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Auch der Brasilianer Dentinho verliess das Feld unter Tränen. Screenshot: twitter

Tränen nach Rassismus-Vorfall in der Ukraine – die Reaktion des Schiris macht sprachlos



Gestern stand in der Ukraine das Spitzenspiel zwischen Dynamo Kiew und Schachtar Donezk an – die Partie wurde jedoch von Rassismus-Vorfällen überschattet. Nach wiederholten rassistischen Beleidigungen von den Zuschauer-Rängen hatte Schachtars Brasilianer Taison genug: Er schnappte sich den Ball und schoss ihn in Richtung der Fankurve und zeigte den Rassisten den Mittelfinger.

Der Schiedsrichter unterbrach die Partie anschliessend – wie im Drei-Stufen-Protokoll der UEFA vorgesehen – und veranlasste eine Stadiondurchsage.

Das Drei-Stufen-Protokoll der UEFA

1. Wird ein Schiedsrichter das erste Mal auf rassistische Beleidigungen aufmerksam gemacht, muss er die Partie unterbrechen und eine Stadiondurchsage veranlassen.
2. Werden die rassistischen Anfeindungen daraufhin nicht eingestellt, wird der Schiedsrichter angehalten, das Spiel für fünf bis zehn Minuten zu unterbrechen. Zudem wird eine zweite Durchsage durch den Stadionsprecher in Auftrag gegeben.
3. Wenn der Schiedsrichter ein drittes Mal rassistische Zwischenfälle wahrnimmt oder darauf aufmerksam gemacht wird, ist er dazu aufgefordert, das Spiel endgültig abzubrechen.

Als die Spieler auf das Feld zurückkehrten, zeigte der Schiedsrichter, noch bevor die Partie wieder aufgenommen wurde, Taison für seine Aktion die rote Karte und schickte ihn gleich zurück in die Kabine. Der Brasilianer lief weinend vom Feld.

In einem Statement äusserte sich Schachtar nach der Partie zu den Vorfällen und verurteilte das Verhalten der Fans:

«Der FC Shakhtar lehnt jegliche Form von Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit verbundener Intoleranz kategorisch ab. Es kann keine Rechtfertigung für diejenigen geben, die aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer religiösen oder politischen Überzeugung beleidigen. Ein solches Verhalten ist in zivilisierten Ländern und bei Fussballmeisterschaften nicht akzeptabel. Die UEFA verhängt die strengsten Sanktionen gegen Vereine und Verbände, deren Fans in Spielen Rassismus zeigen. Der FC Shakhtar ist eine grosse Fussballfamilie, der solche demütigenden Vorfälle Schmerzen und Enttäuschungen bereiten. Wir verurteilen dieses Verhalten des Publikums, wir werden unsere Spieler immer unterstützen und schützen. Wir fordern die Fussballbehörden und Vereine nachdrücklich auf, den Rassismus in den Stadien zu stoppen.»

quelle: shakhtar.com

Schachtar-Trainer Luis Castro lobte die Profis für ihr Verhalten auf dem Platz. «Ich möchte jeden unterstützen, der unter Rassismus leidet und die Jungs, die heute leiden mussten. Jede Form von Rassismus ist inakzeptabel. Wir müssen gemeinsam dagegen kämpfen – jeden Tag, jede Minute und jede Sekunde», liess sich der Portugiese nach der Partie zitieren.

Die Anhänger von Dynamo Kiew beliessen es nicht nur bei Beleidigungen. Sie produzierten bereits im Vorfeld der Partie Sticker mit der Aufschrift «Ja zu Rassismus».

(zap)

