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Die Medaillen-Entscheidungen vom 19. Februar 2022 in Peking

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Die Medaillen-Entscheidungen vom 19. Februar 2022 in Peking
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Hasler holt auch im Zweier ein Diplom +++ Slowaken gewinnen überraschend Hockey-Bronze

19.02.2022, 15:5119.02.2022, 17:07
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Slowaken holten Bronze im Hockey
Im Eishockey der Männer hat sich die Slowakei überraschend eine Medaille gesichert. Die Slowaken setzten sich im kleinen Final gegen das favorisierte Schweden mit 4:0 durch. In der 24. Minute brachte der erst 17-jährige Juraj Slafkowski den Aussenseiter in Führung, in der 33. Minute erhöhte Samuel Takac auf 2:0. Die definitive Entscheidung fiel dann erst kurz vor Schluss, als Schweden den Goalie rausnahm und noch zwei weitere Gegentore kassierte. Für die Slowakei ist es die erste Medaille überhaupt im Eishockey.
Slovakia poses for a photo after defeating Sweden in the men's bronze medal hockey game at the 2022 Winter Olympics, Saturday, Feb. 19, 2022, in Beijing. (AP Photo/Petr David Josek)
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Schweizerinnen verlieren Bronze-Spiel
Als souveräne Erste der Round Robin in die Halbfinals gestartet, müssen die Schweizer Curlerinnen um Skip Silvana Tirinzoni ohne Medaille von den Olympischen Spielen heimreisen. Die zweifachen Weltmeisterinnen unterliegen im Spiel um Bronze den Schwedinnen, den Olympiasiegerinnen von 2018, 7:9.

Nach einer vierjährigen Arbeit mit der Zielsetzung Olympia-Medaille ist der Ausgang der Winterspiele für die Curlerinnen des CC Aarau äusserst bitter. Wie schon im 6:8 verlorenen Halbfinal gegen Japan konnten sie auch im Match gegen die von Anna Hasselborg angeführten Schwedinnen vor allem in den ersten sechs Ends nicht das hohe Niveau ausspielen, das sie bei den acht Siegen in neun Partien der Round Robin ausgezeichnet hatte.

Wie jetzt in Peking hatten die Schweizer Curlingteams nur 2014 in Sotschi keine Medaille zur Ausbeute der Schweizer Delegation beigetragen. Die Männer des CC Genf und das Glarner Mixed-Duo belegten jeweils den 7. Platz. (dab/sda)
Sui/Han gewinnen spannenden Paarlauf
Die Kür der Paare war an Spannung kaum zu überbieten. Die Chinesen Sui Wenjing/Han Cong gewannen Gold mit einem Vorsprung von bloss 0,63 Punkten auf die Russen Jewgenija Tarassowa/Wladimir Morosow. Der Rückstand der ebenfalls aus Russland stammenden drittklassierten Olympia-Debütanten Anastasia Mischina/Aleksander Galliamow betrug 2,17 Punkte.

In der Kür-Bewertung erhielten Sui/Han 0,52 Punkte mehr wie die im zweiten Wettkampfteil ebenfalls drittplatzierten Mischina/Galliamow, die Weltmeister von 2021. Das unterstreicht, dass sich die drei Paare absolut auf Augenhöhe befanden. Dahinter klaffte eine Lücke.

Sui/Han krönten mit diesem Sieg nach Olympia-Silber 2018 sowie den WM-Titeln 2017 und 2019 ihre Karriere. Tarassowa/Morosow hatten vor vier Jahren in Pyeongchang den undankbaren Platz 4 belegt. (dab/sda)
Gold medalists, Sui Wenjing and Han Cong, of China, pose during a medal ceremony after the pairs free skate program during the figure skating competition at the 2022 Winter Olympics, Saturday, Feb. 19, 2022, in Beijing. (AP Photo/David J. Phillip)
Sui Wenjing,Han Cong
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Schweizerinnen zeigen Moral
Trotz der misslichen Lage geben sich die Schweizer Curlerinnen nicht auf. Das Team Tirinzoni zeigt ein starkes neuntes End, profitiert von schwedischen Patzern und schreibt so ein Dreierhaus. Damit verkürzt die Schweiz auf 7:8, hat aber noch immer die klar schlechteren Karten im Kampf um Bronze. Denn ihm zehnten und letzten End hat Schweden den letzten Stein.
Noch ein Diplom für Hasler
Im Zweierbob der Frauen sorgen die Deutschen Laura Nolte (Gold) und Mariama Jamanka (Silber) für einen Doppelsieg. Melanie Hasler und Nadja Pasternack verbessern sich noch auf Platz 6.

