Sport
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Claudius Schaefer, CEO Swiss Football League SFL, informiert waehrend einer Medienkonferenz ueber das weitere Vorgehen in den Fussball-Meisterschaften als Folge des Coronavirus, am Montag, 2. Maerz 2020 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Claudius Schäfer, CEO der Swiss Football League, will vom Staat Geld. Bild: KEYSTONE

Kommentar

Subventionen für Hockey und Fussball? Dafür kommt der Sport 100 Jahre zu spät

Romantiker wie Fussball-Liga-General Claudius Schäfer thematisieren Zahlungen aus der Staatskasse für die Fussball- und Hockeyfirmen, um die Verluste durch die Virus-Krise abzufedern. Das Begehren ist chancenlos. Ein Blick zurück zeigt uns, warum das so ist.



Der Bundesrat hat (mindestens) bis zum 15. März Spiele mit Zuschauern verboten. Im Eishockey und im Fussball kann nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit («Geisterspiele») gespielt werden. Die Klubs, die heute Hockeyfirmen in Form von Aktiengesellschaften sind, erwirtschaften mindestens 30 Prozent ihrer Einnahmen aus dem Ticket-Verkauf und erleiden Millionenverluste. Wegen einer Anordnung der staatlichen, kantonalen oder kommunalen Behörden.

Wäre es da nicht logisch, wenn diese Verluste durch Zahlungen aus der Staatskasse gemildert werden? Ist es denn nicht so, dass die UBS in der Finanzkrise mit Steuergeldern gerettet worden ist? Und wird nicht der ohnehin hoch subventionierten Agrarindustrie in Krisenfällen mit Steuergeldern unter die Arme gegriffen?

Wäre es also nicht folgerichtig, dass die systemrelevanten Hockey- und Fussballfirmen der höchsten Ligen mit gut und gerne 1000 Arbeitsplätzen und hoher sozialer und kultureller Bedeutung im Krisenfall durch den Staat alimentiert werden?

Politische Ohnmacht des Sportes

Rein rechtlich sind die Behörden nicht dazu verpflichtet, die finanziellen Folgen ihrer Anordnungen im Falle von höherer Gewalt (wie bei der Corona-Krise) auszugleichen. Gibt es doch Zuwendungen aus der Steuerkasse, so ist es eine freiwillige politische Entscheidung ohne Präjudiz (= nicht richtungsweisend).

Der Sport hat es versäumt, eine politische Lobby aufzubauen wie beispielsweise die Bauern.

Nur wer politische Entscheidungen zu beeinflussen vermag, wer es versteht, Politik zu machen, darf auf Subventionen, auf staatliche Rettungsgelder hoffen. Aber in diesen Tagen zeigt sich wieder einmal die politische Ohnmacht des Sportes. Sie geht auf Versäumnisse zurück, die hundert Jahre alt sind.

Es ist nicht so, dass der Staat den Sport nicht unterstützt. Aber es gibt ein einfaches und sinnvolles Prinzip: Geld für die sportliche Infrastruktur und Jugendförderung. Kein Geld, keine Betriebszuschüsse für den Profisport (Fussball, Hockey). Der Bau von Stadien wird mit Bundesbeiträgen, Zuschüssen aus den kantonalen Lotteriefonds und Beteiligungen der Gemeinden mitfinanziert. Der Bund alimentiert die Eidgenössische Hochschule für Sport in Magglingen und fördert über das Programm «Jugend und Sport» die Trainerausbildung für Nachwuchssport. Die Armee ermöglicht einen spitzensportgerechten Militärdienst und hilft bei Grossanlässen wie dem Eidgenössischen Schwingfest. Wettkämpfe mit internationaler Ausstrahlung (WM, EM) bekommen ebenfalls öffentliche Gelder.

Der Schwinger Remo Kaeser, Mitte rechts, und YB-Fussballer Denis Zakaria, Mitte links, ueben den militaerischen Gruss mit ihren Kollegen in der Spitzensport Rekrutenschule, nach dem Einruecken in die Spitzensport Rekrutenschule, am Montag, 31. Oktober 2016 auf dem Waffenplatz in Thun. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Die Spitzensport-RS: Hier erhält der Sport noch Geld vom Bund. Bild: KEYSTONE

Aber es gibt kein Geld, um die Verluste aus dem Spielbetrieb von Hockey- oder Fussballfirmen auszugleichen. Oder Steuerbefreiungen und Subventionen, um die Ertragslage zu verbessern wie etwa in der Agrarindustrie oder im Tourismus. Der Grund ist einfach: Der Sport hat es versäumt, eine politische Lobby aufzubauen wie beispielsweise die Bauern.

