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WM-Slalom, St. Moritz

epa05803824 Gold medalist Marcel Hirscher of Austria, celebrates during the award ceremony of the Men's Slalom race at the 2017 FIS Alpine Skiing World Championships in St. Moritz, Switzerland, 19 February 2017.  EPA/PETER SCHNEIDER

Marcel Hirscher strahlt mit seiner zweiten Goldmedaille. Bild: EPA/KEYSTONE

Slalom-Gold für Hirscher – Feller und Neureuther auch auf dem Podest

Marcel Hirscher ist die grosse Figur der WM in St. Moritz. Nach Silber in der Kombination und Gold im Riesenslalom gewann der Österreicher auch den Slalom.



Nach dem Sieg im Riesenslalom errang Marcel Hirscher an den Weltmeisterschaften in St. Moritz auch im Slalom Gold. Der Österreicher gewann vor Landsmann Manuel Feller und dem Deutschen Felix Neureuther und wurde zum zweiten Mal nach 2103 Weltmeister im Slalom.

epa05803712 Marcel Hirscher of Austria celebrates winning the Men's Slalom race at the 2017 FIS Alpine Skiing World Championships in St. Moritz, Switzerland, 19 February 2017.  EPA/PETER SCHNEIDER

So jubelte Hirscher nach seiner Zieleinfahrt. Bild: EPA/KEYSTONE

Hirscher hatte schon im ersten Lauf die Weichen auf Sieg gestellt. Um 43 Hundertstel und mehr distanzierte der Salzburger seine Gegner, und diese Reserve liess er sich wie erwartet nicht mehr nehmen. Zum zweiten Mal nach 2013 in Schladming wurde Hirscher Weltmeister im Slalom.

Das ist sehr emotional für mich, bereits vor 14 Jahren war ich hier an der WM und heute hole ich die Medaille.

Der Bronze-Gewinner Felix Neureuther

Den Schweizern war kein Erfolg beschieden. Die beiden Walliser Ramon Zenhäusern und Daniel Yule, die nach dem ersten Lauf als beste Schweizer auf den Plätzen 9 und 11 lagen, schieden im zweiten Lauf aus. Zeitlich hatten Zenhäusern und Yule nicht weit von den Medaillenrängen entfernt gelegen, aber ihr Angriff blieb unbelohnt.

So war letztlich der Nidwaldner Reto Schmidiger, der die Prüfung mit Nummer 37 bestreiten musste, als 16. bester Schweizer. Kombinations-Weltmeister Luca Aerni, nur 26. im ersten Lauf, belegte Rang 19. 

Es ist natürlich enttäuschend. Es passieren halt viele Einfädler, wenn man es mit der Brechstange versucht.

Ramon Zenhäusern

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Erst rutscht Daniel Yule weg ... Video: streamable

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... dann fädelt Ramon Zenhäusern ein. Video: streamable

Wegen dem ÖSV-Doppelerfolg im abschliessenden Slalom reichte es der Schweiz knapp nicht zum Nummer-1-Status in St. Moritz. Doch mit drei Gold- und vier weiteren Medaillen war die Heim-WM im Engadin die erfolgreichste seit 28 Jahren für Swiss-Ski.

Nur in den goldenen Achtzigerjahren, als es in Bormio (8), Crans-Montana (14) und Vail (11) insgesamt 33 Medaillen gab, schnitten die Schweizer an Titelkämpfen besser ab. Keine Überraschung deshalb, dass Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann ein in allen Punkten positives Fazit ziehen durfte: «Es war für uns mit sieben Medaillen eine hervorragende und ganz tolle WM. In St. Moritz wurde ein wunderbares Kapitel in der Geschichte des Schweizer Skirennsportes geschrieben.»

Ticker: 19.02.2017: WM-Slalom der Männer

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