Laura Nolte raste als jüngste Pilotin der Geschichte zum Olympiasieg im Zweierbob gerast. Die 23-Jährige aus Winterberg setzte sich mit 77 Hundertsteln Vorsprung durch auf Mariama Jamanka, die vor vier Jahren in Pyeongchang Gold geholt hatte. Nur im vierten und letzten Lauf war mit Jamanka eine Fahrerin eine Hundertstel schneller als Nolte.

Freuen durften sich am Ende auch zwei Schweizerinnen: Die erst 23-jährige Pilotin Melanie Hasler und die zwei Jahre ältere Nadja Pasternack verbesserten sich mit der drittbesten Zeit im vierten Lauf noch auf den 6. Platz. Melanie Hasler gewann nach Platz 7 im Monobob ihr zweites olympisches Diplom.

Der zweite Schweizer Schlitten mit Martina Fontanive und Irina Strebel blieb auf dem 20. (und letzten) Platz. (dab/sda)
Melanie Hasler and Nadja Pasternack, of Switzerland, celebrate after the women's bobsleigh heat 4 at the 2022 Winter Olympics, Saturday, Feb. 19, 2022, in the Yanqing district of Beijing. (AP Photo/Dmitri Lovetsky)
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Schweden nähert sich dem Sieg
Auch im achten End bleiben die Schwedinnen cool. Bei der Schweiz fehlt erneut die letzte Präzision, weshalb Anna Hasselborg zwei Steine schreiben kann. So steht es aus Schweizer Sicht 4:8 – es braucht wohl ein Wunder, um diesen Rückstand noch aufzuholen.
Sweden's Anna Hasselborg celebrates a shot during a women's curling semifinal match between Britain and Sweden at the Beijing Winter Olympics Friday, Feb. 18, 2022, in Beijing. (AP Photo/Nariman El-Mofty)
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Zweierhaus stellt Schweizerinnen nur halb zufrieden
Die Schweizerinnen schreiben ihr erstes Zweierhaus in diesem Spiel und verkürzen auf 4:6. Allerdings wäre viel mehr möglich gewesen: Die Schwedinnen spielen etwas ungenau und nach einem tollen ersten Stein von Alina Pätz bietet sich die Chance auf ein Dreier- oder gar ein Viererhaus. Die Schweizerinnen entscheiden sich für den schwierigeren Stein und probieren das Viererhaus, schaffen das allerdings nicht. Damit verpasst das Team Tirinzoni den Ausgleich und ist nach wie vor deutlich im Nachteil.
Schwaches End der Schweizerinnen
Alina Pätz schüttelt den Kopf, sie weiss wohl am besten: Das ist heute nicht ihr Spiel. Erneut kommt in einem wichtigen Moment ein Fehlstein, erneut bleibt die schwedische Skip Hasselborg cool und profitiert. Schweden schafft so ein Dreierhaus und zieht auf 6:2 davon. Nun wird es richtig eng für die Schweizerinnen.
Switzerland's Silvana Tirinzoni, left, and Switzerland's Alina Paetz watch the women's curling bronze medal match between Sweden and Switzerland at the Beijing Winter Olympics Saturday, Feb. 19, 2022, in Beijing. (AP Photo/Brynn Anderson)
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2:3 zur Halbzeit
Im fünften End sind die Schweizerinnen lange auf Kurs in Richtung Zweierhaus, ehe sich die bei Olympia zuvor so starke Alina Pätz einen weiteren Fehler leistet. Mit ihrem letzten Stein muss sie deshalb einen Stein schreiben, das gelingt ihr. Bei Spielhälfte steht es damit 2:3 aus Schweizer Sicht.
Schweden schreibt zwei Steine
Die Schweizerinnen sind nach wie vor nicht so ganz im Spiel. Immer wieder schleichen sich Fehler ein, was die Schwedinnen im vierten End ausnützen können. Skip Anna Hasselborg schreibt zwei Steine und bringt Schweden mit 3:1 in Führung.
1:1 auch nach drei Ends
