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Super League, 2. Runde

Basel – Luzern 3:1 (2:0)
Lausanne – Sion 0:1 (0:1)
FC Zürich – Thun 2:1 (0:1)

Die Basler jubeln ueber ihr 1:0 im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC Luzern im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Sonntag, 30. Juli 2017. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Basel jubelt: Im zweiten Meisterschaftsspiel gibt es die ersten Tore. Bild: KEYSTONE

Basel zeigt gegen Luzern die erwartete Reaktion – Sion erneut mit Minisieg

Dem FC Basel ist die Reaktion auf die Auftaktniederlage gegen YB geglückt. Die Bebbi schlagen Luzern mit 3:1. Sion kommt gegen Lausanne wieder mit einem mageren Auftritt zu drei Punkten.



Basel – Luzern 3:1

Der niederländische Neuzuzug Ricky van Wolfswinkel entschied mit seinem Kopfball in der 79. Minute, der via Lattenunterkante knapp hinter die Linie prallte, die Partie vor gut 27'000 Zuschauern im St. Jakob-Park, nachdem die Gäste nach dem Eigentor von Mohamed Elyounoussi (53.) zum 1:2 noch einmal Mut geschöpft hatten und lange auf einen Punktgewinnen hoffen durften.

Mohamed Elyounoussi und Kevin Bua hatten mit ihren beiden Toren in der Startphase früh die Basis zum ersten Sieg von Trainer Raphael Wicky in der Super League gelegt. Elyounoussi schoss nach einer schönen Freistossvariante mit einem herrlichen Fallrückzieher das 1:0 (14.), Bua traf nach Vorarbeit des Norwegers im zweiten Anlauf und erzielte damit seinen ersten Treffer für den FCB in der Super League (22.).

Der FCB korrigierte dank dem Sieg den Fehlstart. Beim 0:2 vor einer Woche in Bern hatten die Basler erstmals seit acht Jahren wieder eine Auftaktpartie in die Meisterschaft verloren. Als Folge davon wurden in den letzten Tagen bereits erste mediale Diskussionen um System, Spielausrichtung und Personalentscheide beim Serienmeister entfacht.

Lausanne – Sion 0:1

Auch im zweiten Heimspiel der Super-League-Saison konnte Lausanne seine eklatante Heimschwäche nicht ablegen. Gegen Sion setzte es eine 0:1-Niederlage durch ein Tor von Marco Schneuwly ab.

Die Erfolglosigkeit der Waadtländer im eigenen Stadion - sie konnten nunmehr keines der letzten 15 Heimspiele für sich entscheiden - ist geradezu faszinierend und kontrastiert mit den vielen guten Leistungen auf fremden Terrains vor allem im vergangenen Frühling. Auch die Regel, die die beiden Teams letzte Saison konsequent befolgt haben, gilt weiterhin: Wer auswärts spielt, gewinnt.

Der neuste Match gegen Sion war eine beiname exakte Kopie des Spiels vom letzten Februar. Auch damals erspielte sich die Mannschaft von Trainer Fabio Celestini ein halbes Dutzend ausgezeichneter Chancen, bevor Sion kurz vor der Pause in Führung ging. Diesmal nutzte der von Luzern zugezogene Goalgetter Marco Schneuwly nach 33 Minuten die erste Chance und den ersten Torschuss der Sittener zum Führungstor. Schneuwly war mit einem Steilpass von Grégory Karlen davongezogen.

Für Trainer Paolo Tramezzani wird der zweite 1:0-Auswärtssieg (nach jenem in Thun) wichtig gewesen sein - besonders nach dem blamablen Auftritt seines Teams bei der 0:3-Niederlage in der Europa-League-Qualifikation in Litauen.

L'entraineur du FC Sion Paolo Tramezzani, lors de la rencontre de football de Super League entre le FC Lausanne-Sport, LS, et le FC Sion ce dimanche 30 juillet 2017 au stade Olympique de la Pontaise a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Paolo Tramezzani reagierte nach der Europa-League-Pleite. Bild: KEYSTONE

FC Zürich – Thun 2:1

Aufsteiger Zürich gewinnt auch das zweite Spiel. In der zweiten Halbzeit macht der FCZ gegen Thun aus einem 0:1-Rückstand einen 2:1-Sieg.

