Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
La Vie en Jaune Pascal Bourquin

Pascal Bourquin: Seit drei Jahren wandert er die ganze Schweiz Stück für Stück ab. bild: watson

Dieser Mann will in 28 Jahren JEDEN Wanderweg der Schweiz ablaufen

65'169 Kilometer will Pascal Bourquin abwandern. Eineinhalb Mal um die ganze Welt. 28 Jahre gibt sich der Romand dafür Zeit. Nach drei Jahren sind 13 Prozent absolviert. Warum tut er sich das an? Wir waren einen Tag mit ihm unterwegs.



Hägendorf SO, ein Provinzbahnhof. Drei Gleise, ein altes Bahnhofsgebäude; kaum sind die wenigen Leute aus dem Zug ausgestiegen, verlieren sie sich in den Gassen des Dorfes. Nebel hängt an diesem Morgen über dem Nest. Wir frösteln. Pascal Bourquin bereitet sich für die heutige Etappe vor. Er packt die oberen Kleidungsschichten in den kleinen Rucksack, die Trailschuhe sind geschnürt. Ausser Kleidung hat er praktisch nichts dabei: Eine kleine Kamera, ein Handy und Zusatzakkus. Er setzt sich eine Kontaktlinse ein: «So sehe ich mit einem Auge in die Ferne, mit dem anderen kann ich auf dem Handybildschirm die Karte anschauen.»

La Vie en Jaune Pascal Bourquin

Unterwegs in der Tüfelsschlucht bei Hägendorf SO. bild: watson

Seit dem 1. Dezember 2014 wandert der 50-Jährige durch die Schweiz. Sein Ziel: In 28 Jahren alle Wanderwege des Landes ablaufen. Das Projekt taufte er, den gelben Wegweisern entsprechend, «La Vie en Jaune». Von den 65'179 Kilometern hat er nach drei Jahren deren 8542 Kilometer absolviert. Das entspricht 13 Prozent der Strecke. Dabei bewältigte er 415'000 Meter Höhendifferenz.

La vie en Jaune Karte

Diese Gegenden lief Pascal Bourquin in den ersten drei Jahren bereits vollständig ab. bild: lavieenjaune.ch

Die Kantone Neuenburg und Jura sind bereits abgehakt. Pro Jahr legt Pascal Bourquin rund 3000 Kilometer zurück (die detaillierte Statistik gibt es hier). Aktuell wandert er in drei Gebieten. Je nach Wetter und Tagesform kann er sich so immer die beste Option auswählen. Heute stehen auf der 358. Etappe 27 Kilometer auf dem Programm. Von Hägendorf durch die Tüfelsschlucht nach Langenbruck und – auf anderen Wegen – zurück nach Hägendorf.

La Vie en Jaune

Die 358. Etappe von La Vie en Jaune. Hier gibt es die detaillierte Tagesetappe. bild: schweizmobil.ch

Gegen die Kälte hilft Bewegung. So wandern wir los zur Tüfelsschlucht. Immer wieder kontrolliert Bourquin auf seinem Handy, ob wir auf dem richtigen Weg sind. Das Marschtempo ist gelinde gesagt: schnell. Wir gehen forschen Schrittes. Bergauf hängt er mich jedes mal ab. Immer wieder fotografiert er. «Mein Projekt besteht aus drei Stützen: Sport, Kultur und Kunst», sagt er, nachdem er eine Nahaufnahme des wilden Bachs geknipst hat. Dann geht es weiter. Der Blick immer wieder aufs Handy.

Heute ist kein «Wandertag» für die breite Masse. Wir sind daher praktisch alleine unterwegs. Dies sei oft so. «Mit den Wanderwegen in der Schweiz verhält es sich ähnlich wie mit dem Reichtum», erzählt Bourquin, «auf zehn Prozent der Wege sind die meisten Wanderer unterwegs, auf den anderen 90 Prozent bist du praktisch immer alleine.»