Im dritten End wird relativ schnell klar, dass wohl keine Steine geschrieben werden. Die Schweizerinnen versuchen, die Schwedinnen irgendwie dazu zu zwingen, einen Stein zu schreiben, was diese allerdings souverän umgehen. So steht es auch nach drei Ends 1:1.
Schweizer Curlerinnen mit dem Ausgleich
Im zweiten End spielen beide Teams nicht ihr bestes Niveau, auf beiden Seiten schleichen sich Fehler ein. Die Schweizerinnen geraten unter Druck und riskieren, dass Schweden erneut einen Stein stehlen kann. Am Ende gelingt es aber Alina Pätz immerhin, einen Stein zu schreiben.
Schweizerinnen starten nicht gut
Dem Team Tirinzoni ist der Auftakt ins Spiel missglückt: Die Schweizerinnen haben die Chance, ein Zweierhaus zu schreiben, allerdings leistet sich Alina Pätz mit dem letzten Stein einen Fehler. Damit kann Schweden sogar einen Stein stehlen und geht mit 1:0 in Führung.
Switzerland's Alina Paetz, left, and Esther Neuenschwander, right, sweep during the Curling semifinal game of the women's between Japan and Switzerland at the National Aquatics Centre at the 2022 Olympic Winter Games in Beijing, China, on Friday, February 18, 2022. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)
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Los geht's!
Die Schweizerinnen haben im ersten End den letzten Stein.
Es geht um Curling-Bronze!
Nachdem die Schweizer Curlerinnen gestern im Halbfinale bitter gegen Japan verloren haben, kämpfen sie heute um Bronze. Das Team um Skip Silvana Tirinzoni trifft im kleinen Final auf Erzrivale Schweden. Um 13.05 Uhr geht es los.
Switzerland's Alina Paetz, left, and Esther Neuenschwander, right, sweep during the Curling semifinal game of the women's between Japan and Switzerland at the National Aquatics Centre at the 2022 Olympic Winter Games in Beijing, China, on Friday, February 18, 2022. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)
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30-km-Rennen der Frauen vorverlegt
Weil auch für den letzten Olympia-Tag eisige Temperaturen und starker Wind vorausgesagt werden, verlegten die Organisatoren und die FIS den Start des Massenstartrennens der Frauen über 30 km (Skating) von 7.30 Uhr auf 4 Uhr Schweizer Zeit. Im Gegensatz zum Rennen der Männer (nur über 30 statt 50 km) bleiben Renndistanz und Strecke die gleiche. (abu/sda)
Edin krönt grossartige Karriere
Der schwedische Ausnahme-Curler Niklas Edin kam als fünffacher Weltmeister und siebenfacher Europameister ans Olympia-Turnier. Jetzt ist der 36-jährige Skip aus Karlstad erstmals Olympiasieger. Die Schweden bezwangen im ausgeglichen verlaufenen Final Europameister Grossbritannien um Skip Bruce Mouat 5:4 nach Zusatz-End.

Der Weg zum Olympia-Gold war für Edin ein zwölfjähriger Steigerungslauf. 2010 in Vancouver liess er sich vom Basel-Regio-Team um Ralph Stöckli und Markus Eggler im Spiel um Bronze bezwingen. 2014 gewann er Bronze 2018 nach einer überraschenden Finalniederlage gegen die USA Silber – und jetzt also das überfällige Gold. (sda)
epa09766706 Niklas Edin (R) and teammates of Sweden celebrate after winning the Men's Curling semi final match between Sweden and Canada at the Beijing 2022 Olympic Games, Beijing, China, 17 February 2022.  EPA/ALEX PLAVEVSKI
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Livio Wenger verpasst als Siebter angestrebte Medaille
Für Livio Wenger enden die Winterspiele mit einer Enttäuschung. Der 29-jährige Luzerner muss sich im Massenstart mit Rang 7 begnügen.

