endlich konsequenz durchgreifen und die übeltäter hart bestrafen. ein deftiger punkteabzug für die betroffenen vereine würde wohl genügen!
    • Faceoff 11.11.2019 13:20
      Highlight Highlight @hopplaschorsch12 Das mag wohl für Vereine stimmen, bei denen es nicht um Geld geht im grösseren Ausmass, also in unteren Ligen. Sobald man aber ans Portemonnaie müsste, sind die Rassisten ja plötzlich bedauerlich Einzelfälle, von denen man sich per Tweet distanziert und gut ist.
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  • schwuppdiwupp 11.11.2019 11:48
    Highlight Highlight Geld regiert halt den modernen Sport und die Gefahr,dass ein grosser Sponsor aufgrund weniger Sendezeit wegen abgebrochen Spielen abspringt ist für die regionalen Verbände resp. UEFA/FIFA viel zu gross. Daher lieber gute Miene machen und paar harmlose Geldstrafen oder "Geisterspiele" aussprechen,die dann offensichtlich wenig oder keine Wirkung zeigen. Zu vermerken sei zudem,dass die Capos der Kurven oftmals an diesen "Gesiterspielen" trotzdem anzutreffen sind,da die Klubs sehr engen Kontakte zu diesen pflegen und die Klubs diese nicht verärgern wollen, denn diese sind IMMER im Stadion!$$$$$$
  • Freddy Blütteler 11.11.2019 11:46
    Highlight Highlight Fussball hat generell ein Problem!
    • hopplaschorsch12 11.11.2019 12:25
      Highlight Highlight und das wäre?
    • rburri38 11.11.2019 12:41
      Highlight Highlight Eher die Welt hat generell ein Problem.
    • rodolofo 11.11.2019 13:38
      Highlight Highlight Weil es für "den Krieger im Manne" eine Ersatzhandlung zum traditionellen Abschlachten ist...
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  • Fruchtzwerg 11.11.2019 11:46
    Highlight Highlight Wichtig und erwähnenswert wäre hier ja noch, dass Spieler des Gegners ja nicht nur rassistisch sondern auch auf jegliche andere Art übelst beleidigt werden.
    Da wird z.B. die Berufstätigkeit der Mutter des Torhüters oder des Schiedsrichters besungen.
    Der Fussball hat m.E. also nicht nur mit Rassismus ein Problem, sondern ganz generell eines mit "Fans", die sich komplett daneben benehmen.

    Es wäre schön wenn sich Fangruppierungen vermehrt dazu verpflichten würden, statt dem beleidigen/auspfeiffen der Gegner, einfach die eigenen Mannschaft zu unterstützen.
  • Bits_and_More 11.11.2019 11:44
    Highlight Highlight Um die Täter siegen, sie provozieren einen Spieler rassistisch, dieser reagiert und wird vom Platz gestellt. Konsequenten für die "Fans" gibt's so gut wie nicht.

  • Resistance 11.11.2019 11:41
    Highlight Highlight Das ist sicher ein grosses Problem im Fussball! Aber im vergleich zu allen anderen Krummen Dingern die da laufen, ist das nur die Spitze des Eisbergs!
  • glnb 11.11.2019 11:39
    Highlight Highlight Rassismus hat nichts zu suchen in unserer Welt! Hoffe, es tut sich endlich was. Das kann ja nicht so weitergehen...
    • Dageka 11.11.2019 11:55
      Highlight Highlight Mehr Blitze als Herze bei so einer Aussage? Sieht so aus, als ob die rechten Trolle wieder unterwegs sind...
    • Elchapo 11.11.2019 11:59
      Highlight Highlight Wieso hat dieser Kommentar so viele Blitze?!
    • Grigor 11.11.2019 12:03
      Highlight Highlight Warum kommt dieser Beitrag so viele Blitze. Sind wirklich alle schon so kaputt, dass man den Rassismus nicht beenden will?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sehr geehrte Damen und Herren 11.11.2019 11:37
    Highlight Highlight Sandro
    Der Rassismus ist im Fussball NICHT angekommen. Er war schon immer da.
    Und übrigens auch der Nationalismus.

    Es mag für manche traurig sein, aber der Fussball war eben noch nie ein Linken-Biotop. 🤷‍♂️
    • Bero 11.11.2019 12:01
      Highlight Highlight Bedeutet für Dich?
    • FrancoL 11.11.2019 12:02
      Highlight Highlight Was wollen Sie eigentlich aussagen, ausser dass sie mit dem Wort Fussball, also mit einem Wort, ein viel zu grosses Gefäss erfassen wollen?

      Sie täuschen sich bezüglich der Annahme dass Fussball nie ein Linken-Biotop war. Fussball ist in vielen Biotopen unterwegs, mitunter auch in den Linken.

      Was heute als Fussballwelt betrachtet werden kann ist immer noch sehr heterogen, was das Geschäft mit dem Fussball betrifft ist dann eher sehr homogen.

      Ihr Schlusssatz ist dann der Versuch etwas einzuordnen, das so nicht eingeordnet werden kann.
    • Tobi-wan 11.11.2019 12:05
      Highlight Highlight Soll das eine Entschuldigung für das rassistische Verhalten in einem Stadion sein? So liest sich dein Kommentar nämlich.
      OWas aber noch fast schlimmer an dem Kommentar ist, dass wohl alles was gegen Rassismus ist links zu sein scheint. Es zeigt sich hier sehr gut, wie diese Leute denken. Der Umkehrschluss ist folglich, dass alle die nicht links wählen/handeln/denken, Rassisten sind. Gibst du das zu?
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