Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Das sind unsere Ski-Cracks für die Heim-WM in St.Moritz

Für die alpinen Ski-Weltmeisterschaften in St. Moritz (6. bis 19. Februar) bot Swiss-Ski 13 Fahrer und 11 Fahrerinnen auf. Angeführt wird die Schweizer Delegation bei den Heim-Titelkämpfen von Lara Gut.



Die 25-jährige Tessinerin, die an Grossanlässen noch ohne Goldmedaille ist, kam in diesem Weltcup-Winter in drei verschiedenen Disziplinen zu fünf Siegen und insgesamt neun Podestplätzen. Top-3-Rangierungen schafften bislang in der Saison 2016/17 auch Wendy Holdener (sechs), Beat Feuz (zwei), Niels Hintermann, Michelle Gisin und Carlo Janka (je eine).

Switzerland's Lara Gut runs to the podium after winning an alpine ski, women's World Cup downhill race, in Cortina d'Ampezzo, Italy, Saturday, Jan. 28, 2017. (AP Photo/Marco Trovati)

Fliegt Lara Gut an der WM den Medaillen entgegen? Bild: Marco Trovati/AP/KEYSTONE

Swiss-Ski durfte für die am Montag beginnenden Weltmeisterschaften maximal 24 Athleten selektionieren, dazu war Weltmeister Patrick Küng als Abfahrts-Titelverteidiger gesetzt. Die aus Stéphane Cattin (Direktor Ski alpin) und den Cheftrainern Thomas Stauffer (Männer) und Hans Flatscher (Frauen) bestehende Selektionskommission schöpfte das Kontingent bis auf eine Position aus.

Wie viele Medaillen gewinnt die Schweiz an der Ski-WM 2017?

Jungendbonus und Gnädigkeit

18 der Selektionierten haben die Kriterien des Verbandes – eine Platzierung in den Top 7 oder zwei Klassierungen in den Top 15 – erfüllt. Ihre Nomination war deshalb nur noch Formsache. Loïc Meillard (20) und Camille Rast (17) profitierten vom Jugend-Bonus. Dazu zeigten sich die Selektionäre auch bei Gino Caviezel, Reto Schmidiger, Ramon Zenhäusern und Joana Hählen gnädig gestimmt. Dieses Quartett erbrachte in den letzten Monaten zumindest die halbe WM-Norm.

Nicht im Kader für St.Moritz figuriert hingegen trotz einem 8. Platz in der Abfahrt von Zauchensee sowie einem 12. Platz im Super-G von Val d'Isère die Obwaldnerin Priska Nufer.

Die letzten Schweizer Sieger im Skiweltcup

Das erste WM-Rennen im Engadin findet am Dienstag, 7. Februar, mit dem Super-G der Frauen statt. In dieser Disziplin gewann Gut die ersten drei Saisonrennen, ehe sie am Sonntag in Cortina auf dem Weg zum Sieg stürzte. Die weiteren Swiss-Ski-Starterinnen in dieser Disziplin heissen Corinne Suter, Joana Hählen und Jasmine Flury. (jwe/sda)

 

Das Schweizer Aufgebot für die Alpin-WM in St.Moritz (6. bis 19. Februar).

Männer (13 Fahrer):
Luca Aerni (Jahrgang 1993, Grosshöchstetten), Gino Caviezel (1992, Lenzerheide), Mauro Caviezel (1988, Lenzerheide), Beat Feuz (1987, Schangnau), Niels Hintermann (1995, Bülach), Carlo Janka (1986, Obersaxen), Patrick Küng (1984, Obstalden), Nils Mani (1992, Schwenden), Loïc Meillard (1996, Hérémence), Justin Murisier (1992, Versegères), Reto Schmidiger (1992, Hergiswil), Daniel Yule (1993, Branche-d'en-Haut), Ramon Zenhäusern (1992, Visp)

Frauen (11 Fahrerinnen):
Denise Feierabend (1989, Engelberg), Jasmine Flury (1993, Davos), Michelle Gisin (1993, Engelberg), Lara Gut (1991, Comano), Joana Hählen (1992, Lenk), Wendy Holdener (1993, Unteriberg), Mélanie Meillard (1998, Hérémence), Camille Rast (1999, St-Séverin), Corinne Suter (1994, Schwyz), Fabienne Suter (1985, Sattel), Simone Wild (1993, Adliswil). (sda)

Ski alpin: Schweizerinnen und Schweizer mit mehr als 10 Weltcupsiegen

Unvergessene Ski-Geschichten

Der Ski-Salto wird zu Didier Cuches Markenzeichen: «Die Fans glaubten, das war geplant …»

Link zum Artikel

Eine TV-Drohne kracht um ein Haar auf Marcel Hirscher

Link zum Artikel

Verrückteste Abfahrt aller Zeiten: Markus Foser macht sich mit der Nummer 66 unsterblich

Link zum Artikel

Weil Hermann Maier falsch jubelt, erbt Mike von Grünigen den Sieg

Link zum Artikel

06.03.1994: Heidi Zeller-Bähler stürzt sich aus dem Starthaus, wie vor und nach ihr nie mehr eine Skifahrerin

Link zum Artikel

06.02.1989: Eine deutsche Eintagsfliege vereitelt in Vail einen Schweizer Vierfach-Triumph und wird Abfahrts-Weltmeister

Link zum Artikel

Heinzers Bindung bricht – was für eine Blamage für den Olympia-Favoriten

Link zum Artikel

31.01.1987: So wie in Crans-Montana haben wir die Österreicher nie mehr paniert

Link zum Artikel

23.01.1994: Vreni Schneider steht noch nicht für den Kafi am Pistenrand, sondern ist der Evergreen im Stangenwald

Link zum Artikel

19.01.2013: Nie rast einer schneller über eine Weltcup-Piste als Johan Clarey am Lauberhorn

Link zum Artikel

18.01.1987: Pirmin Zurbriggen kommt zum billigsten Weltcupsieg – er ist der einzige Starter

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Nie rast einer schneller über eine Weltcup-Piste als Johan Clarey am Lauberhorn

19. Januar 2013: Hätte ihn die Polizei auf einer Schweizer Autobahn geblitzt, sein Ausweis wäre weg gewesen. Johan Clarey fliegt mit 161,9 km/h durch den Haneggschuss – es ist die höchste Geschwindigkeit, die je im Ski-Weltcup gemessen worden ist.

«Es war zwar nur ein Randaspekt», erinnert sich Johan Clarey an die Lauberhorn-Abfahrt vom 19. Januar 2013. Dennoch kriegt der Franzose noch heute feuchte Hände, wenn er an das Rennen zurückdenkt. Mit 161,9 km/h rast er durch den Haneggschuss. «Es war ein geiles Gefühl, unglaublich!»

Unheimlich sei es ihm zu keinem Zeitpunkt geworden, sagt der heute 40-jährige Abfahrer rückblickend. Clarey wird in Wengen Fünfter. Der Sieg geht an den Italiener Christof Innerhofer, der angesprochen auf das …

Artikel lesen
Link zum Artikel