Unterwegs auf der 358. Etappe von «La Vie en Jaune»

Das Projekt kann auf lavieenjaune.ch verfolgt werden. Von jeder Etappe lädt er Bilder auf Facebook, unterwegs beglückt er seine Instagram-Follower mit grossartigen Bildern. «Wenn der Horizont nicht interessant ist, fokussiere ich auf die Details», sagt der Jurassier.

Langweilig sei ihm auf einer Wanderung bisher noch nie geworden. Es gibt vieles zu sehen und er muss immer drauf achten, dass er keine Abzweigung verpasst. «Wenn es gar nichts gibt, dann jogge ich halt.» Bourquin war schon immer sportbegeistert. In seiner Jugend gehörte er in der Leichtathletik zur nationalen Spitze. Neben Fussball und Volleyball versuchte er sich auch in anderen Sportarten. Besonders angetan hatte es ihm aber der Alpinismus. Er bestieg viele markante Gipfel wie den Mont Blanc, den Kilimandscharo oder den Aconcagua.

Mitwandern bei «La Vie en Jaune»

Jeder kann bei «La Vie en Jaune» mitwandern. Allerdings ist eine ziemlich gute Fitness erforderlich. Und natürlich muss man sich dem eher kurzfristigen Plan Pascals anpassen. Denn er plant seine Etappen jeweils nur wenige Tage im Voraus.

Wie kam er aber auf die Idee für «La Vie en Jaune»? «Angefangen hat alles auf dem Illimani», erzählt Bourquin. Er sei auf dem 6500 Meter hohen Gipfel in Bolivien gestanden, habe die Aussicht genossen und sich gefragt: «Was jetzt?» Spontan kam ihm nur noch eine Steigerung in den Sinn: der Mount Everest. Also bereitete er sich auf die Tour zum Dach der Welt vor. Bis er bei einer Radiosendung von «Stau am Everest» hörte und wenig später dieses Bild dazu sah:

La Vie en Jaune Everest

Pascal Bourquin muss beim Anblick noch immer den Kopf schütteln: «Da wusste ich. Das will ich nicht. Ich will etwas anderes machen.» Er zeigt die Schweizmobil-App: «Ohne das Ding wäre das alles nicht möglich. Da ist jeder Wanderweg eingezeichnet. Er realisierte: Es ist möglich.

Wir haben das Nebelmeer längst unter uns gelassen. Vom Schwengiflüeli geniessen wir kurz die Aussicht. Viele Pausen gibt es sonst nicht. 27 Kilometer laufen sich nicht von alleine ab. Wenig später finden wir in Langenbruck «Hidi's Beizli» und essen zu Mittag. Es sei gesagt: Wenn ihr mal in Langenbruck seid, geht da hin. Es ist rundum grossartig. Ein kleines Restaurant, wie man es in keinem Reiseführer finden würde. Gut verpflegt machen wir uns dann auf den Rückweg.

La Vie en Jaune Pascal Bourquin

Langenbruck BL: ein Traumtag am Mittagshalt. bild: watson

Was fasziniert Bourquin an seinem Projekt? «Ich bin ein gewöhnlicher Mensch und bewege mich auf einem gewöhnlichen Spielfeld (die Schweiz), mache da aber etwas Ungewöhnliches.» Tatsächlich melden sich einige Follower, die ihm sagen, es sei schön, dass sie durch ihn die Schweiz kennenlernen. Sie könnten so etwas nie durchziehen. Hatte er denn auch schon Motivationsprobleme? «Nach ungefähr einem Monat hatte ich am Morgen keine Lust, um aufzustehen. Da sagte ich mir: Entweder ziehst du es jetzt durch oder nicht. Ich stand auf und wanderte den ganzen Tag.»

La Vie en Jaune Pascal Bourquin

Der Blick für Details. Ist der Horizont mal langweilig, gibt es in der unmittelbaren Umgebung sicher ein gutes Sujet. bild: pascal bourquin

Er selbst sieht sich nicht als Extremsportler. «Wander-Wettkämpfer» sei passender. Ganz seinem Projekt widmen will er sich nicht. Zwei bis drei Tage pro Woche wandern reichen dem Ehemann und Vater zweier erwachsener Kinder. Sein Arbeitspensum beim Westschweizer Fernsehen RTS hat Bourquin zwar auf 80 Prozent reduziert, aber er weiss: Verletzt er sich oder ist die Motivation trotzdem mal weg, würde womöglich zu viel in seinem Leben zusammenbrechen und er in eine Leere fallen. Da will er vorbeugen.