Ein Blick zurück erklärt uns, warum das so ist

In der zweiten Hälfte der 1800er Jahre erfasst eine schwere Krise die Landwirtschaft auch in der Schweiz. Die Bauern organisieren sich zwar in Interessenverbänden wie Genossenschaften. Aber bewusst wird darauf verzichtet, als politische Partei zu wirken und auf politischem Weg die wirtschaftlichen Interessen wahrzunehmen. Während und nach dem 1. Weltkrieg gibt es wegen der hohen Lebensmittelpreise auch Spannungen zwischen Bauern und Konsumenten (Arbeitern) und verunmöglichen erst recht ein gemeinsames Vorgehen.

Die politischen Interessen der Landwirtschaft vertritt bis zum Ende der 1910er Jahre der Freisinn. Er erhebt den Anspruch, eine umfassende Volkspartei zu sein, also auch die der Bauern. Aber mehr und mehr zeigt sich, dass die Bauern vom Freisinn keine nennenswerte Unterstützung bekommen. Alles ändert sich durch eine Revolution im Bernbiet. Am 24. November 1917 fordert ein charismatischer junger Bauer in einer grossen Rede im «Bierhübeli» zu Bern die Gründung einer Bauernpartei. Also die Politisierung der Bauern. So entsteht die «Bauern-, Gewerbe und Bürgerpartei» (BGB).

Wer sagt, wenn eine Kuh erkältet sei, huste es in der Bundeskasse, ist zwar ein Schelm. Aber ein wenig stimmt es schon.

Ein politischer «Urknall», den es so vorher und seither nie mehr gegeben hat. Bereits Ende 1929 zieht dieser junge Bauer – Rudolf Minger – bloss 12 Jahre nach seiner zündenden Rede für die BGB in den Bundesrat ein. 1971 wird aus der BGB die SVP, heute die wählerstärkste Partei im Land.

So sind die Bauern zu enormem Einfluss auf unsere Politik gekommen. Und dieser Einfluss ist auch nach der schwindenden Bedeutung für die Landesversorgung geblieben. Aus dem Mythos, für die Landesverteidigung und -Versorgung unerlässlich und in allen Krisen staatstragend und staatstreu zu sein, schöpfen der Bauernstand und die ihm angeschlossenen, hochprofitablen Handelsunternehmen immer noch enorme politische Kraft.

Apropos Bauern: Kennst du schon unseren neusten Blog «Smart Farming»?

Selbst die Wirtschaftsvertreter in der SVP wagen es nicht, gegen die Agrarindustrie zu politisieren. Niemand versteht es so gut, die Staatskasse zu melken wie die Bauern. Die Subventionierung der Landwirtschaft übersteigt inzwischen längst deren Bedeutung für die Volkswirtschaft. Wer sagt, wenn eine Kuh erkältet sei, huste es in der Bundeskasse, ist zwar ein Schelm. Aber ein wenig stimmt es schon.

Und was hat das mit dem Sport zu tun?

Und hier kommen wir zum Sport: Die Finanzwelt setzt ihre Interessen in der Politik über «ihre» Partei (FDP) durch, die Proletarier, Lehrer und Advokaten über «ihre» SP und die Bauern sind dank der SVP politisch mächtig. Der Sport aber hat keine politische Partei. Bloss ein paar politisch ohnmächtige Interessengruppen.

Was einigermassen erstaunlich ist. Zeigen doch gerade die höchsten Ligen im Eishockey und Fussball Wochenende für Wochenende ihre «Mobilisierungskraft». Wenn alle Hockey- und Fussballfans zusammenstehen, wenn in einer «Sport-Partei» («SPOP») alle Interessen gebündelt würden, wie es damals die Bauern mit der BGB taten, dann müsste doch eine politische Kraft entstehen, die es vermag, in Zeiten der Krise Subventionen in zweistelliger Millionenhöhe für die notleidenden Fussball- und Hockeyfirmen zu erstreiten.

Aber den Sport, wie wir ihn heute kennen, gab es noch nicht, als die politische Urlandschaft nach der Gründung des Bundesstaates Schweiz (1848) geformt wurde. Bis weit in die 1980er Jahre hinein betrieben Klubs nach Vereinsrecht das «Big Business» unseres Fussballs und Eishockeys. Mehr noch: Der Sport liess schon immer und lässt bis heute die Finger bewusst von der Politik. Fussball und Hockey sind um strikte politische Neutralität bemüht. Dieses politische «Eunuchentum» ist sogar in den Statuten und Reglementen der meisten Klubs und Verbände festgeschrieben.

