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Leichtathletik

Leichtathletik: Angelica Moser mit Schweizer Rekord im Stabhochsprung

Angelica Moser (LC Zuerich) reagiert im Stabhochsprung der Frauen bei den Schweizer Leichtathletik-Meisterschaften in Winterthur, am Freitag, 28. Juni 2024 (KEYSTONE/ATHLETIX.CH/Ulf Schiller)
Angelica Moser zeigt sich vor Olympia in Bestform (Archivbild).Bild: keystone

Schweizer Rekord pulverisiert: Angelica Moser setzt kurz vor Olympia ein Ausrufezeichen

Die Stabhochspringerin Angelica Moser brilliert beim Diamond-League-Meeting in Monaco mit einer Schweizer Rekordserie. Die Europameisterin überquert zunächst 4,83 m, dann 4,88 m.
13.07.2024, 09:11
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Damit ist die Zürcherin alleinige Rekordhalterin und die Nummer 6 in der ewigen europäischen Bestenliste. Bei ihrem EM-Gold in Rom hatte sie vor einem Monat mit 4,78 m die Outdoor-Bestleistung von Nicole Büchler aus dem Jahr 2016 egalisiert. In der Halle hingegen bleibt die Bielerin Rekordhalterin mit 4,80 m.

Moser belegte im Wettkampf Platz 2. Trotz der Steigerung um 10 cm reichte es nicht zum Sieg. Die Australierin Nina Kennedy nahm die 4,88 m im ersten Versuch, die Schweizerin im dritten. Dies allerdings mit Marge.

Viel wichtiger als die Klassierung oder der Schweizer Rekord ist die Tatsache, dass Moser mit dieser Höhe an den Olympischen Spielen in Paris zum engeren Kreis der Medaillen-Anwärterinnen gehört. «Nach einem dreiwöchigen Trainingsblock habe ich seit Rom erstmals wieder einen Wettkampf gezielt vorbereitet. Ich finde es super, dass ich den zweiten Wettkampf-Block gleich so eröffnen kann», sagte die 26-Jährige.

Mitte Mai in Marrakesch hatte die Schweizerin erstmals ein Diamond-League-Meeting gewonnen. Dies mit der Höhe von 4,73 m. Die Zürcherin verbesserte sich nach dem Trainer-Wechsel zu Adrian Rothenbühler insbesondere in der Anlauf-Geschwindigkeit, was ihr nun den Vorstoss in neue Sphären ermöglicht. Ihr Trainer ist selbstredend mit dem Abend in Monaco auch zufrieden. «Wir hatten zwei Ziele: Die 4,66 m souverän zu meistern, weil dies in Paris der Qualifikationshöhe entsprechen könnte, und mit Stäben zu springen, die sie heuer noch nie benutzt hat. Beides hat Angelica gut gemacht.»

Joseph und Reais kommen nicht auf Touren

Jason Joseph stand über 110 m Hürden am Start. Dem Baselbieter, dem EM-Dritten von Rom, gelang in 13,56 Sekunden keine gute Zeit. Letztes Jahr hatte er den Schweizer Rekord auf 13,07 gesenkt. Auch Williams Reais, ebenfalls EM-Dritter von Rom, enttäuschte über 200 m in 20,99 Sekunden. (dab/sda)

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9 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Gscheitele
12.07.2024 23:53registriert April 2021
Sackstarke Leistung von Moser! Die Olympiaform ist da, wäre toll, wenn es auch in Paris klappen würde!
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Überdimensionierte Riesenshrimps aka Reaper
12.07.2024 22:16registriert Juni 2016
Gratulation 🥳
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Allkreis
12.07.2024 22:26registriert Januar 2020
Mega! Danke für das Spektakel.
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