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Audrey Werro gewinnt ihr zweites Diamond-League-Rennen

KEYPIX - Silver medalist Audrey Werro of Switzerland reacts after the women's 800 meters final at the World Athletics Indoor Championships at the Kujawsko-Pomorska Arena in Torun, Poland, Sunday, ...
Audrey Werro hier nach ihrem Silbermedaillengewinn im 800-Meter-Final an den Hallen-Weltmeisterschaften in Polen im März 2026.Bild: keystone

Audrey Werro gewinnt ihr zweites Diamond-League-Rennen

31.05.2026, 20:5331.05.2026, 21:47

Der Freiburger 800-m-Läuferin Audrey Werro gelingt beim Diamond-League-Meeting in Rabat ein eindrücklicher Sieg. Die 22-Jährige deklassiert die Konkurrenz und kommt zu ihrem zweiten Erfolg auf dieser Stufe.

Es war eine Machtdemonstration der jungen Schweizerin. In Marokkos Hauptstadt feierte sie bei ihrem ersten Rennen seit dem Gewinn der Silbermedaille an der Hallen-WM vor gut zwei Monaten einen Start-Ziel-Sieg. Mit 1:56,56 Minuten gelang ihr die viertbeste Zeit ihrer Karriere. Die beste ihrer starken Konkurrentinnen, die Äthiopierin Tsige Duguma, Zweite der Olympischen Spiele in Paris, verlor 68 Hundertstel auf Werro.

Ihr erstes Diamond-League-Rennen hatte Werro im letzten August in Zürich gewonnen, als sie mit 1:55,91 zum dritten Mal im 2025 den Schweizer Rekord verbessert hatte. Die Bestzeiten in diesem Jahr sollen erst Mitte August gelaufen werden. Dann steht mit den Europameisterschaften in Birmingham der Saisonhöhepunkt auf dem Programm.

Die Zürcher Stabhochspringerin Angelica Moser übersprang wie an der Hallen-WM 4,70 m und klassierte sich wie vor zwei Monaten auf dem 3. Platz. Der Sieg ging an die australische Olympiasiegerin Nina Kennedy, die als einzige Athletin 4,80 m schaffte.

Weltmeisterin Ditaji Kambundji belegte bei ihrem dritten Start in der laufenden Diamond-League-Saison über 100 m Hürden den 6. Platz. Mit 12,66 Sekunden war sie vier Hundertstel langsamer als vor zwei Wochen in Schanghai. Gewonnen wurde das Rennen von der an der letztjährigen WM von Kambundji knapp geschlagenen Nigerianerin Tobi Amusan. Die WM-Zweite zeigte sich mit der Saisonbestzeit und dem Meeting-Rekord von 12,28 Sekunden in starker Form. (sda)

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