Die Gründung einer «Sport-Partei» ist und bleibt völlig utopisch. Interessensverbände ja, Mitgestaltung der politischen Landschaft nein. Ohnehin ist es gar nicht möglich in einer Branche, die so hoch kompetitiv ist, eine Organisation zu gründen, hinter der alle stehen. Dies gelingt nicht einmal den paar Organisatoren der jährlich wiederkehrenden sportlichen Grossanlässe in der Schweiz.

Nun ist der Einwand berechtigt, dass doch auch die Kultur für das Funktionieren unseres Landes nicht «systemrelevant» ist und doch vom Staat alimentiert wird. Bund, Kanton und Gemeinden halten hochdefizitäre Opernhäuser und Theaterbetriebe künstlich am Leben, die sich in der freien Marktwirtschaft nicht einen Monat finanzieren könnten. Auch die helvetische Filmindustrie hängt am Tropf der staatlichen Subventionen.

HANDOUT - VISUALISIERUNG --- Das Siegerprojekt des Investorenwettbewerbes zum Hardturm-Areal in der Vogelperspektive. Der Investorenwettbewerb der Stadt Zuerich zum Hardturm-Areal ist abgeschlossen. Wie am Dienstag, 12. Juli 2016, bekannt wurde, hat der Stadtrat auf einstimmige Empfehlung des Preisgerichts entschieden, das Projekt

Der fehlende Einfluss des Sports in der Politik lässt sich auch am Zürcher Theater rund um das neue Fussballstadion aufzeigen. Bild: HRS REAL ESTATE AG

Die Kultur ist eben «elitär». Will heissen: Die Elite, die politisch Mächtigen halten Opernhäuser und Theater für wichtig und sorgen dafür, dass Steuergelder fliessen. Profifussball und Profihockey ist für den überwiegenden Teil der politischen Elite in der Schweiz eine Sache der Proletarier. Zu viel Schweiss, zu wenig Kaviar. Also auch von dieser Seite keine Unterstützung für die notleidenden Fussball- und Hockeyclubs.

So kommt es, dass heute zwar Bundesräte gerne erfolgreiche Sportler ins Bundeshaus einladen oder sich als Gratulanten bei der Fussball- und Hockey-Nationalmannschaft zeigen oder sogar beim Spengler Cup Präsenz markieren. Bundesrat Hans-Rudolf Merz hat sich zwar in Herisau für den lokalen Eishockeyclub engagiert und sogar bei der Organisation von Junioren-Weltmeisterschaften mitgewirkt. Adolf Ogi verdankt seinen Aufstieg bis in den Bundesrat zu einem schönen Teil seiner erfolgreichen Tätigkeit als «Skigeneral» (er war 1972 einer der Macher der «goldenen Tage von Sapporo») – aber weder aus Hans-Rudolf Merz noch aus Adolf Ogi ist ein «Rudolf Minger des Sportes» geworden.

Und nun wissen wir, warum die Hockeyfirmen (die Klubs) der höchsten Ligen im Fussball und im Eishockey keine Chance auf Bundessubventionen zur Linderung der finanziellen Not in Zeiten der Viren haben.

Der Schweizer Sport hat die Chance, eine politisch einflussreiche Kraft zu werden und die Staatskassen zu melken, schon vor 100 Jahren verpasst. Aber eben: Da hat es ihn ja in der heutigen Form noch gar nicht gegeben.

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21Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Willehalm 07.03.2020 10:19
    Highlight Highlight Sport hat genug Geld dank mysports und Co. Der Staat wird doch die überhöhten Gehälter nicht bezahlen! Bei den Bauern ist das ganz anders. Das sind keine Divas und sie tragen dazu bei, dass unsere Landschaften blühen und das wir gute Produkte bekommen.
  • Pax Mauer 06.03.2020 11:52
    Highlight Highlight Hihi, amüsant wie der Chäser Remo, der urchige Schwinger, mit links grüsst. HD Läppli ahoi. Denis Zakaria, gleich neben ihm, hats dafür geschafft. Als Secondo- Schütteler. Bravo.
  • grosnaldo 05.03.2020 17:42
    Highlight Highlight Vielleicht zahlt ja die FIFA was dran wenn sie lieb fragen? 😬 Die Steuern die sie nicht zahlt könnten glatt als Direktzahlungen an Sport-Unternehmen gehen z.B.
    • grosnaldo 05.03.2020 20:54
      Highlight Highlight ah und ich wollte noch hinzufügen: meine Breitensport Junioren E spenden ja künftig schon ihre Matchzeit mit "play more Football" 4 gegen 4 Eliteförderung zum Wohle von FCB und Co.. Und ich meine Freizeit. Dann auch noch Steuern? Der SFV ist ja sehr baldnur noch ein Grosskonzern, gesteuert von Sportunternehmen.
  • Liselote Meier 05.03.2020 16:46
    Highlight Highlight Spannend zu lesen, aber deine Geschichte geht nur auf weil du den
    schweizerischen Arbeiter-Turn- und Sportverband und in der Rückblende unter den Tisch gekehrt hast.

