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06.12.2014; Lillehammer; Ski nordisch - Lillehammer 2014 - Skispringen; Simon Ammann (SUI) auf dem Skilift
(Marco Felgenhauer/NordicFocus/freshfocus)

Ammann vor dem Einsatz entspannt. Bild: Marco Felgenhauer/freshfocus

Landung verpatzt

Ammann trotz weitestem Sprung nur Fünfter

Simon Ammann springt am Sonntag in Lillehammer auf Platz 5. Mit 142 m zeigt er den weitesten Sprung, vergibt den Podestplatz aber mit der Landung.



Ammann jubelte nach dem Sprung. Nach der Tagesbestweite glaubt er wohl, soeben die Führung übernommen zu haben. Als der Computer Rang 5 aufleuchten liess, stutzte der Toggenburger. 

Wegen der günstigen Winde und den schlechten Haltungsnoten für die Landung gingen ihm genau jene Punkte verloren, die ihn noch auf Rang 5 zurückfallen liessen. Der Rückstand auf Roman Koudelka (Tsch) betrug 6,9 Punkte, jener auf Rang 2 bloss deren 2,9.

06.12.2014; Lillehammer; Ski nordisch - Lillehammer 2014 - Skispringen; Simon Ammann (SUI)
(Marco Felgenhauer/NordicFocus/freshfocus)

Die Weite stimmte beim Schweizer. Bild: Marco Felgenhauer/freshfocus

Nur ein Durchgang

Die Jury entschied nach kurzer Diskussion, den ersten Durchgang als Schlussresultat zu werten. Der Wettkampf musste windbedingt immer und immer wieder unterbrochen werden. 

Die Besten hatten diesmal das Glück auf ihrer Seite. Sie durften bei Aufwind über den Bakken, der Wettkampf hatte noch mit Rückenwind begonnen. 

epa04500874 Czech ski jumper Roman Koudelka reacts during the Men's individual competition at the Ski Jumping World Cup season opener in Klingenthal, Germany, 23 November 2014.  EPA/ARNO BURGI

Koudelka übernimmt Führung im Gesamtweltcup. Bild: EPA/DPA

Der Tscheche Koudelka feierte nach dem Saisonauftakt in Klingenthal seinen zweiten Weltcupsieg und löste somit Ammann als Leader im Gesamtweltcup ab. Peter Prevc (Sln), Michael Hayböck (Ö) und Severin Freund (De) schoben sich im Tagesklassement auch noch vor Ammann. 

Vortagessieger Gregor Schlierenzauer musste sich diesmal mit Rang 13 begnügen, der Romand Killian Peier holte als 30. noch einen Weltcup-Punkt. Gregor Deschwanden musste mit Platz 46 vorlieb nehmen. Der Luzerner zeigte bei schlechten Bedingungen einen schlechten Sprung. (si/syl)

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