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Sportnews-Ticker: Moser verliert mit Tampa zum Auftakt der NHL-Playoffs

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Moser verliert mit Tampa zum Playoff-Auftakt +++ Evenepoel gewinnt das Amstel Gold Race

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
20.04.2026, 06:4820.04.2026, 06:48
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Favorisiertes Tampa Bay kassiert eine Niederlage
Die Tampa Bay Lightning mit dem Bieler Janis Moser kassierten zum Auftakt der NHL-Playoffs gleich ein Break. Sie verloren die erste Achtelfinal-Partie gegen die Montreal Canadiens 3:4 n.V. Moser stand über 22 Minuten auf dem Eis, das er mit einer Minus-1-Bilanz verliess. Der 25-jährige Verteidiger bestritt die sechste Playoff-Partie seiner Karriere.

Die Los Angeles Kings ohne den verletzten Kevin Fiala bezogen zum Auftakt ihrer Playoff-Spiele in der Western Conference eine 1:2-Niederlage gegen den Qualifikationssieger Colorado Avalanche. Die Kalifornier schafften zwei Minuten vor Ende der Partie den Anschlusstreffer, mehr lag nicht mehr drin.

Ebenfalls zuschauen musste der Schweizer Goalie Akira Schmid. Er stand bei den Vegas Golden Knights nicht im Aufgebot. Im Tor stand Carter Hart, der seinen Job mit einer Fangquote von 94 Prozent gut erledigte und so sein Team zu einem 4:2-Sieg über Utah Mammoth führte. Als Ersatz wäre Adin Hill zum Einsatz gekommen. (nih/sda)
Remco Evenepoel gewinnt das Amstel Gold Race
Remco Evenepoel gewinnt die 60. Ausgabe des Amstel Gold Race. Der Belgier setzt sich beim ersten Ardennen-Klassiker der Saison im Sprint gegen Vorjahressieger Mattias Skjelmose durch.

Den Sprint der Verfolgergruppe, zu der auch Mauro Schmid gehörte, gewann nach 257 km der Franzose Benoit Cosnefroy. Schmid klassierte sich als bester Schweizer im 6. Rang. Ein Rennen zum Vergessen erlebte das Schweizer Team Tudor. Teamleader Marc Hirschi, der vor zwei Jahren den Sieg als Zweiter nur knapp verpasste, stürzte rund 40 km vor dem Ziel und musste das Rennen aufgeben. Julian Alaphilippe war gemäss Teambesitzer Fabian Cancellara nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Der Franzose stieg 72 km vor dem Ziel aus. (riz/sda)
Riedi gewinnt in Busan
Nach einem schwierigen Start ins Jahr feiert Leandro Riedi (ATP 169) einen wichtigen Erfolg. Der Zürcher sicherte sich beim Hartplatz-Challenger in Busan seinen fünften Titel in dieser Kategorie. Im Final setzte sich Riedi mit 3:6, 6:3, 6:2 gegen den Chinesen Yunchaokete Bu (ATP 175) durch. Dank dieses Triumphs wird der 24-Jährige im kommenden ATP-Ranking gleich 40 Plätze gutmachen.

Zuvor war Riedi einmal mehr durch Verletzungen gebremst worden und konnte den Schwung seines Achtelfinal-Einzugs am US Open im vergangenen September nicht wie erhofft mitnehmen. Der Sieg in Südkorea könnte ihm nun den nötigen Auftrieb für die kommenden Aufgaben geben. (riz/sda)
Playoff-Fehlstart für Houston
Ohne Starspieler Kevin Durant legen die Houston Rockets einen Fehlstart in die Playoffs hin. Das Team mit dem Genfer Clint Capela verliert auswärts gegen die Los Angeles Lakers mit 98:107.

Matchwinner war Luke Kennard mit 27 Punkten. Auch LeBron James prägte die Partie mit 19 Punkten und 13 Assists. Zum Auftakt seiner 19. Playoff-Kampagne stand er im zweiten Viertel gemeinsam mit seinem Sohn Bronny James auf dem Platz. Bei den Gästen kam Capela dagegen nur auf zwei Punkte und einen Rebound. Für das zweite Spiel am Montag hoffen die Rockets auf ein Rückkehr von Durant, der mit einer Knieverletzung kämpft. (riz/sda)
April Lynn Fohouo holt Bronze in der Klasse bis 70 kg
Die Schweiz hat bei den Judo-Europameisterschaften in Tiflis innerhalb von zwei Tagen eine zweite Medaille gewonnen, erneut dank einer jungen Waadtländerin. April Lynn Fohouo sicherte sich in der Gewichtsklasse bis 70 kg die Bronzemedaille, 24 Stunden nachdem Binta Ndiaye in der Gewichtsklasse bis 57 kg dieselbe Medaille gewonnen hatte.