    Der hatte früher schon Gewicht und war sozioökonomisch im Proletariat verankert und war politisch.



    • Hockrates 05.03.2020 21:43
      Highlight Highlight War aber meines Wissens immer ziemlich klein im Vergleich zum "richtigen" Turnverband
  • Meyer Andrej 05.03.2020 16:12
    Highlight Highlight Ja absolut richtig man sollte auch in Spanien und Italien den hochverschuldeten Klubs die perversen Löhne der Pseudostars bezahlen.
  • Gondeli 05.03.2020 15:14
    Highlight Highlight Das Foto aus der Spitzensport RS ist ja so was von peinlich... Der junge Herr welcher mit der linken Hand grüsst ist hoffentlich gleich mal zur Sonntagswache eingeteilt worden. Es gibt Dinge, die hat man schon am ersten RS Tag zu beherschen!
    • Fertig_lustig 05.03.2020 21:30
      Highlight Highlight Das ist der Ping-Pong Spieler
    • balabala 06.03.2020 00:27
      Highlight Highlight Das ist Remo Käser. Wahrscheinlich hat sich einfach keiner getraut ihm zu sagen dass es so nicht ganz richtig ist...
    • Francis Begbie 06.03.2020 08:24
      Highlight Highlight Who cares?
  • Uno 05.03.2020 14:36
    Highlight Highlight Die Defizite der Vereine werden ja auch durch die hohen Saläre der Spieler generiert. Steuergelder für die Löhne von Millionären?
    • Peter.Pan 05.03.2020 17:21
      Highlight Highlight War ja bei der UBS auch nicht anders....
    • Mandalayon 05.03.2020 18:14
      Highlight Highlight Das mag für Teile von Basel und YB stimmen. Ansonsten weniger:

      Bsp. Geschäftsbericht des FC Thun '18: Löhne & Gehälter CHF 5.57 Mio. Das beinhaltet alles, was zum Club gehört: Vom Vorstand über den Trainerstab und die Spieler bis hin zu(m) Physiotherapeuten, Platzwart und Backoffice. Macht bei 58 Vollzeitstellen einen Durchschnittslohn von 96000 p.a., resp. 8000 im Monat. Weit weg von Millionären. Generell sind Fussballerlöhne in der Schweiz deutlich tiefer als du vielleicht denkst: 86% der Profis verdienen unter 15000 pro Monat, 57% weniger als 8000, nur gut 5% erhalten mehr als 30000.
    • Francis Begbie 06.03.2020 08:25
      Highlight Highlight Ja und?
  • MikeT 05.03.2020 14:21
    Highlight Highlight Der Eismeister konstruiert auf wie gewohnt gekonnte Weise und dazu auch hier mit dem unvermeidlichen Berner Bezug (Bierhübeli) einen stark vereinfachten, leicht polemischen Sachverhalt. Das Ausspielen von Kultur gegen Sport nervt allerdings. Auf unsere Kultureinrichtungen dürfen wir stolz sein. Diese haben aber keine viele Millionen schwere TV Verträge. Ausserdem leistet der Staat mit seinem leider notwendigen Polizeiaufgebot Match für Match eine ständige indirekte Subvention.
    • Hallo22 05.03.2020 15:18
      Highlight Highlight Der EVZ muss jeden Sachschaden und grösseren Polizeieinsatz auf Grund eines Spieles selbst bezahlen.....
    • DerSeher 05.03.2020 16:30
      Highlight Highlight Die Polizei wird, zumindest in Zug, vom Club bzw. Veranstalter bezahlt! Nix Subvention!
    • ursus3000 05.03.2020 17:11
      Highlight Highlight Seid froh habt Ihr in Zug gesittete Fans . Im Fussball ist es schlimmer ( vor allem Zürich und Basel )
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