Sport
Sport kompakt

Massensturz führt zu Chaos – Leader Matthews profitiert

Giro d'Italia

Massensturz führt zu Chaos – Leader Matthews profitiert

15.05.2014, 17:5615.05.2014, 18:10

In souveräner Art und Weise gewinnt der australische Leader Michael Matthews die sechste Giro-Etappe von Sassano nach Montecassino in einem Viererspurt vor Tim Wellens (Be) und Landsmann Cadel Evans.

Animiertes GIFGIF abspielen
Die Zielankunft in Montecassino.Gif: Youtube/Алексей Петров

Vier Ausreisser mit Andrea Fedi, Marco Bendiera, Edoardo Zardini und Rodolfo Andres Torres, die schon nach elf Kilometern ausgerissen waren und einen Maximalvorsprung von 14 Minuten herausgefahren haben, wurden wenige Kilometer vor dem 8,7 km langen Schlussaufstieg nach Montecassino wieder eingeholt.

Kurz darauf ereignete sich ein Massensturz, in den mehr als ein Dutzend Fahrer verwickelt waren. Am schlimmsten scheint es Giampaolo Caruso erwischt zu haben, der minutenlang am Boden liegend behandelt werden musste.

Der Massensturz kurz vor einem Kreisel.Video: Youtube/Benni Heal

Sechs Fahrer nutzten die Verwirrung und setzten sich im Aufstieg entscheidend ab. Darunter der australische Leader Michael Matthews und dessen Landsmann Cadel Evans, der vom seinem BMC-Teamkollegen Steve Morabito bis drei Kilometer vor dem Ziel tatkräftig unterstützt wurde. Der Schweizer verbesserte sich mit Etappenrang sechs auf den vierten Gesamtrang mit 1:25 Minuten Rückstand.

Vier Fahrer spurteten schliessen um den Etappensieg, den sich der Träger des Maglia rosa vor dem Belgier Tim Wellens holte. Im Gesamtklassement liegt der Etappendritte Evans nun 21 Sekunden hinter seinem Landsmann, die übrige Konkurrenz um den Gesamtsieg verlor 49 und mehr Sekunden. (pre/si)

Giro d'Italia, 6. Etappe
1. Michael Matthews (Au)
2. Tim Wellens (Be) gl. Zeit
3. Cadel Evans (Au) gl. Zeit
6. Steve Morabito (Sz) + 0:23
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Wieder fehlt wenig: Wie Aarau von den «Unabsteigbaren» zu den «Unaufsteigbaren» wurde
Aarau verliert das Barrage-Rückspiel auswärts beim Grasshopper Club Zürich und verpasst den Aufstieg in die Super League. Wie so oft, wenn die Aargauer der Super League in den letzten Jahren ganz nah waren, kam es zu sehr viel Drama.
29 Jahre hielt sich der FC Aarau ab dem Jahr 1981 in der Super League. Immer wieder hielt sich der FCA spektakulär in der höchsten Schweizer Spielklasse und konnte den Abstieg stets verhindern, so erhielt Aarau auch die ehrenvolle Bezeichnung: «Die Unabsteigbaren». Erst in der Saison 2009/10 konnte der Gang in die Challenge League nicht mehr verhindert werden. Drei Jahre später gelang zwar wieder die Rückkehr in die höchste Schweizer Liga, der Verein stieg 2015 aber wieder ab. Seither steckt Aarau in der Challenge League fest – dies, obwohl es dem Aufstieg mehr als nur einmal ganz, ganz nah war. Wir blicken auf die letzten elf Jahre zurück und darauf, wie aus den «Unabsteigbaren» die «Unaufsteigbaren» wurden.
Zur Story