Konzerte gegen Rassismus in Chemnitz

Stürmer verlässt aus Protest gegen Rassismus das Spielfeld

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46Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Martin Hafen 11.11.2019 15:55
    Highlight Highlight Was zu wenig gesehen oder zumindest thematisiert wird: Die zunehmenden rassistischen Entgleisungen im Fussball sind ein Symptom dafür, dass die ganze Gesellschaft zunehmend (wieder) durch braunes Gedankengut unterwandert wird. - Sanktionen im Stadion sind wichtig - aber sie reichen bei weitem nicht aus.
  • Kurtz 11.11.2019 12:36
    Highlight Highlight Schade, wie sich dieser Sport entwickelt hat. Ein Live-Spiel tut man sich lieber nicht mehr, wenn man von vielen geistig unterbelichteten Rassisten und Chaoten umgeben ist, denen es nur darum zu gehen scheint, ihren sozialen Frust mit Gewalt und Aggression auszuleben ... Traurig und beschämend. Man sollte bei solchen Ausbrüchen konsequent abbrechen und vor leeren Rängen spielen lassen. Das wird dann allerdings der finanzielle Niedergang vieler Vereine, was an sich auch keine Lösung ist.
  • K1aerer 11.11.2019 11:08
    Highlight Highlight Am besten die Rassisten ausfindig machen und wenn sie im Ausland sind, ebenso rassistisch angehen, um zu zeigen wie dämlich das Ganze ist.
  • PurpleWasabi 11.11.2019 10:35
    Highlight Highlight Ahhhh, Geld gewinnt immer gegen Gerechtigkeit, gell Fifa!?
  • wasps 11.11.2019 10:08
    Highlight Highlight Die UEFA verhängt strengste Strafen gegen Vereine, deren Fans Rassisten sind? Ich lache mich krumm. Warum darf Lazio noch in der Serie A spielen? Wie werden die bestraft? Die serbischen und russischen Klubs? Auch in den vier europäischen Spitzenligen wimmelt es nur so von Rassisten in den Stadien. Wenn die UEFA konsequent wäre, würden solche Klubs ausgesperrt von allen internationalen Wettbewerben. Und das auf Jahre hinaus. Aber eben, es zählt nur das Geld.
  • Der müde Joe 11.11.2019 09:54
    Highlight Highlight Man sollte mal den Fans die rote Karte zeigen und aus dem Stadion verbannen.
  • Score 11.11.2019 09:51
    Highlight Highlight was genau macht euch denn Sprachlos? Dass der Schiri Rot gezeigt hat? Das ist nun mal die folge für das Vergehen. Auch Zidane hat damals Rot bekommen obwohl er ja sehr übel Provoziert wurde. Das eine Vergehen darf das andere nicht plötzlich "legal" machen auch wenn die Reaktion mehr als verständlich ist...
    Ich finde aber eine Durchsage immer relativ lächerlich. Das bringt doch nicht... Man hat doch Kameras und Mikrophone überall im Stadion. Da liesse sich zumindest bei einigen Fans schon rausfinden WER denn Rassistisch war. DAS wäre mal eine richtige Massnahme. Nicht pauschal alle bestrafen...
    • Oigen 11.11.2019 10:42
      Highlight Highlight Lesen hilft:

      "1. Wird ein Schiedsrichter das erste Mal auf rassistische Beleidigungen aufmerksam gemacht, muss er die Partie unterbrechen und eine Stadiondurchsage veranlassen.
      2. Werden die rassistischen Anfeindungen daraufhin nicht eingestellt, wird der Schiedsrichter angehalten, das Spiel für fünf bis zehn Minuten zu unterbrechen. Zudem wird eine zweite Durchsage durch den Stadionsprecher in Auftrag gegeben.
      3. Wenn der Schiedsrichter ein drittes Mal rassistische Zwischenfälle wahrnimmt oder darauf aufmerksam gemacht wird, ist er dazu aufgefordert, das Spiel endgültig abzubrechen."
    • Oigen 11.11.2019 10:42
      Highlight Highlight hätte der schiri seinen job gemacht wärs nicht soweit gekommen, das spiel abgebrochen und der spieler häte kein rot gesehgen
  • hämpii 11.11.2019 09:21
    Highlight Highlight Ich frag mich scho seit längerem, ob es wohl noch etwas dämlicheres als Hooligans gibt...
    • ChlyklassSFI 11.11.2019 10:42
      Highlight Highlight Hooligans = Rassisten ist aber falsch.
    • Phippu Skriminelli 11.11.2019 10:52
      Highlight Highlight Rechte Parteien und Politiker.
    • arni99 11.11.2019 12:38
      Highlight Highlight Phippu du bist ja so viel besser als ein Rassist mit deinen Verallgemeinerungen. Ich zb wähle mehrheitlich SVP, meine Boateng, Coman und früher Brazzo Trikots habe ich nur das niemand merkt das auch ich ein heimlicher Rassist bin. Merkst du was?
    Weitere Antworten anzeigen
  • super_silv 11.11.2019 09:20
    Highlight Highlight Es sollte im Fussball mal eine Welle losgetreten werden wie im Football mit dem Kneeing. Es muss endlich was passieren! Das kanns nicht sein! In italien und auch hier wird noch zu Rassismus aufgerufen und dann sagen sie noch das gehört zu ihrer Fankultur! Armselig, einfach nur Armselig!

