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Riesenslalom Herren in Garmisch

1. Marcel Hirscher (Ö) 2:43,23

2. Felix Neureuther (De) 3,28

3. Benjamin Reich (Ö) 3,44

6. Carlo Janka (Sz) 4,29

17. Manuel Pleisch (Sz) 5,30

22. Gino Caviezel (Sz) 5,62

Marcel Hirscher of Austria reacts in the finish after his second run in the men's Alpine Skiing World Cup giant slalom in Garmisch-Partenkirchen March 1, 2015.                                REUTERS/Wolfgang Rattay (GERMANY  - Tags: SPORT SKIING)

Der überlegene Sieger: Marcel Hirscher.  Bild: WOLFGANG RATTAY/REUTERS

Riesenslalom Männer in Garmisch

Marcel Hirscher mit einer historischen Macht-Demonstration – Janka wird als bester Schweizer guter Sechster

Marcel Hirscher macht einen weiteren Schritt in Richtung Gewinn des Gesamtweltcups. Mit dem überlegenen Sieg baut Hirscher seinen Vorsprung auf den Gesamt-Zweiten Kjetil Jansrud weiter aus. Allerdings kann sich der Norweger als 15. ebenfalls Punkte gut schreiben lassen. Aus dem Schweizer Team sticht Carlo Janka als Sechster raus.



Der Sieger

Marcel Hirscher holt beim Weltcup-Riesenslalom von Garmisch zur grossen Show aus. Mit dem unglaublichen Vorsprung von 3,28 Sekunden feiert der Österreicher seinen 30. Weltcupsieg.  Mit seinem siebten Weltcup-Sieg in diesem Winter baut Hirscher die Führung im Gesamtwelcup aus und liegt neu 188 Punkte vor Kjetil Jansrud. Dominante Vorstellungen von Hirscher hat man schon viele gesehen. Doch so überlegen wie in Garmisch ist selbst der Salzburger noch nie aufgetreten. Einen so grossen Vorsprung hat seit dem Schweden Ingemar Stenmark in der Saison 1978/79 nie ein Fahrer herausgefahren. Stenmark siegte damals in Jasna mit 4,06 Sekunden Vorsprung vor dem Zweiten.

Marcel Hirscher of Austria slides into the finish area after his second run in the men's Alpine Skiing World Cup giant slalom in Garmisch-Partenkirchen March 1, 2015.                                  REUTERS/Wolfgang Rattay (GERMANY  - Tags: SPORT SKIING)

Hirscher sieht auf der Anzeigetafel, dass er mit unglaublichen 3,28 Sekunden Vorsprung gewinnt. Bild: WOLFGANG RATTAY/REUTERS

Das Podest

Der Deusche Felix Neureuther ist der Beste des Rests. Neureuther macht mit einem starken zweiten Durchgang noch drei Ränge gut. Dritter wird der am Vortag 37 Jahre alt gewordene Benjamin Raich. Für den Oldie ist es der insgesamt 92. Weltcup-Podestplatz, allerdings sein erster in diesem Winter. 

Second placed Felix Neureuther of Germany, first placed Marcel Hirscher
 of Austria and his third placed compatriot Benjamin Raich (L-R) celebrate on the winners podium after the men's Alpine Skiing World Cup giant slalom in Garmisch-Partenkirchen March 1, 2015.                                   REUTERS/Wolfgang Rattay (GERMANY  - Tags: SPORT SKIING TPX IMAGES OF THE DAY)

Da strahlen sie. Neureuther (2.), Hirscher (1.) und Reich (3.). Bild: WOLFGANG RATTAY/REUTERS

Die Schweizer

Stark hält sich auch Carlo Janka. Auf den entfesselten Hirscher verliert Janka zwar beachtliche 4,29 Sekunden, aber das reicht noch immer zum 6. Platz, seiner besten Riesenslalom-Klassierung in diesem Winter. Genau wie Janka kann auch Manuel Pleisch im zweiten Durchgang noch einige Plätze gutmachen. Der Bündner klassiert sich am Ende auf dem guten 17. Rang. Weniger erfreulich ist das Resultat für Gino Caviezel, der sich mit Platz 22 begnügen muss.

Carlo Janka of Switzerland
 reacts in the finish after his second run in the men's Alpine Skiing World Cup giant slalom in Garmisch-Partenkirchen March 1, 2015.                       REUTERS/Wolfgang Rattay (GERMANY  - Tags: SPORT SKIING)

Der Iceman fährt entschlossen und wird mit dem sechsten Platz belohnt. Bild: WOLFGANG RATTAY/REUTERS

Der Aufreger

Stürze gibt es keine, Ausfälle nur sehr wenige. Weil einer mit seiner Leistung alle anderen Fahrer in den Schatten stellt, verdient er es, unser Aufreger zu sein: Marcel Hirscher. Schon nach dem ersten Lauf, als er knapp zwei Sekunden auf den Zweiten Benjamin Reich herausholt, ist dem Salzburger nicht sehr wohl dabei. Es scheint fast, als würde sich Hirscher für seine Dominanz entschuldigen. Einfach ein Riesenslalom-Hirsch, dieser Marcel Hirscher.