«Alles andere als eine Medaille wäre eine Enttäuschung», hatte Wenger seine Ambitionen unmissverständlich zum Ausdruck gebracht. Er wollte als erster Schweizer im Eisschnelllauf den Sprung aufs Olympia-Podest schaffen und damit hiesige Sportgeschichte schreiben. Schliesslich war er vor vier Jahren in Pyeongchang bei der olympischen Premiere des Massenstarts Vierter geworden und gewann er im Januar EM-Silber.

Der Plan von Wenger war offensichtlich, er hängte sich an den belgischen Europameister Bart Swings, versuchte in dessen Windschatten so viele Kräfte wie möglich zu sparen. Dennoch war er im Endspurt chancenlos, er passierte die Ziellinie als Sechster. Siebenter wurde er deshalb, weil der Japaner Ryosuke Tsuchiya in den Zwischensprints sechs Punkte holte, Wenger totalisierte vier Punkte - die ersten drei im Ziel holen die Medaillen.

Dass Wenger grundsätzlich eine gute Taktik wählte, unterstreicht die Tatsache, dass sich Swings die Goldmedaille sicherte. Der Olympia-Zweite von 2018 setzte sich vor den Südkoreanern Chung Jaewon und Lee Seung-Hoon durch. Letzterer war vor vier Jahren Olympiasieger geworden. (abu/sda)
Switzerland's Livio Wenger competes during the men's Speed Skating Mass Start semifinal at the 2022 Winter Olympics in Beijing, China, on Saturday, February 19, 2022. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)
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Gold geht an Alexander Bolshunov
Dario Cologna hat in seinem 18. und letzten Olympia-Einsatz eine gute Leistung gezeigt, am Ende im nur über 30 km gelaufenen 50-km-Rennen aber einen Diplomplatz verpasst. Der 35-jährige Bündner lief während fast zwei Dritteln in der Spitzengruppe mit, musste dann aber abreissen lassen und klassierte sich letztlich auf Platz 14. Ein ähnliches Rennen wie Cologna lief Roman Furger, der seinen Teamkollegen auf dem letzten Drittel noch um sechs Sekunden distanzierte und auf Platz 11 kam.
Switzerland's Dario Cologna competes during the men's weather-shortened 50km mass start free cross-country skiing competition at the 2022 Winter Olympics, Saturday, Feb. 19, 2022, in Zhangjiakou, China. (AP Photo/Aaron Favila)
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Gold holte sich der Russe Alexander Bolschunow, der nach dem Skiathlon und der Staffel zum dritten Mal bei diesen Spielen triumphierte. Silber ging an seinen Landsmann Ivan Jakimuschkin vor dem Norweger Simen Hegstad Krueger. (abu/sda)
Russian athlete Alexander Bolshunov competes during the men's weather-shortened 50km mass start free cross-country skiing competition at the 2022 Winter Olympics, Saturday, Feb. 19, 2022, in Zhangjiakou, China. (AP Photo/Aaron Favila)
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Sind die Medaillen bereits verteilt?
Alexander Bolshunov, Simen Hegstad Krueger und Ivan Yakimushkin haben sich vorne abgesetzt und die Konkurrenz bereits etwas distanziert. Doch wie viel Energie hat Bolshunov, der viel Führungsarbeit leisten musste, noch?
Bolshunov greift an
Der dominante Russe verschärft das Tempo und zieht so die Spitzengruppe auseinander. Ein Grüppchen aus Norwegern und Russen hat sich abgesetzt.
Cologna etwas zurückgefallen
Nach 20 Kilometern ist Dario Cologna etwas zurückgefallen. Sein Rückstand auf die Spitze beträgt nun etwa 18 Sekunden. Bester Schweizer ist Roman Furger, der knapp hinter der Top-10 läuft. Derweil muss Johannes Hoesflott Klaebo das Rennen aufgeben.
Cologna immer noch in der Spitzengruppe
Bei Halbzeit ist Dario Cologna immer noch in der Spitzengruppe vertreten. Der Bündner liegt auf dem neunten Platz mit vernachlässigbaren vier Sekunden Rückstand. An der Spitze läuft der Russe Artem Maltsev. Mitfavorit Hans-Christer Holund läuft nach einem Stockbruch derweil wieder an die SPitzengruppe heran.
Klaebo fällt zurück
Während Dario Cologna weiterhin in der Spitzengruppe mitmischt, muss der Norweger Johanens Hoesflott Klaebo bereits abreissen lassen. Der 25-Jährige bestreitet heute bereits sein sechstes Rennen an diesen Olympischen Spielen.
Livio Wenger qualifiziert sich souverän für den Final
Livio Wenger kämpft im Massenstart-Rennen um die Medaillen. Der 29-jährige Luzerner qualifizierte sich als Dritter seines Halbfinals für die Entscheidung der besten 16. Wenger, der EM-Zweite von 2021, zeigte ein taktisch cleveres Rennen und liess sich nicht aus der Ruhe bringen, nachdem schon früh zwei Läufer aus dem Feld ausgerissen waren. (sda)
Livio Wenger of Switzerland competes during the men's speedskating 5,000-meter race at the 2022 Winter Olympics, Sunday, Feb. 6, 2022, in Beijing. (AP Photo/Ashley Landis)
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Schweizer gut mit dabei
Die erste Runde im 30 Kilometer der Langläufer ist absolviert. Sowohl Dario Cologna als auch die restlichen Schweizer sind voll in der Spitzengruppe mit dabei. Cologna führt das Rennen derzeit sogar an.
Start zum letzten Langlauf-Wettkampf der Spiele
Der 50-Kilometer-Lauf, der wegen des garstigen Wetters um 20 Kilometer gekürzt wurde, ist gestartet. Mit dabei ist auch Dario Cologna bei seinem letzten Olympia-Auftritt überhaupt.
Der 50er wird zum 30er
Der letzte Wettkampf der Männer wird auf verkürzter Strecke durchgeführt. Aufgrund der extremen Wetterverhältnisse mit Wind und sehr tiefen Temperaturen wurde das Rennen über 50 km auf 30 km verkürzt und soll in der Skating-Technik gelaufen werden.

