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Sportnews-Ticker: Wawrinka muss in Paris auf eine Wildcard hoffen

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Mascherano tritt als Miami-Trainer zurück + Sindarow kann um die Schach-Krone kämpfen

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
13.04.2026, 15:5214.04.2026, 20:27
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Usbeke Sindarow löst Ticket für Duell um WM-Titel
Der Usbeke Jawokhir Sindarow hat auf Zypern vorzeitig das Schach-Kandidatenturnier für die Teilnahme am Duell um den WM-Titel gewonnen und fordert damit Titelverteidiger Dommaraju Gukesh heraus. Der 19-jährige Inder hat die WM-Krone seit Dezember 2024 inne.

Wann der 20-jährige Grossmeister Sindarow gegen Gukesh antreten wird, steht noch nicht fest. (riz/sda)
Neuer Trainer für Messi
Vor vier Monaten führt Javier Mascherano Inter Miami noch zur Meisterschaft. Nun braucht Lionel Messi einen neuen Trainer. Javier Mascherano ist als Trainer von Inter Miami überraschend zurückgetreten. Das gab der Klub aus der US-Fussballliga MLS bekannt und nannte persönliche Gründe für den Entscheid des 41-jährigen Argentiniers.

Der frühere Nationalspieler hatte den Job in Miami Anfang 2025 angetreten. Mascherano spielte mit Messi beim FC Barcelona und in der Nationalmannschaft zusammen. Vor knapp zwei Wochen hatte Inter Miami sein neues Stadion in der Nähe des Flughafens eröffnet. In den ersten beiden Spielen in der neuen Arena gab es jeweils ein 2:2-Unentschieden. Interimstrainer wird Sportdirektor Guillermo Hoyos. (riz/sda/dpa)
Wawrinka in Paris auf eine Wildcard angewiesen
Stan Wawrinka schafft es nicht auf direktem Weg ins Hauptfeld des French Open in Paris. Als Nummer 107 der Welt ist er auf eine Wildcard angewiesen. In der massgebenden Weltrangliste vom Montag liegt Stan Wawrinka vier Plätze hinter der letzten Position, die direkten Zugang zum zweiten Grand-Slam-Turniers des Jahres bietet. Der Champion von 2015 dürfte aber eine Wildcard erhalten, um bei Roland Garros ein letztes Mal antreten zu können. Die Qualifikation wird er auf keinen Fall bestreiten, da er in der Woche vor dem French Open am Geneva Open spielt.

Wawrinka könnte bei vier verletzungsbedingten Absagen auch noch regulär ins Hauptfeld rutschen. Bei den Männern schaffte dies kein Schweizer, bei den Frauen ist ein Quartett: Belinda Bencic (WTA 11), Viktorija Golubic (WTA 80), Simona Waltert (WTA 93) sowie dank einem geschützten Ranking Jil Teichmann (WTA 193) Das French Open beginnt am 24. Mai und endet mit dem Männerfinal am 7. Juni. (riz/sda)
YB-Goalie Salchli mit erstem Profivertrag
Die Young Boys statten Ruben Salchli mit einem Profivertrag bis Sommer 2030 aus, wie der Klub mitteilt. Der 20-jährige Goalie wechselte 2018 vom FC Muri-Gümligen zu YB und durchlief seither sämtliche Juniorenstufen. Ende März debütierte Salchli im Schweizer U20-Nationalteam. (nih/sda)


Okafor schiesst Leeds in Manchester zum Sieg
Grosser Abend für Noah Okafor in der Premier League: Der Schweizer Nationalstürmer schiesst Leeds United im Montagsspiel der 32. Runde als Doppeltorschütze zu einem 2:1-Sieg bei Manchester United.

Okafor verwertete in der 5. Minute eine Hereingabe von Anton Stach zur Führung und legte nach einer Stunde mit einem Distanzschuss aus 20 Metern zum 2:0 nach, der entscheidend abgefälscht wurde. Manchester United konnte in der 69. Minute in Unterzahl durch Casemiro nur noch verkürzen und bezog seine erste Heimniederlage unter Trainer Michael Carrick. Lisandro Martinez hatte in der 56. Minute für eine Unsportlichkeit die rote Karte gesehen.

Okafors Saisontreffer 5 und 6 waren seine ersten seit dem 10. Februar. Wegen einer Oberschenkelverletzung war der 25-Jährige danach fast einen Monat ausgefallen. (sda)
Queiroz folgt bei Ghana auf Addo
Carlos Queiroz übernimmt bei Ghana den Job des Nationaltrainers des weniger als drei Monate vor der WM entlassenen Otto Addo. Der weit herumgekommene 73-jährige Portugiese nehme seine Arbeit mit den Vorbereitungen auf das am 11. Juni beginnende Turnier auf, teilte der ghanaische Fussballverband am Montagabend mit. Über die Vertragslaufzeit machte er keine Angaben.

Queiroz bringt einiges an WM-Erfahrung in Ghanas Nationalteam. Der grosse Erfolg blieb jedoch aus. 2010 scheiterte er mit Portugal im Achtelfinal an Spanien, 2014, 2018 und 2022 verpasste er mit dem Iran den Vorstoss in die K.o.-Phase.