Die Thuner kamen wegen eines Staus mit Verspätung in Zürich an, waren in der ersten Hälfte aber wacher als die Platzherren. Matteo Tosetti brachte die Berner Oberländer nach einer guten halben Stunde in Führung, als er FCZ-Goalie Andris Vanins in der nahen Ecke erwischte.

Nach der Pause wendeten aber der Berner Michael Frey mit seinem ersten Tor in den Zürcher Farben kurz nach der Pause und Verteidiger Alain Nef eine Viertelstunde vor Schluss die Partie. Der FC Zürich steht nach dem 2:0-Sieg gegen GC zum Auftakt mit dem Punktemaximum da, Thun und sein neuer Trainer Marc Schneider warten weiter auf den ersten Punkt der Saison.

Die Tabelle

Bild

Die Telegramme

Basel - Luzern 3:1 (2:0)
27'416 Zuschauer. - SR San.
Tore: 14. Elyounoussi (Suchy) 1:0. 22. Bua (Elyounoussi) 2:0. 53. Elyounoussi (Eigentor/Schneuwly) 2:1. 79. Van Wolfswinkel (Steffen) 3:1.
Basel: Vaclik; Akanji, Suchy, Balanta; Lang, Schmid (57. Fransson), Zuffi, Elyounoussi, Steffen (82. Riveros); van Wolfswinkel, Bua (69. Serey Die).
Luzern: Omlin; Schwegler, Knezevic, Schulz, Lustenberger (65. Schürpf); Schneuwly, Kryeziu, Custodio, Rodriguez (65. Follonier); Itten (77. Demhasaj), Juric.
Bemerkungen: Basel ohne Delgado (private Gründe) und Manzambi (verletzt), Luzern ohne Arnold und Schindelholz (beide verletzt). 70. Kopfball von Lang an den Pfosten.
Verwarnungen: 33. Akanji und Kryeziu (beide Unsportlichkeit). 33. Kryeziu (Foul). 68. Juric (Foul). 84. Schürpf (Foul). 93. Balanta (Foul).

Lausanne - Sion 0:1 (0:1)
5774 Zuschauer. - SR Erlachner.
Tor: 33. Schneuwly (Karlen) 0:1.
Lausanne: Castella; Manière, Rochat, Monteiro; Maccoppi; Marin (67. Delley), Campo (54. Torres), Geissmann, Kololli; Bojinov, Zarate (58. Margiotta).
Sion: Mitrjuschkin; Ndoye, Zverotic, Ricardo; Constant (77. Lurati); Lüchinger, Karlen, Adão, Maceiras (69. Lenjani); Schneuwly, Acquafresca (58. Konaté).
Bemerkungen: Lausanne ohne Mesbah (rekonvaleszent), Pak, Zeqiri und Dominguez (alle nicht im Aufgebot). Sion ohne Dimarco, Cümart, Carlitos, Mveng (alle verletzt), Bamert (nicht spielberechtigt), Morgado, Cunha und Adryan (alle nicht im Aufgebot). Debüt des 29-jährigen Marco Delley in der Super League.
Verwarnungen: 37. Marin (Foul), 91. Kololli (Foul).

Zürich - Thun 2:1 (0:1)
10'191 Zuschauer. - SR Tschudi.
Tore: 35. Tosetti (Sorgic) 0:1. 51. Frey (Pa Modou) 1:1. 74. Nef (Frey) 2:1.
Zürich: Vanins; Nef, Bangura, Kukeli; Winter, Rüegg, Sarr (85. Palsson), Pa Modou; Dwamena, Frey (81. Cavusevic), Rodriguez (46. Haile-Selassie).
Thun: Ruberto; Kablan, Bürgy, Gelmi, Facchinetti; Tosetti, Sutter (75. Peyretti), Lauper, Spielmann (77. Da Silva); Hunziker (69. Rapp), Sorgic.
Bemerkungen: Zürich ohne Koné, Alesevic, Kryeziu, Kempter, Voser, Schönbächler und Marchesano (alle verletzt). Thun ohne Hediger (gesperrt), Bigler, Rodrigues und Ferreira (alle verletzt).
Verwarnungen: 15. Kukeli (Foul). 42. Rüegg (Foul), 60. Spielmann (Foul), 89. Kablan (Foul). (abu/sda)

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