Verletzt hat er sich bisher in drei Jahren fünf Mal. «Es wird wieder geschehen. Das sagt die Statistik.» Bourquin nimmt es gelassen hin. Ändern kann er es eh nicht.

Wir nähern uns wieder Hägendorf. Die Sonne verabschiedet sich im Nebel, es wird kühl. Wir queren die Tüfelsschlucht erneut, kommen dann ins Dorf. Eine Drachen-Figur in einem Vorgarten ist ihm ein Bild wert. Der Bahnhof taucht auf. Die 358. Etappe ist absolviert. Über 2500 fehlen noch. Das Ende ist eigentlich nicht absehbar.

La Vie en Jaune Pascal Bourquin

Die Sonne kämpft sich bei Allerheiligenberg durch die letzten Nebelschwaden. bild: watson

«Ich denke nicht oft an das Ende. Ich mache einfach eine Etappe um die andere. Vielleicht ist es das, was vielen Menschen fehlt. Sie haben nicht den Mut, etwas anzufangen, ohne schon die Ziellinie zu sehen». Er sei aber glücklich, wenn er durch sein Vorhaben andere zu Projekten motivieren könne.

Läuft alles nach seiner Vorstellung, endet «La Vie en Jaune» am 1. August 2041 auf dem Bundesplatz in Bern. «Dann wird die Schweiz 750 Jahre alt. Ich will da einmarschieren und sagen können: ‹Ich hab's geschafft.›» Und wenn dazwischen irgendetwas passiert und das Projekt scheitert? «Dann schaffe ich es nicht. Tant pis! Ich habe die bisherigen Etappen extrem genossen. Niemals hätte ich gedacht, dass ich zwischen Hägendorf und Langenbruck so viele schöne Orte vorfinde. So geht es mir oft. Ich freue mich auf die weiteren Jahre. Der Weg ist das Ziel.»

Wir haben auch noch eine Projekt-Idee für euch ...

50 schräge Flurnamen, die wir auf Schweizer Landkarten gefunden haben (wenn du alle abgewandert bist, kannst du dich melden ;))

Das könnte dich auch interessieren:

Haaland-Mania – und sonst? Wer beim Dortmund-Sieg gegen PSG alles auffiel

Link zum Artikel

Waadtländer wird von falscher Geliebter abgezockt – und zwar so richtig

Link zum Artikel

Schweizer Zahnärzte haben ein Hygiene-Problem – und niemand tut etwas dagegen

Link zum Artikel

Bill Gates hat sein erstes Elektroauto gekauft – jetzt rate, was für eins! 🙈

Link zum Artikel

«Der Drogenkonsum war nicht das Schlimmste» – Jasmin über ihr Leben bei süchtigen Eltern

Link zum Artikel

An dieser Monsterschlange mussten Skifahrer anstehen, um auf den Lift zu kommen 😨

Link zum Artikel

Kehrt Arno Del Curto rechtzeitig heim und ist es Kloten zu wohl in der Swiss League?

Link zum Artikel

«Black Mirror» in Utrecht – so sieht die Vision eines «gesunden Wohnviertels» aus

Link zum Artikel

«Obwohl ich ihn heiraten will, kriege ich jetzt Panik …»

Link zum Artikel

«Nazis raus» – die grossartige Fan-Reaktion gegen einen Rassisten im Stadion

Link zum Artikel

«Natürlich hatte ich schon mit Piloten Sex»: Eine Swiss-Stewardess erzählt

Link zum Artikel

Mirage-Skandal lässt grüssen: 5 Dinge, die du zu einer möglichen Crypto-PUK wissen musst

Link zum Artikel

Du kannst mit dem letzten Penalty alles klar machen … UND DANN SCHIESST DU SO?!

