Sport
Eishockey

Kein Stanley Cup für die «Swiss Devils»: New Jersey verpasst Playoffs

New Jersey Devils center Nico Hischier (13) skates off the ice after the Devils lost to the Philadelphia Flyers in an NHL hockey game Tuesday, April 7, 2026, in Newark, N.J. (AP Photo/Adam Hunger)
Nic ...
Enttäuscht fährt Nico Hischier vom Eis.Bild: keystone

Letzte Hoffnung zerplatzt: Keine Stanley-Cup-Playoffs für die «Swiss Devils»

08.04.2026, 07:0608.04.2026, 07:06

New Jersey Devils – Philadelphia Flyers 1:5

Nico Hischier (Devils): 1 Schuss, TOI 14:27 Min.
Timo Meier (Devils): 3 Schüsse, TOI 18:16 Min.
Jonas Siegenthaler (Devils): 1 Assist, 1 Block, TOI 17:15 Min.

Die zuletzt nur noch ganz leisen Hoffnungen der New Jersey Devils lösen sich endgültig in Luft auf. Die Mannschaft mit dem Schweizer Trio verpasst in der NHL die Teilnahme an den Playoffs.

Das Saisonende für die Devils nach der Qualifikation hatte sich seit längerer Zeit abgezeichnet. Die Entlassung von General Manager Tom Fitzgerald am Ostermontag war ein untrügliches Zeichen, dass sie auch in der Führungsetage der Franchise aus Newark den Glauben an die wundersame Wende im Kampf ums Dabeisein in der entscheidenden Phase der Meisterschaft verloren hatten.

Mit der 1:5-Niederlage zuhause gegen die Philadelphia Flyers steht das bittere Verdikt für das Team mit Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler nunmehr auch rechnerisch fest. Bei vier ausstehenden Spielen beträgt der Rückstand auf Platz 8 in der Rangliste der Eastern Conference neun Punkte. Ebendiesen Rang nehmen derzeit die Flyers ein.

Die Devils, die gegen die Flyers auch das vierte Duell in der laufenden Saison verloren, verschliefen den Beginn der Partie vollends. Nach gut dreieinhalb Minuten lagen sie bereits 0:2 zurück. «Wenn du so rasch mit zwei Toren zurück liegst, ist das nie gut», wusste Captain Hischier. «Danach haben wir meiner Meinung nach etwas besser gespielt, aber ein paar Fehler gemacht, die zu den Gegentoren führten. Sie haben auch gut verteidigt.»

Der Kanadier Cody Glass sorgte zwar nach zwölf Minuten für den Anschlusstreffer, bei dem Siegenthaler einer der Vorbereiter war. Doch Glass' Landsmann Tyson Foerster baute den Vorsprung der Gäste mit einem Doppelschlag in den ersten fünf Minuten des zweiten Drittels entscheidend aus.

Einer der Gründe für das Scheitern der Devils ist die fehlende Konstanz. Bezeichnend dafür sind die Ergebnisse in den letzten acht Partien, in denen sich Sieg und Niederlage abwechselten.

Anaheim Ducks – Nashville Predators 0:5

Roman Josi (Predators): 1 Assist, 2 Schüsse, TOI 15:31 Min.

Die Nashville Predators verbesserten ihre Ausgangslage im Endspurt um die Verlängerung der Saison. Die Mannschaft mit Roman Josi schlug die im Klassement der Western Conference knapp vor ihr liegenden Anaheim Ducks auswärts 5:0 und stiess auf Kosten der Los Angeles Kings wieder auf Platz 8 vor. Josi war Assistent beim 2:0, das der Schwede Filip Forsberg im zweiten Drittel im Powerplay erzielte.

Ebenfalls besser als die Predators stehen die Vegas Golden Knights da. Das Team aus Nevada, bei dem Torhüter Akira Schmid im achten Spiel hintereinander nicht zum Einsatz kam, mühte sich beim abgeschlagenen Liga-Schlusslicht Vancouver Canucks zu einem 2:1-Erfolg.

St. Louis Blues – Colorado Avalanche 1:3

Pius Suter (Blues): 1 Schuss, TOI 13:16 Min.

Etwas weiter in die Ferne rückten die Playoffs dagegen wieder für St. Louis und Pius Suter. Die Blues mussten sich den Colorado Avalanche vor Heimpublikum 1:3 geschlagen geben – zwei Tage nach einem 3:2 gegen den gleichen Kontrahenten in Denver. Bei fünf ausstehenden Spielen beträgt der Rückstand auf die Predators sechs Punkte. Die Avalanche sicherten sich dank den zwei Punkten den Nummer-1-Status im Westen.

Die weiteren Schweizer

Dabei sein in den Playoffs werden mit Sicherheit die Dallas Stars mit Lian Bichsel und die Tampa Bay Lightning und mit Janis Moser. Daran ändert auch die 2:6-Niederlage der Lightning bei den Ottawa Senators nichts. In Kanadas Hauptstadt musste die Equipe aus Florida fünf der sechs Gegentore im dritten Drittel hinnehmen. Die Stars bezwangen in der heimischen Arena die Calgary Flames 4:3 nach Verlängerung. (ram/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
So viel verdienen die Schweizer Eishockeystars in der NHL
1 / 13
So viel verdienen die Schweizer Eishockeystars in der NHL

Roman Josi (Nashville Predators): Verteidiger, Vertrag bis 2028, Jahressalär (inkl. Boni): 9,059 Millionen Dollar.

quelle: imago/usa today network / imago images
Auf Facebook teilenAuf X teilen
«Wer macht diese Logos?!» – so schlecht kennen wir die NHL
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
3
Sierre holt den Swiss-League-Titel – Ajoie ist ohne Ligaqualifikation gerettet
Der HC Sierre ist am Ziel: 13 Jahre nach dem Konkurs und dem Rückzug in die 3. Liga sind die Walliser Meister in der Swiss League. Damit ist auch klar: Ajoie verbleibt eine weitere Saison erstklassig.
Mit einem 4:1-Heimsieg in der mit 3648 Zuschauern ausverkauften Grabenhalle macht der souveräne Qualifikationssieger Sierre am Dienstagabend gegen La Chaux-de-Fonds den letzten Schritt zum Meistertitel in der zweithöchsten Schweizer Eishockey-Liga. Der Traditionsverein entscheidet die Playoff-Finalserie mit 4:1 Siegen klar für sich und sorgt dafür, dass der Meisterpokal ein Jahr nach dem Titelgewinn von Kantonsrivale Visp im Wallis bleibt. Für Sierre ist es nach 1967 und 1968 der dritte Meistertitel in der zweithöchsten Liga.
Zur Story