Sport
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epa06453676 Beat Feuz of Switzerland (L) and Vincent Kriechmayr of Austria (R) react in the finish area during the Men's Super G race of the FIS Alpine Skiing World Cup event in Kitzbuehel, Austria, 19 January 2018.  EPA/LISI NIESNER

Österreich oder die Schweiz – welche Skination jubelt in Zukunft mehr? Bild: EPA/EPA

Sorry, liebe Schweizer! Aber Österreich bleibt auch ohne Hirscher die bessere Skination

Zumindest vermutlich. Wir haben uns das mal angeschaut.



Marcel Hirscher wird sich nächstes Jahr nicht mehr wettkampfmässig die Rennpisten dieser Welt herunterstürzen. Der österreichische Überflieger hat gestern Abend seinen Rücktritt vom Spitzensport bekanntgegeben.

Das ist zwar verständlich, kaum einer hat mehr gewonnen als der 30-jährige Technikspezialist, – aber auch schade. Der Skizirkus verliert einen absoluten Ausnahmekönner, einen Athleten, der die Grenzen des Möglichen verschoben hat. Doch manch einem Schweizer Ski-Fan wird gestern Abend auch folgender Gedanke durch den Kopf geschlichen sein:

«Sind wir, jetzt wo Hirscher weg ist, endlich wieder die beste Skination der Welt?»

Nein, sind wir nicht. Zumindest nicht, wenn man nur auf die nackten Zahlen schaut. In den acht Jahren in Folge, in denen Hirscher jeweils grosse Kristallkugel für den Gesamtweltcup geholt hat, hätten uns unsere östlichen Nachbarn in der Nationenwertung auch ohne ihren grössten Star abgetrocknet.

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Infogram

Am nächsten kam das Swiss-Ski-Team den ÖSV-Athleten im Winter 2017/18. Damals fehlten «nur» 664 Punkte zum ersten Sieg in der Nationenwertung seit 30 Jahren. Am schlechtesten in der Ära Hirscher war aus Schweizer Sicht die Saison 2012/13, wo man mit über 8000 Punkten Rückstand auf Österreich nur auf Rang 7 landete.

Doch schauen wir uns doch mal an, wie das im kommenden Winter aussehen könnte – Disziplin für Disziplin.

Abfahrt

Frauen:

Totale Dominanz der Österreicherinnen! Mit Nicole Schmidhofer, Stephanie Venier und Ramona Siebenhofer beanspruchten drei ÖSV-Frauen die ersten Plätze des letztjährigen Abfahrtsweltcups für sich. Der Schweizerin Corinne Suter ging gegen Ende Saison der Knoten aber so richtig auf (WM-Silber in der Abfahrt, erste Weltcup-Podestplätze). Michelle Gisin sagt, sie sei nach ihrer Knieoperation stärker als je zuvor. Mit Lara Gut-Behrami verfügt die Schweiz zudem über eine weitere Fahrerin, bei der ein Podest immer drin liegt. Österreich hat aber mehr Punktefahrerinnen.

Männer:

Die Schweiz hat den amtierenden Weltcupsieger in der Person von Beat Feuz. Mauro Caviezel ist auch zum Podestfahrer gereift. Und Marco Odermatt ist das spannendste Skitalent der letzten Jahre, er dürfte immer noch besser werden. Doch auch hier punktet Österreich mit Klasse und Masse. Vincent Kriechmayr kann Feuz jederzeit herausfordern. Auch Max Franz, Otmar Striedinger, Matthias Mayer und Hannes Reichelt punkten regelmässig.

epa07433700 Downhill World Cup winner Beat Feuz (C) of Switzerland, second placed Italy's Dominik Paris (L) and third placed Austria's Vincent Kriechmayr (R) pose on the podium after the Men's Downhill race of the FIS Alpine Skiing World Cup finals in Soldeu-El Tarter, Andorra, 13 March 2019.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

Beat Feuz und Vincent Kriechmayer duellieren sich im Abfahrtsweltcup. Bild: EPA/EPA

Super-G

Frauen:

Die frühere Paradedisziplin von Lara Gut-Behrami war letzte Saison eine Schweizer Schwäche. Auch hier darf man gespannt sein, was Michelle Gisin nach ihrer Verletzung zeigt und wie sich Gut-Behrami diesen Winter präsentiert. Auch Wendy Holdener kann im Super-G punkten. Die Schweiz hat zwar insgesamt mehr Athletinnen unter den besten 25, Österreich dank Nicole Schmidhofer und Tamara Tippler aber absolute Spitzenfahrerinnen. Ebenfalls ein Faktor: Überfliegerin Mikaela Shiffrin «klaut» Athletinnen aus beiden Lagern hier schon viele Punkte.

