DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Mujinga Kambundji of Switzerland reacts after crossing the finish line after the women's athletics 200m final at the 2020 Tokyo Summer Olympics in Tokyo, Japan, on Tuesday, August 03, 2021. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Mujinga Kambundji kann mit ihrem 200-Meter-Final nicht ganz zufrieden sein. Bild: keystone

Kambundji verpasst Exploit im Final über 200 Meter: «Sicher nicht der perfekte Lauf»

Mujinga Kambundji verpasst im Olympia-Final über 200 m einen weiteren Exploit. In 22,30 Sekunden bleibt die Bernerin an den Sommerspielen in Tokio erstmals über ihrem Schweizer Rekord und wird Siebte.



Kambundji verlor nach ansprechendem Start auf der halben Bahnrunde nach der Kurve den Anschluss an die Topkräfte. Am Ende fehlten der 29-jährigen Bernerin trotz Rückenwind von 0,8 m/s auf ihren eigenen Schweizer Rekord vier Hundertstel.

Der 200-Meter-Final mit Mujinga Kambundji. Video: SRF

«Es war sicher nicht der perfekte Lauf. Die Kurve war wohl nicht ganz so gut», bilanzierte Kambundji nach ihrem dritten Final bei einem Wettkampf der absoluten Weltspitze im Interview mit SRF. Am Schluss habe sie dann nicht mehr aufdrehen können.

Kambundji: «War nicht der perfekte Lauf.» Video: SRF

Im Vorlauf wie auch in den Halbfinals in Tokio hatte die WM-Dritte von Doha 2019 ihren Rekordwert jeweils egalisiert. Die Schweizerin zollte wohl auch etwas der Tatsache Tribut, dass sie bereits ihren sechsten Renneinsatz in Tokio absolvierte.

Thompson-Herah holt das Double

Dem Rennen über 200 m drückte die Jamaikanerin Elaine Thompson-Herah den Stempel auf. Die Olympiasiegerin über 100 m lieferte in 21,53 Sekunden die zweitbeste jemals gelaufene Zeit ab und sicherte sich erneut souverän Gold. Nur Florence Griffith-Joyner war 1988 in Seoul 19 Hundertstel schneller gelaufen als Thompson-Herah, die sich damit wie 2016 in Rio de Janeiro das Sprint-Double sicherte.

Silber ging an die erst 18-jährige Christine Mboma (21,81) aus Namibia vor Gabrielle Thomas (21,87) aus den USA. (pre/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Alle Leichtathletik-Weltrekorde

1 / 50
Alle Leichtathletik-Weltrekorde
quelle: ap / gero breloer
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Nico beim Wrestling – das tut schon beim Zuschauen weh

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

20 wunderschöne Bilder, Videos und Momente, die uns von Tokio in Erinnerung bleiben

Die Olympischen Spiele in Tokio sind mit der Abschlussfeier zu Ende gegangen. 339 Medaillensätze wurden vergeben, doch bei den Sommerspielen ging es nicht nur um Gold, Silber und Bronze. Wir zeigen dir die schönsten Bilder, Videos und Momente, die uns in Erinnerung bleiben werden.

Wenn die Schweizerinnen und Schweizer in einigen Jahren auf die Olympischen Spiele in Tokio zurückblicken, werden viele als Erstes an die Mountainbikerinnen denken. Jolanda Neff gewinnt das Rennen vor Sina Frei und Linda Indergand. Alle drei Medaillen gehen an die Schweiz – ein historischer Triumph.

Die Schweizer Schwimmer waren nicht minder historisch unterwegs. Jérémy Desplanches holte die erste Schwimm-Medaille seit 37 Jahren und einen Tag später legte Noè Ponti nach. Wie der Genfer …

Artikel lesen
Link zum Artikel