Hirscher kann es sich selbst kaum erklären, dass er so überlegen ist. Instagram: marcel__Hirscher

Der Liveticker zum Nachlesen

Liveticker: 1.3.2015 Riesenslalom Männer Garmisch

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Da kann man nur den Hut nehmen
Mensch, was war denn das für eine Leistung von Marcel Hirscher! Der Österreicher sichert sich in mehr als überlegender Manier seinen siebten Weltcup-Sieg in diesem Winter. Schon nach dem ersten Lauf liegt Hirscher fast zwei Sekunden vor seinem ersten Verfolger. Diesen Vorsprung kann er im zweiten Durchgang noch auf unglaubliche 3,28 Sekunden ausbauen. Somit gehen weitere 100 Punkte im Kampf um den Gesamt-Weltcup auf's Konto von Hirscher, der sich nebenbei den Disziplinen-Sieg im Riesenslalom holt. Sein ärgster Gegner um die grosse Kristallkugel, Kjetil Jansrud, holt dank seinem 15. Platz ebenfalls wichtige Punkte. Erster in der normalen Liga (und somit Zweiter) wird Felix Neureuther, Dritter Benjamin Reich, der sich den ersten Podestplatz in dieser Saison holt. Von den Schweizern überzeugt Carlo Janka, der mit dem sechsten Platz sein bestes Resultat im Riesenslalom feiert in diesem Winter. Manuel Pleisch wird guter 17. Gino Caviezel klassiert sich auf dem 22. Schlussrang.
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Marcel HirscherSchlusszeit
Das ist der Sieg für Hirscher, und wie! Der Österreicher fährt in einer eigenen Liga. Sogar im Mittelteil, wo Neureuther sehr stark fuhr, ist Hirscher noch schneller, dieser Teufelskerl. Und jetzt hält die Luft an, denn der Vorsprung von Hirscher im Ziel beträgt 3,28 Sekunden! Nicht zu fassen. Von einem anderen Stern.
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Marcel HirscherZwischenzeit
Ich traue meinen Augen kaum. Hirscher baut den Vorsprung oben auf 2,07 Sekunden aus ...
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Benjamin ReichSchlusszeit
Es reicht nicht für den Spitzenplatz! Aber Reich kann sich im letzten Abschnitt noch einmal deutlich steigern und den Rückstand auf Neureuther verkleinern. Im Ziel sind es 16 Hundertstel Rückstand und somit Platz zwei. Den Podestplatz hat er auch sicher!
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Benjamin ReichZwischenzeit
Jetzt Benjamin Reich. Der Vorsprung bei der ersten Zwischenzeit kann Reich verdoppeln. Aus zwei werden vier Zehntel, doch wie gesagt, im Mittelteil war Neureuther einfach klasse. So bleibt nur eine Hundertstelsekunde.
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Alexis PinturaultSchlusszeit
Der Vorsprung aus dem ersten Lauf beträgt nur fünf Hundertstel. Diesen kann er zunächst vergrössern, im Mittelteil aber schmilzt fast der gesamte Vorsprung. Die Leute im Ziel wollen Neureuther natürlich weiterhin an der Spitze sehen ... und das können sie, denn Pinturault schiebt sich knapp vor Janka auf den dritten Platz ein.
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Fritz DopferSchlusszeit
Neureuther's Teamkollege versucht sogleich, aus einer deutschen Führung eine deutsche Doppelführung zu machen. Dopfer oben fast gleich auf mit Neureuther, doch Neureuther war im Mittelteil einsame Spitze. Auf den Spitzenplatz hat Dopfer keine Chance und unverständlicherweise verliert Dopfer im untersten Teil noch sehr viel Zeit. 1,52 Sekunden Rückstand und somit nur Platz 8.
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Felix NeureutherSchlusszeit
Jetzt müsste die Bestzeit von Ligety erstmals wirklich in Gefahr sein. Felix Neureuther kann seinen Vorsprung sogar ausbauen. Was für eine Teufelsfahrt von Neureuther. Die Fans treiben ihren Schützling voran. Neureuther verliert zwar im untersten Abschnitt fast sechs Zehntel, doch das Polster reicht aus, um die Spitze zu übernehmen.
