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Liebesbrief an Anna Fenninger: «Liebe Anna, komm doch zu uns. Wir werden dir die Welt zu Füssen legen»

Anna Fenninger liegt im Clinch mit dem österreichischen Skiverband und droht mit einem Abgang. Wir hätten da eine Idee, wem sich die Olympiasiegerin, dreifache Weltmeisterin und zweifache Gesamtweltcupsiegerin anschliessen könnte.



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Die besten Social-Media-Bilder von Anna Fenninger
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Liebe Anna, mit Bestürzung mit versteckter Freude habe ich von deinem Knatsch mit dem ÖSV gehört. Der Verband hat dich aufgefordert, dich von deinem deutscher Manager Klaus Kärcher zu trennen, weil er vor allem im Marketingbereich zu viel Einfluss auf dich nimmt. Du hast gedroht, dass du eher deine Karriere beim ÖSV mit sofortiger Wirkung beenden wirst, als diesem Wunsch zu entsprechen.

Recht so, Anna! Trenn dich vom ÖSV, von den kontrollwütigen Ignoranten. Du bist Olympiasiegerin im Super-G, dreifache Weltmeisterin und zweimal hast du zuletzt den Gesamtweltcup gewonnen. Und auch neben der Skipiste hast du deine Vorzüge. Deine grazile Erscheinung, dein sonniges Gemüt, deine Liebe zu Tieren und deine bodenständige Art: Du bist die Beste! Jeder Verband der Welt würde dich sofort aufnehmen. 

epa04644295 Anna Fenninger of Austria reacts in finish line area during the Women's Alpine Super G race of the Alpine Skiing World Cup in Bansko, Bulgaria, 02 March 2015.  EPA/GEORGI LICOVSKI

Mit einem solchen Gesicht wollen wir dich nicht mehr sehen: Komm doch zu uns! Bild: GEORGI LICOVSKI/EPA/KEYSTONE

Doch – so glaube ich – nur einer passt perfekt zu dir. Nämlich Swiss Ski. Lass mich ein paar Punkte aufführen, um dir das genauer zu erklären:

epa04580707 Lara Gut of Switzerland, winner, left, celebrates with Anna Fenninger, 2nd place, of Austria, during the winner ceremony after the women's downhill race of the FIS Alpine Ski World Cup Season in St. Moritz, Switzerland, 24 January 2015.  EPA/PETER SCHNEIDER

Lara und du: Ein Herz und seine Seele. Bild: EPA/KEYSTONE

Switzerland's Patrick Kueng smiles after winning an alpine ski, men's World Cup downhill, in Wengen, Switzerland, Saturday, Jan. 18, 2014. Patrick Kueng gave his home Swiss fans a lot to cheer about by winning the shortened Lauberhorn downhill Saturday. Kueng clocked 1 minute, 32.66 seconds down a course that had more than a minute of racing and signature features cut off due to strong winds, to earn his second World Cup victory, and first in downhill. (AP Photo/Giovanni Auletta)

Ist doch auch ein fescher Kerl, unser Patrick ... Bild: Giovanni Auletta/AP/KEYSTONE

Tja, liebe Anna, wer soll nun dein Herzblatt sein? Ist es Kandidat A, der ÖSV, bei dem du zwar gross geworden bist, der dich mit seiner Kontrollsucht aber zur Weissglut treibt? Oder ist es Kandidat B, der Exotenstaat, bei dem du zwar völlige Freiheiten geniesst, du aber alle Last auf deinen eigenen Schultern tragen musst? Oder entscheidest du dich für Kandidat C, für Swiss Ski und seine Fans, für die du sofort die Nummer 1 wärst, die «Gold-Anna», der Star am bewölkten Sternenhimmel?

So schwierig kann's nicht sein, liebe Anna! Deshalb habe ich für dich das Kreuzchen schon gesetzt. Einfach ausschneiden, eure österreichische Roger-Federer-Briefmarke draufkleben und an unseren (Urs) Lehmann schicken. Adresse: «Abfahrtsweltmeister 1993, Schweiz» sollte reichen.

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