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Schwingen: Staudenmann, Aeschbacher, Orlik triumphieren an grossen Festen

Le lutteur Fabian Staudenmann, un des deux gagnants, fete la victoire contre Kilian Wenger pendant la finale lors de la Fete cantonale bernoise de lutte suisse le dimanche 25 juin 2023 a Tramelan dans ...
Kennt in dieser Saison nur den Sieg: Fabian StaudenmannBild: keystone

Staudenmann, Aeschbacher, Orlik – grosse Sieger an grossen Schwingfesten

Fabian Staudenmann und Matthias Aeschbacher als Sieger des Berner Kantonalfests in Tramelan sowie Armon Orlik als Sieger des Nordostschweizer Fests in Mollis sind die Triumphatoren vom Sonntag.
25.06.2023, 18:17
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Hatte er in der Saison 2022 achtmal den 2. Platz belegt – auch am Eidgenössischen Fest in Pratteln –, kennt Fabian Staudenmann in dieser Saison nur den Sieg. Nach drei Siegen an Gauverbandsfesten und dem Triumph vom letzten Sonntag am Schwarzsee hat er nun erstmals das Berner Kantonale für sich entschieden.

Fünf Kranzfestsiege bei fünf Starts ist die beeindruckende Zwischenbilanz. Auf über 900 Metern über Meer im Berner Jura erwuchs dem 23-jährigen Mittelländer aus Guggisberg indessen harte Konkurrenz. Im Schlussgang bodigte Staudenmann spät den in einer hervorragenden Form befindlichen Schwingerkönig Kilian Wenger.

Aeschbacher hatte seinen 6. Gang mit der Maximalnote bereits absolviert und wusste, dass er, unbesehen vom Ausgang des Duells Staudenmann – Wenger, allein oder ex aequo Festsieger werden würde. Der Emmentaler, nunmehr 14-facher Kranzfestsieger, hatte das Berner Kantonale auch schon 2019 gewonnen.

Matthias Aeschbacher, rechts, und Mike Muellestein, links, im 3. Gang beim traditionellen Stoos Schwinget vom Sonntag, 11. Juni 2023 auf dem Stoos. (KEYSTONE/Urs Flueeler).
Auch Matthias Aeschbacher (r.) gewann beim Berner Kantonalen.Bild: keystone

Orlik ungeschlagen

Am Nordostschweizer Fest zeigte sich Orlik in der besten Form seit langem. Er gewann alle sechs Duelle, im Schlussgang auch jenes gegen Domenic Schneider. Ein Remis hätte dem Maienfelder für den vierten Sieg am Nordostschweizer Fest und dem insgesamt 20. Kranzfestsieg gelangt. Der zweifache Saisonsieger Schneider hingegen musste gewinnen. In der vorletzten Minute wollte der massige Thurgauer mit einem riskanten Schlungg-Versuch die letzte Chance packen. Er landete – wie es vielen Schlunggern ergeht – selber auf dem Rücken.

Der vollauf überzeugende Orlik legte die Basis zum Sieg im 1. Gang mit einem Erfolg über Pirmin Reichmuth.

Unglückliche Überschneidung

Die unglückliche gleichzeitige Ansetzung dieser zwei grossen Teilverbandsfeste führte dazu, dass keine starken Berner in Mollis und keine starken Nordostschweizer in Tramelan antraten. Am nicht konkurrenzierten Innerschweizer Fest in Dagmersellen vom nächsten Sonntag wird es komplett anders. Gemeldet sind Fabian Staudenmann und Michael Ledermann aus dem Bernbiet, Samuel Giger und Damian Ott aus der Nordostschweiz.

Nick Alpiger jubelt nach seinem Sieg gegen Christian Stucki im sechsten Gang am Eidgenoessischen Schwing- und Aelplerfestes ESAF in Pratteln, am Sonntag, 28. August 2022. (KEYSTONE/Urs Flueeler)
Auch Nick Alpiger durfte am Sonntag jubeln.Bild: keystone

Der dritte Kranzfestsieger des Sonntags war Nick Alpiger. Im Schlussgang des Solothurner Kantonalfests in Obergösgen bezwang er den aufstrebenden 17-jährigen Sinisha Lüscher, der erstmals in einem Schlussgang auftauchte. (nih/sda)

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Joel Wicki hat es geschafft! Drei Jahre nach seiner Schlussgang-Niederlage gegen Christian Stucki krönt er sich in Pratteln zum neuer Schwingerkönig. Gegen Matthias Aeschbacher sah er lange wie der sichere Verlierer aus, doch der Innerschweizer konnte drei Minuten vor Schluss entscheidend zurückschlagen.
quelle: keystone / urs flueeler
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