    Es ist wieder Salonfähig geworden Witze über andere Rassen und Etnien zu machen. Durch Rechtspopulistische Parteien die extra über die Stränge schlagen um so die Grenze des Akzeptierten zu verschieben. Jeder muss handeln und solche Aussagen verurteilen, es beginnt im Kleinen. Handeln statt zuschauen!
    • Bambulee 11.11.2019 10:04
      Highlight Highlight Politik gehört nicht ins Stadion.
    • Ehringer 11.11.2019 11:27
      Highlight Highlight @Bambulee: Ob Politik ins Stadion gehört oder nicht, ist gar nicht mehr die Frage. Politik IST im Stadion. Damit müssen wir uns abfinden und auch darauf reagieren. Proteste wie das Kneeing wären da durchaus eine Variante.
  • Kiro Striked 11.11.2019 09:01
    Highlight Highlight Ich Zeige auch die Rote Karte.

    Aber dem Schiri. und dem Fussballverband allgemein.

    Heuchlerisches geldgieriges getuhe. Anstatt mal Knallhart durchgreifen. Hauptsache der Rubel rollt. Ist doch egal wie Rassistisch die Fans sich verhalten, haben ja bezahlt. Einfach Ekelerregend solche Menschen.
    • Phippu Skriminelli 11.11.2019 10:53
      Highlight Highlight Wie in der Politik.
    • Wandervogel 11.11.2019 13:04
      Highlight Highlight Ich verstehe ja dass dich dieses Thema emotionalisiert, trotzdem finde ich deine Schiedsrichterkritik ungerechtfertigt. Es ist nicht die Aufgabe eines Schiedsrichtergespanns für Ordnung auf den Rängen zu Sorgen. Die haben schon genug auf dem Platz zu tun. Und der Entscheid über den Spielabbruch darf man nicht einem Schiedsrichter aufbürgen, wenn die Sicherheit der Spieler als solches gewährleistet ist. Dafür hat man den Fussballverband.

      Aber ja, dem Fussballverband kannst du ruhig die rote Karte zeigen, da bin ich komplett bei dir.
  • Dong 11.11.2019 08:40
    Highlight Highlight Man sollte da noch darauf hinweisen, dass Kiew und Donezk aktuell ausserdem verfeindete Kriegsparteien sind, das erklärt evtl. einen Teil und macht das alles noch brisanter.
    • Scrj1945 11.11.2019 09:25
      Highlight Highlight Keine entschuldigung für rassimsus!
    • Dong 11.11.2019 10:22
      Highlight Highlight @Scrj1945: Ich hab gesagt „erklärt“, nicht „entschuldigt“. Und ich hab damit u. a. gemeint, dass die Ukraine aktuell auf beiden rechten Augen blind ist, u. a. weil dort Neonazis im Kampf gegen die Separatisten im Donbass gern gesehen sind.
  • Oigen 11.11.2019 08:37
    Highlight Highlight 3. Wenn der Schiedsrichter ein drittes Mal rassistische Zwischenfälle wahrnimmt oder darauf aufmerksam gemacht wird, ist er dazu aufgefordert, das Spiel endgültig abzubrechen.

    hatte er wohl keine lust dazu... oder wär der schiri lieber im publikum gesessen und hätte mitgemacht?
  • DrFreeze 11.11.2019 08:13
    Highlight Highlight Bestraft wurde also nur derjenige, welche dem Rassismus ausgesetzt war. Oder sehe ich das falsch?
    Gewonnen haben die Rassisten auf den Rängen und so will die UEFA gegen Rassismus vorgehen? Das ist ein schlechter Witz.
  • Lebenundlebenlassen 11.11.2019 08:03
    Highlight Highlight Und die "Fans" haben erreicht was sie wollten..der Spieler musste vom Platz.. schizophren oder nicht? Ja die Regeln sind so.. jedoch hoffe ich dass der Verein der solche Anhänger gewähren lässt auch "vom Platz" muss
  • RozaxD 11.11.2019 07:53
    Highlight Highlight Jetzt bin ich verwirrt: gab es denselben Vorfall nicht schon in Italien?
  • Saegitlx 11.11.2019 07:41
    Highlight Highlight Und die UEFA spricht wieder nur scheinheilige Bussen aus. Die Spieler sollen das Feld verlassen und nicht mehr zurück kehren. Erst wenn Spiele abgebrochen werden müssen, wird vielleicht was geschehen.