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Matts OlssonSchlusszeit
Nur gerade 0,09 Sekunden Polster kann Olsson in den zweiten Lauf mitnehmen. Zu wenig, um Ligety ernsthaft zu gefährden. Olsson gelingt keine gute Fahrt und der Schwede fällt weiter zurück. Über eine Sekunde verliert er auf Ligety. Somit macht Janka wieder einen Platz gut. Er wird nun im schlechtesten Fall Siebter.
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Roberto NaniSchlusszeit
Trotz der verlorenen Führung von Janka ist es durchaus weiterhin möglich, dass Janka noch ein zwei Plätze gut macht. Roberto Nani verliert im oberen Teil viel Zeit, kämpft sich aber im Mittelteil zurück. Unten aber fehlt Nani die Kraft oder auch die Klasse, um Ligety zu gefährden. Auch Janka bleibt vor Nani. Yes.
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Ted LigetySchlusszeit
Im Mittelteil kann der Amerikaner zulegen und auch im untersten Streckenabschnitt fährt Ligety sehr geschmeidig und stark. Ligety übernimmt die Führung von Carlo Janka. 73 Hundertstel sind es im Ziel. Eine starke Leistung des Amis.
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Ted LigetyZwischenzeit
Wenn alles nach Papier zu und her geht, wird Ligety in Bälde Janka von der Spitze ablösen ... drei Zehntel Vorsprung bei der ersten Zwischenzeit.
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Carlo JankaSchlusszeit
Im Mittelteil kann Janka seinen Vorsprung gar noch ausbauen. Das sieht gut aus für den Schweizer. Im untersten Teil verliert der Iceman zwar noch gut zwei Zehntel, aber das Polster reicht aus, um die zwischenzeitliche Führung zu übernehmen.
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Carlo JankaZwischenzeit
Come on, Carlo! Der Bündner liegt bei der ersten Zwischenzeit 27 Hundertstel vorne.
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Leif Kristian HaugenSchlusszeit
Die Bedingungen sind besser als im ersten Durchgang. Das merkt man spätestens den Zeiten im Ziel an. Alle Fahrer sind schneller unterwegs als im ersten Lauf. Ausserdem hat der Schneeregen ausgesetzt. Leif Kristian Haugen kommt damit bestens zurecht und setzt sich an die Spitze mit einem Polster von 0,21 Sekunden.
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Kjetil JansrudSchlusszeit
Sehr stark, wie sich Jansrud aus der misslichen Situation im oberen Streckenteil löst und den Faden wieder findet. Für die Spitze reicht es nicht, aber sein Rückstand von 0,52 Sekunden bringt ihm wohl einen Platz unter den Besten 20. Und das wiederum bringt wichtige Punkte.
Entry Type
Kjetil JansrudZwischenzeit
Nun aber Jansrud, der auf der Jagd nach wichtigen Punkte um den Gesamt-Weltcup ist. Nach einem groben Fehler in den ersten Toren ist das Polster von zwei Zehnteln bereits weg.
Entry Type
Thomas FanaraSchlusszeit
Franzose gegen Franzose, Fanara gegen Muffat-Jeandet. Erstgenannter profitiert im oberen Teil von seinem Polster aus dem ersten Lauf. In der Mitte der Fahrt sind beide auf Augenhöhe. Am Ende reicht es nicht ganz für Fanara, um seinen Teamkollegen von der Spitze zu verdrängen. Es ist Muffat-Jeandet, der weiterhin vom Platz an der Sonne grüsst.
Entry Type
Tommy FordSchlusszeit
Cooler Name, nicht so coole Fahrt. Der Amerikaner startet nur mit wenig Vorsprung in den zweiten Lauf. Schon bald liegt er 77 Hundertstel zurück. Diesen Rückstand kann er nicht mehr aufholen, im Gegenteil. Ford wird auf den 11 Platz durchgereicht.
Entry Type
Victor Muffat-JeandetSchlusszeit
Muffat-Jeandet verliert die Hälfte seines Vorsprungs schon bis zur ersten Zeitmessung. Im Gegensatz zum Rest kann der Franzose aber zulegen und den Vorsprung wieder ausbauen. Das muss nun endlich reichen. Muffat-Jeandet kämpft sich durch die letzten Tore und übernimmt tatsächlich die Spitze mit 13 Hundertsteln Vorsprung.