Ghana trifft an der auf 48 Teilnehmer aufgestockten WM in den USA, Kanada und Mexiko in den Gruppenspielen auf England, Kroatien und Panama. Erster Gegner ist in der Nacht auf den 18. Juni Panama. (nih/sda)



Wawrinka für Kampfgeist nicht belohnt
Stan Wawrinka scheitert auch am ATP-500-Turnier in Barcelona in der Startrunde. Der 41-jährige Lausanner unterliegt dem Briten Cameron Norrie nach hartem Kampf 4:6, 7:6 (7:5), 4:6.

Für den Ende Saison zurücktretenden Wawrinka war es die vierte Niederlage in Folge, die dritte in der ersten Runde en suite. Als Nummer 107 der Weltrangliste zum Zeitpunkt des Stichtages ist der dreifache Grand-Slam-Sieger für seine 21. und letzte Teilnahme am French Open, dem am 24. Mai beginnenden zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres, auf eine Wildcard angewiesen. Angesichts seiner Popularität in Frankreich würde es überraschen, sollte der Lausanner diese auf seiner Abschiedstour nicht erhalten. (nih/sda)


Kein neuer Vertrag für Braizat bei Xamax
Neuchâtel Xamax geht nicht mit Anthony Braizat als Trainer in die nächste Saison. Dies gab der aktuelle Fünfte der Challenge League am Montag bekannt.

Unter der Leitung von Braizat erreichten die Neuenburger im Februar die Viertelfinals des Schweizer Cups. In der Meisterschaft gelang es ihnen jedoch nicht, sich einen Weg an die Tabellenspitze zu bahnen, um um den Aufstieg mitzuspielen. Fünf Spieltage vor Schluss liegt Xamax 19 Punkte hinter Tabellenführer Vaduz.

Braizat war seit Januar 2025 Trainer von Xamax, zum Saisonende läuft der Vertrag des Franzosen aus. Sein Nachfolger steht noch nicht fest. (nih/sda)
Schwimm-Weltverband lässt Russen wieder zu
Trotz des andauernden russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine dürfen russische und belarussische Schwimmer wieder für ihr Land an internationalen Wettbewerben teilnehmen. Entsprechende Flaggen, nationale Symbole auf der Sportkleidung und die Hymnen seien wieder erlaubt, teilte der Weltverband World Aquatics am Montag mit.

Schon an den Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr in Singapur waren einige russische und belarussische Sportler, die ein bestimmtes Zulassungsprozedere durchlaufen hatten, wieder dabei gewesen. Sie mussten allerdings unter neutraler Flagge starten. Um wieder an Veranstaltungen des Weltverbands teilzunehmen, müssen Sportlerinnen und Sportler aus Russland und Belarus vorgängig vier aufeinanderfolgende Dopingproben mit einem negativen Ergebnis überstehen. Zudem sollen Hintergrundüberprüfungen stattfinden. Die nächste Schwimm-WM findet im kommenden Jahr in Budapest statt. (riz/sda/dpa)
Hüslers Negativserie hält an
Marc-Andrea Hüsler unterlag beim Sandplatz-Turnier in München in den 1/16-Finals dem Niederländer Botic van de Zandschulp. Der 29-jährige Schweizer verlor beim ATP-500-Event gegen die Weltnummer 52 6:7 (7:9), 3:6.

Der Zürcher vergab im Tiebreak einen Satzball mit eigenem Aufschlag. Im zweiten Umgang blieb er hingegen chancenlos und musste drei Breaks einstecken. Hüsler, auf diese Woche hin aus den Top 300 gerutscht, dürfte kommenden Montag trotz der Niederlage wieder den Sprung unter die besten 300 schaffen. Die zwei Siege in der Qualifikation tragen ihm 25 ATP-Zähler ein. Letztmals als Sieger in einem Hauptfeld der ATP-Tour hatte Hüsler den Platz vor zwei Jahren in München verlassen. (riz/sda)
Capela rechtzeitig in Hochform
Clint Capela gelang zum Abschluss der Regular Season die statistisch klar beste Leistung der Saison. Der Genfer trug zum 132:101-Sieg der Houston Rockets über die Memphis Grizzlies 23 Punkte bei und liess sich zudem 13 Rebounds gutschreiben. Seine bisherigen Höchstwerte stammen von Ende Januar mit 10 Punkten und 7 Rebounds.

Die Rockets können somit in den Playoffs auf einen Capela in Hochform zählen. Die Texaner treffen auf die Los Angeles Lakers, die Kalifornier geniessen Heimrecht. Es kommt zum prominenten Aufeinandertreffen zwischen Kevin Durant (Rockets) und LeBron James (Lakers). Die erste Partie findet in der Nacht auf Sonntag in Los Angeles statt. (ram/sda)
Schweizer Springreiter am Weltcupfinal geschlagen
Die Schweizer Springreiter müssen sich am Weltcupfinal in Fort Worth, Texas, geschlagen geben. Mit je zwei Abwürfen fielen Steve Guerdat und Martin Fuchs im letzten Umgang zurück. Am Ende belegte Guerdat Platz 6, Fuchs wurde 14.

Den Weltcupsieg sicherte sich der Amerikaner Kent Farrington auf Greya vor dem Deutschen Daniel Deusser auf Otello und der Amerikanerin Katherine Dinan auf Out of the Blue. Farrington ist erst der zweite Reiter nach Steve Guerdat, der einen Weltcupfinal für sich entscheidet und dabei auf mehr als ein Pferd setzte. (nih/sda)
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