Sport
Leichtathletik

Weitspringer Rehm akzeptiert Nicht-Nomination, will aber weitere Untersuchungen

Behinderter Sportler

Weitspringer Rehm akzeptiert Nicht-Nomination, will aber weitere Untersuchungen

31.07.2014, 09:0931.07.2014, 09:49
Markus Rehm an den Olympischen Spielen 2012.
Markus Rehm an den Olympischen Spielen 2012.Bild: Matt Dunham/AP/KEYSTONE

Der deutsche Weitspringer und Paralympics-Sieger Markus Rehm verzichtet darauf, den Start an den am 12. August beginnenden Leichtathletik-EM in Zürich auf juristischem Weg zu erstreiten. 

Rehm hat vom deutschen Leichtathletikverband DLV kein Aufgebot für die EM erhalten, weil die Prothese dem unterschenkelamputierten Springer möglicherweise einen Vorteil gegenüber den Nichtbehinderten verschafft. 

Harter, aber richtiger Entscheid

Für ihn sei das Thema EM vorüber, sagte Rehm im Morgenmagazin von ARD. Er habe «Respekt» vor den anderen Sportlern. Er wolle nicht weiter für Verwirrung sorgen, sondern fair bleiben. 

Grundlage für den Entscheid des Verbands waren biomechanische Messungen bei den nationalen Titelkämpfen. Diese seien zwar «sehr gut gemacht worden, aber nur zur Hälfte», sagte Rehm. So werde sein möglicher Nachteil durch eine geringere Anlaufgeschwindigkeit nicht berücksichtigt. «Wir wollen weitere Schritte einleiten, wir wollen weitere Untersuchungen», betonte er. (si)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Bern schlägt Zug nach Penaltys und schafft Play-In-Quali, weil Biel und Langnau verlieren
Nach zwei – zumindest in der Schweizer Liga – enttäuschenden Jahren ist Servette zurück in den Playoffs. Das sind die Fakten der Vollrunde vom Donnerstag.
Der Schlittschuhclub Bern ist der grosse Sieger der drittletzten Runde der Qualifikation in der Eishockey-Meisterschaft. Die Berner schlagen Zug mit 2:1 nach Penaltyschiessen und sichern sich den Platz im Play-In.
Zur Story