«Dieser Entscheid wurde gefällt im Sinne der Sicherheit der Athleten, um diese weniger lange den extremen Verhältnissen auszusetzen», teilte die Renndirektion mit. Ausserdem wurde das Rennen um eine Stunde auf 8.00 Uhr Schweizer Zeit verschoben.

Für die Schweiz sind Dario Cologna, Roman Furger, Candide Pralong und Jason Rüesch im Einsatz. (abu/sda)
Dario Cologna of Switzerland after the men's cross-country skiing classic/free 4 x 10km relay at the 2022 Winter Olympics in Zhangjiakou, China, on Sunday, Feb. 13, 2022. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)..
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Vogt im Kampf um Diplom zurück
Ein zweites Diplom bleibt für den Schweizer Piloten Michael Vogt möglich, wird aber am Sonntag (ab 02.30 Uhr Schweizer Zeit) schwierig zu erreichen sein. Nach einem verpatzten 1. Lauf belegt das Viererbob-Team mit Vogt, Luca Rolli, Cyril Bieri und Sandro Michel den 12. Platz. Der Rückstand auf den 8. Rang beträgt 33 Hundertstel.

«Der erste Lauf war nicht optimal, wir hatten viele kleine Fehler, die Zeit gekostet haben», stellte Vogt fest. «Das war recht frustrierend.» Dank der siebtbesten Zeit im zweiten Durchgang gewannen der 24-jährige Schwyzer und seine Crew zwar nur einen Platz, rückten aber zeitlich wieder deutlich näher an die Top 8 heran. «Wir werden morgen noch einmal All-in gehen und holen uns diesen Diplomrang», gibt sich Vogt kämpferisch.

