Sport
Sport kompakt

Murray sorgt für sensationelle Premiere: Er stellt Amélie Mauresmo als Trainerin ein

Da sind wir sprachlos

Murray sorgt für sensationelle Premiere: Er stellt Amélie Mauresmo als Trainerin ein

08.06.2014, 14:0908.06.2014, 15:35
Amélie Mauresmo: Hier noch im Fedcup mit Frankreich gegen die Schweiz, jetzt dann mit Andy Murray in Wimbledon.
Amélie Mauresmo: Hier noch im Fedcup mit Frankreich gegen die Schweiz, jetzt dann mit Andy Murray in Wimbledon.Bild: Andy Mueller/freshfocus

Künftig wird erstmals ein Tennisprofi von Weltformat von einer Frau trainiert. Der Schotte Andy Murray, Nummer 5 der Weltrangliste, gab auf seiner Homepage bekannt, dass er sich bereits in der anstehenden Rasensaison von der Französin Amélie Mauresmo trainieren lassen werde. Im März hatte sich Murray von Ivan Lendl getrennt, der sich wieder mehr Zeit für persönliche Projekte nehmen wollte.

«Ich bin begeistert über die Möglichkeiten, die sich aus dieser Partnerschaft ergeben», liess sich Murray zu dieser überraschenden, ja fast sensationellen Verpflichtung vernehmen. «Amélie ist jemand, den ich immer bewundert habe.» 

«Andy hat mich vor ein paar Wochen kontaktiert, und wir haben gute Gespräche geführt», verriet Mauresmo am Pfingstsonntag in Paris. Vorerst hätten sie ihre Zusammenarbeit für die Rasen-Saison fixiert, danach werde man weitersehen. «Das ist eine grosse Herausforderung», sagte die Französin. Der Aspekt, dass sie eine Frau sei, spiele für sie keine Rolle. «Das ist für euch Journalisten eine grosse Geschichte, nicht für mich», betonte sie. «Es ist aber vielleicht so, dass er etwas Anderes, Neues, suchte. Und seine Mutter hatte ja viel Einfluss auf seine Tennis-Ausbildung.»

Mauresmo ist ehemalige Weltnummer 1 und gewann zwei Grand-Slam-Titel. Ende 2009 hatte die heute 34-jährige nach einer recht erfolgreichen Karriere den Rücktritt vom Spitzensport erklärt. Aktuell trainiert sie das französische Fedcup-Team. Marion Bartoli half Mauresmo 2013 zum Titel in Wimbledon. (si/fox)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
SCRJ-Sportchef Cadonau: «Ein Signal für andere Topspieler: Wir bauen hier etwas auf»
Die Erfolgsgeschichte am Obersee setzt sich auch nach dem Abgang von Janick Steinmann als Sportchef fort. Nachfolger Claudio Cadonau spricht im «Roost Röthlisberger – Hockey Talk» über seine neue Aufgabe und wie er die SC Rapperswil-Jona Lakers weiter voranbringen möchte.
Das Risiko scheut Claudio Cadonau nicht. Sonst wäre der 37-Jährige nicht direkt im Anschluss an seine Spielerkarriere Sportchef in der National League geworden. Noch dazu beim SC Rapperswil-Jona, der in den letzten fünf Saisons dreimal die Playoffs und einmal immerhin das Play-In erreicht hat – und damit wohl etwas über den eigenen Verhältnissen gespielt hat. Da die Nachfolge von Erfolgsarchitekt Janick Steinmann, der zu Lugano abgewandert ist, anzutreten, war mit Risiko verbunden.
Zur Story