Link zum Artikel

Du willst Polizist werden? Dann musst du zuerst dieses Deutsch-Diktat meistern

Link zum Artikel

15-Jähriger greift Schwule vor Zürcher Gay-Club an – das hat Folgen für die Justiz

Link zum Artikel

Massive Störungen bei Swisscom ++ Notrufnummern ausgefallen ++ Panne auch in Deutschland

Link zum Artikel

«Etwas pendeln»: Was der Bundesrat im Kampf gegen die SVP besser machen muss

Link zum Artikel

Sander-Sieg, Biden-Frust, Trump-Wut: Alles zur Vorwahl in New Hampshire

Link zum Artikel

Ohne die Fehler der Initianten hätte es die Wohnbau-Vorlage (wohl) geschafft

Link zum Artikel

Schweizer Skifest in Chamonix! Loic Meillard gewinnt vor Thomas Tumler

Link zum Artikel

Ein (sonniges) Trump-Foto erhitzt die Gemüter – aber ist es auch echt? 🙈

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Haaland-Mania – und sonst? Wer beim Dortmund-Sieg gegen PSG alles auffiel

32
Link zum Artikel

Waadtländer wird von falscher Geliebter abgezockt – und zwar so richtig

10
Link zum Artikel

Schweizer Zahnärzte haben ein Hygiene-Problem – und niemand tut etwas dagegen

27
Link zum Artikel

Bill Gates hat sein erstes Elektroauto gekauft – jetzt rate, was für eins! 🙈

79
Link zum Artikel

«Der Drogenkonsum war nicht das Schlimmste» – Jasmin über ihr Leben bei süchtigen Eltern

48
Link zum Artikel

An dieser Monsterschlange mussten Skifahrer anstehen, um auf den Lift zu kommen 😨

115
Link zum Artikel

Kehrt Arno Del Curto rechtzeitig heim und ist es Kloten zu wohl in der Swiss League?

32
Link zum Artikel

«Black Mirror» in Utrecht – so sieht die Vision eines «gesunden Wohnviertels» aus

73
Link zum Artikel

«Obwohl ich ihn heiraten will, kriege ich jetzt Panik …»

130
Link zum Artikel

«Nazis raus» – die grossartige Fan-Reaktion gegen einen Rassisten im Stadion

65
Link zum Artikel

«Natürlich hatte ich schon mit Piloten Sex»: Eine Swiss-Stewardess erzählt

228
Link zum Artikel

Mirage-Skandal lässt grüssen: 5 Dinge, die du zu einer möglichen Crypto-PUK wissen musst

53
Link zum Artikel

Du kannst mit dem letzten Penalty alles klar machen … UND DANN SCHIESST DU SO?!

11
Link zum Artikel

Du willst Polizist werden? Dann musst du zuerst dieses Deutsch-Diktat meistern

118
Link zum Artikel

15-Jähriger greift Schwule vor Zürcher Gay-Club an – das hat Folgen für die Justiz

380
Link zum Artikel

Massive Störungen bei Swisscom ++ Notrufnummern ausgefallen ++ Panne auch in Deutschland

148
Link zum Artikel

«Etwas pendeln»: Was der Bundesrat im Kampf gegen die SVP besser machen muss

146
Link zum Artikel

Sander-Sieg, Biden-Frust, Trump-Wut: Alles zur Vorwahl in New Hampshire

138
Link zum Artikel

Ohne die Fehler der Initianten hätte es die Wohnbau-Vorlage (wohl) geschafft

143
Link zum Artikel

Schweizer Skifest in Chamonix! Loic Meillard gewinnt vor Thomas Tumler

12
Link zum Artikel

Ein (sonniges) Trump-Foto erhitzt die Gemüter – aber ist es auch echt? 🙈

153
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Haaland-Mania – und sonst? Wer beim Dortmund-Sieg gegen PSG alles auffiel

32
Link zum Artikel

Waadtländer wird von falscher Geliebter abgezockt – und zwar so richtig

10
Link zum Artikel

Schweizer Zahnärzte haben ein Hygiene-Problem – und niemand tut etwas dagegen

27
Link zum Artikel

Bill Gates hat sein erstes Elektroauto gekauft – jetzt rate, was für eins! 🙈

79
Link zum Artikel

«Der Drogenkonsum war nicht das Schlimmste» – Jasmin über ihr Leben bei süchtigen Eltern

48
Link zum Artikel

An dieser Monsterschlange mussten Skifahrer anstehen, um auf den Lift zu kommen 😨

115
Link zum Artikel

Kehrt Arno Del Curto rechtzeitig heim und ist es Kloten zu wohl in der Swiss League?

