Letzte Hoffnung zerplatzt: Keine Stanley-Cup-Playoffs für die «Swiss Devils»
New Jersey Devils – Philadelphia Flyers 1:5
Nico Hischier (Devils): 1 Schuss, TOI 14:27 Min.
Timo Meier (Devils): 3 Schüsse, TOI 18:16 Min.
Jonas Siegenthaler (Devils): 1 Assist, 1 Block, TOI 17:15 Min.
Die zuletzt nur noch ganz leisen Hoffnungen der New Jersey Devils lösen sich endgültig in Luft auf. Die Mannschaft mit dem Schweizer Trio verpasst in der NHL die Teilnahme an den Playoffs.
Das Saisonende für die Devils nach der Qualifikation hatte sich seit längerer Zeit abgezeichnet. Die Entlassung von General Manager Tom Fitzgerald am Ostermontag war ein untrügliches Zeichen, dass sie auch in der Führungsetage der Franchise aus Newark den Glauben an die wundersame Wende im Kampf ums Dabeisein in der entscheidenden Phase der Meisterschaft verloren hatten.
Mit der 1:5-Niederlage zuhause gegen die Philadelphia Flyers steht das bittere Verdikt für das Team mit Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler nunmehr auch rechnerisch fest. Bei vier ausstehenden Spielen beträgt der Rückstand auf Platz 8 in der Rangliste der Eastern Conference neun Punkte. Ebendiesen Rang nehmen derzeit die Flyers ein.
Die Devils, die gegen die Flyers auch das vierte Duell in der laufenden Saison verloren, verschliefen den Beginn der Partie vollends. Nach gut dreieinhalb Minuten lagen sie bereits 0:2 zurück. «Wenn du so rasch mit zwei Toren zurück liegst, ist das nie gut», wusste Captain Hischier. «Danach haben wir meiner Meinung nach etwas besser gespielt, aber ein paar Fehler gemacht, die zu den Gegentoren führten. Sie haben auch gut verteidigt.»
Der Kanadier Cody Glass sorgte zwar nach zwölf Minuten für den Anschlusstreffer, bei dem Siegenthaler einer der Vorbereiter war. Doch Glass' Landsmann Tyson Foerster baute den Vorsprung der Gäste mit einem Doppelschlag in den ersten fünf Minuten des zweiten Drittels entscheidend aus.
Einer der Gründe für das Scheitern der Devils ist die fehlende Konstanz. Bezeichnend dafür sind die Ergebnisse in den letzten acht Partien, in denen sich Sieg und Niederlage abwechselten.
Anaheim Ducks – Nashville Predators 0:5
Roman Josi (Predators): 1 Assist, 2 Schüsse, TOI 15:31 Min.
Die Nashville Predators verbesserten ihre Ausgangslage im Endspurt um die Verlängerung der Saison. Die Mannschaft mit Roman Josi schlug die im Klassement der Western Conference knapp vor ihr liegenden Anaheim Ducks auswärts 5:0 und stiess auf Kosten der Los Angeles Kings wieder auf Platz 8 vor. Josi war Assistent beim 2:0, das der Schwede Filip Forsberg im zweiten Drittel im Powerplay erzielte.
Ebenfalls besser als die Predators stehen die Vegas Golden Knights da. Das Team aus Nevada, bei dem Torhüter Akira Schmid im achten Spiel hintereinander nicht zum Einsatz kam, mühte sich beim abgeschlagenen Liga-Schlusslicht Vancouver Canucks zu einem 2:1-Erfolg.
St. Louis Blues – Colorado Avalanche 1:3
Pius Suter (Blues): 1 Schuss, TOI 13:16 Min.
Etwas weiter in die Ferne rückten die Playoffs dagegen wieder für St. Louis und Pius Suter. Die Blues mussten sich den Colorado Avalanche vor Heimpublikum 1:3 geschlagen geben – zwei Tage nach einem 3:2 gegen den gleichen Kontrahenten in Denver. Bei fünf ausstehenden Spielen beträgt der Rückstand auf die Predators sechs Punkte. Die Avalanche sicherten sich dank den zwei Punkten den Nummer-1-Status im Westen.
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Die weiteren Schweizer
Dabei sein in den Playoffs werden mit Sicherheit die Dallas Stars mit Lian Bichsel und die Tampa Bay Lightning und mit Janis Moser. Daran ändert auch die 2:6-Niederlage der Lightning bei den Ottawa Senators nichts. In Kanadas Hauptstadt musste die Equipe aus Florida fünf der sechs Gegentore im dritten Drittel hinnehmen. Die Stars bezwangen in der heimischen Arena die Calgary Flames 4:3 nach Verlängerung. (ram/sda)
