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Sep 2, 2014; New York, NY, USA; Roger Federer (SUI) returns a shot during his match against Roberto Bautista Agut (ESP) on day nine of the 2014 U.S. Open tennis tournament at USTA Billie Jean King National Tennis Center. Mandatory Credit: Robert Deutsch-USA TODAY Sports

Roger Federer am Netz: Was hier etwas anstrengend aussieht, funktioniert beim Schweizer derzeit hervorragend. Bild: Reuters

Roger Federer

«Ich weiss genau, wie ich gegen Monfils spielen muss.»

Roger Federer fegt Roberto Bautista Agut in drei Sätzen vom Court. Überzeugend ist dabei einmal mehr sein Offensivspiel. Und gegen den nächsten Widersacher Gaël Monfils weiss der Schweizer genau, was er machen muss.



Nicht einmal zwei Stunden benötigte Roger Federer für das 6:4, 6:3, 6:2 gegen Roberto Bautista Agut (ATP 19). Jetzt steht er zum 43. Mal in einem Grand-Slam-Viertelfinal – Rekord.

Imponierend war einmal mehr das Netzspiel des Schweizers. Von den ersten 13 Netzangriffen, endeten allesamt mit dem Punkt für die Weltnummer 3. «Ich bin froh, dass mein Netzspiel gut funktioniert, denn dafür braucht es genügend Spritzigkeit», erklärt Federer. 

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Roger Federer am Netz: 35 der 52 Netzangriffe waren erfolgreich. Gif: Youtube/Tennis HD

Die Technik sei dabei nicht entscheidend. «Man muss antizipieren und den Gegner lesen können. Das klappt momentan. Und mein Selbstvertrauen wird immer grösser.» Gegen den Spanier hat Federer 35 der 53 Netzangriffe für sich entschieden – stark.

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Roger Federer ist der aktuell beste Serve'n'Volley-Spieler. Gif: Youtube/Tennis HD

Übernimmt Federer die Führung im Jahresranking?

Roger Federer ist auf gutem Weg, seinen siebten Final in Flushing Meadows zu erreichen. Holt er sich auch den sechsten Titel und Novak Djokovic erreicht das Endspiel nicht, würde der Schweizer die Führung im «Race to London» übernehmen. Diese Jahreswertung widerspiegelt zum Saisonende auch die Weltrangliste.

Niemand läuft so wenig wie Federer

Das sind keine guten Nachrichten für die Konkurrenz. Mit Stefan Edberg hat Federer einen Coach, der zu den besten Volley-Spielern der Geschichte gehörte. Der Einfluss ist deutlich spürbar und Federer sagt: «Ich hoffe, ich kann das behalten.» Der Nebeneffekt der vielen Stürme ans Netz: Laut Statistik ist Federer für seine Punkte am wenigsten gelaufen. Die gesparte Kraft kann gegen Ende des Turniers ein Faktor werden.

epa04381429 Gael Monfils of France hits a return to Grigor Dimitrov of Bulgaria on the ninth day of the 2014 US Open Tennis Championship at the USTA National Tennis Center in Flushing Meadows, New York, USA, 02 September 2014. The US Open runs through 08  EPA/JOHN G. MABANGLO

Der «Slideman» und Defensivkünstler: Gaël Monfils wartet im Viertelfinal. Bild: JOHN G. MABANGLO/EPA/KEYSTONE

Nun wartet mit Gaël Monfils ein alter Bekannter. Das Duell mit dem Franzosen, der gerne hinter der Grundlinie spielt, wird das zehnte sein. Bisher entschied Federer zwar sieben davon für sich, von den letzten vier allerdings nur noch deren zwei. Aber in Cincinnati setzte sich der 33-Jährige zuletzt durch: «Ich weiss genau, wie ich gegen ihn spielen muss», sagt Federer denn auch und führt aus, «ich weiss, ich werde angreifen. Er weiss, er wird verteidigen. Wir wissen genau, was uns erwartet.»

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