Lara Gut-Behrami of Switzerland comments in an interview her promotion from fourth to third place in the finish area after the women's Downhill race of the FIS Alpine Ski World Cup season in Crans-Montana, Switzerland, Saturday, February 23, 2019. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Findet Lara Gut-Behrami ihre Form wieder? Bild: KEYSTONE

Männer:

Der Schweiz fehlt es im Super-G an der Breite. Letzten Winter haben nur Mauro Caviezel, Beat Feuz und Marco Odermatt den Sprung unter die besten 25 Fahrer geschafft. Österreich kann auf doppelt so viele regelmässige Punktefahrer zählen. Immerhin: Der beste Schweizer (Mauro Caviezel, 324 Punkte) ist fast gleich gut wie der beste Österreicher (Vincent Kriechmayr, 346 Punkte).

Riesenslalom

Frauen:

An Mikaela Shiffrin kommen die Schweizerinnen und die Österreicherinnen kaum vorbei. Wendy Holdener war die einzige Schweizerin, die letzte Saison mit der Spitze mithalten konnte. Auch bei den ÖSV-Frauen konnte sich niemand ganz vorne einreihen. Am besten gelang dies Stephanie Brunner, die dieser Jahr allerdings mit einem Kreuzbandriss ausfällt. Doch auch ohne Brunner ist Österreich mit Katharina Liensberger, Ricarda Haaser, Eva-Maria Brem oder der rekonvaleszenten Anna Veith breiter aufgestellt. Gespannt sein darf man aus Schweizer Sicht auf das Comeback von Riesentalent Mélanie Meillard.

Wir löchern unsere Ski-Cracks:

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Video: watson/Angelina Graf

Männer:

Durch Marcel Hirschers Rücktritt fallen dem österreichischen Team 680 Punkte aus der Wertung und sie haben keinen Fahrer, der as wirklich auffangen könnte. Der einzige Fahrer, der es neben Hirscher unter die besten 25 geschafft hat ist Manuel Feller (14, 170 Punkte). Die Schweiz hat mit Loïc Meillard und Marco Odermatt zwei starke, junge Athleten am Start, die noch besser werden. Auch Gino Caviezel oder Thomas Tumler punkten regelmässig.

Slalom

Frauen:

Wie im Riesenslalom dominiert auch hier Mikaela Shiffrin, die Schweizerinnen und Österreicherinnen müssen sich meist – wenn überhaupt mit zweiten oder dritten Plätzen begnügen. Es ist Wendy Holdeners, der besten Schweizer Punktegarantin, stärkste Disziplin. Michelle Gisin, Mélanie Meillard und Aline Danioth darf man auch starke Resultate zutrauen. Doch auch Österreich mit Bernadette Schild und der Armee von Katharinas (Truppe, Liensberger, Gallhuber und Huber) ist im Slalom stark.

Wendy Holdener, of Switzerland, competes during the second run of an alpine skiing women's World Cup slalom in Killington, Vt., Sunday, Nov. 27, 2016. Holdener finished third. (AP Photo/Charles Krupa)

Wendy Holdener war in den letzten Jahren die fleissigste Schweizer Punktesammlerin. Bild: AP/AP

Männer:

Ohne Marcel Hirscher fallen Österreich hier aus dem letzten Jahr 786 Punkte weg. Mit Marco Schwarz und Manuel Feller haben sie aber immer noch zwei Fahrer, die stets für ein Podest gut sind. Die hat aber auch die Schweiz in Daniel Yule und Ramon Zenhäusern. Grundsätzlich ist es auch im Slalom so, dass Österreich einfach etwas breiter aufgestellt ist.

Parallel-Events

Erstmals erhalten die Parallel-Events ihre eigene Weltcup-Wertung, je drei Events finden bei den Männern und den Frauen statt. Das ist gut für die Schweiz, hat sie doch mit Wendy Holdener und Ramon Zenhäusern zwei ausgewiesene Parallel-Spezialisten. Aber Achtung: Die Österreicher Marco Schwarz und Michael Matt können diese Disziplin auch.

epa07381264 Ramon Zenhaeusern of Switzerland in action  during the FIS Alpine Skiing World Cup - Men's Parallel Slalom City Event in Hammarbybacken in Stockholm, Sweden, 19 February 2019.  EPA/Christine Olsson  SWEDEN OUT

Ramon Zenhäusern ist ein absoluter Parallel-Spezialist. Bild: EPA/TT NEWS AGENCY

Kombination

Entgegen den Erwartungen bleibt die Alpine Kombination weiterhin im Weltcup-Kalender. Insgesamt gibt es sieben Rennen – drei bei den Männern, vier bei den Frauen. Auch das ist eine gute Nachricht für die Schweiz, ist sie doch seit je her eine gute Kombi-Nation.

