«Ungenügende Resultate»: Lausanne trennt sich per sofort von Trainer Peter Zeidler
Nach weniger als einer Saison bei Lausanne-Sport muss Trainer Peter Zeidler seine Sachen wieder packen. Dies vermeldete der Verein am Donnerstagmorgen.
Man habe beschlossen, «die Zusammenarbeit mit dem deutschen Trainer zu beenden, da die Ergebnisse in der zweiten Saisonhälfte als unzureichend bewertet wurden», begründet der Klub den Entscheid. Bis zum Saisonende übernehmen Markus Neumayr und Migjen Basha die erste Mannschaft. Beide gehörten bereits zuvor zum Trainerteam.
Die laufende Saison verlief für die Waadtländer bisher enttäuschend. Die Championship Group wurde klar verpasst und somit auch das europäische Geschäft. Für Furore sorgen konnte Zeidler während seiner Zeit allerdings in der Conference League. In der Qualifikation überstanden die Waadtländer drei Runden und schalteten unter anderem das türkische Team Besiktas Istanbul aus.
Die Ligaphase überstand Lausanne klar und feierte auch einen Prestigesieg gegen die Fiorentina. In den Playoffs endete die europäische Reise allerdings. Der tschechische Vertreter Sigma Olmütz setzte sich überraschend gegen Lausanne durch.
Vor seinem kurzen Engagement in der Bundesliga bei Bochum (Juli bis Oktober 2024) arbeitete Zeidler während sechs Jahren erfolgreich in St. Gallen.
In der laufenden Spielzeit stehen für Lausanne noch fünf Partien in der Relegation Group an. Die Waadtländer befinden sich aber nicht in Abstiegsgefahr, der Vorsprung auf den Barrageplatz beträgt zwölf Punkte. Das erste Spiel für das neue Trainerduo Neumayr/Basha findet am 25. April statt. Dann ist der FC Zürich im Stade de la Tuilière zu Gast. Auch der FCZ wechselte in dieser Woche den Trainer. (riz/sda)