Entry Type
Henrik KristoffersenSchlusszeit
0,85 Sekunden nimmt der Slalom-Spezialist mit auf die Reise. Bei den ersten zwei Zwischenzeiten verliert Kristoffersen nur wenig Zeit, doch vor der letzten Zeitmessung sind es plötzlich nur noch sechs Hundertstel. Das reicht nicht für Kristoffersen, der im Ziel zweiter ist.
Entry Type
Marcus SandellSchlusszeit
Sind die Verhältnisse dermassen schlechter geworden oder war die Fahrt von Jitloff dermassen gut? Ich weiss nur, dass im Moment keiner nur annähernd an die Zeit von Jitloff herankommt, trotz grosser Vorsprünge aus dem ersten Lauf. Auch Marcus Sandell ergeht es gleich. Im Ziel ist der Schwede ratlos.
Entry Type
Mathieu FaivreSchlusszeit
Fast eine halbe Sekunde nimmt Faivre mit in den Entscheidungslauf, doch der Vorsprung schmilzt kontinuierlich. Im Ziel ist er dann ganz weg und es erscheint eine rote Zeit. 61 Hundertstel Rückstand und Platz 5.
Entry Type
Davide SimoncelliSchlusszeit
Der nächste Italiener mit klingendem Namen. Und der nächste Italiener mit klingendem Namen der scheitert. Simoncelli verliert den Vorsprung schon schnell und handelt sich bis ins Ziel einen beachtlichen Rückstand von 1,16 Sekunden ein. Und so führt weiterhin Tim Jitloff, der Platz um Platz gutmacht.
Entry Type
Stefan LuitzSchlusszeit
Angeführt vom Heimpublikum gibt Stefan Luitz alles. Seine 39 Hundertstel Vorsprung aus dem ersten Lauf reicht aber bei Weitem nicht aus, um die Führung zu übernehmen. Insgesamt verliert er etwas mehr als eine Sekunde, das bedeutet zusammengerechnet einen Rückstand von sieben Zehntel. Platz 5.
Entry Type
Dustin CookSchlusszeit
Manuel Pleisch macht noch einen Platz gut. Jenen von Dustin Cook, der seine Ausgangslage aus dem ersten Lauf nicht nutzen kann und zurückfällt auf den 4. Rang.
Entry Type
Philipp SchoerghoferSchlusszeit
Die Zeit von Jitloff scheint ein echter Gradmesser zu sein für die Fahrer, die momentan die Piste runterstürmen. Auch der Österreicher Schoerghofer kommt nicht an den Amerikaner heran. Gegen Pleisch aber behält der Ösi die Nase vorne und klassiert sich auf dem zweiten Platz.
Entry Type
Gino CaviezelSchlusszeit
Auf Pleisch folgt gleich der zweite von drei Schweizern im Entscheidungslauf. Gino Caviezel kommt allerdings überhaupt nicht in Fahrt und muss sich mit dem vierten Zwischenrang zufrieden geben. Eine herbe Enttäuschung für den Bündner.
Entry Type
Manuel PleischSchlusszeit
Der erste Schweizer im zweiten Durchgang ist Manuel Pleisch. Eine saubere Fahrt ohne grössere Fehler reicht für Zwischenrang 2. Endlich wieder einmal ein Resultat. Zuletzt war dies nicht der Fall bei Manuel Pleisch.
Entry Type
Tim JitloffSchlusszeit
Stolze 4,15 Sekunden hat Tim Jitloff Rückstand auf die Wahnsinns-Zeit von Marcel Hirscher. Trotzdem müsste der Amerikaner nun Ballerin von der Spitze ablösen und dies tut er auch. 74 Hundertstel rettet Jitloff ins Ziel.
Thomas Mermillod Blondin
Der Franzose schafft es nicht bis ins Ziel und scheidet aus.
Entry Type
Aleksander AndrienkoSchlusszeit
Ein Russe, von dem ich bisher keine Kenntnis hatte. Wieso das so ist, zeigt uns Andrienko in diesem zweiten Lauf nur zu gut. Der Russe leistet sich einen Fehler, will aber nicht ausscheiden und fährt trotzdem weiter. Die Quittung: der letzte Platz und über 10 Sekunden Rückstand. Sagt man da auch Stängeli?
Entry Type
Florian EisathSchlusszeit
Bereits der dritte Italiener unter den ersten fünf Athleten des zweiten Laufs. Eisath misslang bereits der erste Lauf gründlich und der zweite ist nicht viel besser. Nur Rang zwei hinter Ballerin.
Entry Type
Andrea BallerinSchlusszeit
Jetzt ist es aber um Christophe Noesig geschehen. Andrea Ballerin – mit Startnummer 53(!) – übernimmt die Spitze mit über einer halben Sekunde Vorsprung. Somit holt sich der Italiener seine ersten Weltcup-Punkte.
