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Training zu Männer-Abfahrt in Kitzbühel

1. Mattia Casse (Ita) 1:56.85
2. Christof Innerhofer (Ita) +0.34
3. Vincent Kriechmayer (Ö) +1.03
6. Aksel Svindal (No) +1.29
11. K. Jansrud (No) +1.41
25. M. Gisin (Sz)​ +2.04
​33. C. Janka (Sz) +2.43
34. B. Feuz (Sz) +2.54​

Bild

Florian Scheiber wird lange auf der Strecke behandelt und muss mit dem Helikopter ins Spital geflogen werden.
bild: screenshot orf

Die Streif fordert ihr nächstes Opfer: Österreicher Scheiber verletzt sich bei Sturz schwer



Nicht schon wieder! Nachdem im ersten Training Max Franz schwer gestürzt war, erwischte es im zweiten Training zur Abfahrt in Kitzbühel den Österreicher Florian Scheiber. Der ÖSV-Athlet verliert kurz nach der Hausberg-Kante die Kontrolle, weil sich bei einer Kompression nach der Landung die Bindung öffnet. Ungebremst kracht er in die Netze.

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Der Sturz von Florian Scheiber am Hausberg.
streamable

Der Sturz sieht eigentlich glimpflich aus, als Scheiber aber umgehend die Helfer herbei ruft, ist klar, dass wohl mehr passiert ist. Das Training muss unterbrochen werden, Scheiber wird minutenlang auf der Strecke behandelt und dann mit dem Helikopter in ein Spital geflogen. Laut ersten Untersuchungen erlitt der 28-Jährige einen Riss des vorderen Kreuzbandes sowie einen Riss des inneren und äusseren Meniskus und wird noch heute operiert.

Die Trainingsbestzeit stellt überraschend der mit Nummer 47 gestartete Mattia Casse auf. Der Italiener verweist seinen Teamkollegen Christof Innerhofer auf den zweiten Platz. Der Franzose Adrien Théaux, der Schnellste des ersten Trainings vom Dienstag, belegt Platz 4. Aksel Lund Svindal, der in diesem Winter vier der bisher fünf Abfahrten für sich entschieden hat und weiterhin Favorit Nummer 1 bleibt, klassiert sich als Sechster.

Feuz mit riskanter Showeinlage

Die Schweizer können wie schon im ersten Training nicht mit den Schnellsten mithalten. Der Engelberger Marc Gisin, im Vorjahr an der Hausbergkante schwer gestürzt, ist als 25. der beste Abfahrer von Swiss-Ski. Gisin hatte sich 2015 eine schwere Hirnerschütterung zugezogen, die ihn für den Rest der Saison ausser Gefecht setzte. Carlo Janka und Beat Feuz beenden das Abschlusstraining in den Rängen 33 und 34.

Ganz verwegen: Feuz legt beim Zielsprung, wo Daniel Albrecht vor sieben Jahren so schwer stürzte, sogar noch eine kleine Showeinlage ein. Mitten im Sprung zeigt er einen «Grab», fasst sich also kurz an den Ski.

Die Abfahrt findet am Samstag statt. Zuvor folgt am Freitag der Super-G, der mit dem anschliessenden Slalomlauf zur Kombination zählt. Am Sonntag wird mit dem Slalom das Kitzbüheler Wochenende abgeschlossen. (pre/sda)

Alles Käse oder was? Die Swiss-Ski-Anzüge im Wandel der Zeit

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