Der zweite Schweizer Pilot Simon Friedli kam wie schon im Zweier mit dem neuen Eiskanal in Yanqing gar nicht zurecht. Als 24. – von 28 Schlitten – liegt der Solothurner noch hinter dem Brasilianer Edson Bindilatti und dürfte damit sogar den 4. Lauf der besten 20 verpassen. (abu/sda)
Michael Vogt, Luca Rolli, Cyril Bieri and Sandro Michel, of Switzerland, slide during the 4-man heat 1 at the 2022 Winter Olympics, Saturday, Feb. 19, 2022, in the Yanqing district of Beijing. (AP Photo/Pavel Golovkin)
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Kein Mixed-Teamwettbewerb am Samstag
Das letzte Rennen der Alpinen kann am Samstag nicht wie geplant durchgeführt werden. Der Mixed-Teamwettbewerb musste wegen starkem Wind auf Sonntag verschoben werden. Zunächst war der Wettkampf, in dem die Schweiz vor vier Jahren Gold geholt hatte, zweimal um jeweils eine Stunde verschoben worden. Da die Wetter-Prognosen keine Besserung in Aussicht stellten, wurde das Rennen für Samstag schliesslich abgesagt.

Der Start ist nun für Sonntag, der offizielle Reservetag, vorgesehen. Allerdings stellen sich da einige logistische Probleme. Am Sonntag steht auch die Schlussfeier auf dem Programm, ausserdem sind im Alpin-Tross viele Rückflüge schon für Sonntag gebucht. (sda)
Gate flags bend in the wind after high winds caused a delay in the start of the mixed team parallel skiing event at the 2022 Winter Olympics, Saturday, Feb. 19, 2022, in the Yanqing district of Beijing. (AP Photo/Luca Bruno)
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Missglückter Final von Robin Briguet
Dem Freestyler Robin Briguet missglückt der Final in der Halfpipe komplett. Der 22-jährige Walliser stürzt bei aufgrund des starken Windes sehr schwierigen Verhältnissen in allen drei Läufen und beendet den Wettkampf auf dem letzten Platz.

Im Gegensatz zur Qualifikation, als Briguet etwas überraschend den Einzug in die Top 12 geschafft hatte, war ihm im Final das Wettkampfglück nicht hold. Im ersten Run, seinem besten, öffnete sich nach einer nicht ganz geglückten Landung nach dem dritten Trick die Bindung, worauf Briguet zu Fall kam. Im zweiten und dritten Durchgang stürzte er gleich zu Beginn seines Runs.
epa09770494 Robin Briguet of Switzerland falls during the Men's Freestyle Skiing Halfpipe final at the Zhangjiakou Genting Snow Park at the Beijing 2022 Olympic Games, Zhangjiakou, China, 19 February 2022.  EPA/diego azubel
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Den Sieg holte der Weltmeister und Olympia-Dritte von 2018 Nico Porteous, der Neuseeland bereits die zweite Goldmedaille in Peking sicherte. Silber und Bronze gingen in die USA an David Wise und Alex Ferreira. Wise hatte 2014 in Sotschi und 2018 in Pyeongchang Gold gewonnen. (abu/sda)
epa09770552 David Wise of the USA in action during the Men's Freestyle Skiing Halfpipe final at the Zhangjiakou Genting Snow Park at the Beijing 2022 Olympic Games, Zhangjiakou, China, 19 February 2022.  EPA/MAXIM SHIPENKOV
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Russland im Eishockey-Final
Am Sonntag kommt es im Final des Eishockeyturniers der Männer zur Paarung Russland – Finnland. Die Russen setzten sich gegen Schweden mit 2:1 im Penaltyschiessen durch. Finnland hatte zuvor 2:0 gegen die Slowakei gewonnen. (ram)
Russian Olympic Committee's Anton Slepyshev (58) celebrates after scoring a goal against Sweden during a men's semifinal hockey game at the 2022 Winter Olympics, Friday, Feb. 18, 2022, in Beijing. (AP Photo/Matt Slocum)
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Deutschland setzte sich an der WM in Finnland gegen Kasachstan 5:4 durch und feierte den fünften Sieg in Serie. Die DEB-Auswahl drehte ein 1:2 (16.) in ein 4:2 (26.), musste dann aber nach je einem Gegentor kurz vor und kurz nach der zweiten Pause den Ausgleich hinnehmen. Das 5:4 von Yasin Ehliz (48.) bedeutete dann aber die Entscheidung. Die Deutschen sind am Dienstag um 11.20 Uhr der letzte Vorrundengegner der Schweiz.

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