Entry Type
Zan KranjecSchlusszeit
Kranjec ist einer von wenigen Fahrern, der es geschafft hat, mit einer Startnummer über 30 in den Entscheidungslauf vorzustossen. Wenn alle Verbleibenden schneller fahren als der Slowene, wird er 30. Noesig kann er nämlich nicht vom Thron stossen.
Entry Type
Massimiliano BlardoneSchlusszeit
Blardone war im ersten Lauf exakt gleich schnell wie Noesig. Im zweiten Lauf liegt er oben vorne, da wo's wichtig ist – im Ziel – allerdings weit zurück. 0,66 Sekunden Rückstand und Platz 2.
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Christoph NoesigSchlusszeit
Gerade noch so die Qualifikation für den zweiten Lauf geschafft, löst Noesig die Aufgabe im Entscheidungs-Durchgang ohne grössere Fehler. Im Ziel braucht er für den Kurs sieben Sekunden weniger als im ersten Lauf. Woow
Los geht's
Christoph Noesig eröffnet den zweiten Lauf!
Aussichten 2. Lauf
In gut fünf Minuten beginnt in Garmisch der Entscheidungslauf des Riesenslaloms. Sollte sich der Führende Marcel Hirscher keinen groben Fehler leisten, wird er sich die 100 Punkte krallen. Dahinter kann noch einiges passieren. Von Ted Ligety darf eine Reaktion erwartet werden. Der Amerikaner erwischte keinen optimalen 1. Lauf und liegt bei Halbzeit nur auf Rang 8. Fraglich ist auch, ob Benjamin Reich seinen starken ersten Lauf noch einmal in den Schnee zaubern kann. Es wäre endlich wieder einmal eine Top-Klassierung für den Oldie. Der letzte Podestplatz datiert vom 8. März 2014, beim Riesenslalom von Kranskja Gora. Eine gute Ausgangslage hat sich auch Carlo Janka verschafft. Der Iceman liegt in Lauerstellung auf dem 9. Platz. Vielleicht geht sogar noch was nach vorne. Gino Caviezel startet als Zehnter in den zweiten Lauf, nachdem er im ersten 22 wurde. Der dritte Schweizer im Entscheidungslauf ist Manuel Pleisch, der im ersten Durchgang 23 wurde.
Fazit 1. Lauf
So, wir sind inzwischen bei der Nummer 30 angekommen. Schon bei der Nummer 5 war klar, wer diesen ersten Lauf gewinnen wird. Nein, nicht Filip Zubcic mit Startnummer 30. Der Koroate scheidet aus. Es ist Marcel Hirscher, der den ersten Durchgang von A bis Z dominiert. Der Zweite Benjamin Reich liegt – gut hinsehen – 1,99 Sekunden hinter dem Führenden im Gesamt-Weltcup. Pinturault als Dritter weist bereits 2,15 Sekunden Defizit aus. Zwei Schweizer haben den Kurs bereits absolviert. Carlo Janka holt das beste aus seinen (Riesenslalom-) Möglichkeiten raus und belegt momentan den neunten Platz. Gino Caviezel lief es mit der hohen Startnummer etwas weniger gut. Caviezel wird die Quali für den zweiten Lauf aber wohl schaffen als momentan 22. Die Entscheidung startet um 13:30 Uhr, sofern das Wetter weiterhin mitmacht. Bitte.
Klassement
von Merengue
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Massimiliano BlardoneSchlusszeit
Uiuiui. Da gab es schon bessere Zeiten für Massimiliano Blardone. Einst gehörte er zu den grossen Riesenslalom-Fahrern, heute definitiv nicht mehr. Platz 23.
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Cyprien RichardSchlusszeit
Wieder einmal ein Franzose. Nach kann 19 Sekunden Fahrt hat er schon über eine Sekunde Rückstand. Richard kämpft sich regelrecht durch die Tore, als wäre er gerade bei der 43 Rumpfbeuge und müsste noch bis 50 weitermachen. Die Erlösung wird gedämpft durch den riesigen Rückstand von fast fünf Sekunden.
Andre Myhrer
Die Silbermedaille für die Ausfälle ist ebenfalls vergeben, an Andre Myhrer. Der Slalom-Spezialist möchte sich in Zukunft auch in den Riesenslaloms zeigen. Ich nehme aber an, dass er damit nicht die Ausfälle meinte. Nächstes Mal klappt's bestimmt besser.
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Manfred MoelggSchlusszeit