32
Link zum Artikel

«Black Mirror» in Utrecht – so sieht die Vision eines «gesunden Wohnviertels» aus

73
Link zum Artikel

«Obwohl ich ihn heiraten will, kriege ich jetzt Panik …»

130
Link zum Artikel

«Nazis raus» – die grossartige Fan-Reaktion gegen einen Rassisten im Stadion

65
Link zum Artikel

«Natürlich hatte ich schon mit Piloten Sex»: Eine Swiss-Stewardess erzählt

228
Link zum Artikel

Mirage-Skandal lässt grüssen: 5 Dinge, die du zu einer möglichen Crypto-PUK wissen musst

53
Link zum Artikel

Du kannst mit dem letzten Penalty alles klar machen … UND DANN SCHIESST DU SO?!

11
Link zum Artikel

Du willst Polizist werden? Dann musst du zuerst dieses Deutsch-Diktat meistern

118
Link zum Artikel

15-Jähriger greift Schwule vor Zürcher Gay-Club an – das hat Folgen für die Justiz

380
Link zum Artikel

Massive Störungen bei Swisscom ++ Notrufnummern ausgefallen ++ Panne auch in Deutschland

148
Link zum Artikel

«Etwas pendeln»: Was der Bundesrat im Kampf gegen die SVP besser machen muss

146
Link zum Artikel

Sander-Sieg, Biden-Frust, Trump-Wut: Alles zur Vorwahl in New Hampshire

138
Link zum Artikel

Ohne die Fehler der Initianten hätte es die Wohnbau-Vorlage (wohl) geschafft

143
Link zum Artikel

Schweizer Skifest in Chamonix! Loic Meillard gewinnt vor Thomas Tumler

12
Link zum Artikel

Ein (sonniges) Trump-Foto erhitzt die Gemüter – aber ist es auch echt? 🙈

153
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • jjjj 18.01.2017 19:50
    Highlight Highlight Der Mann weiss wenigstens was er will. Sicher nicht Generation Y.
  • Sämuu 18.01.2017 17:59
    Highlight Highlight Es gibt kein Hängenbrück in der nähre von Hägendorf, ~> korrigieren!!
  • chrisdea 18.01.2017 16:46
    Highlight Highlight WOW.
  • Christian Mueller (1) 18.01.2017 16:43
    Highlight Highlight ich komm mit! übrigens auf dem letzten Bild geht es entweder nach Langenbruck oder nach Hägendorf, aber nicht nach Hängenbruck ;-)

Wir haben Malbun beleidigt – so überzeugend kontern die Liechtensteiner

Wir haben behauptet, die Ortschaft Malbun sei eine Touristen-Falle und haben damit eine Lawine ausgelöst. Nun waren wir in Liechtenstein zu Besuch und wurden eines Besseren belehrt. Nur eine kulinarische Spezialität hinterlässt bei uns Fragezeichen.

Zu behaupten, wir hätten eine ganze Staatsaffäre ausgelöst, wäre wahrscheinlich übertrieben. Eine halbe vielleicht, ja, das kann man schon sagen.

Was ist passiert?

Ein watson-Listicle wurde im Ländle derart intensiv diskutiert, dass uns an einem nebligen Vaduzer Morgen der stellvertretende Regierungschef des Fürstentums Liechtenstein, Dr. Daniel Risch, in sein Büro lädt. Es geht um die Ortschaft Malbun: Für den Wirtschaftsminister ein wunderbares «Naherholungsgebiet» und sicherlich keine …

Artikel lesen
Link zum Artikel