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Switzerland's Roger Federer celebrates after beating Lucas Pouile of France in a Men's singles match during day six of the Wimbledon Tennis Championships in London, Saturday, July 6, 2019. (AP Photo/Tim Ireland)

«Fedtastic!» Aber jubelt Roger Federer auch am Sonntagnachmittag? Bild: AP

8 wichtige Statistiken zu den Wimbledon-Viertelfinalisten – in 4 davon führt Federer



In Wimbledon geht das Männer-Turnier in die entscheidende Phase. Heute stehen die Viertelfinals an, wo Roger Federer und seine grössten Herausforderer Novak Djokovic sowie Rafael Nadal vielleicht zum ersten Mal richtig gefordert werden.

Schiebe den Slider zur Seite, um die bezwungenen Gegner zu sehen.

Ein Blick auf die Statistik der bisherigen vier Runden zeigt, dass Federer – zumindest was die nackten Zahlen betrifft – die Nase vorne hat. Nach seinem relativ einfachen Startprogramm ist das zwar wenig überraschend, aber dennoch beeindruckend.

Zeit auf dem Court

Guida Pella setzte sich im Achtelfinal in einem fast vierstündigen Drama trotz 0:2-Satzrückstand noch gegen Milos Raonic durch. Der Argentinier hat insgesamt schon fast doppelt so lange gespielt wie Roger Federer und Roberto Bautista Agut, die exakt gleich lange brauchten für die ersten vier Runden.

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Gewonnene Games

Auch in dieser Statistik schwingen Agut und Federer etwas obenaus. Sie haben mehr als zwei Drittel aller gespielten Games gewonnen, Nadal und Djokovic liegen jedoch nicht weit zurück.

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Verhältnis von Winners zu Unforced Errors

Aufschlagshüne Sam Querrey hat deutlich am meisten Gewinnschläge auf seinem Konto, allerdings auch am meisten unerzwungene Fehler. Das beste Verhältnis von Winners zu Unforced Errors hat Roger Federer.

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Die Zahl rechts vom Spielerporträt gibt das Verhältnis an.

Erste Aufschläge im Feld

Die Anzahl der ersten Aufschläge im Feld pendelt zwischen den üblichen 60 und 70%. Einzig David Goffin hat eine etwas unterdurchschnittliche Quote.

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Punkte nach ersten Aufschlägen

Wenig überraschend, dass der 1,99 Meter grosse Sam Querrey hier die Nase vorne hat. Federer, Nadal, Djokovic und Goffin haben mit ihren über 80% ebenfalls mehr als ordentliche Quoten.

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Punkte nach zweiten Aufschlägen

Die Quoten von Roger Federer und Rafael Nadal sind absolut überragend. Unter die heikle Marke von 50% fällt keiner der Viertelfinalisten, auch wenn Guido Pella nah dran ist.

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Breakchancen genutzt

Roger Federer zeigt sich dieses Jahr effizienter als sonst, was das Verwerten von Breakchancen anbelangt. Seine Quote von über 60% ist phänomenal. Am meisten Breaks schaffte aber wenig überraschend der beste Rückschläger der Tour: Novak Djokovic. Der Serbe erspielte sich unfassbare 53 Breakchancen, wovon er 22 nutzen konnte.

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Breakchancen abgewehrt

Beim Abwehren von Breakbällen liegt einmal mehr Sam Querrey an der Spitze. In 15 von 16 Fällen konnte der Aufschlagshüne das Break verhindern. Auch die Quoten von Federer, Pella und Bautista Agut sind sehr gut.

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Bonus

Ausser Sam Querrey ist kein Aufschlagsmonster mehr im Turnier, das sieht man auch an den schnellsten Aufschlägen. Der Amerikaner hat einen Bestwert von 219 km/h. Die anderen Spieler liegen alle ziemlich nahe beisammen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • feuseltier 10.07.2019 16:38
    Highlight Highlight Kann man auch mal eine Statistik machen, welcher Spieler in der ganzen Ära gegen meiste verschiedene Spieler gespielt hat?
    Danke :))
  • Frances Ryder 10.07.2019 13:26
    Highlight Highlight Nur so: Punkte durch erste Aufschläge hört sich nach Aufschlags-winnern an, vielleicht wäre Punkte bei ersten Aufschlägen die bessere Bezeichnung.
    • Lea Senn 10.07.2019 13:32
      Highlight Highlight Da hast du recht, hab die Zwischentitel angepasst. Danke!
  • Nicosinho 10.07.2019 13:03
    Highlight Highlight come on Roger 💪🏻
    • Ohniznachtisbett 10.07.2019 14:00
      Highlight Highlight Chum itze
  • Rattan Plan 10.07.2019 11:55
    Highlight Highlight Wenn man bei Nadal die Haarestreicher und Hosenzupfer abzieht, landet er bei der Zeit auf dem Court auch in der Gegend von Federer... 🤣🤫
  • Micha Schläpfer 10.07.2019 11:04
    Highlight Highlight Interssant find ich auch das Verhältnis unforced errors zu winners bei Fedi gegenüber Nole. Bei einem Aufeinandertreffen der Beiden scheint Roger dann aber immer mentale Probleme zu haben, bräuchte er nicht, come on!!!
    • Max Dick 10.07.2019 13:01
      Highlight Highlight Das ist kein mentales Problem. Gegen Djokovic muss er im Vergleich zu seinen bisherigen Gegnern einfach viel mehr Risiko eingehen und kann sich nur äusserst geringe Margen erlauben.
  • DäPublizischt 10.07.2019 11:00
    Highlight Highlight Darf man auch mal sagen: Hut ab! Die Watson-Sportredaktion macht echt Freude. Ich liebe solche Hintergrundartikel. Und Statistiken sowieso.

    Bitte mehr davon!
  • Howard271 10.07.2019 09:26
    Highlight Highlight Interessant, danke!

Federer-Coach Lüthi: «Nadal in Paris ist für Roger die ultimative Herausforderung»

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