Die Italiener machen gleich weiter. Manfred Moelgg ist schon gefühlte 30 Jahre im Weltcup mit dabei. Zweimal konnte er schon zuoberst auf dem Podest stehen. Allerdings im Slalom. Heute schafft er es, über fünf Sekunden auf die Überzeit von Hirscher zu verlieren.
Giovanni Borsotti
Noch ein Preis: Jener des ersten Ausfalls. Er geht an den Italiener Giovanni Borsotti. Der Name ist den Preis auf jeden Fall wert.
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Gino CaviezelSchlusszeit
Was soll ich nur sagen. Vielleicht geht es einfach nicht mehr besser. Die beiden Fahrer vor Caviezel übernahmen jeweils die rote Laterne. Immerhin kann Caviezel dieser Schmach ausweichen. Mit 4,11 Sekunden Rückstand belegt er den 20. Rang.
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Gino CaviezelZwischenzeit
Jetzt aber Gino Caviezel. Der Rückstand bei der ersten Zwischenzeit: 1,39 Sekunden. Und das nach 19 Sekunden ...
Entry Type
Steve MissilierSchlusszeit
Die Schneeverhältnisse ändern sich von Tor zu Tor. Damit klar kommen die Wenigsten. Oder man betrachtet es einfach aus einer anderen Perspektive: Hirscher ist im Riesenslalom einfach ein Hirsch. Basta. Von Missilier kann man das nicht gerade behaupten. Er übernimmt den letzten Platz.
Entry Type
Christoph NoesigSchlusszeit
Auch Noesig, der in den Trainings meisten mit den Besten mehr oder weniger mithalten kann, verliert sehr, sehr viel Zeit auf Hirscher. So viel Zeit, wie bisher gar niemand. Damit gibt Florian Eisath die rote Laterne weiter an Noesig.
Entry Type
Davide SimoncelliSchlusszeit
Vorne wird sich kaum noch etwas tun in diesem ersten Lauf, also warten wir auf den zweiten Schweizer. Es ist dies mit der Nummer 24 Gino Caviezel. Vor ihm kommen aber noch einige Fahrer. Simoncelli ist einer von ihnen. 3,75 Sekunden Rückstand.
Entry Type
Stefan LuitzSchlusszeit
Der 22-jährige Deutsche kann seine Ambitionen heute nicht erfüllen. Nur Zwischenrang 18 für Luitz.
Entry Type
Mathieu FaivreSchlusszeit
Die Hoffnungen der Franzosen lasten ohne Zweifel auf den Schultern von Alexis Pinturault. Weder Fanara (momentan 12.) noch Faivre, der sich auf dem 16. Platz klassiert, haben keine Chance mehr auf's Podest. Ich spreche hier absichtlich schon von Podest, denn der Sieg ist weg. Weit weg.
Entry Type
Philipp SchoerghoferSchlusszeit
Kaum ein Fahrer schafft es nun mehr unter die Drei-Sekunden-Rückstand-Marke. Haha, ein Neologismus. Schoerghofer fehlt gar noch eine Sekunde mehr auf Hirscher, nämlich vier. Ob das überhaupt reicht, um im zweiten Lauf nochmals zu fahren?
Entry Type
Florian EisathSchlusszeit
Von einem italienischen Namen hat Florian Eisath nicht viel. Ist ja auch ein Tiroler ... wie Innerhofer und Co. Im Ziel winkt er seinen Fans zu und schüttelt den Kopf. Warum auch, er hat ja gerade die schlechteste Fahrt von allen gezeigt und liegt auf dem 17. und letzten Platz.
Entry Type
Kjetil JansrudSchlusszeit
Jetzt aber Jansrud. Für ihn geht es heute um möglichst viele Punkte im Kampf um den Gesamt-Weltcup. Nach drei Zwischenzeiten liegt Jansrud auf Platz 12. Im Ziel sind es genau drei Sekunden Rückstand und Platz 11. Das ist sehr gut für Jansrud.
Entry Type
Henrik KristoffersenSchlusszeit
Der nächste Norweger folgt sogleich. Der junge Kristoffersen hat bereits zwei Weltcup-Rennen für sich entscheiden können. Heute kommt - wie für den Rest der Fahrer - kein weiterer Sieg dazu. Ausser Marcel Hirscher stürzt im zweiten Lauf. Allerdings dürfte er bei diesem Vorsprung schon fast im Schleppmodus fahren. Auch der Slalom-Spezialist Kristoffersen verliert über drei Sekunden.
Hirscher verblüfft alle – inklusive sich selber
von Tobias Wüst
Der führende Österreicher kann sich seine unglaubliche Fahrt wohl auch nicht ganz erklären.