Sie besiegte im Kampf um die Bronzemedaille die Kroatin Lara Cvjetko, die WM-Zweite dieser Gewichtsklasse vom Juni 2025 in Budapest, mit einem Ippon. Im Halbfinal verlor die Schweizerin noch gegen die spätere Europameisterin Szofi Ozbas. (riz/sda)



Coventry City zurück in der Premier League
Coventry City mit Trainer Frank Lampard hat nach 25 Jahren die Rückkehr in die englische Premier League geschafft. Der Klub, der zwischenzeitlich bis in die vierte Liga abgestürzt war, machte den Aufstieg am Freitagabend mit einem 1:1 bei Blackburn Rovers perfekt. Dank eines Vorsprungs von 13 Punkten auf den drittplatzierten FC Millwall ist Spitzenreiter Coventry nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze zu verdrängen.

Für den 106-fachen Nationalspieler Lampard, der seit November 2024 in Coventry tätig ist, ist dies der bislang grösste Erfolg seiner Trainerkarriere. Zuvor blieben seine Engagements in der Premier League beim FC Chelsea, für den er den Grossteil seiner aktiven Laufbahn absolvierte, sowie beim FC Everton ohne grössere Erfolge. (sda/dpa)

Warriors verpassen die Playoffs
Die Golden State Warriors um Stephen Curry verpassen die NBA-Playoffs. Das Team aus Kalifornien verliert das entscheidende Play-in-Spiel auswärts gegen die Phoenix Suns 96:111.

Die Warriors traten zum dritten Mal in Folge im Play-in an, wobei sie einzig im letzten Jahr den Einzug in die Playoffs schafften. Die Franchise, die zwischen 2015 und 2022 viermal Meister wurde, kämpfte die gesamte Saison mit Verletzungsproblemen und einem alternden Kader. Neben Curry fehlten immer wieder wichtige Stützen, unter anderem zog sich Jimmy Butler im Januar einen Kreuzbandriss zu.

Curry, mit 38 Jahren weiterhin Schlüsselspieler, fand gegen Phoenix kaum ins Spiel und blieb mit 17 Punkten unter den Erwartungen. Die Warriors lagen zur Pause nur knapp zurück, konnten jedoch in der zweiten Hälfte nicht mehr entscheidend reagieren. Während Phoenix nun auf die Oklahoma City Thunder trifft, steht Golden State vor einer ungewissen Zukunft.

In der Eastern Conference sicherte sich die Orlando Magic mit einem deutlichen 121:90 gegen die Charlotte Hornets das letzte Playoff-Ticket und trifft nun auf die Detroit Pistons. (sda)

Unentschieden im Abstiegskampf-Duell
St. Pauli und Köln trennen sich im Freitagspiel der Bundesliga 1:1. Für Köln ist dieser Punktgewinn im Abstiegskampf wertvoller als für St. Pauli.

Ein spätes Penaltytor durch den eingewechselten Luca Waldschmidt (86.) rettete Köln den Punkt. Die Kölner kassierten auch im fünften Spiel nacheinander keine Niederlage und haben bei noch vier ausstehenden Spielen weiter gute Aussichten auf die nächste Saison in der Bundesliga. Fünf Punkte trennen sie von den auf dem Abstiegsplatz stehenden Hamburger, die sich in der zweiten Hälfte die besseren Chancen erarbeiteten.

Tragische Figur der Partie war Karol Mets. Der Verteidiger erzielte zuerst das 1:0 für St. Pauli und verursachte dann den Elfmeter durch eine unglückliche Aktion. St. Pauli bleibt dadurch weiter stark abstiegsgefährdet. Falls die Konkurrenten übers Wochenende gewinnen sollten, könnte der Abstand des Kiez-Klubs auf den rettenden 15. Platz auf fünf Punkte anwachsen.
Keine «Swiss Football Night» in diesem Jahr
Der Fussballverband (SFV) und die Swiss Football League (SFL) haben entschieden, die nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana abgesagte Swiss Football Night nicht nachzuholen. Die Gewinnerinnen und Gewinner erhielten ihre Trophäen persönlich überreicht.

In der Kategorie «Male National Player» setzte sich mit Granit Xhaka zum vierten Mal hintereinander der gleiche Spieler durch. Auch beim «Female National Player» setzte sich mit Géraldine Reuteler (26) die Vorjahressiegerin durch.

Weitere Ehrungen gingen an Johan Manzambi (National Youngster Male), Leila Wandeler (National Youngster Female), Xherdan Shaqiri (Super League Player), Iman Beney (Women's Super League) und Valon Fazliu (Challenge League Player). Einen Preis erhielten auch der FC Concordia Lausanne (Spirit of Football Award) und der SC Nebikon (Fairplay Trophy). (nih/sda)

EM-Bronze für Binta Ndiaye
Die Schweizer Judoka Binta Ndiaye hat an den Europameisterschaften in Tiflis Bronze gewonnen. Für die 21-jährige Waadtländerin ist es die erste Medaille bei der Elite.

Ndiaye verlor in der georgischen Hauptstadt in der Gewichtsklasse bis 57 kg zwar den Viertelfinal gegen die Serbin Maica Perisic. In der Repechage setzte sie sich dann aber gegen die Russin Xenia Galitskaia durch und gewann den Bronzekampf gegen die Britin Acelya Toprak. (ram/sda)
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