Wendy Holdener ist zweifache Weltmeisterin in dieser Disziplin, Michelle Gisin ist amtierende Olympiasiegerin. Bei den Männern fährt Mauro Caviezel regelmässig in die vorderen Ränge. Österreich hat dank Marco Schwarz auch einen starken Alleskönner. Bei den Frauen ist die Lage etwas unklarer. Nach dem Ausfall von Stephanie Brunner dürfte Ricarda Haaser einer der grössten Trümpfe sein.

Fazit

Es bestätigt sich die zu Beginn aufgestellte These, dass die Schweiz nach dem Rücktritt von Marcel Hirscher nicht plötzlich besser ist als Österreich. Allerdings dürfte das Rennen in der Nationenwertung etwas enger werden als auch schon.

Am Ende hängt immer noch sehr viel davon ab, wie die beiden grössen Ski-Nationen vom Verletzungspech verschont bleiben. Grundsätzlich hat die Schweiz in beinahe jeder Disziplin Athleten, die aufs Podest fahren und so viele Punkte holen können. Ähnliches gilt auch für Österreich. Die ÖSV-Truppe überzeugt vor allem durch eine extreme Kaderbreite. Unsere Nachbarn haben derart viele Athleten, die regelmässig punkten, dass es erneut sehr schwer werden wird, an ihnen vorbei zu kommen.

Umfrage

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  • Österreich53%
  • Die Schweiz38%
  • Ein anderes Land8%

Die einzigartige Karriere von Skirennfahrer Marcel Hirscher

So schlecht lief mein erstes Mal Ski fahren in der Schweiz

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Walser 05.09.2019 16:22
    Highlight Highlight Sicher ist Ö besser im Skisport. Auch ohne Hirscher. Kein halbwegs normaler Mensch bezweifelt das. Die CH müsste halt mehr investieren. Auch Geld. Ich mags den Ösis gönnen.
    • Beggride 05.09.2019 16:34
      Highlight Highlight Naja, wenn man bedenkt, in wie vielen anderen Sportarten (Fussball, Tennis, Eishockey, Curling, Bike etc) wir besser sind, merkt man einfach, dass sich die Ösis halt vollkommen dem Skifahren verschworen haben...
    • Beggride 06.09.2019 17:07
      Highlight Highlight @bruzz
      Ich weiss, das sind nur Momentaufnahmen, dennoch: Wir sind seit mehreren Winterolympiaden stets vor unseren Nachbarn klassiert gewesen...
  • joevanbeeck 05.09.2019 16:11
    Highlight Highlight Weltweit gesehen ist der Skisport eine Randsportart und so gesehen freue ich mich das Österreich neben dem Fingerhakeln und Sackhüpfen auch etwas reisst.
  • danilo87 05.09.2019 15:33
    Highlight Highlight Ah was?
    Benutzer Bild
    • Das ist lustig, weil ... 05.09.2019 16:00
      Highlight Highlight ... der User mit dem wikipedia-Screenshot aufzeigt, dass Österreich in den letzten Jahrzehnten die Skiwelt klar dominiert hat. Sein Kommentar "Ah was?" zeigt ironisch auf, dass die Dominanz der Österreicher erdrückend war und vermutlich auch bleiben wird.
  • Leckerbissen 05.09.2019 15:14
    Highlight Highlight Ist für mich ok. Solange wir im Tennis, Fussball und Eishockey die Nase vorn haben mache ich mir keine Sorgen.
    • ChillDaHood 05.09.2019 15:42
      Highlight Highlight Öhm, Fussball - warts ab...
    • Olmabrotwurst vs. Schüblig 05.09.2019 16:27
      Highlight Highlight Snowboarden, Badminton und Leichtatlethik curling. ^^
    • Glenn Quagmire 05.09.2019 18:26
      Highlight Highlight Segeln! Wie viele America‘s Cups haben die Ösis? 🤪
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«Definitiv über dem Limit» – mit dieser Wahnsinns-Fahrt holt Odermatt den 1. Weltcupsieg

Marco Odermatt verblüfft weiter. Der 22-jährige Nidwaldner riskiert viel und gewinnt sensationell den Super-G in Beaver Creek – sein erster Weltcupsieg im 41. Rennen. Mauro Caviezel wird Fünfter.

Marco Odermatts Fahrt war wild und angriffig, aber keineswegs perfekt. Als «definitiv über dem Limit» bezeichnete sie auch der mit der Nummer 2 gestartete Youngster selbst im SRF-Interview, als erst zehn Fahrer im Ziel waren. «Aber irgendwie ging es doch gut. Ich habe schon gemerkt, dass wenn man so am Limit fährt, es wohl nicht ganz langsam ist.» Auch das Zittern in der Leaderbox fand Odermatt nicht als unangenehm, schliesslich «gibt es keinen schöneren Ort, ein Rennen zu verfolgen».

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