Entry Type
Leif Kristian HaugenSchlusszeit
Endlich auch ein Norweger. Noch nicht Jansrud, aber immerhin Haugen, der im Riesenslalom sowieso stärker einzuschätzen ist als sein Landsmann. Haugen verliert aber über drei Sekunden auf die Bestzeit. Sind das die Verhältnisse? Womöglich. Platz 12 für Haugen.
Entry Type
Roberto NaniSchlusszeit
Der Regen in Garmisch hat in den letzten Minuten deutlich zugelegt. Weil es sich um Schneeregen handelt, wird die Piste wohl ziemlich stark davon beeinträchtigt. Ich bin jetzt nicht der Experte für Pistenverhältnisse, aber das spielt bei dieser Konstellation momentan kaum eine Rolle. Hirscher ist einfach zwei Klassen besser als der Zweitbeste und drei Klassen besser als alle danach.
Ps: Roberto Nani fährt fehlerlos und schiebt sich auch vor Janka, der nun Neunter ist.
Entry Type
Matts OlssonSchlusszeit
Der Schwede ist gar noch ein wenig weniger weit weg von Marcel Hirscher. Olsson klassiert sich auf Platz 6.
Entry Type
Carlo JankaSchlusszeit
Und genau so ist es, doch Janka schafft es, den Rückstand unter drei Sekunden zu halten. Platz sieben im Zwischenklassement. Das war für Janka-Verhältnisse in einem Riesenslalom absolut in Ordnung.
Entry Type
Carlo JankaZwischenzeit
Meine Güte. Schon bei der ersten Zwischenzeit hat Janka neun Zehntel Rückstand auf Hirscher. Das geht ja noch, wenn man die Schlusszeiten der anderen als Vergleich nimmt. Aber logischerweise verliert auch der Bündner in der Folge noch viel Zeit.
Entry Type
Marcus SandellSchlusszeit
Sandell ist zwar schneller als Jitloff, aber langsamer als der Rest der bisher Gestarteten. Rang 8.
Entry Type
Tim JitloffSchlusszeit
Die besten Riesenslalomfahrer sind bereits unten, die Abstände vom Besten zu den Nächstbesten enorm. Jetzt stell dir vor, wie gross die Abstände jetzt werden, wenn nur noch die Fahrer aus der zweiten Reihe folgen. Über vier Sekunden Rückstand für Jitloff.
Entry Type
Thomas FanaraSchlusszeit
Gleich drei Sekunden verliert Thomas Fanara. Der Franzose mit einer unruhigen Fahrt. Das wird schwierig im zweiten Durchgang.
Entry Type
Ted LigetySchlusszeit
Wie gut die Fahrt von Hirscher war, wird erst jetzt richtig fassbar. Ted Ligety, kein geringerer als der Riesenslalom-Weltmeister der letzten drei WM's, verliert sage und schreibe 2,84 Sekunden auf den österreichischen Dominator. Mir fehlen die Worte.
Entry Type
Alexis PinturaultSchlusszeit
Der dritte von Beaver Creek fährt auch heute schnell. Aber nie und nimmer so schnell wie Marcel Hirscher, der seine Konkurrenz in diesem ersten Lauf regelrecht deklassiert. Pinturaul verliert 2,15 Sekunden. Das reicht für Platz 3. Gester im Super-G der Männer wäre dies etwa der 40. Platz gewesen.
Entry Type
Marcel HirscherSchlusszeit
Unfassbar, wie ist das nur möglich. Das sind schon beinahe Roger Federer-Verhältnisse im Skifahren! Der Vorsprung von Hirscher auf Benjamin Reich nimmt immer stärker zu. Im Ziel liegt Hirscher fast zwei Sekunden vor Reich. ZWEI Sekunden!
Entry Type
Marcel HirscherZwischenzeit
Unfassbar, wie sicher Hirscher auf den Skiern steht. Nach zwei Zwischenzeiten liegt Hirscher sage und schreibe eineinhalb Sekunden vorne.
Entry Type
Benjamin ReichSchlusszeit
Was für ein Auftritt von Beni Reich. Der Oldie schlägt im ersten Lauf gleich beide Deutsche und setzt sich vorerst an die Spitze. 19 Hundertstel Vorsprung.
Entry Type
Fritz DopferSchlusszeit
Die Deutschen haben sich für ihr Heimrennen natürlich sehr viel vorgenommen. Dopfer im oberen Teil genau gleich schnell wie sein Teamkollege. Im Mittelteil verliert Dopfer etwas Zeit, doch im letzten Abschnitt holt er diese wieder auf, sodass die beiden Deutschen ziemlich genau gleich schnell unterwegs waren. Dopfer zwei Hundertstel vor Neureuther.
Entry Type
Felix NeureutherSchlusszeit
Viele lange Kurven prägen den Kurs dieses Riesenslaloms. Die Techniker unter den Fahrern wird es freuen. Neureuther sollte dies eigentlich liegen. Seine Schlusszeit: 1:25,48. Lange müssen wir nicht warten um zu wissen, wie gut diese Fahrt war.
Gleich geht's los
