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Federer Nadal Djokovic

Alle drei die besten, wenn sie solche Aktionen planen. Bild: Shutterstock

Federer, Nadal und Djokovic lancieren Fonds für schwächere Spieler

Die drei grossen Stars des Männertennis planen offenbar die Einrichtung eines Hilfsfonds für weniger gut verdienende Profis. Über einen entsprechenden Brief des Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic an die Spieler berichteten am Samstag mehrere Medien.



Der Serbe Novak Djokovic, der auch Präsident des Spielerrates der ATP ist, habe sich zuvor mit Roger Federer und Rafael Nadal beraten. Alle drei haben sich jenseits des Tennis während der Coronavirus-Pandemie bereits individuell für Hilfsaktionen engagiert. Mit dem jetzigen Vorschlag will das Trio mehr als vier Millionen Dollar zusammenbringen.

Ziel sei es, den Spielern auf den Weltranglistenplätzen 250 bis 700 je 10'000 Dollar zukommen zu lassen. «Wir glauben, dass wir uns zusammenschliessen müssen, um diesen Spielern zu helfen. Viele von ihnen denken darüber nach, das Tennis zu verlassen, weil sie finanziell nicht überleben können», zitierte die französische Sportzeitung «L'Equipe» aus dem Brief von Djokovic.

Der Plan sehe vor, dass die Top 100 im Einzel gut eine Million Dollar aufbringen sollen. So sollen Spieler aus den Top 5 je 30'000 Dollar spenden, die nachfolgenden Spieler weniger. Von den Profis auf den Rängen 50 bis 100 und den Top 20 im Doppel sollen je noch 5000 Dollar kommen.

Djokovic sieht gute Chancen, dass alle vier Grand-Slam-Turniere jeweils eine halbe Million Dollar beisteuern. Von den ATP Finals im November in London soll das halbe Preisgeld in den Fonds fliessen. Sollte der Jahresabschluss ausfallen, könnte dieser Teil aus dem Preisgeld des nächsten Australian Open kommen. (ram/sda/dpa)

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • lilie 18.04.2020 22:33
    Highlight Highlight Es ist tragisch, dass man überhaupt über einen solchen Fonds reden muss.

    Abgesehen, dass vermutlich jeder dieser drei Tennisstars alle, die nicht vom Tennis leben können bis Rang 700, aus der eigenen Tasche durchfüttern könnten, stösst mir vor allem dies auf: Es wäre ein Leichtes, den Stars etwas weniger zu zahlen und den hinteren Plätzen etwas mehr.

    Dass nun die Stars gehen und einen Teil ihres Preisgeldes an die hinteren Plätze verteilen, ist eigentlich ein Schlag ins Gesicht jener, die sich immer gegen eine solche Lösung gesträubt haben.
  • Füürtüfäli 18.04.2020 21:58
    Highlight Highlight Mein erster Impuls war, dass sich der Djoker, Nadal und Roger zu dritt die komplette Summe wahrscheinlich leichter stemmen könnten, als so mancher "frischer" top 100 Spieler die 5000.
    Aber wenn sie zusätzlich noch andere Gruppen unterstützen und das glaube ich, macht das durchaus Sinn. So wird die professionelle Tennis Szene ungleich mehr zusammen wachsen.
  • Toerpe Zwerg 18.04.2020 14:58
    Highlight Highlight Die Top 5 geben 30k und Nr 99 5k?

    Was für ein schäbiger Plan. Fed, Nole und Raffa sollen die 5 Mio allene aufbringen (und rechnen lernen).
    • Benjamin Keller 18.04.2020 17:16
      Highlight Highlight Finde es echt gut wenn Menschen die etwas geben, dass sie für sich behalten können, kritisiert werden. Danke für den nagativen Kommentar. MADE MY DAY
    • Fruchtzwerg 18.04.2020 18:58
      Highlight Highlight Der Zwerg hat aber Recht.
      Mal exemplarisch: Die Nr. 99 Roberto Baena, hat in seiner gesamten Karriere $1.8 Mio. Preisgeld gemacht. Davon musste er Trainer, Staff, Physio, Hotels, Flüge etc. bezahlen.
      Roger hat $ 130 Mio. Preisgeld eingenommen.
      Der Joker gar 143.
      Findest du, die Relationen stimmen hier?
    • Toerpe Zwerg 18.04.2020 19:06
      Highlight Highlight Wen diejenigen, die 60mio im Jahr verdienen 30k gehen und gleichzeitig von denen, die 100k verdienen 5k einfordern, ist das doch etwas schräg ...
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