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WM-Quali der Frauen: Schweiz schlägt Nordirland locker

Switzerland's Riola Xhemail, right, icelebrates her goal with her teammate Switzerland's Geraldine Reuteler, left,, during the FIFA 2027 Women's World Cup League B - Group B2 qualifying ...
Riola Xhemaili schoss für die Schweiz das wichtige 1:0.Bild: keystone

Die Schweiz siegt zum Auftakt der WM-Qualifikation gegen Nordirland locker

Das Schweizer Frauen-Nationalteam startet erfolgreich in die WM-Qualifikation. In Lausanne setzt sich das Team von Trainer Rafel Navarro mit 2:0 gegen Nordirland durch.
03.03.2026, 18:0003.03.2026, 21:11

Sieben Monate nach der Heim-EM bestritt die Schweiz das erste Pflichtspiel seit dem Grossanlass. An der Seitenlinie stand nicht mehr Pia Sundhage, die das Team in den letzten zwei Jahren betreute und durch die historische Endrunde führte.

Nun dirigiert Rafel Navarro die Equipe um Captain Lia Wälti. Der Katalane, der jahrelang als Assistent der Frauen des FC Barcelona amtete, steht für offensiven, attraktiven Fussball. Und genau den wollte er den 4165 Zuschauern im Stade de la Tuilière am Dienstagabend bieten, was allerdings nur ansatzweise gelang.

Xhemaili und Fölmli treffen

Immerhin: Nach zwei verlorenen Testspielen zu Beginn seiner Amtszeit resultierte im ersten Pflichtspiel unter Navarro ein ungefährdeter Sieg. Riola Xhemaili eröffnete den Torreigen in der 22. Minute. Nach einem Corner, den die Gäste nicht klären konnte, schaltete sie am schnellsten und traf aus zehn Metern sehenswert. Die eingewechselte Svenja Fölmli sorgte in der Nachspielzeit für den Endstand.

Auch wenn den Schweizerinnen längst nicht alles gelang, sich immer wieder Fehlpässe einschlichen und falsche Entscheide getroffen wurden, war erkennbar, dass sie den Plan ihres Trainers umzusetzen versuchten. Im 4-3-3-System liessen sie den Ball zirkulieren und die Gegnerinnen laufen. Bis auf das Tor von Xhemaili wollte trotz einiger guter Möglichkeiten jedoch lange kein weiterer Treffer gelingen.

Kaum Gegenwehr von Nordirland

Bei allen Offensivbemühungen stimmte die Balance, auch wenn die Schweizerinnen von den Nordirinnen defensiv nie wirklich gefordert wurden. Livia Peng, die schon an der EM das Tor hütete und nun auch von Rafel Navarro das Vertrauen erhielt, musste nur einmal eingreifen.

Ob am Samstag beim Gastspiel in Malta mehr Gegenwehr zu erwarten ist, darf bezweifelt werden. Die Frauen von der Mittelmeerinsel verloren zum Auftakt mit 0:3 gegen die Türkei. Für das Team von Navarro soll es aber ohnehin nur ein Zwischenschritt auf dem schwierigen Weg an die Endrunde im kommenden Jahr in Brasilien werden.

Denn nach dem Abstieg aus der Liga A der Nations League kann sich die Schweiz nicht auf direktem Weg qualifizieren, sondern muss den Umweg über zwei Playoff-Runden gehen. Mit dem Gruppensieg würde sie zumindest in der 1. Runde einem Team aus der Liga A aus dem Weg gehen.

Switzerland's Svenja Foelmli, 2nd right, celebrates her goal with her teammates Switzerland's Ana-Maria Crnogorcevic #9 and Switzerland's Sydney Schertenleib, right, after scoring the 2 ...
Svenja Fölmli sorgte in der Nachspielzeit für das zweite Schweizer Tor.Bild: keystone

Schweiz - Nordirland 2:0 (1:0)
Lausanne. - 4165 Zuschauer. - SR Shukrula (NED).
Tore: 22. Xhemaili 1:0. 91. Fölmli 2:0.
Schweiz: Peng; Riesen, Calligaris, Stierli (85. Ivelj), Crnogorcevic; Reuteler, Wälti, Schertenleib (92. Kamber); Xhemaili (85. Wandeler), Csillag (72. Lehmann), Beney (85. Fölmli).
Nordirland: Burns; Rafferty, Holloway, Mason; McKenna, Johnson, McPartlan (63. Caldwell), Hamilton (84. Maxwell); McFarland (62. Weir), Wade (84. Howe); Bell (63. Moore).
Bemerkungen: Schweiz ohne Maritz (gesperrt).
Verwarnungen: 70. McKenna. (abu/sda)

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quelle: keystone / til buergy
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