Es schneit zwar leicht und die Sichtverhältnisse sind bestimmt nicht optimal, aber dies scheint die Organisatoren nicht davon abzuhalten, diesen Riesenslalom durchzuführen. Felix Neureuther wird den Anfang machen. Wie immer im Riesenslalom geht es gleich los mit den Besten. Auf Neureuther folgt der nächtste Trumpf der Deutsche, Fritz Dopfer. Hirscher dann mit der Nummer 4. Wir sind gespannt.
Es sieht gut ausVor dem Rennen
Die Fis meldet, dass die ersten Vorfahrer die Piste gerade am testen sind. Es scheint, als könnte das Rennen tatsächlich ohne Verspätung durchgeführt werden ... Update folgt.
Hannes Reichelt
von Jonatan Schäfer
Nach dem mässigen Auftakt in die Weltcupsaison und der enttäuschenden WM kommen die österreichischen Abfahrer immer besser Fahrt und können auf zwei Dreifachsiege in Serie zurückblicken. Massgeblich an diesen Erfolgen ist einer, der lange im Schatten seiner grossen Mitstreiter stand: Hannes Reichelt. Er gewann diese Saison bereits drei Weltcuprennen, dazu noch WM-Gold im Super-G. Im Interview gibt er Auskunft über seine Person, seine Ziele oder die Stimmung im Starthaus.
Hannes Reichelt of Austria reacts in the finish area after his run during the men's Alpine Skiing World Cup downhill race in Garmisch-Partenkirchen February 28, 2015.         REUTERS/Michaela Rehle (GERMANY  - Tags: SPORT SKIING)
Die SchweizerVor dem Rennen
Die Hoffnungen auf einen Schweizer-Exploit bei einem Riesenslalom sind etwa so gross wie jene von Schalke 04, dass sie irgendwann wieder einmal die Meisterschale in den Händen halten können (zuletzt 1958). Gering. Und immer, wenn die Schweiz kein wirkliches Eisen im Feuer hat, ist Carlo Janka die grösste Hoffnung, weil er einfach der stärkste Allrounder im Schweizer Team ist. Der Bündner startet als 10. Gino Caviezel (24) konnte bisher 74 Punkte in Riesenslaloms einfahren. Weitere sollen heute dazukommen. Die weiteren Schweizer: Elia Zurbriggen (38), Manuel Pleisch (39), Justin Murisier (42) und Thomas Tumler (43).
Ps: Das meinte ich mit Schalke und so.
Nicht die feine Art
von Jonatan Schäfer
Während bei den Österreichern nach ihrem Dreifachsieg in der verkürzten Abfahrt natürlich Friede, Freude, Eierkuchen herrscht, blicken die Schweizer Abfahrer mit einer etwas anderen Gemütslage auf das «Drecksrennen» zurück. Die Stimmen von Défago, Janka & Co. kannst du hier nachlesen.
Die FavoritenVor dem Rennen
Den Topfavoriten auf den Sieg heute muss ich euch kaum weiter vorstellen. Er heisst Marcel Hirscher und führt sowohl die Riesenslalom- als auch die Gesamtweltcup-Wertung an. Weil es um jeden Punkt geht, startet auch der Speed-Spezialist Kjetil Jansrud zum Riesenslalom. Für den Norweger dürfte heute jeder gewonnene Punkt ein Segen sein, obschon es sehr schwierig wird für ihn, Hirscher vom Weltcup-Thron noch abzulösen. Neben Dominator Hirscher gehört auch Ted Ligety zu den heissesten Anwärtern auf den Sieg heute. Genau gleich wie Alexis Pinturault, der im WM-Riesenslalom hinter Ligety und Hirscher Bronze holte.
Kopf hoch ... und weiter geht's
von Merengue
Beat Feuz konnte gestern bei der verkürzten Abfahrt in Garmisch einen womöglich schlimmen Sturz nur knapp verhindern (siehe Gif). Nur schon dass der Schweizer heil im Ziel angekommen ist, war ein Sieg. Die Fahrt war nach diesem Fehler natürlich gelaufen, doch wie Feuz so schön sagt: «Shit happens». Für Feuz kommt die nächste Chance schon nächste Woche in Kranskja Gora.
Animiertes GIFGIF abspielen
Hirscher könnte den Sack heute zumachenVor dem Rennen
Nach dem heutigen Riesenslalom in Garmisch finden noch zwei weitere statt bis zum Ende der Saison. Je einer in Kranskja Gora und beim Saisonfinale in Meribel. Der Vorsprung von Marcel Hirscher auf Ted Ligety in der Riesenslalom-Wertung beträgt momentan 138 Punkte. Sollte dieser Abstand nach dem heutigen Rennen 200 Punkte oder mehr betragen, hätte Hirscher die kleine Kristallkugel auf sicher. Doch diese Hypothese wird wohl kaum eine Rolle spielen, denn Hirscher wirkt momentan sehr gefestigt. Er ist nicht nur mein Favorit auf die Riesenslalom-Wertung, sondern auch auf den Gesamt-Weltcup.
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