Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Hat Carvajal den Suarez gemacht? «Ich habe niemanden gebissen»



Atléticos Mario Mandzukic muss im gestrigen Madrid-Derby einiges einstecken: Erst wird er nach einem Ellbogen-Schlag von Sergio Ramos blutüberströmt zur Pflege vom Platz delegiert, kurz nach seiner Rückkehr kassiert er den nächsten Hieb, diesmal von Dani Carvajal.

Carvajal Mandzukic GIFCarvajal Mandzukic GIF

gif: offside

Zum grossen Ärger des Kroaten kommen beide Übeltäter von Real ungeschoren davon. Bei Ramos' unbeabsichtigtem Einsteigen nachvollziehbar, bei Carvajal umso erstaunlicher: Die TV-Bilder machen den Anschein, als ob der kleine Spanier Mandzukic vor seinem Schlag in den Arm beisst.

Hat Dani Carvajal Mario Mandzukic gebissen?

Mit dieser Anschuldigung konfrontiert, streitet der Aussenverteidiger in einem Tweet alles ab:

«Nach dem Spiel habe ich gesehen, dass mir vorgeworfen worden ist, einen Gegner gebissen zu haben. Lasst mich das klarstellen: Ich habe niemanden gebissen und das auch nicht versucht.»

Da kommen natürlich Erinnerungen an die WM hoch, als Uruguays Luis Suarez im Gruppenspiel gegen Italien Giorgio Chiellini seine Beisserchen in die Schulter rammt – nicht zum ersten Mal.

Die CL-Viertelfinalpartie zwischen den beiden madrilenischen Klubs ist mit einem torlosen Remis ausgegangen. Ob Carvajals Aktion noch Sanktionen seitens der europäischen Fussball-Union nach sich ziehen wird, ist noch unklar. (twu)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Unvergessen

23 kg Sprengstoff machen das legendäre Wankdorfstadion dem Erdboden gleich

3. August 2001: Unkraut, Moder und eine gemeingefährliche Elektrizitätsanlage. 47 Jahre nach dem Wunder von Bern hat das alte Wankdorfstadion seinen Dienst getan und wird gesprengt.

Um Punkt 15 Uhr ist es um das Wankdorfstadion geschehen. Fünf lange und drei kurze Hornstösse dröhnen als letztes Warnsignal über das Areal – dann zündet Sprengmeister Marco Zimmermann die 23-Kilogramm-Ladung des Sprengstoffs Gelamon. Rund viertausend Augenzeugen sehen, wie die ausgeweidete Fussballruine mit einem dumpfen Knall in sich zusammensackt.

Doch das Wankdorf wäre nicht das Wankdorf, wenn es sich widerstandslos ergeben würde. Trotz der akribischen Planung will sich einer der vier …

Artikel lesen
Link zum Artikel