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Aus gelb wird grün – Kevin Fiala geht nun für Minnesota auf Torjagd. bild: mnwild

Fiala über den Trade nach Minnesota: «Nicht einfach, aber ich muss nach vorne schauen»



Am Montagabend Schweizer Zeit wurde sein Trade zu den Minnesota Wild bekannt. Etwas mehr als 24 Stunden später stand der 22-jährige Ostschweizer bereits für seinen neuen Klub auf dem Eis – ohne eine einzige Trainingseinheit mit den neuen Teamkollegen absolviert zu haben.

So ist es wenig verwunderlich, dass Fiala beim 3:2-Sieg gegen Winnipeg noch nicht glänzen konnte und bei seinem Debüt eher unauffällig blieb. Der einstige ZSC-Junior stürmte mit Nino Niederreiters einstiger Nummer 22 in der zweiten Linie zusammen mit Center Luke Kunin und Flügel Zach Parise und kam 17:14 Minuten zum Einsatz. Seine Statistiken: Drei Torschüsse, zwei Puck-Eroberungen und eine Null-Bilanz.

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Fiala nach dem 1. Drittel im Interview. Video: streamable

Nach dem Spiel gestand Fiala, dass er angespannt war vor seinem Debüt. «Ich wusste nicht, was mich erwartet. Deswegen war ich etwas nervös, als ich die neuen Teamkollegen zum ersten Mal traf. Ich liebte die Jungs in Nashville wirklich. Also wirklich, wirklich. Aber der erste Tag hier in Minnesota verlief richtig gut. Ich bin einfach glücklich, dass alle so nett zu mir sind.»

Trainer Bruce Boudreau versuchte es Fiala so einfach wie möglich zu machen: «Ich sagte ihm, dass er es nicht zu ernst angehen sollte. Ich weiss, dass Nashville ein anderes System spielt als wir, darum sagte ich ihm, er solle einfach rausgehen und spielen. Er hat noch genügend Zeit, um unser System kennenzulernen.»

Fiala wurde für den Finnen Mikael Granlund geholt, der in den letzten beiden Saisons über 60 Punkte skorte. Ähnliche Skorerwerte werden bald auch vom jungen Schweizer erwartet, Druck ist also da: «Für Minnesota war das ein bedeutungsvoller Trade. Granlund ist ein grossartiger Spieler. Deshalb bin ich froh, dass der GM wirklich an mich glaubt. Das gibt mir Selbstvertrauen. Aber ich weiss natürlich, dass ich auch etwas zurückgeben muss.»

Dass er Nashville Hals über Kopf verlassen musste, bedauert Fiala: «Es ist nicht einfach. Die Stadt war drei Jahre lang meine Heimat. Aber am Ende des Tages musst du nach vorne schauen. Der Trade ist das beste für meine Karriere. So muss ich das sehen. Ich freue mich, bei den Wilds zu sein, und möchte hier eine wirklich grossse Zukunft haben.»

Wird Fialas Freundin jetzt Vikings-Fan?

Sein Hab und Gut konnte Fiala noch nicht packen. Am kommenden Montag und am darauffolgenden Dienstag spielen die Wilds aber zweimal hintereinander gegen die Predators. Erst zuhause, dann in Nashville: «Das Timing ist perfekt. Ich habe noch nicht so viele Sachen dabei, so kann ich noch einiges abholen gehen.»

General Manager Paul Fenton, der 2014 verantwortlich dafür war, dass Nashville Fiala gedraftet hatte, hat keine Angst, dass Fiala nicht einschlagen könnte. «Kevin passt zu uns, er kann ein Gamebreaker sein. Er ist unglaublich talentiert mit dem Stock. Seine Übersicht ist einzigartig. Er hat die Fähigkeit, auf engstem Raum einen Mitspieler zu finden. Ich denke, er kann uns helfen.» Das muss Fiala nun unter Beweis stellen.

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