DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

ATP Finals, Halbfinals:

Novak Djokovic kann in Sachen ATP-Finals-Titel vorerst nicht mit Roger Federer gleichziehen.
Novak Djokovic kann in Sachen ATP-Finals-Titel vorerst nicht mit Roger Federer gleichziehen.Bild: keystone

Nadal muss weiter auf ersten Masters-Sieg warten – auch Djokovic scheitert

Rafael Nadal muss weiter auf seinen ersten Titel an den ATP Finals warten. Er verlor im Halbfinal gegen Daniil Medwedew. Im Final trifft der Russe auf Dominic Thiem, der Novak Djokovic niederrang.
21.11.2020, 18:2322.11.2020, 00:23

Diie ATP Finals, das Masters der besten acht Spieler des Jahres, sind das letzte wichtige Titel, der in Rafael Nadals Palmarès noch fehlt. In diesem Jahr, frischer nach einer wegen der Coronavirus-Pandemie verkürzten Saison und ohne den Rekordsieger Roger Federer, schien die Chance so gross wie noch selten. In der leeren Londoner O2 Arena hatte aber einer etwas dagegen: Daniil Medwedew.

Nadal machte im zweiten Satz einen 1:4-Rückstand wett und schlug beim 5:4 zum Finaleinzug auf. Es wäre sein dritter nach 2010 und 2013 (Niederlagen gegen Federer respektive Novak Djokovic) gewesen. Medwedew, der bereits alle drei Gruppenspiele gewonnen hatte, wendete das Blatt aber noch und gewann schliesslich gegen den körperlich nachlassenden Spanier nach 2:36 Stunden 3:6, 7:6 (7:4), 6:3.

Nach Andy Murray, Grigor Dimitrov, Alexander Zverev und Stefanos Tsitsipas wird am Sonntagabend im fünften Jahr hintereinander ein Spieler, der nicht zu den Big 3 gehört, seinen ersten Masters-Titel holen, denn im anderen Halbfinal scheiterte auch Novak Djokovic.

Die Nummer 1 der Welt unterlag dem Österreicher Dominic Thiem in fast drei Stunden 5:7, 7:6 (12:10), 6:7 (5:7) und verpasste es so, mit seinem sechsten Titel mit Federer gleichzuziehen. Nachdem er bis zu seiner Disqualifikation am US Open noch hatte hoffen können, das Jahr ungeschlagen zu beenden, verlor er bei seinen letzten vier Turnieren des Jahres noch viermal.

Thiem überzeigt in London durch grosse Nervenstärke und Ausdauer. Der US-Open-Champion und Vorjahresfinalist besass schon im zweiten Satz vier Matchbälle und gewann das entscheidende Tiebreak nach einem 0:4-Rückstand.

Gegen den drei Jahre jüngeren Medwedew hat der 27-jährige Thiem drei von vier Duellen gewonnen, zuletzt im Halbfinal des US Open. Einen österreichischen Masters-Sieger gab es noch gar nie, der bisher einzige Russe war Nikolai Dawydenko 2009. (jaw/pre/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Verlassene Tennisplätze oder wenn die Natur gewinnt

1 / 33
Verlassene Tennisplätze oder wenn die Natur gewinnt
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Junge will wissen, von wo Roger den Spitznamen «The GOAT» hat

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Gehässiges Duell: Hamilton gewinnt in Dschidda, Verstappen erhält nachträgliche Strafe
Lewis Hamilton gewinnt den ersten Grand Prix von Saudi-Arabien. Der Engländer verweist Max Verstappen nach einem verrückten Duell auf Platz 2 und schliesst in der WM-Wertung zum Niederländer auf.

Die Formel 1 bekommt ihr grosses Saisonfinale. Vor dem 22. und letzten Grand Prix von nächster Woche in Abu Dhabi werden die Zähler im Titelkampf wieder auf Null gestellt.

Zur Story