    btw: Die rote Karte ist zwar nicht angemessen, entspricht aber halt den Regeln
    • Selbst-Verantwortin 11.11.2019 07:59
      Highlight Highlight Auch wenn es den Regeln entspricht, sollte es der Schiri einfach nicht tun.
      Man muss nicht jeden Ungerechtigkeit unterstützen.
    • Töfflifahrer 11.11.2019 08:51
      Highlight Highlight Genau, Hauptsache die Regeln werden ganz genau eingehalten. Hätte der Schiri richtig gehandelt und das Spiel rechtzeitig unterbrochen, wäre es nie dazu gekommen, dass einem die Sicherung durchbrennt.
      Ergo, der Erste der hätte Handeln müssen wäre der Schiri gewesen. Darum rote Karte an den Schiri.
    • fandustic 11.11.2019 09:37
      Highlight Highlight @Töfflifahrer: Dem Schiri die Schuld als „Erstem“ in die Schuhe zu schieben ist sicher auch nicht angemessen....Schuld tragen einzig und alleine diese idiotischen „Fans“.
    Weitere Antworten anzeigen
  • franzfifty 11.11.2019 07:39
    Highlight Highlight Tja, was soll man dazu sagen. Rassismus und entsprechend Rassisten darf man nicht mit Einsicht oder "Freundlichkeit" bekämpfen. Ganz einfach: Diese Art von Menschen sind nicht toleriert in der Gesellschaft. Sie wissen es und verhalten sich trotzdem so. Also, Kameras, registrieren, identifizieren, aus der Gesellschaft ausschließen (kein Job mehr) und dann werden sie schon wissen, wieso dies nicht akzeptiert wird.
    • AFir 11.11.2019 08:04
      Highlight Highlight Leider radikalisieren sie sich dann nur noch mehr, denn sie finden die Schuld immer bei den anderen...
    • Dong 11.11.2019 08:35
      Highlight Highlight Hardliner-Politik ist hier (wie so oft) der falsche Weg. Werte kann man nicht mit dem Prügel durchsetzen, auch wenn das eine bittere Erkenntnis ist.
    • franzfifty 11.11.2019 12:05
      Highlight Highlight Grundsaetzlich "war" ich auch der Meinung, dass Hardliner-Politik falsch ist. Aber seien wir ehrlich, diese Menschen interessiert das gar nicht. Die sind auf Konfrontation, Diskriminierung (psychologisch und physisch) etc aus. Die wollen aggressiv sein und sind es auch! Wieso soll man hier die weiche Hand ansetzen? Schluss damit. Mit denen reden bringt gar nichts. Das zeigt sowohl die Geschichte, die Gegenwart und die Zukunft wird nur schlimmer!
  • Scaros_2 11.11.2019 07:38
    Highlight Highlight Man kann sich schon Fragen wann die Fifa resp. die UEFA mal endlich eingreift.

    Diese Verbände hätten so grosse Macht. Sie könnten knallhart agieren und diese Clubs einfach sperren. Ja sie könnten es aber sie haben schiess. Schiess das ihnen Geld abhanden kommt

    Einfach nur peinlich wie man dieses Problem nicht in den Griff kriegt.
    • fabsli 11.11.2019 07:52
      Highlight Highlight Wenn die Uefa oder Fifa was dagegen tun würde, dann würden sie sich vor aller Welt auch eingestehen, dass sie ein Rassismusproblem in den Stadien haben. Und das wollen sie nicht.
    • Marshawn 11.11.2019 08:29
      Highlight Highlight „Fifa, Mafia, Heigah!“
    • Erba 11.11.2019 08:48
      Highlight Highlight Das Problem sind ja nicht mal die Clubs. Diese pöbelnden Fans müssten einfach lebenslanges Stadionverbot kriegen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glenn Quagmire 11.11.2019 07:36
    Highlight Highlight Die Dynamospieler, welche ihn trösten, sollte man sich noch erwähnen
    • Mr. Minit 11.11.2019 12:51
      Highlight Highlight beide Mannschaften hätten gleich in der Garderobe bleiben sollen. Ab sofort sollte das Spiel nicht mehr weitergespielt werden. Das Eintrittsgeld wird nicht zurückerstattet! Das wird sich dann schnell selber regeln wenn es Leute gibt die für ihr Geld auch was sehen wollen! Und wenn so einer eins aufs Maul kriegt tut er mir nicht mal leid !

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